Beschaffung von Transportpanzern

1  08.08.2003

Pro:
Der gute Vorsatz(blick) war da !

Kontra:
Das Geld fehlt !

Empfehlenswert: Nein 

southfork

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Der Bundesminister der Verteidigung beschaffte in den Jahren 1979 bis 1986 28 Transportpanzer für Störsender und 30 Transportpanzer für Peilgeräte sowie in den Jahren 1980 bis 1982 20 Transportpanzer für Aufklärungsgeräte. Die 28 Störsenderrüstsätze wurden 2 Jahre, die 30 Peilgeräterüstsätze 3 Jahre nach der Lieferung der Fahrzeuge eingebaut. Die Ausstattung von 20 Fahrzeugen mit dem „Aufklärungsgerät HELAS“ wurde im Jahre 1993 begonnen und erst im Jahre 1998, also 13 bis 15 Jahre nach der Lieferung der Transportpanzer, beendet. Bis zum Einbau der Rüstsätze konnten die Fahrzeuge im Stückwert von 817 000 DM nicht zweckentsprechend genutzt werden. Sie befanden sich so lange in einem Depot, wurden gewartet und instand gesetzt.

Bereits im Jahre 1977 hatte sich abgezeichnet, dass die Transportpanzer und die dafür vorgesehenen Rüstsätze nicht zeitgleich geliefert werden könnten. Seit April 1983 war dem Bundesminister bekannt, dass mit der Lieferung einiger Rüstsätze erst Mitte der 90er Jahre zu rechnen sei. Er hatte zwar mehrfach seine Zulaufpläne für die Fahrzeuge geändert, hielt aber weitere Verschiebungen jeweils nicht mehr für vertretbar, weil anderenfalls seiner Meinung nach ein „Übergang von der Band- zur Einzelfertigung mit drastisch erhöhten Einzelpreisen“ erforderlich gewesen wäre. Er hat jedoch nicht untersucht, ob seine Vermutungen zutreffen.

Ich beanstande, dass der Bundesminister, obwohl er die verzögerte Lieferung der Rüstsätze rechtzeitig erkannte, nicht veranlasst hat, dass die Auslieferung der Fahrzeuge hinreichend auf die Zulauftermine der Rüstsätze verschoben wurde. Ich sehe keinen Anhalt dafür, dass eine solche Verschiebung aus Kostengründen unvertretbar gewesen wäre. Die Fertigung kleinerer Stückzahlen und die Auslieferung von Transportpanzern bis Anfang der 90er Jahre hätten nicht zwangsläufig zu unvertretbar hohen Preisen geführt. Dies zeigten mehrere spätere Verträge des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung mit dem Hersteller über die Beschaffung kleinerer Stückzahlen.

Der Bundesminister der Verteidigung hat somit Bundesmittel für 58 Panzer 2 bis 3 Jahre und für 20 Panzer sogar bis zu 15 Jahre zu früh ausgegeben. Kreditzinsen von über 20 Mio. DM (bei einem Zinssatz von 6 v. H. für die Kreditaufnahme) hätten bei der Anpassung des Zulaufs der Fahrzeuge an die Lieferung der jeweiligen Rüstsätze vermieden werden können. Als weiterer Schaden kommt wegen der Verkürzung der Gesamtnutzungsdauer der eingerüsteten Transportpanzer neben den Wartungskosten der Wertverlust für die Zeit hinzu, in der die Fahrzeuge nicht zweckgerecht verwendet werden konnten. Der Wertverlust bis zur Einsetzbarkeit beträgt – bei einer 25jährigen Nutzungsdauer – etwa 14 Mio. DM.

Das ist Tatsache!!!!


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anonym50

anonym50

08.08.2003 22:59

das ist alles so statistisch und steril. Wo ist, denn Deine Meinung und woher hast du diese "Fackten"? Vielleicht überarbeitest Du das nochmal, dann schau ich es mir noch mal an und bewerte um. LG Jutta ;-))

APCP

APCP

08.08.2003 22:56

Herzlich willkommen!!! Sorry, aber dein Text ist zu trocken geschrieben und deine Meinung ist auch nicht wirklich aussagekräftig. Überarbeite deinen Bericht nochmal und gib mir dann bescheid, werte dann gerne um. Bei Fragen kannst dich gerne an mich wenden. Helfe dir dann weiter. Lg :-)

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