Die RADEON X800 setzt in Sachen 3D Grafik einen neuen Standard! Sie ist die schnellste und leistungsfähigste VPU der Welt - mit bis zu 16 Pipelines, höheren Taktraten und einer... mehr
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So, nun möchte ich mal meine Erfahrung zu der Radeon X800Pro von Powercolor loswerden. Fangen wir mit dem Wichtigsten an:
Technische Details:
Chipsatz: ATI R420
Speicher: 256MB GDDR3
Coretakt: 475MHz
Ramtakt: 450MHz (900MHz effektiv)
maximaler Verbrauch: etwa 48W
Steckplatz: AGP 8x/4x
Anschlüsse: 1x VGA, 1x DVI, TV-out
Lieferumfang:
Die Grafikkarte kommt in einer schönen Verpackung daher, bestehend aus einem Pappkarton mit Hartplastik Sichtfenster. Es ist ein recht großer Karton, bei dem man sich im ersten Moment nicht sicher ist, ob darin wirklich die gewünschte Grafikkarte ist. Öffnet man die Verpackung, so findet man die Grafikkarte, einen Stromadapter, S-Video und Composite Kabel, einen DVI-VGA Adapter und eine Treiber CD vor. Also alles dabei, was man benötigt!
Einbau:
Der Einbau ist kinderleicht. PC aufmachen, alte Grafikkarte raus und das neue Schmuckstück in den AGP-Port drücken, Stromkabel anschließen (es wird ein 4poliger Stromanschluss benötigt, ist genau dergleiche wie man beispielsweise für Festplatten, Laufwerke.. etc. benötigt, am Netzteil also jede Menge vorhanden)...fertig. Der Lüfter ist schön flach, so dass kein zusätzlicher Port belegt wird. Trotzdem ist es ratsam, den PCI-Port unter dem AGP nicht zu verwenden, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen! Ansonsten gab es keinerlei Komplikationen beim Einbau.
Erster Test:
So, fertig eingebaut. Also: PC mal anschalten.. und siehe da: Lüfter dreht, Bild erscheint, alles in Ordnung. Im Betriebssystem muss nun noch ein geeigneter Treiber installiert werden (auf der Treiber CD ist ein ATI Catalyst Treiber. Funktioniert zwar auch, aber ich persönlich empfehle die Omega-Treiber. Aktuelle Treiber sind regelmäßig direkt von ATI verfügbar, natürlich per download). Einmal neustarten, damit der Treiber richtig erkannt wird und los gehts!
Performance:
Im Vergleich zu meiner vorherigen Grafikkarte (9800Pro) war schon ein deutlicher Performancezuwachs bemerkbar. In Kombination mit geeignetem Prozessor und Arbeitsspeicher kann man mit dieser Grafikkarte nahezu alle Spiele bei guten Details spielen, die ganz Neuen wohl nicht mehr mit vollem Antialiasing und Anisotropischer Filterung, aber dennoch in sehr guter Qualität. Die Bildqualität an sich ist sehr gut. Mir sind bisher keine Mängel aufgefallen.
Übertaktbarkeit und Temperaturen:
Natürlich wollte ich nach kurzer Zeit wissen, was man aus dieser Karte so alles rauskitzeln kann.. Also: übertakten! Bei den folgenden Angaben ist zu berücksichtigen, dass ich die Grafikkarte wassergekühlt habe! (Anmerkung: Die Kühler Demontage bzw. Montage eines Wasserkühlers geht ohne Probleme, es können Wasserkühler benutzt werden, die auch auf die 9800-Serie passen!) Übertaktet wurde mit dem ATI-Tool (gibts kostenlos zum Runterladen!). Hier mal eine kleine Übersicht:
Takt (Core / Speicher) Temperatur (Idle / Last)
475MHz / 450MHz (900 effektiv) 32°C / 38°C
550MHz / 550MHz (1100 effektiv) 35°C / 41°C
weiter habe ich nicht übertaktet, es wäre aber sicherlich noch etwas mehr drin. Die Temperaturen sind spitze, außerhalb jeder Gefahr der Überhitzung! Allerdings muss die Karte für den Normalgebrauch wirklich nicht übertaktet werden, denn auch im Normaltakt ist mehr als genug Leistung vorhanden!
Fazit:
Für damals 199€ wirklich eine super Grafikkarte, die locker mit einer GeForce 6800 mithält, zum Teil sogar schneller ist. Dank 256MB GDDR3 Speicher ist sie auch für die Zukunft noch gut gerüstet. Ich bin bisher wirklich sehr zufrieden damit, sehr stabil, leise und schnell. Daher: Kaufempfehlung von mir!