Buffy Der Vampirkiller

Buffy Der Vampirkiller

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... ————————— F I L M – D A T E N ————————— Originaltitel: Buffy the Vampire Slayer Produktionsland: USA Produktionsjahr: 1992 Regie: Fran Rubel Kuzui FSK: 16 ————————— D ... Bericht lesen





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1-6 von 12 Erfahrungsberichten    
> Alle 12 Buffy Der Vampirkiller Erfahrungsberichte anzeigen
Lady’s Anthologie der Vampirfilme (Part VI)
Erfahrungsbericht von Lady-Alexa über Buffy Der Vampirkiller
31.05.2006


Produktbewertung des Autors:   


Pro: die DVD ist billig, Donald Sutherland ist halbwegs gut, der Ton ist in Ordnung
Kontra: die Schauspieler sind schlecht, keine Spannung, der Film ist langweilig und schrecklich moralisierend, die Bildqualität ist schlecht

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

————
K A U F
————

Die DVD habe ich bei Libro gekauft. Ich habe dafür 3€ bezahlt.

—————————
F I L M – D A T E N
—————————

Originaltitel: Buffy the Vampire Slayer
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1992
Regie: Fran Rubel Kuzui
FSK: 16

—————————
D V D – D A T E N
—————————

Laufzeit: ca. 82 Minuten
Kapitel: 30
Sprachen: Englisch, Deutsch, Spanisch
Untertitel: Englisch, Spanisch
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 16:9 und 1,85:1
Ländercode: 2

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S T O R Y
—————

Buffy ist siebzehn und eigentlich ein ganz normaler Teenager. Sie ist hübsch, beliebt und die Jungs an der High School stehen auf sie. Doch eines Tages trifft Buffy auf einen seltsamen Mann, der von Vampiren spricht. Buffy ist misstrauisch, doch schließlich sieht sie es ein: Sie ist die Auserwählte, die Vollstreckerin. Ihre Aufgabe ist es, die Vampire zu jagen und zu vernichten. Doch Buffy ist gar nicht begeistert von der Idee, allzu viel Zeit darauf zu verwenden, Vampire zu jagen. Lieber will sie sich mit ihren Freunden treffen und sich mit sich selbst beschäftigen. Das Training im Vampirjagen scheint ihr nicht so wichtig zu sein. Doch dann wird die Situation plötzlich auch für Buffys Freunde sehr brenzlig und Buffy muss sich dem großen Kampf stellen ...

—————————
D A R S T E L L E R
—————————

Die Schauspieler finde ich alle nicht sonderlich gut. Ich beginne einmal mit der Hauptrolle: Kristy Swanson als Buffy. Eigentlich ist das ja traurig, die Rolle hätte man sicherlich wunderbar darstellen können, Buffy sollte wohl als starker Charakter gezeigt werden. Leider gelingt das der guten Kristy Swanson überhaupt nicht. Buffy soll sich von der Superzicke zur Menschenfreundin entwickeln. Diese Wandlung darzustellen ist aber wirklich überhaupt nicht gelungen. Die Sache mit der Menschenfreundin ist dabei noch eher gelungen, als die Superzicke. Kristy Swanson widerstrebt das entweder sehr, oder sie hat einfach überhaupt kein Talent zum Schauspielern. Ihr zickiges Getue wirkt derartig aufgesetzt, dass mir das Anschauen fast schon körperlich weh tut. Kristy Swanson hat mir so gar nicht gefallen, Buffy hat leider überhaupt keine Tiefe bekommen, wirkt aufgesetzt und unglaubwürdig. Ebenso Luke Perry. Seine Darbietung ist genauso schwach. Als sympathischer Junge von Nebenan ist er gerade noch tragbar – doch dann soll sich der Charakter in einen Helden wandeln, der aus Liebe alles riskiert. Und das geht leider so gar nicht, der Charakter Oliver Pike scheint mir hochgradig unglaubwürdig und aufgesetzt, er hätte besser einen der hysterisch kreischenden Teenager spielen sollen. Ansonsten sind die Schauspieler auch nicht sehr gut, keiner davon war wirklich herausragend. Gerade einmal Donald Sutherland schafft es, seinen Charakter zumindest halbwegs tragbar herüber zu bringen. Insgesamt ist die schauspielerische Leistung aber auf einem sehr, sehr niedrigem Niveau.

Kristy Swanson … Buffy
Donald Sutherland … Merrick Jamison-Smythe
Rutger Hauer … Lothos
Luke Perry … Oliver Pike
Paul Reubens … Amilyn
Michele Abrams … Jennifer Walkens
Hilary Swank ... Kimberly
Paris Vaughan … Nicole
David Arquette … Benny
Andrew Lowery … Andy
Natasha Gregson Wagner … Cassandra

————————
F I L M K R I T I K
————————

Die Story finde ich an sich gar nicht so schlecht. Das Grundgerüst ist natürlich wie in allen Vampirfilmen immer das selbe: Ein Held kämpft gegen Vampire. In diesem Fall ist es eben eine Heldin. Die Handlung ist überschaubar und einfach gehalten. Nebenhandlungen gibt es keine, und auf mich wirkt das irgendwie steif und fest gefahren. Das finde ich etwas schade, ein bisschen Nebenhandlung wäre sicherlich nett gewesen. Leider gibt es im Film keine Wendungen, die mich wirklich überrascht hätten. Eigentlich gibt es überhaupt keine Wendungen. Die Handlung läuft schnurgerade und es ist wirklich jeder Schritt vorhersehbar. Es ist von Anfang an klar, wer überleben wird, und es ist auch gleich klar, wer mit wem zusammenkommen wird. Überraschungen gibt es in dieser Hinsicht wirklich überhaupt keine. Das macht den Film leider etwas langweilig, weil das Ende von vorne herein klar ist, und somit baut sich auch keine Spannung auf. Und ein Vampirfilm ohne Spannung? Das ist ja wohl wirklich nichts. Insgesamt ist die Story fade, aber es gibt dennoch einige flotte Kampfszenen, die zumindest ein bisschen Schwung in die Handlung bringen. Nicht allzu viel, aber immerhin ein bisschen. Das muss man schon positiv anmerken. Die Kampfszenen sind eine Geschichte für sich, ich finde sie nicht sonderlich glaubwürdig und gelungen dargestellt, aber man muss nehmen, was man kriegen kann, und die Szenen sind zumindest flott und bietet wenigstens ein bisschen Abwechslung. Leider ist mein Gesamteindruck dennoch: Der Film ist langweilig.

Die Entwicklung des Charakters der Buffy gefällt mir leider überhaupt nicht. Von der Superzicke zur liebenswerten Heldin. Das ist gar nicht gelungen. Zum Teil liegt das natürlich an Kristy Swanson, die mit dieser Charakterwandlung schauspielerisch wohl hoffnungslos überfordert ist. Aber der Charakter ist insgesamt nicht gut angelegt, und das liegt sicherlich nicht an der Schauspielerin. Buffy ist anfangs nur auf sich selbst fixiert und sie blickt auf alle anderen Menschen hinab. Und plötzlich ist das alles anders? Sie lässt einfach so zu, dass sich ihre Freunde von ihr abwenden? Diese Charakterwandlung ist leider extrem schlecht vollzogen worden. Es fehlt nämlich dieser Moment, wo Buffy ihre Fehler einsieht. Der Moment, wo ihr klar wird, dass sie eine egoistische Göre ist, und wo sie beschließt, das zu ändern. Und da das fehlt, wirkt der Charakter unglaubwürdig und die Wandlung nicht nachvollziehbar. Das Ganze wirkt konstruiert und aufgesetzt. Schade eigentlich, da hätte man mehr machen können. Was mich auch noch stört, ist dieses „typisch amerikanische“ Moralgeschwafel. Man soll seine Mitmenschen lieben, man soll sich nicht nur auf sich selbst konzentrieren usw. usf. Das kommt leider viel zu stark heraus, und das nervt wirklich wahnsinnig. In einem Vampirfilm will ich Spannung, Blut und viele Leichen und keine Belehrungen über Nächstenliebe. Insgesamt hat mir der Film nicht gefallen, einige gute Szenen gibt es zwar, aber die negativen Dinge überwiegen bei weitem.

————————————
B O N U S M A T E R I A L
————————————

Das Bonusmaterial umfasst leider nur den Trailer zum Film. Der ist nur Englisch und einen deutschen Untertitel gibt es gar nicht. Der fehlt mir aber auch nicht, der Trailer ist sowieso nicht gut. Abgesehen davon gibt es nur noch ein bisschen Werbung, und das war es dann auch schon. Keine Hintergründe, keine Kommentare und keine Interviews. Schade, es hätte mich schon interessiert, was sich die Filmemacher bei den Streifen gedacht haben.

———————
B I L D + T O N
———————

Die Bildqualität ist leider nicht so berauschend. Die Farben sind matt und langweilig, und das ganze Bild wirkt pixelig und unscharf. Das ist nun wirklich nicht das, was ich von einer DVD erwarte. Im Hintergrund verlaufen die Flächen zu einer Pampe, und das, was wohl Dunkelheit und Bedrohung darstellen soll, wirkt einfach nur schlampig. Das ist wirklich meilenweit von dem entfernt, was ich eigentlich von einer DVD erwarte.

Die Tonqualität ist ganz gut. Ich habe alles gut verstanden und die Dialoge sind klar und deutlich. Ich musste auch nie lauter oder leiser schalten. Einige der Szenen sind zwar merklich lauter als andere, aber es wurde nie so unangenehm, dass ich hätte leiser schalten müssen. Das finde ich schon recht positiv, weil das Herumschalten ist mir zutiefst zuwider.

——————————
E M P F E H L U N G
——————————

Auch wenn die DVD billig ist, es gibt nur den Pflichtstern und keine Empfehlung.

   

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