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Ich las im Juni zufällig einen Vergleichstest von 4 Naked-Bikes, darunter die technisch identische V-Raptor, von der mir bis dahin wenig bekannten italienischen Marke Cagiva. Nur knapp verlor sie den Test gegen Hondas Monsterbike X-Eleven. Nach einigen Sitzproben kam für mich mit 1.70m Körpergröße rein von den Abmessungen her die Raptor in Frage. Die Honda ist mir einfach zu groß und schwer, schließlich habe ich vor einigen Jahren bereits die Honda 1100XX gehabt - ich wollte auch nach etlichen 4-Zylindern mal eine V2 fahren. Nach 2-jähriger Motorradabstinenz war ich durch den Artikel richtig gierig geworden auf dieses Moped - kurzum die finanzielle Lage geprüft und für katastrophal befunden, trotzdem musste die Raptor in dieser Saison noch in die Garage... Nach etlichen Anfragen bei diversen Händlern konnte ich schliesslich noch eine silberne Raptor bei Stuttgart ausfindig machen - 2 Tage später hatte ich sie endlich! Ich bin nun weiss Gott kein Biker-Profi und Wochenend-Racer, aber das kann ich sagen: Von meinen bisherigen Bikes (Virago 600, Suzi RF600/RF900, Honda 1100XX, Honda Hornet 600) ist die Raptor uneingeschränkt die Nummer eins. Der Motor: eine Wucht. Der V2 von Suzuki ist richtig bärig und zieht von unten sagenhaft. Das Fahrwerk: Unkomplziert, handlich und stabil bei hohen Tempi. Bremsen: Nicht so bissig und präzise aber O.K. Beim Test in der "Motorrad" wurde noch die gute Verarbeitungsqualität gelobt - bei meiner musste ich leider einige "schluderig" gearbeitete Details (unschöne Randlackierung des Tanks, Batteriesäure lief aus) feststellen. Trotzdem habe ich den Kauf nicht bereut und empfehle dieses Bike jedem Interessenten!