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Das Ende von Buffy war spektakulär und aufregend. Joss Whedon bereitete den Fans ein glanzvolles Ende. Doch die Fans gaben sich damit in keiner Weise zufrieden. Sie trauerten der geliebten TV-Serie nach, wie bei keiner Anderen. Schon in der siebten Staffel und kurz danach häuften sich Gerüchte um Spin - off - Serien und Kinofilme. Doch nichts davon wurde bislang Realität. Durch den riesen Erfolg von Twailight plant man jetzt jedoch einiges nachzusetzen.
Buffy Schöpfer und Autor Joss Whedon, selbst ein Comic-Fan, gelang einmal mehr eine Überraschung. Nach Bitten und Betteln der Millionen Fans in Forums und Fanseiten wird Buffy fortgesetzt. Denn im Gespräch mit einem Magazin verriet Joss Whedon, dass er den Verlauf der achten Staffel schon im Kopf hatte. Nun kann er diese Ideen in Form von Bildern präsentieren, exklusiv bei Panini als Comic.
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INHALT DES ERSTEN BANDES °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Die Geschichte schließt dort an, wo die 7. Staffel endete: Buffy hat tausende Anwärterinnen zu Auserwählten gemacht. Doch diese müssen erst einmal ausgebildet werden. Im Kampf gegen das Böse sind nun unzählige Jägerinnen in die Welt hinausgezogen, um fortan für die gute Seite zu bekämpfen. Man kann es schon mit einer großen Organisation vergleichen, geführt von Buffy und den anderen Scooby Partnern. Jedoch hat die neugeordnete Organisation dieses mal nicht nur Dämonen als Gegner, sondern auch das Militär, die ihre ganz irdische Machtposition gefährdet sieht - die Initiative lässt grüßen. Da sind Schwierigkeiten doch vorprogrammiert.
Die normalen Probleme werden im Gegenzug auch wiedereinmal nicht kleiner. Dawn ist durch ein Zauber zu einem Riesen mutiert, Buffy fühlt sich wieder einmal allein, Willow gibt Buffy die Schuld an Taras Tod und Xander übernimmt Aufgaben eines Wächters. Rund um ziemlich das gleiche Standbild, wie im TV
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Charaktere Die Jägerin °°°°°°°°°°°°°°° Wenn eine Jägerin stirbt, wird die nächste aus dem Kreis der potentiellen Jägerinnen erwählt. Das war bislang so. Durch den Zauber von Willow sind nun alle Anwärterinnen zu Jägerinnen aufgestiegen.
- Zentrale Figuren: °°°°°°°°°°°°°°°°°° Buffy Buffy lebte eigentlich in Los Angelas. Da sie aber im Film die Turnhalle abbrennen musste, um die Vampire zu vernichten, wurde Buffy aus ihrer alten Schule rausgeschmissen. Daher zog sie mit ihren Mum nach Sunnydale, um ein neues Leben zu beginnen. Während der 7 Staffeln starb Buffy, bekam eine kleine Schwester und trat gegen das Urböse an.
Gils °°°°° Rupert Giles wird in der Serie meist nur Giles genannt. Er kommt aus England und ist Buffys 2. Wächter. Er zeigt das typische Engländerbild, das die meisten Leute haben: etwas trottelig, gute Umgangsformen, ehrgeizig und ein kleiner Snop. Er übernahm die Rolle des Vaters und war für Buffy eine zentrale Bezugsperson
Willow °°°°°°°° Willow Danielle Rosenberg ist sehr gut mit Xander befreundet. Ansonsten strahlt sie als Streberin, Außenseiterin und Computerfreak auf der Sunnydale High hervor. In den letzten 7 Staffeln hat sie sich zu einer mächtigen Hexe gewandelt, die beinahe die Welt zerstört hätte
Xander °°°°°°°°° Xander wurde 1981 in Sunnydale geboren. Er ist als Einzelkind einer absoluten Chaotenfamilie. Vor allem sein spezieller Witz hält die Gruppe immer wieder zusammen.
Dawn °°°°°° Die kleine Schwester von Buffy tauchte das erste Mal in der 5. Staffel auf. Sie war ein Schlüssel, der die Welt zerstören könnte. Doch nebenbei ist sie auch High School Schülerin gewesen. Nun, im Comic, geht sie aufs College
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Einschätzung °°°°°°°°°°°°°° Die Comicserie beginnt etwas unklar, dafür jedoch sehr spannend, wenngleich etwas humorlos. Auch wenn die Scooby Gang ihre kalifornische Kleinstadt Sunnydale gegen Schottland als Zuhause eingetauscht haben. Eines merkt man schnell auf den ersten Seiten. Der Actionfaktor wurde rapide angehoben. Vieles wirkt größer, spektakulärer und monströser. Im ersten Band funktioniert diese zentrale Veränderung jedoch etwas plump. Das bessert sich in den folgenden Bändern aber. Joss Whedon hatte dieses mal kein begrenztes Budget zur Verfügung. Daher präsentiert er Beispielsweise kuriose Veränderungen an Dawn, die im TV einen riesen Aufwand bedeutet hätten und somit einen großen Teil des Budgets eingenommen hätte. Diese Probleme hat Joss ja nun nicht mehr.
Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren haben sich kaum verändert und nehmen wieder eine zentrale Rolle ein. Doch die Handlung beweist es ziemlich schnell, dass diese nicht mehr so harmonisch und gütig sind, wie in der Fernsehserie.
Jeder hat so seine eigenen Probleme, mit denen er fertig werden muss. Joss versucht beispielsweise, die Streitigkeiten zwischen Buffy und Dawn wieder aufleben zu lassen. Doch das wirkte nur halb so gut, wie im TV. Jedoch habe ich diesen ganz bestimmten Witz eines Joss Whedon vermisst - dass machte die Serie doch gerade sehenswert. Es sind gerade solche Gespräche, die den lang vermissten Buffy - Flair" wieder aufleben lassen. Schön finde ich das „Vorwort“, wo noch einmal die wichtigsten Ereignisse der sieben TV Staffeln - zusammengefasst - wurde. Das macht das Erstlesen auf jedenfalls einfacher. Am Ende des Comics sind die Softcovers der amerikanischen Cover und Variant-Cover. Die herrlich naturgetreuen Bildes der Zeichnerin Jo Chen sind atemberaubend.
Ich kann es immer nur betonen. Das Comic ist auf gar keinen Fall schlecht, oder präsentiert sich nicht authentisch. Ich als Fan habe die Parodien zwischen den Charakteren schmerzlich vermisst. Die gut präsentierten Dialoge, gemischt mit großen Momenten und wunderbaren kleine Szenen. Die typisch aufgeweckte, dynamische und kreative Form, ist auch im Comic zu spüren. Jedoch bemerkt man schnell eine gewisse Nervosität. Hier wurde noch viel ausprobiert und mit den einzelnen Fassetten gespielt. Joss Whedon ist ein absolutes Multitalent, dass sehend leicht Legenden schaffen kann.
Serie - Comic °°°°°°°°°°°°°°° Die TV Serie war eine der erfolgreichsten und dabei auch bestgeschriebensten Fernsehserie der letzten Jahre. Einige Preise konnte das Team in den Jahren gewinnen. An solch einen Erfolg anzuknüpfen ist wahrlich schwer.
Doch auch die Tatsache, dass die Serie aufwändig produziert wurde, machte es auch nicht leichter. Doch vorweg gesagt, die Ereignisse im Comic konnten mich voll überzeugen. Die neue Art der Erzählung gab die Möglichkeit, dass eine völlig neue Richtung eingeschlagen werden kann. Duch die liebgewonnenen Personen sind wieder vollzählig und tauchen im Comic ebenso auf, wie alte Gegner und Dämonen.
Die Comics und Bilder sind nach meinem Leyenhaften Urteil sehr gut. Es wirkt authentisch und echt. In vielen Episoden war ich in der Geschichte drin. Auch wenn die Dialoge etwas holprig wirken.
Das Comic °°°°°°°°°°°° Broschiert 132 Seiten Verlag: Panini Manga und Comic Auflage: 1 von bislang 4 Auflagen 12. Februar 2008 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3866074778
Schlusswort °°°°°°°°°°°°°° Ich habe mir die Rückkehr zwar anders vorgestellt, doch kann ich nicht sagen, dass ich zutiefst enttäuscht bin. Das Comic gefällt mir wirklich gut. Die Aufmachung ist einfach dargestellt und auch der charakteristische Whedon Witz kommt durch.
Spekulativ würde ich sagen, dass die Comics ein Erfolg sind. Denn wie soll man sich anders erklären, dass auch weitere Comics nachfolgten: Wie zum Beispiel
Angel nach dem Fall - Staffel 6 Fray die erste Jägerin Spike nach dem Fall Die Buffy Chroniken
Das erste Comic konnte mich jedoch nicht 100%tig überzeugen. Den in kleinen Ausgängen hat mich der Verlauf nicht immer überzeugt. Oft wirkte es etwas kantisch. Erst beim zweiten Lesen blickte ich besser durch. Dennoch muss man sagen, dass das Comic qualitativ kennzeichnet ist. Es hebt sich zwar vom Comic ab, doch behält es die charakteristischen Merkmale bei.
24.05.2012 17:48
Schön geschrieben :)
01.05.2012 13:30
Klasse:-) (komische Ciao Technik spinnt wieder ;-))
01.05.2012 09:44
BH und LG