Burma (Katzenrasse)

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Burma (Katzenrasse)

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... Eine Rasse die es mir jedoch ganz besonders angetan hat ist die Burma. "Die Farbe ihres Fells glänzt hell wie Kupfer. Ihre Augen leuchten wie die Sonne, wenn sie am höchsten steht. Alle gefährlichen Dinge werden vertrieben und alles Böse in Wohlgefallen verwandelt." So beschreibt das ... Bericht lesen





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Lieblingsrasse
Erfahrungsbericht von Kayleigh über Burma (Katzenrasse)
26.09.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Sehr anhänglich, verschmust und verspielt
Kontra: Nichts natürlich

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Um es mal vorwegzuschicken: Es gibt unzählige Katzenrassen die ich sehr mag, und auch die Lastramis (Landstraßenmixe *g*) sind ganz besonders liebenswert. Eine Rasse die es mir jedoch ganz besonders angetan hat ist die Burma.

"Die Farbe ihres Fells glänzt hell wie Kupfer. Ihre Augen leuchten wie die Sonne, wenn sie am höchsten steht. Alle gefährlichen Dinge werden vertrieben und alles Böse in Wohlgefallen verwandelt."
So beschreibt das älteste bekannte Katzenbuch der Welt, das "Smud Koi Pergament", eine alte burmesische Handschrift aus der Ayndhya-Zeit die Burma. Sie hieß damals "Thong-Daeng" (Kupferkatze)

Die Burma ist eine Kurzhaarkatze mit wunderbar seidigem Fell fast ohne Unterwolle. Sie ist eine sehr elegante, muskulöse Katze mittlerer Größe. Burmesen sind sehr neugierige, aktive Katzen, die "ihrem" Menschen auf Schritt und Tritt folgen. Sie möchte einfach überall dabei sein. Deshalb nennt man sie auch "Menschenkatze".

Standard:

Kopf: Kurzer Keil, breit an den Backenknochen, zur Schnauze hin stumpf zulaufend. Oberer Kopfteil breit und von guter Höhe. Zwischen den Ohren breit und leicht gerundet, Nasenspitze und Kinn bilden eine senkrechte Linie

Nase: Deutliche Einbuchtung am Ansatz (Stop).

Ohren: Mittelgroß, breit im Ansatz mit leicht gerundeten Spitzen. Weit auseinander gesetzt - die Außenlinie folgt dem oberen Teil des Gesichtes.

Augen: Weit auseinander stehend, lebhaft, leuchtend, ausdrucksvoll. Farben: Von gelb bis chartreuse. Goldgelb ist erwünscht.

Körper: Mittlere Länge, muskulös, kompakt, schwerer als das Aussehen vorgibt. Brust ist kräftig und im Profil gerundet. Der Rücken gerade.

Beine: Schlank und proportional zum Körper passend. Pfoten klein und oval

Schwanz: Gerade, mittellang, endet in einer abgerundeten Spitze

Fell: Sehr kurz, fein, seidig, glänzend, eng anliegend, fast ohne Unterwolle

Wesen: Aufmerksam, aktiv, intelligent, freundlich, menschenbezogen, anhänglich, temperamentvoll, erfindungsreich und liebebedürftig.

Farben: braun, blau, chocolate, lilac, rot, creme, braun-tortie, blau-tortie, chocolate-tortie, lilac-tortie (Die Tortie-Varianten sind nur in den allerseltensten Fällen männlich!) Bei allen Farben Unterkörper heller als Rücken und Beine. Gesicht und Ohren können etwas Kontrast zeigen. Alle Varietäten ohne Streifen oder Musterung.

So viel zum Rassestandard. Ich selbst habe zwei männliche Burmesen: Merlin und Mika. Außerdem noch eine Lastrami: Baghira.

Merlin, mein blauer Burmakater, lebt jetzt seit zwei Jahren bei uns, Mika, lilac, erst seit 3 Monaten. Baghira ist meine erste und älteste Katze, und irgendwann kam der Punkt an dem ich dachte sie bräuchte unbedingt einen Spielgefährten. Ich erkundigte mich erstmal im Tierheim, jedoch wollte man mir dort keine kleine Katze geben (die Gefahr wäre zu groß das es nicht gutgeht und das Kleine dann zurückgebracht werden müsste). Also habe ich mir verschiedene Rassekatzen angeschaut, und mich ziemlich schnell in die Burma verliebt.

Leider (eigentlich muß ich sagen: Gott sei Dank, aber dazu später) ist die Burma noch nicht SO sehr verbreitet in Deutschland. Und so verging fast ein Jahr vom ersten Kontakt mit der Züchterin an bis zum Einzug von Merlin.

Die Züchterin hat Merlin gebracht - und er kam, sah und siegte. Keine Spur von Ängstlichkeit oder Scheu. Er kam sofort zu mir und ich wurde erstmal ausgiebigst beschmust. Dann wurde das Wohnzimmer in Beschlag genommen, Baghiras Futternapf geplündert und das Katzenklo aufgesucht. Merlin entwickelte sich genau so, wie die Burmakatze immer beschrieben wird. Äußerst aktiv und liebebedürftig. Und sehr intelligent. Er hat schon am dritten Tag bei uns Türen geöffnet, apportiert, und bei nichtgefallen des Futters sich einfach aus dem Abstellraum was anderes besorgt.

Leider haben er und Baghira sich nicht anfreunden können - wir haben zwei Jahre Katzenkrieg hinter uns. Nun war guter Rat teuer. Ich dachte mir, das ihm vielleicht ein Spielgefährte fehlt, denn Baghira hatte Angst vor ihm und hat die Flucht ergriffen sobald er sich genähert hatte.

Wir wagten dann das Experiment mit einer dritten Katze, denn irgendwas mußte passieren. Und weil die dritte Katze im Temperament und Wesen zu Merlin passen mußte, wurde es natürlich wieder eine Burma.

Mika zog ein, auch sehr verspielt und schmusig, jedoch nicht ganz so extrem wie Merlin. Er jedoch ist der ideale Spielkamerad für Merlin, die beiden raufen, spielen und schmusen, und Baghira wird weitestgehend in Ruhe gelassen, spielt sogar ab und zu mit Mika.

Meiner Erfahrung nach sollte man eine Burma möglichst nicht mit einer ängstlichen Katze wie Baghira zusammentun. Außerdem sollte man eine Burma wirklich niemals alleine halten - Merlin war zwar nicht alleine, aber Baghira wollte ja nichts mit ihm zu tun haben und so war er im Grunde genommen doch allein... Seit Mika da ist, ist er wesentlich ausgeglichener geworden und fordert von uns auch nicht mehr ständig ungeteilte Aufmerksamkeit. Auch schreit er abends, wenn wir ins Bett gehen, nicht mehr rum - ich denke das hat er getan weil ihm langweilig war.

Die Fellpflege bei einer Burma ist überhaupt nicht zeitintensiv, ich bürste 1 x die Woche, nur beim Fellwechsel, wo sie auch etwas mehr haaren, wird etwas öfter gebürstet.

Das die Burma in Deutschland noch nicht so sehr verbreitet ist, sehe ich als großen Vorteil an. So kam es z.Z. noch nicht zu Überzüchtungen, wie es z.B. bei den Persern ja der Fall war. Außerdem verhindert die noch nicht allzu große Nachfrage bisher noch weitestgehend Schwarzzüchtungen und Massenvermehrungen bei dieser Rasse.

Alles in allem ist die Burma ein äußerst liebenswerte Katze, die sich auch hervorragend für Familien mit Kindern eignen würde, weil sie immer "mittendrin statt nur dabei" ist :-)

LG

Kayleigh   

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