Buick Park Avenue

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1997 Buick Park Avenue Ultra 3.8 Kompressor

4  05.12.2010 (06.12.2010)

Pro:
Komfort, Platzangebot, Ausstattung

Kontra:
Bremsen, Abblendlicht, Wartung

Empfehlenswert: Ja 

Patrick38

Über sich:

Mitglied seit:30.05.2009

Erfahrungsberichte:5

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hier geht es um meinen 1997 Buick Park Avenue Ultra, eine klassische amerikanische Luxuslimousine mit einer Motorhaube so lang, dass ein Kleinflugzeug darauf landen und einem Kofferraum so gross, dass darin ein Smart parkieren könnte ;))) Dieser Wagen wurde nie offiziell nach Europa importiert, im Gegensatz zur Vorgängerversion, die man noch ab und zu sieht. Meiner kam als Direktimport in die Schweiz und bisher habe ich nur einen Einzigen anderen gleichen Wagen hier gesehen. Nach amerikanischem Massstab gehört der Wagen in die Kategorie „Full Size“, übersetzt etwa „volle Grösse“. Dies war bis in die 60er-70er Jahre die normale Grösse von amerikanischen Autos, deshalb wird dieses Format auch als „Standard“ bezeichnet. Alles andere ist entweder „Intermediate“ oder „Compact“. Damit man sich eine Vorstellung machen kann, was „Full Size“ bedeutet: Der Buick Park Avenue ist 5.25m lang, eine aktuelle Mercedes S-Klasse in der Langversion misst 5.23 (aufgerundet)!

Die Grösse wäre also geklärt. Der Wagen ist gross, sehr gross - beim Fahren kein Problem, aber beim parkieren! Parkplätze nach europäischer Standardnorm sind nämlich in den USA mit „Compacts only“ angeschrieben, also „nur für Kleinwagen“, und keinem Mensch käme es in den Sinn, einen „Full Size“-Wagen auf einem „Kleinwagenparkplatz“ abzustellen. Da es aber in Europa leider nur „Kleinwagenparkplätze“ gibt, hat man ein Problem! Wobei man sich daran gewöhnt. Man nimmt halt immer die vom Eingang, wo man hin will, am Weitesten entfernten Parkplätze, weil dort am wenigsten Autos sind, damit man noch ein- und aussteigen kann. Dass der Wagen hinten oder vorne meistens noch einen halben Meter überhängt, stört niemanden wirklich. Ausser natürlich in der Stadt, parallel zum Bordstein parken kann man in den meisten Fällen getrost vergessen.

Angetrieben wird der Buick von einem 3.8-Liter-V6 mit Kompressoraufladung und mittlerweile über 207,000 km auf dem Tacho, gut für 243 PS und 380 Nm, gekoppelt an ein 4-Stufen Automatikgetriebe mit Overdrive. Kompressor bedeutet, im Gegensatz zu Turbo, dass das maximale Drehmoment sofort anliegt, da der Kompressor über einen Zahnriemen vom Motor direkt hochgedreht wird, und nicht wie ein Turbo über den Abgasstrahl. Der Effekt ist, dass es kein Turboloch gibt und die Leistung immer und sofort abrufbereit ist. Damit ist das 2-Tonnen-Schiff angemessen motorisiert und beschleunigt in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 - genug, um den Golf GTI-Buben einen gehörigen Schrecken einzujagen! Die theoretische Höchstgeschwindigkeit beträgt 230 km/h, wird aber wegen der Reifen elektronisch auf ca. 190 km/h begrenzt (zum Vergleich Golf GTI mit Doppelkupplungsgetriebe, Jahrgang 2010: 0-100 km/h 6,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 238 km/h). Wenn man diese Sperre aufheben will, muss man die Steuereinheit austauschen (im US-Zubehörhandel erhältlich). Dieses Aggregat wurde mit dem Ziel entwickelt, die Leistung eines klassischen V8-Motors mit dem kleineren Verbrauch eines V6 zu kombinieren (Stichwort z.B. innere Reibung). Dieser Motor wurde millionenfach in alle möglichen General Motors-Fahrzeuge eingepflanzt - mit oder ohne Kompressor - zum Beispiel Buick Regal, Buick Riviera, Chevrolet Impala, Chevrolet Monte Carlo, Oldsmobile 88, Pontiac Bonneville, Pontiac Grand Prix oder auch in den australischen Holden Commodore. Diese millionenfach bewährten Motoren sind nahezu „untötbar“, und Laufleistungen von 400,000-500,000 Kilometer sind ohne Weiteres möglich. Da die Amerikaner ihre Autos sehr gerne tunen, sind alle möglichen Teile zur Leistungssteigerung erhältlich, und der Motor kann relativ einfach auf über 300 PS gebracht werden, sogar bis zu 500 PS sind möglich, wobei dann natürlich die deutschen TÜV- und Schweizer MFK-Beamten so richtig am Rad drehen dürften… ;))) Die Auspuffgase werden hinten durch 2 Rohre ins

Bilder von Buick Park Avenue
  • Buick Park Avenue parkav97silvertu-proj - Kopie - Buick Park Avenue
  • Buick Park Avenue Photo-0526 gross ohne nummer - Buick Park Avenue
  • Buick Park Avenue Photo-0470 Kopie - Buick Park Avenue
  • Buick Park Avenue 1999.buick.parkavenue.23997-E - Buick Park Avenue
Buick Park Avenue parkav97silvertu-proj - Kopie - Buick Park Avenue
Buick Park Avenue Ultra
Freie geblasen, eines links und das andere rechts.

Die Ausstattung ist amerikanisch komplett. Man sitzt auf superbequemen, beheizten Ledersesseln, die jedem Wohnzimmer gut anstehen würden. Selbstverständlich wird alles elektrisch eingestellt, sogar die Lendenwirbelstütze und die Kopfstützen, wobei der in der Kopfstütze integrierte Gurt sich ebenfalls automatisch anpasst, wenn man die Kopfstütze einstellt. Alle elektrischen Einstellungen - Sitze, Spiegel, Klimaautomatik, Bordcomputer-Präferenzen sowie Radioeinstellungen werden für jeden Fahrer getrennt auf dem Funkschlüssel abgelegt, und je nach dem, mit welchem Funkschlüssel der Wagen geöffnet wird, fährt alles in die entsprechende Position und wird nach den Vorlieben des entsprechenden Fahrers eingestellt. Es gibt ausserdem einen Exit-Knopf, der den Sitz in eine bequeme Ausstiegsposition fährt, wenn man Aussteigen will. Der Kofferraumdeckel geht automatisch nach oben, und sogar der Tankdeckel öffnet sich automatisch. Die Rück- und Seitenspiegel blenden automatisch ab und im Rückspiegel ist ein elektronischer Kompass integriert. Der Wagen verfügt über 4 beleuchtete, stufenlos dimmbare Make-Up-Spiegel (2 vorne und 2 hinten), und ausserdem hat er vorne 4 Sonnenblenden (2 Normale und 2 zur Seite Schwenkbare, wobei die Vorderen zusätzlich noch ausziehbar sind, um den Bereich des Rückspiegels abzudecken). Die Klimaanlage ist für den Fahrer und Beifahrer getrennt regelbar. Man kann wählen, wie lange der Wagen beim Öffnen und Schliessen mit den Scheinwerfern leuchten soll. Der Bordcomputer bietet unzählige Möglichkeiten, seine Wünsche einzustellen. Zum Beispiel, welche Türen beim Druck auf den Funkschlüssel geöffnet werden oder ob der Wagen beim Schliessen blinken oder auch hupen soll. Man kann wählen, dass sich der Wagen beim Gang-Einlegen aus Sicherheitsgründen automatisch verriegelt und beim Aussteigen wieder entriegelt, oder auch nicht, oder eine Kombination davon und, und, und. Es gibt 6 Sitzplätze, 3 vorne und 3 hinten. Die vorderen Sitzflächen sind so breit, dass sie in der Mitte zusammenkommen. Im Normalfall ist in der Mitte zwischen den Sitzlehnen eine Armlehne. Diese kann nach oben geklappt werden und wird dann zur Rückenlehne, und schon hat man einen Sitzplatz mehr. Dies bedingt natürlich, dass sich der Wählhebel für die Automatikschaltung oben beim Steuerrad befindet. Der ganze Mitteltunnel fällt weg, und das Platzangebot ist gigantisch. Hinten befindet sich ebenfalls eine wegklappbare Armlehne mit Fach für Kleinigkeiten sowie Getränkehalter. Dahinter befindet sich eine Klappe für den Zugriff zum Kofferraum vom Innenraum aus. Eine andere ungewohnte Kleinigkeit sind die Schlüssel. Neben den 2 normalen Funkschlüsseln gibt es 2 sogenannte „Valet“-Schlüssel, die man den in Amerika weit verbreiteten „Auto-Parkierern“ aushändigen kann. Mit dem normalen Schlüssel kann man dann den elektrischen Kofferraum so einstellen, dass dieser mit dem „Valet“-Schlüssel nicht geöffnet werden kann und der Knopf im Innenraum deaktiviert wird. Der „Parkierer“ kann nur den Motor starten und die Tür öffnen und schliessen, sonst nichts. Ausserdem kriegt man einen ultraschmalen Notschlüssel, der nicht dicker als eine Kreditkarte ist und für Notfälle in der Brieftasche mitgenommen werden kann. Sehr praktisch z.B. auch beim Joggen, damit man nicht den Funkschlüssel mittragen muss. Das Fahrzeug wird dann beim Verlassen mit einem Knopf vom Innenraum aus geschlossen, wiederum einstellbar, z.B. ob das Fahrzeug erst verzögert schliesst, falls man doch den Schlüssel drin hat liegen lassen. Natürlich ist auch eine Alarmanlage vorhanden, die sogar bei geöffneten Fenstern funktioniert, falls jemand hineingreifen sollte. So, die „normalen“ Sachen (automatische Lichtschaltung, stufenlos regelbare Scheibenwischer, Lenkradknöpfe, Konzertstereoanlage, geschwindigkeitsabhängige Servolenkung, Alufelgen, Garagentoröffner für 3 Garagen usw. - die Liste ist endlos), für die man auch im Jahre 2010 in den meisten Autos immer noch gesalzene Aufpreise zahlen muss, erspare ich mir und euch... . Die Material- und Verarbeitungsqualität ist durchschnittlich. Immerhin hat Buick echtes Holz im Armaturenbrett verbaut und den Käufern eine schwarze Hartplastikwüste erspart; Der gesamte Innenraum inklusive Armaturenträger ist in der Farbe der Sitze gehalten. Das Leder des Fahrersitzes und der Armlehne sind mittlerweile etwas abgenutzt, ab und zu klappert etwas, aber der Wagen ist auch schon 14 Jahre alt und hat über 200,000 km auf der Uhr. Ausserdem wurde dieses Fahrzeug zu einem unglaublich günstigen Neupreis verkauft - dazu komme ich später noch - und von daher ist die Qualität sehr angemessen.

In der Nacht leuchtet der Wagen rundherum wie ein Weihnachtsbaum, dafür sorgen nicht weniger als 20 Glühlampen: Also da wären 2 Frontscheinwerfer, 2 Standlichter, 2 Frontblinker (mit Zweifadenglühbirnen, ein Faden leuchtet permanent mit 5 Watt, der andere mit 21 Watt bei aktiviertem Blinker), 2 vordere seitliche orange Positionsleuchten, 2 hintere seitliche rote Positionsleuchten, total 8 rote Heckleuchten sowie 2 für die Kennzeichenbeleuchtung! Hinten blinkt der Wagen typisch amerikanisch nur rot, vorne besitzt er zusätzlich zu allem Anderen noch 2 Seitenblinker in den um die Ecke gezogenen Frontscheinwerfern. Das heisst je Seite blinken vorne 3 Blinker, und das gegengleich. Eine Riesenshow! Video hier: http://www.youtube.com/user/qaf7123?feature=mhum#p/f - bessere Qualität folgt noch! Das Abblendlicht ist leider viel zu schwach, es reicht knapp, aber gut wäre anders! Abhilfe könnten vielleicht stärkere Birnen schaffen, aber dann hat man wieder ein Problem beim TÜV/MFK. Na ja, vorläufig komme ich zurecht und lasse es erst mal bleiben.

Nun zum Fahrverhalten. Der Wagen steht original auf Reifen in der Dimension 225/60 R16, besitzt ABS und eine (abschaltbare) Traktionskontrolle. Die Kompressorversion (so wie meiner), hat serienmässig ein etwas strafferes Fahrwerk, die sogenannte „Gran Touring Suspension“, wobei das normale Fahrwerk „sehr weich“ ist und etwas straffer heisst „immer noch weich“. Auf langen Autobahn-Bodenwellen kann sich der Wagen schon mal aufschaukeln, dies ist gewöhnungsbedürtig, aber ungefährlich. Dafür spürt man die zum Teil sehr ausgeschlagenen Betonplatten-Rillen kaum. Zum Kurvenräubern taugt das gar nicht, dem setzen nur schon die relativ schmalen Reifen früh ein Ende. Physik ist halt so eine Sache, und wenn 2 Tonnen um die Ecke wollen, braucht man schon ein bisschen Haftung… . Für das wurde dieser Wagen auch gar nicht gebaut, sondern für schnurgerade, endlose, breite amerikanische Strassen, wo man den Geschwindigkeitsregler auf moderate Geschwindigkeit setzt und dann einfach nur noch fährt und geniesst. Die Amerikaner legen absoluten Wert auf Vermeidung von „NVH“, das steht für Noise, Vibration, Harshness, übersetzt Lärm, Vibrationen, Rauheit. Und das ist auch perfekt gelungen. Der Wagen fährt sich wie eine Sänfte, auch dank der hinteren Luftfederung mit Niveauregulierung - das Komfortabelste, dass ich je gefahren bin. Es gibt keinerlei Vibrationen, es herrscht Ruhe und keine nervigen Windgeräusche (für die Kenner: 65 DB bei 100 km/h - zum Vergleich Mercedes C 250 CGI, Jahrgang 2010: 64 DB bei 100 km/h - und dazwischen liegen 13 Jahre…!). Wobei, das Ausweichverhalten (der sogenannte Elchtest), beherrscht dieser Wagen erstaunlich gut. Hier dazu ein interessantes Video (in dem man nebenbei auch einen sehr guten Gesamteindruck des Autos erhält): http://www.youtube.com/watch?v=5XUNaqrrdeo - wie es der Sprecher im Video so schön sagt: “I can’t believe it’s a Buick“ - „Ich kann es nicht glauben, dass das ein Buick ist!“. Der Geradeauslauf bei höheren Geschwindigkeiten ist dank der sich verhärtenden Servolenkung überraschend gut, der Wagen hält sich ohne Lenkkorrekturen auf einer geraden Linie. Auch dem Auspuff entfleucht praktisch nur ein säuseln. Im Stand hört man praktisch nichts - leider muss ich dazu sagen. Ich würde gerne etwas mehr von dem schönen Sechszylinder hören :))) Ein grosser Kritikpunkt sind die Bremsen (Scheiben rundum): Sie verzögern zwar gut und es ist kein Problem, den Wagen sofort in den ABS-Modus zu zwingen falls nötig (die Bremswirkung wird dann nur noch durch die Haftfähigkeit der Reifen begrenzt), aber die Bremsen neigen zum vibrieren. Dies ist ein Zeichen, dass die Bremsanlage zu schwach für Dauereinsatz dimensioniert wurde und ist nicht sehr vertrauenserweckend, besonders wenn man eine Passstrasse hinunterfährt. Es ist daher empfehlenswert, in solchen Situationen das Getriebe im ersten oder zweiten Gang zu blockieren, um die Bremswirkung des Motors auszunutzen. Im Crashtest hat der Wagen für damalige Verhältnisse sehr gut abgeschnitten und besitzt immerhin 2 Frontairbags.

Zum Thema Verbrauch: Hier gibt es immer die meisten Vorurteile, Märchen und Räubergeschichten, dass nämlich amerikanische Autos saufen wie die Löcher. Wie wär‘s mit 7 Liter Superplus auf 100 km? Und das habe ich effektiv über 400 Kilometer an der Zapfsäule gemessen, nix Bordcomputer! Zugegeben, das war eine verbrauchsoptimierte Fahrt auf der Autobahn mit maximal 100 km/h im Sommer, aber mit breiteren 245er-Reifen und 3 Personen an Bord inklusive Gepäck. Jetzt mit den schmalen Winterreifen hat der Bordcomputer schon mal 6 Liter angezeigt! Das ist natürlich kein Alltagwert mit Staus, Stop und Go und Kurzstrecke, aber durchschnittlich 9 - 10 Liter im Alltag sind für diese Landjacht in Anbetracht der gebotenen Leistung sehr moderat (und das effektiv gemessen, nicht nach Bordcomputer). Ich muss halt nochmal die Physik bemühen: Um 2 Tonnen Stahl und 243 Pferdchen zu bewegen, muss auch entsprechend gefüttert werden! Vereinfacht gesagt braucht ja jeder Motor, egal ob gross oder klein, zur Erbringung einer bestimmten Leistung die gleiche Menge Energie (mal abgesehen von Dingen wie innerer Reibung, Aerodynamik der Karosserie, Getriebeabstufung usw.). Etwas, das sicher hilft, den Verbrauch im Rahmen zu halten, ist die sehr lange Gesamtübersetzung des Getriebes - bei 80 km/h dreht sich die Kurbelwelle mit gerade mal 1000 U/min, rotieren ist da schon fast übertrieben - hier wird klar, wozu der Hubraum und das grosse Drehmoment dient! Ausserdem trägt dies natürlich dazu bei, dass diese Motoren nicht kaputtgehen (möchte in 14 Jahren dann mal einen von diesen aktuellen „Downsizing“-Motoren mit Literleistungen von bis zu 120 PS/Liter oder mehr sehen, falls dann noch einer übrig ist ;)

Ein Problem bei diesen Autos ist natürlich die Wartung, da diese offiziell nie in Europa verkauft wurden. Das Wartungsintervall wird vom Bordcomputer nach einem speziellen Algorithmus, je nach Fahrverhalten, Kaltstarts, Leerlauf usw. berechnet, liegt aber so zwischen 12,000-15,000 km. In der Schweiz gibt es traditionell viele amerikanische Autos und deren Liebhaber, da General Motors hier bis in die 70er-Jahre US-Modelle für den europäischen Markt montiert hat. Zusätzlich erleichtert die Sache, dass GM-Modelle viele untereinander austauschbare Gleichteile verwenden. Und zu guter Letzt gibt es hier doch einige auf Amerikaner spezialisiert Werkstätten, die diese Autos warten können. Man muss halt in Kauf nehmen, dass nicht alle Teile vorrätig sind und aus den Staaten bestellt werden müssen, dies dauert aber meistens weniger als 24-48 Stunden. Zur Zuverlässigkeit kann ich noch keine Angaben machen, da ich den Wagen erst seit ein paar Monaten fahre und bis anhin hat er mich noch nie im Stich gelassen.

Zum Preis: Dieser Wagen wurde damals für USD 35,660 verkauft, wenn man das umrechnet, sind das zum heutigen Kurs unglaubliche EUR 26,582 oder CHF 34,775! Natürlich sagt jetzt jeder, dass man das so nicht rechnen kann, da ja die Teuerung mit dazu gerechnet werden muss. Nun haltet euch fest: Der Nachfolger, Buick Lucerne, Modell 2011, in Topausstattung, auf dem neusten Stand der Technik, mit vergleichbarer Motorisierung kostet heute sogar weniger, nämlich USD 32,735, umgerechnet EUR 24,405 oder CHF 31,936! Dafür kriegt man in Europa gerade mal einen mittelmässig ausgestatteten Golf! Also wenn ich das Geld für einen Neuen hätte, ich müsste keine einzige Sekunde überlegen, was ich mir holen würde :)))

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Finetta12

Finetta12

28.12.2010 17:50

schön geschrieben

jaros

jaros

06.12.2010 08:23

sehr schön berichtet, Gruß!

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