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Ganz klar gehörte vor gut einem Jahr noch Barilla zu meinen absoluten Favoriten in Sachen Nudeln & Co. Heute jedoch sieht das schon etwas anders aus. Da in dem Supermarkt, wo ich meist den Wochenendeinkauf erledige eine ganze Zeit über immer Buitoni Nudeln im Angebot hatte, habe ich mal von Barilla abgesehen und zu Buitoni übergewechselt. Zwar war ich etwas skeptisch, denn wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind das Nudeln, die nur sehr schwer al dente gekocht werden können. Eine Nudel muss einfach für mich noch den gewissen Biss haben. Matschige, weiche Nudeln mag ich nicht. Da ich sehr gerne und auch mehrmals die Woche zu Pasta greifen, habe ich schon weiß Gott reichlich Soßen zusammen mit meiner Partnerin auf Lager. Da uns die Buitoni Nudeln ebenso gut wie die von Barilla geschmeckt haben und sie in der Regel auch immer ein paar Cent billiger sind, haben wir einen Großteil des Sortiments einmal durchprobiert und eine besonders gute Nudelsorte kennen gelernt. Es handelt sich hierbei um Tagliatelle al Uevo. Das sind Bandnudeln, aber keine normalen, sondern es handelt sich hierbei um grüne Bandnudeln, die es ohnehin nur von recht wenigen Herstellern angeboten gibt und von Buitoni gar nicht mal so teuer schienen, natürlich nur im Gegensatz zu anderen Bandnudeln; diese nämlich sind seltsamer Weise immer etwas teuer als die 0815 Nudeln.
Diese Tagliatelle eignet sich hervorragend zu zahlreichen Pastasoßen. Mir persönlich schmeckt sie am besten mit einem fruchtigen Tomatensugo mit Zucchini und Kräutern. Man kann sie aber auch genauso gut mit Geschnetzeltem, Pestovarianten oder Käsesoßen zubereiten. Jeder so, wie er es am liebsten mag. Sie haben einen sehr milden Geschmack und da es sich um Pasta handelt, die bei der Herstellung auch Spinat wiederfindet, hat sie geschmacklich auch einen leichten spinatigen Touch. Aus diesem Grunde eignet sie sich auch für meine Sinne so hervorragend zu einer roten fruchtigen Tomatensoße. Dies schmeckt nämlich nicht bloß gut, sondern gibt auch optisch etwas her. Sie ist in der Tat sehr grün, fast schon dunkelgrün. Im ersten Moment scheint die Verpackung, in der aber genau 500 g dieser Nudeln drin ist, etwas größer zu sein, als die anderen abgepackten Nudelpakete. Durch ein kleines Sichtfenster lassen sich dann die getrockneten Bandnudeln erkennen. Hier sind sie noch recht platt und auch nicht besonders breit. Auch die Farbe ist noch recht kräftig. Sind sie aber erst mal fertig, so werden sie heller, gewinnen an Breite und auch an Dicke.
Um diese Nudeln zu kochen, dass sie schmecken, als hätte sie eine italienische Mama gekocht, solltest Du zunächst einmal einen großen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Dann einen guten Schuss Olivenöl hineingeben und diese kräftig salzen. Dann die Nudeln hinzu geben und ca. 10 Minuten al dente kochen und servieren. Man merkt diesen Nudeln schnell an, dass sie fertig sind. Anders wie bei kleineren Nudeln wie Rigatoni etc. bleiben diese hier schön an dem Nudellöffel kleben, welches ein erstes Anzeichen dafür sind, dass sie fertig sind und abgeschüttet werden möchten.
Die Tüte, in der die Nudeln verpackt sind, ist wie schon erwähnt mit 500 g gefüllt, wobei Buitoni des öfteren Aktionen hat, wo man dann für fast den gleichen Preis eine 1 kg Tüte aller Nudelsorten kaufen kann. Auch wenn es sich hierbei um grüne Nudeln handelt, so ist die Verpackung die gleiche, wie bei allen anderen Sorten. Die Hauptfarben sind rot und gelb. Das hat sich Buitoni eben zum Motto gemacht. Passt aber auch ganz gut, denn Buitoni ist schließlich eine Marke von Maggi, was ich auch erst letztens aus Zufall erfahren habe. Wenn Du Dir mal die Maggi Gewürze etc. vor Augen führst, dann wirst Du nämlich feststellen, dass auch hier die Farben gelb und rot dominieren. Nun gut. Des weiteren kann man Buitoni wunderbar auf der Tüte ablesen, die im Übrigen recycelfähig ist, also mit grünem Punkt versehen etc. Darunter steht dann in gut lesbarer Schrift die Nudelsorte, die man zwar manchmal nicht identifizieren kann, doch dafür ist ja das kleine Sichtfenster inmitten der Verpackung gedacht, wo man die Nudeln hindurch erkennen kann. Die Tüte lässt sich oben gut aufschneiden und mit einem Gummi wieder verpacken und aufbewahren. Gut, das ist wohl ein Punkt, wo ich die Barilla Nudeln eher empfehlen kann. Dort nämlich sind die Nudeln in einem Karton verpackt, der sich irgendwie besser wieder verschließen und lagern lässt.
Insgesamt ist das aber nicht so schlimm, da ich so gerne Nudeln esse und deswegen auch mehrmals im Monat und diese gar keine Chance hätten, schlecht zu werden, zumal sie ja auch getrocknet und somit ohnehin länger haltbar werden. Diese Art von Tagliatelle ist mir ans Herz gewachsen, weil sie richtig gut schmeckt. Wer faul ist und nicht gerne Soßen selber zubereitet, für den gibt es von der gleichen Marke, nämlich Buitoni, natürlich noch jede Menge Pastasoßen, die selbst ich schon mal mit Genuss verzehrt habe. Wie alle Nudeln aus dem Buitoni Sortiment, sind auch die Bandnudeln 100 % aus Hartweizengrieß. Eiernudeln esse ich kaum. Die klassische Pasta ist eben jene aus Hartweizengrieß und darum bleibe ich auch dabei. Hergestellt werden die Produkte ausschließlich in Italien. 1827 nämlich hat dort die Familie Buitoni in Sansepolcro ihren ersten Pasta-Laden gegründet. Die Leidenschaft wuchs an und der Gedanke einer Weiterentwicklung machte sich breit. Natürlich war ihm schon klar, dass das nur mit Hartweizengrieß zu realisieren sei und das Ergebnis, die Nudel blieb auch noch nach dem Kochen bissig. Der Al dente Biss war also ins Leben gerufen worden.
Fazit: Mittlerweile ist es mir fast egal geworden, ob Barilla oder Buitoni. Ich gehe da mehr oder weniger nach dem preislichen Unterschied vor. Ich habe nämlich gemerkt, dass geschmacklich zwischen diesen beiden Nudelmarken kaum ein Unterschied zu erkennen ist. Die Buitoni Nudeln sind sehr gut al dente zu kochen und sie haben einen appetitliches Aussehen. Sie sind schnell gekocht und zu vielen, ja eigentlich fast allen Soßen ein italienischer Genuss. Sie sind zwar etwas teuerer, als die üblichen Nudelsorten, aber dafür auch was ganz besonders.
Ich nehme auch sehr gerne die Buitoni-Nudeln, schon allein wegen der Angebote (Großpackung zum fast selben Preis), und nicht zuletzt, weil sie gut schmecken. Übrigens Buitoni ist keine Marke von Maggi, sondern beide gehören zum Nestle-Konzern. Liebe Grüße Erika
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08.06.2008 11:49
Schöner Bericht! lg Hendrik
08.06.2008 11:49
Schöner Bericht! lg Hendrik
24.07.2002 12:07
Ich nehme auch sehr gerne die Buitoni-Nudeln, schon allein wegen der Angebote (Großpackung zum fast selben Preis), und nicht zuletzt, weil sie gut schmecken. Übrigens Buitoni ist keine Marke von Maggi, sondern beide gehören zum Nestle-Konzern. Liebe Grüße Erika