Es ist ein grauer Tag. Das Gefängnistor irgendeines Gefängnisses am Arsch der Welt öffnet sich und lässt Billy Brown (gespielt von Vincent Gallo) frei. Er muss auf Klo, aber als er den Pförtner fragt, ob er noch mal schnell rein darf, um zu pinkeln lehnt der nur kopfschüttelnd ab. Ohne irgendwelche ... Bericht lesen
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von Terrorernie über Buffalo '66 16.12.2000
Produktbewertung des Autors:
Humor
ziemlich humorvoll
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
anspruchsvoll
Action:
wenig
Romantik:
viel
Pro:
schafft es trotz seiner ziemlich traurigen Handlung, an vielen Stellen komisch zu sein, gute Leistung der Schauspieler
Kontra:
nicht jedermanns geschmack, Film darf nicht oberflächlich gesehen werden
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es ist ein grauer Tag. Das Gefängnistor irgendeines Gefängnisses am Arsch der Welt öffnet sich und lässt Billy Brown (gespielt von Vincent Gallo) frei. Er muss auf Klo, aber als er den Pförtner fragt, ob er noch mal schnell rein darf, um zu pinkeln lehnt der nur kopfschüttelnd ab. Ohne irgendwelche Perspektiven und einem tierischem Druck auf der Blase fährt er in die nächste Stadt. Dort angekommen versucht er erst mal einen Ort zum pinkeln zu finden doch überall kommt irgendetwas dazwischen (Klo defekt etc.), bis er an eine Tanzschule kommt, wo er endlich das ersehnte Örtchen findet, doch als er sich dort von einem Schwulen belästigt fühlt kann er nicht mehr. Völlig wütend über die Schwulen (er hatte im Gefängnis auch einige Vergewaltigungen durchmachen müssen), beschließt er erst mal seine Eltern anzurufen, um ihnen zu erzählen, dass er jetzt endlich mal Zeit hat, sie mit seiner Freundin zu besuchen. Doch wo jetzt eine Freundin hernehmen? Klar man kidnappet eben mal das Mädchen, dass einem das Geld für das Telefonat gegeben hat (Christina Richy), um mit ihr zu Mama und Papa zu fahren und sie da als seine Freundin auszugeben...
Klingt ziemlich langweilig und trostlos oder? Man könnte jetzt sogar denken, der einzige Sinn des Filmes ist, zu erfahren, ob Billy es noch schafft aufs Klo zu gehen oder nicht. Wer das denkt hat allerdings falsch gedacht, Billy versucht den Mann zu finden, wegen dem er im Knast gesessen hat (den Spieler von Buffallo, der damals als er diese riesige Summe auf Buffallo gewettet hat den Punkt zum Sieg und somit auch den Meisterschaftstitel verkackt hat). Und da sein Leben eh keine Sinn mehr hat (keine Freundin, kein Geld , keine Zukunft...), kann man ihm dann gleich die Birne wegpusten und sich selbst am besten gleich auch noch. Vorher will er allerdings noch seine Eltern besuchen und ihnen noch länger sein Pseudoleben vorspielen (obwohl das denen eigentlich sowieso egal ist) und sich dann für immer verabschieden.
Buffallo 66’ ist eine Mischung aus Drama und Komödie. Wahrscheinlich ist der Film nicht jedermanns Geschmack, da er Oberflächlich gesehen ziemlich langweilig wirkt, aber schon allein wegen Vincent Gallo, der einen so schrägen Typen spielt lohnt sich das ganze doch. Der Film schafft es ohne irgendwelche Slapstickeinlagen oder hirnlose Witze auszukommen und trotzdem an vielen Stellen extrem lustig zu sein (obwohl es vielleicht doch eher traurig ist, wenn die Mutter nicht mal ihren eigenen Sohn kennt und diesen dann auch noch nicht mag, weil genau an dem Tag als er geboren wurde die Buffallos Meister wurden (1966), so dass sie dieses ereignisreiche Spiel verpasst hat). Wer also Lust auf die leichte Kost eines lustigen Dramas hat, sollte sich diesen Film ruhig mal ansehen, da er gegen Ende sogar noch eine ganz nette Aussage hat.
PS:Bitte unten bei der Bewertung Gelegenheit nicht soo ernst nehmen, wie schon oft in meinen Meinungen gesagt, hasse ich dieses Feld der Bewertung, da ich nie so genau weiss was ich da nehmen soll (passt nix)
Was für eine Enttäuschung,denn als Billy ein Kleinganove aus dem Gefängnis entlassen wird erwartet ihn niemand der bereit war ihn abzuholen.Kurz darauf entführt dieser Schwachkopf eine Balettschülerin und stellt sie seinen nichts ahnenden Eltern als Braut ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
"Buffalo 66" ist eine hervorragend erzählte und gespielte Geschichte, die nicht nur aus dem Leben gegriffen sein könnte, sondern tatsächlich auch durch ein reales Vorbild inspiriert ist: Vincent Gallo selbst, der hier Regie, Drehbuch, Musik und die männl ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Konsequent böse und trostlos. Kontra: Vorhersehbar, kaum erträgliche Hauptfigur
Billy Brown ist ein unerträglicher Mensch, genauer, und das tut einiges zur Sache, ein unerträglicher Mann. Minutenlang müssen wir seine Qualen erdulden, als er nach seiner Entlassung aus dem Knast dringend aufs Klo muß und partout nicht irgendwo an die ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: gutes Erstlingswerk von Vicent Gallo Kontra: nicht Jederman's Geschmack
Ich bin mir da nicht komplett sicher, aber ich glaube es ist Vincent
Gallo's Regiedebüt und worüber ich mir sicher bin, es ist mehr als ge-
lungen!!
Es dauert eine Weile, bis man den roten Faden findet, weil erst sehr spät gesagt wird, warum nun Vicent ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: tolle Besetzung (Vincent Gallo, Christina Ricci etc.), Romantik, Dramatik Kontra: kein Film für jedermann
Ein ganz normales Leben führen? Wie ging das doch gleich? Nach Jahren im Knast ist sich Sonderling Billy Brown (Vincent Gallo) da nicht mehr sicher. Also kidnappt er als erstes eine junge Ballettschülerin (Christina Ricci), die er den Eltern als seine Br ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
...Durch zufall bin ich auf diesen Film gestoßen als ich durch programm zappte, doch ich konnte mich nicht mehr davon losreißen. Dieser geniale Film, der durchweg spannend war fesselte mich vor den bildschirm, obwohl ich vorher von dem film nichts gehört hatte, musste ich einfach dabeibleiben. der hauptdarsteller, dessen namen ich leider nicht mehr genau weiß (es war sehr spät in der nacht ) ist ein echtes naturtalent, obwohl er aus meiner sicht ein newcomer ist ( habe vorher noch nie etwas von ihm gehört ) hat ers voll drauf, nicht nur, dass er sehr gut, beinahe exzellent schauspielern kann, nein er ist auch inder regie vertreten, für d ie produktion und den soundtrack verantwortlich usw. im abspann ist fast nur sein name vertreten, ähnlich wie bei buffalo 66, bei dem er ebenfalls mitgespielt hat und er ebenfalls sehr gelungen ist...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
...Ich mag Vincent Gallo, auch, wenn er mich mit "Essential Killing" ziemlich vergrätzt hat. Wobei ich daran eher dem Regisseur als dem Schauspieler die Schuld gebe. Hier nun aber, bei "The Brown Bunny" ist es egal, wem ich die Schuld gebe, es kommt immer Vincent Gallo dabei raus. Gallo hat in diesem Film Regie geführt, das Drehbuch geschrieben, das Ganze produziert und spielt auch noch die Hauptrolle. Und dabei glaube ich noch nicht einmal, dass er sich damit zuviel zugemutet hat, nein, ich glaube, Vincent ist einfach ein ziemlich schräger Typ, der sehr seltsame Vorstellungen vom Filmemachen hat.
Nun sollte man bei Gallo darauf vorbereitet sein, Filme weitab jeglichen Mainstreams zu sehen zu bekommen. Egal, ob "Palookaville", "Buffalo 66" oder "L.A. without a Map", um nur mal einige (der wirklich guten Filme von Gallo) herauszugreifen...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
...man bedenkt, in welch fremden und vor allem kalten Gefilden er sich befindet. Der Schnee liegt hoch, die Temperaturen nicht und so wird die anfangs leichtbekleidete Flucht des Namenlosen immer mehr zur Tortur, vor allem, weil seine Häscher ihm dicht auf den Fersen sind. Er friert, er blutet, er hat Hunger, er ist allein, er ist am Ende. Mal entkommt er seinen Verfolgern nur knapp, mal ist er ihnen weit voraus. Und nach 83 Minuten ist alles vorbei. Ende.
Ein Blick in Hauptdarsteller Vincent Gallos ("Buffalo '66", "The Brown Bunny") Filmographie zeigt nachdrücklich, wie vielseitig er ist. Der Kerl hat definitiv einen Hau, ist aber ein grandioser Schauspieler, der die ihm hier zugewiesene dialogfreie Rolle souverän meistert. Wobei man ehrlich sagen muss, dass er auch nicht allzu viel zu tun hat. Text hat er nicht und Mimik und Gestik sind...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich