Schön und schnell
16.06.2003
Pro:
Schön, Schnell, Stark, 7 Gänge
Kontra:
Ersatzteile selten und teuer
Empfehlenswert:
Ja
 esd888
Über sich:
Mitglied seit:06.06.2003
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 32 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Die getestete Cagiva Freccia C-12 ist aus dem Jahre 92. Der Cagiva Freccia c-12 ist der Vorgänger der Mito. Erster Eindruck: Wenn man das Motorrad sieht, denkt man, dass es sich wohl um eine 350 oder 500 ccm Maschine handelt, sie hat aber nur ein 125 ccm. Dies ist wohl so, weil das Motorrad eine Vollverschalung hat, teilweise fast zu viel (siehe unten). Auffällig sind auch die Spiegeln, die in den Blinkern eingebaut sind. Der Benzintank, der Öltank, das Kühlwasser und ein kleines, sehr praktisches Fach sind unter einer Haube versteck. Beim daraufsitzen hat man ziemlich gut Platz und eine bequeme Haltung. Auch der zweite Platz ist relativ bequem. Auf den Armaturen, hat man 3 Zeiger: Geschwindigkeit, Umdrehungen und Temperatur. Zusätzlich hat Kontroll-Lampen: Benzin, Öl, Licht, Scheinwerfer, Blinker und Ständer. Das Licht, das Horn und die Blinker sind leicht erreichbar.
Die Leistung: Meine Getestete Freccia hat 18 KW (ca. 24 PS), hat also mehr als die neuen 11 KW 125 ccm Motorräder. Ein neues 15 PS Modell hat in Sachen Leistung keine Change. Das Motorrad wiegt 140 KG und kann noch 160 KG dazu laden (Gesamtgewicht 300 KG). Autobahn fahren ist eine freunde. Im 7. Gang 170 Km/h und das in dem Originalzustand ist nicht schlecht. Auch vibriert auf der Autobahn nichts. Von ca. 2000 - 6000 U/min läuft der Motor im vergleich zu anderen 125ern sehr gut und kommt auch schön. Bei 6000 - 7000 u/min hat er ein kleines Loch das aber nicht gross stört. Der Motor kommt ab 7000 U/min erst so richtig schön und dreht dann freudig bis 10000. Das Handling: Die Freccia ist natürlich nicht so handlich wie ein neueres Motorrad (z.B. neue Suzuki RG oder Honda NSR), doch für ihr Jahrgang ist sie sehr gut. Die Bremsen (Scheiben h/f) sind extrem gut und haben einen wunderbaren Druckpunkt.
Die Reparaturen: Ich hatte eigentlich bisher (1 Jahr) keine Panne oder Probleme mit dem Motorrad. Wenn man aber die Kerze wechseln möchte, wird es wegen der Verschallung relativ mühsam, sehr eng. Wenn man den Vergaser reinigen oder die Batterie ausbauen möchte, muss man gleich 'mehrere' Stunden investieren. Mann muss nämlich die Verschalung abnehmen, das Benzin, das Öl und das Kühlwasser ablassen oder zumindest zudrücken um den Motor zu betrachten. Einmal habe ich leider eine Wand leicht gestreift und dabei den Blinker zerbrochen. Der Händler sagte mir, dass ein neuer Blinker 250 Fr kosten würde und, dass er von Italien bestellt werden müsse. Nach ca. 4 Wochen warte zeit bekam ich ihn. ---
Positiv: Ein sehr schönes, kräftiges und für ein 125cc ein ziemlich grosses Motorrad. Auch der 7. Gang ist sehr Positiv. Negativ: Die Ersatzteile kosten sehr viel (Blinker 250 Fr) und sind bereits schwierig zu erhalten. Schlecht zugänglicher Motor.
Fazit. Wer eine Cagiva Freccia billig kaufen kann, ist solange er keine Ersatzteile braucht sehr gut bedient.
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20.11.2003 15:37
Finde den Testbericht sehr informativ. Es ist alles drin was ich wissen wollte. Danke =)
16.06.2003 23:55
gebe dir ein knappes sh.. da noch ein paar infos fehlen, aber sonst ganz gut.. MFG GT
16.06.2003 22:26
schon ganz gut, aber etwas mehr wäre da sicher auch noch zu sagen gewesen ;)