Caliber CWP 8

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Caliber CWP 8

Autolautsprecher - 200 mm - 2-Wege - Passiv-Lautsprecher - 200 Watt mehr

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... Wie bereits angekündigt möchte ich euch das Caliber CWP 8 Lautsprechersystem vorstellen. Es handelt sich dabei um ein 20cm 2 Wege Komponentenlautsprechersystem was schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und mittlerweile sehr selten geworden ist. Über den Hersteller Caliber habe ich bisher ... Bericht lesen





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Oldschool 20cm Komponentensystem Caliber CWP8
Erfahrungsbericht von MuMpeLchen über Caliber CWP 8
27.01.2011


Produktbewertung des Autors:   

Klang gut 
Verarbeitung ausgezeichnet 
Zuverlässigkeit gut 

Pro: gute Auflösung im Hochtonbereich, gute Basswiedergabe, erstklassige Verarbeitung
Kontra: einfache 6 dB X - Over Weiche aber ausreichend, etwas unausgewogen im Klangbild

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo liebe Leser, Freunde und Interessenten aus dem Bereich Carhifi.

Nun melde ich mich schon das zweite Mal heute Abend wieder. Wie bereits angekündigt möchte ich euch das Caliber CWP 8 Lautsprechersystem vorstellen. Es handelt sich dabei um ein 20cm 2 Wege Komponentenlautsprechersystem was schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und mittlerweile sehr selten geworden ist.

Über den Hersteller Caliber habe ich bisher noch keinen Bericht geschrieben, daher möchte ich die Firma kurz vorstellen. Die Firma selbst stammt aus den Niederlanden und gehört schon seid vielen Jahren in die Carhifiwelt. Produkte des Herstellers trifft man in Deutschland eher selten an und es ist teilweise richtig schwer überhaupt Ware zu erwerben. Es gibt einige gute Produkte dieser Firma wie z.B. der Caliber CWX 15 38cm Subwoofer der die verbesserte Version des JL Audio 15W6 ist. Dieser Woofer ist ein typischer Oldschool Basslautsprecher genau wie unser CWP 8 Lautsprechersystem dazu dann aber noch mehr im Bericht.

Die Preisleistung bei dieser Firma ist soweit immer voll ok gewesen und ich kann mich nicht erinnern hier mal Produkte gesehen zu haben die völlig überteuert auf den Markt gebracht wurden. Ich selbst habe sogar eine Caliber Fahne in meinem Wohnzimmer hängen. ;-)

So nun erstmal zum Produkt selber denn auch hier werdet Ihr heute überrascht sein was mit wenig Geld möglich sein kann.


*-*-* Vor dem Kauf *-*-*

Da ich mittlerweile in 30-40 Berichten diesen Bereich beschrieben habe bitte ich euch darum auf meine älteren Berichte zurückzugreifen denn ich möchte nicht auf Dauer euch als Leser den gleichen Text vorsetzen müssen. Hier der Weg zu einem der älteren Berichte.

http://www.ciao.de/Magnat_Basstec_130__Test_8680906


*-*-* Hintergrundwissen *-*-*

Da ich jetzt schon in einigen Berichten unumgängliches Hintergrundwissen ein paar Mal wiederholt habe werde ich nun mit einem neuen Punkt in Sachen Hifi-Technik anfangen. Damit natürlich die anderen Berichte und das von mir nieder geschrieben Wissen unbeachtet bleibt gebe ich nun noch einmal die Links zu den Berichten an.

Was ist ein Subwoofer und wie sollte dieser auf- & eingestellt werden?
http://www.ciao.de/Magnat_2500_Supreme__Test_8618330

Was ist der Unterschied zwischen Coax-, Triax- und Komponentenlautsprechern?
http://www.ciao.de/Crunch_G_693_CX__Test_8627761

Was bedeuten die Unterschiedlichen Subwoofergehäuse (GG, BR, BP)?
http://www.ciao.de/JBL_GT5_1204BR__Test_8628751

Was bedeuten die Regler an Endstufen (HPF, LPF, BASSBOOST, SUBSONIC) und was ist Hz?
http://www.ciao.de/Axton_C_500_X_4__Test_8641337

Auswahl der richtigen Stromkabel!!!
http://www.ciao.de/Signat_ONYX_112__Test_8652700

Was sind Thiele Small Parameter (TSP)???
http://www.ciao.de/Rodek_R_1900_N__Test_8657071

Was sind Resonanzen und die Resonanzfrequenz?
http://www.ciao.de/Blaupunkt_GTB_1200__Test_8665469

Was ist das Aquivalentvolumen (VAS) & was die elektrische Güte (QES)

http://www.ciao.de/Magnat_Basstec_130__Test_8680906

Diesmal möchte ich euch einen kleinen Überblick darüber verschaffen wie die Verkabelung einer einfachen Endstufe funktioniert. Ich werde nun erklären welche Stromanschlüsse ein Verstärker hat und wie die Zusammensetzung eines Stromkabelsets ausschaut. Danach erläutere ich kurz die Verkabelung und den Einbau.

Wenn man sich eine Carhifiendstufe genau betrachtet finden wir dort 3 Anschlüsse für die Stromversorgung. Warum drei werden sich jetzt einige sicher fragen. Wir benötigen Plus und Minus das ist völlig klar und wie bei allen anderen elektronischen Geräten dasselbe. Aber die Endstufe kann ja nicht einfach mit einer Fernbedienung wie der heimische Fernseher eingeschaltet werden. Deshalb verfügen Endstufen über einen sogenannten Remoteanschluss. Remote ist die Fernbedienung für die Endstufe. Diese wird mit dem Antennen oder auch Remotekabel am Autoradio verbunden oder auf die Zündung gelegt. Je nach dem ob man nun seinen Zündschlüssel rum dreht oder das Radio einschaltet wird automatisch die Endstufe mit zugeschaltet.

Der Remoteanschluss kann problemlos mehrere Geräte oder Endstufen ansteuern. Sollte man auf die Idee kommen hier jedoch deutlich mehr als 4-5 Endstufen betreiben zu wollen benötigt man ein kleines Bauteil was das Signal vom Remotekabel verstärkt. Diesen kann man sich mit ein paar Bauteilen selbst zusammen löten. Für die Berichte würde das aber jetzt zu tiefgründig in die Materie eingreifen deshalb werde ich dies hier nicht genauer erläutern. Ich glaube auch nicht das es hier einen Leser geben wird der eine so große Anzahl an Endstufen in seinem Fahrzeug betreiben möchte.

Soviel erstmal zu den Stromanschlüssen.

Was ist in einem Endstufenkabelset enthalten?

In einem Kabelset sollte folgendes enthalten sein:

1x Chinchkabel 5m für das Musiksignal zwischen Radio und Endstufe
1x 5m Plusleitung
1x 0,5 -1m Minusleitung
1x Sicherungshalter
1x Kabelschuhe und Schutzgummis
1x je nach Hersteller eine einzelne Remoteleitung oftmals aber direkt mit am Chinchkabel integriert

Wichtig und unbedingt zu beachten ist das bei Einbau der Plusleitung die Sicherung nicht später als 30cm nach der Autobatterie erfolgt. Nur dann ist ein Versicherungsschutz im Falle eines Kabelbrandes gewährleistet.

Das Stromkabel wird immer auf der Fahrerseite verlegt und sollte so weit wie möglich von der Lichtmaschine im Motorraum entfernt sein um Störungen aus dem Weg zu gehen. Zwischen Motorraum und Fahrgastzelle sind in je nach Hersteller Gummis vorhanden die man öffnen kann um das Kabel in den Innenraum zu bekommen. Wer sich hier unsicher ist sollte am besten mal beim Autohändler vor Ort nachfragen.

Wenn das Kabel im Innenraum ist macht es sich am besten die Kabelführung im Fußraum unter der Verkleidung zu nutzen um das Kabel nach hinten zu führen. Je nach Fahrzeug sind die Verkleidungen geclipst oder geschraubt. Wenn das Stromkabel dann hinten im Kofferraum liegt ist schon mal ein großer Teil erledigt.

Dasselbe führt man dann noch mit dem Chinchkabel durch nur das dieses Kabel mit einem Ende beim Radioschacht zugeführt werden muss und nicht in den Motorraum. Beachtet werden muss hier auch das Chinchkabel links unter der Verkleidung beim Beifahrer lang zu führen. Bitte niemals das Chinch und Stromkabel auf der gleichen Seite durch führen. Das bringt nicht wirklich schöne Störungen mit sich. Man kann das Chinchkabel auch unter der Mittelkonsole verlegen dies ist bei manchen Fahrzeugen nötig da diese auch elektrische Kabel links führen können. Dies zählt aber zur Fehlersuche und ist hier für den Grundlegenden einbau nicht notwendig mit erklärt zu werden.

Wenn man nun Chinch und Stromkabel im Kofferraum liegen hat ist der schwerste Teil schon überstanden. Vorne im Motorraum nun noch den Sicherungshalter ins Stromkabel einbauen und das ganze mit den Kabelschuhen schon mal ohne eingebaute Sicherung anschließen. Die Sicherung im Pluskabel einzubauen erfolgt als letztes beim Einbau.

Nun kann man schon im Kofferraum anfangen das ganze mit der Endstufe zu verbinden. Plus an Plus und Remote sowie Chinch an die an der Endstufe beschriebenen Positionen. Im Kabelset befindet sich ja dann noch das kurz Stromkabel die Minusleitung. Diese wird irgendwo im Kofferraum angeschlossen. Am besten an die Gurthalterung oder irgendeine Schraube die mit dem Fahrzeugblech verbunden ist. Dann das ganze noch an die Endstufe und fertig ist die Stromversorgung für den ersten Test.

Lautsprecherkabel wie beschrieben noch an der Endstufe anschließen und die Endstufe auf die minimalste Lautstärke einstellen.

Nun zum Chinchkabel beim Radio. Das Kabel wird an die vorgesehenen Anschlüsse am Radio angeschlossen und das Remotekabel je nach Wunsch an das Remote (Antennenkabel) vom Radiokabelbaum. Das hängt fast immer nur sinnlos rum und unbenutzt. Das Kabel sollte im Normalfall auch beschriftet sein.

So Radio wieder rein und ab nach vorne zum Sicherungshalter. Hier noch die Sicherung einbauen und dann den Zündschlüssel umdrehen. Wurde alles richtig verkabelt sollte die Endstufe hinten leuchten. Bei neueren Endstufen durch eine grüne Lampe. Bei älteren so vor gut 10 Jahren waren diese noch einfach rot. Sollte Sie hinten rot leuchten zeigt die Endstufe einen Fehler z.B. bei Kurzschluss eines Kabel oder weil die Minusleitung nicht richtig Kontakt hat. Da sollte man dann nochmal alles überprüfen.

Nun zum einstellen der Endstufe. In welchen Frequenzen die Endstufen einzustellen sind habe ich ja bereits in meinem Hintergrundwissen vorgestellt dazu gehe ich also nicht mehr näher ein. Wichtig ist das ihr beim Einstellen das Radio so laut aufdreht bis er bei etwa 80-90% der Maximalen Lautstärker seid oder bis eure ab Werk eingebauten Lautsprecher kurz vor dem überlasten oder auch Kratzen sind. Nun dreht ihr die Endstufe so lange lauter bis der daran angeschlossene Lautsprecher ebenfalls fast auf dem Maximum spielt. Der Lautstärkeregler sollte am Ende noch je nach Gehör angepasst werden also leiser gedreht werden so das es zum Klang der Anlage im Auto auch passt und nicht der Subwoofer oder die angeschlossenen Lautsprecher alles andre übertönen.
Solltet ihr einen neuen Subwoofer oder Lautsprecher haben dann bitte diesen nicht von Anfang an gleich volle pulle drauf los laufen lassen. Sonden 1-2 Wochen das ganze erstmal gemütlich auf halber Leistung einspielen. Die Sicke und andere Bauteile am Lautsprecher müssen sich erst einschwingen oder auch einspielen. Gerade bei sehr hochwertigen Lautsprechern ist dies zu empfehlen.

Das war soweit alles und ich wünsche viel Spaß beim Einbau dieser kann je nach Fahrzeug zwischen 3-6h in Anspruch nehmen.


*-*-* Verpackung *-*-*

Ich habe das Lautsprechersystem gebraucht erworben für ein Carhifiprojekt in einem Peugeot 205 an dem ich gerade arbeite. Die Anlage wird eine reine Lauthöranlage und evtl. sogar für Wettbewerbe ausgelegt werden. Da bin ich mir allerdings noch nicht ganz so sicher in welche Richtung es genau gehen wird. Wichtig ist das man darauf achtet das beide Hochtöner sowie Tieftöner geliefert werden und natürlich ganz wichtig die Cat20 X-Over Weichen. Wenn das System überhaupt noch neu zu bekommen ist dann bekommt man es in einem handelsüblichen Pappkarton geliefert. Ob damals Abdeckgitter zu dem System geliefert wurden ist mir nicht bekannt und auf Grund der Bauform der Tieftöner schließe ich dies auch eher aus.


*-*-* Leistungsdaten des Herstellers *-*-*

Prinzip: 2x Wege 20cm Komponentensystem
Musikleistung: 200Wmax.
Nennleistung: 2x 100Wrms.
Impedanz: 4 Ohm stabil
Wirkungsgrad: 90dB
Freuqenzweiche: einfache 6dB Weiche näheres nicht bekannt
Einbautiefe: 10cm
Durchmesser: 21cm Tiefmitteltöner / 4cm Hochtöner


Besonderheiten

Nichts bekannt


*-*-* Verarbeitung und Aufbau *-*-*

Der Aufbau ist wie bei Caliber sonst auch hier wieder sehr gut. Man muss bedenken das es sich hier durchaus um einen Oldschool-Lautsprecher handelt der sehr viele Jahre auf dem Buckel hat. Ich würde dem System mindestens 10 Jahre geben.

Die Klebestellen zwischen Membran und Gummisicke sind sehr gut verarbeitet wie man auch auf dem 4. Foto sehen kann. Hier sieht man auch gleich die massive Struktur der sehr stabilen Pappmembran des Tiefmitteltöners. Diese ist die gleiche wie auch bei den Subwoofern der Emphaser EG-Serie aus den damaligen Zeiten oder wie bei einigen Chassis von Eminence (z.B. Boss Serie). Pappmembranen sind für Ihre Impulsive und kräftige Musikwiedergabe bekannt. Auch meine 2x Hertz ES300 besitzen diese Membranart und spielen damit schon richtig Audiophile.

Die Spule des Lautsprechers sieht auch recht groß aus und könnte durchaus um die 35-40mm im Durchmesser sein. Der Stahlkorb ist schlicht und einfach aber massiv. Der Magnet ist deutlich groß dimensioniert.

Die Sicke des Lautsprechers ist aus Schaumstoff. Derartige Sicken zersetzen sich gerne nach vielen Jahren. Hier ist dies bisher nicht der Fall denn diese sieht aus wie neu.

Der Außenring zum verschrauben ist aus Schaumstoff so wie sich das gehört. Auch die Einbautiefe ist mit 10cm nicht zu verachten.

Beim Hochtöner kann ich leider nicht genau sagen um was es sich handelt. Es ist auf jeden Fall kein billiger aus Kunststoff. Es sieht bisschen nach einer Titankalotte aus die dazu noch richtig gut verarbeitet ist.

Als Frequenzweichen wurden hier noch einfache 6dB Weichen zur Trennung der Frequenzen benutzt. Sogenannte X-Over Weichen die mit einfachen Bauteilen die Frequenzen für den jeweiligen Lautsprecher trennen. Der Nachteil hier ist das man die Lautsprecherkabel nur ersetzen kann in dem man die Weiche auf schraubt und neue Kabel einlötet da man hier noch keine Frequenzweichen mit Schraubanschlüssen für die Kabel vorfindet. Aber so war das damals nun mal.

Die an der Cat 20 X-Over Weiche angeschlossenen Kabel sind um einiges stärker als die mitgelieferten im Twister TW-System über das ich vorhin erst berichtet habe. Auch die Verarbeitung ist deutlich eine ganz andere Welt. Wie viele Lautsprechersysteme damals ist die Optik eher schlicht aber die Verarbeitung macht dies locker wieder weg.

Die Lautsprecher und Weichen werden mit Kabelschuhen miteinander verbunden und sind auch lang genug um Sie in jeder Position nutzen zu können. Damit erleichtert sich dann wenigstens der Nachteil das man die Kabel hier nicht direkt tauschen kann mit wenig Aufwand.


*-*-* Der Hörtest *-*-*

Im Hörtest habe ich das System natürlich auch wieder geprüft. Es klingt ebenfalls wie das Twister System etwas unausgewogen aber dennoch deutlich besser als ich das von dem RTO Lautsprechersystem behaupten kann. Der Hochtöner spielt hier auch wunderbar detailiert und viel Weicher und angenehmer als der nervige vom Twister TW-System. Auch im Bassbereich geht es etwas gleichmäßiger zu sich.

Damit kann man schon ganz nett hören und vor allem kann man damit sogar richtig laut hören. Die 100Wrms Angabe des Herstellers kann ich auf jeden Fall bestätigen denn man kann damit richtig bis an die Schmerzgrenze des Ohres Spaß haben. Der Tieftöner macht ordentlich Druck im Bassbereich und bei geeignetem Einbau und Betrieb über eine Endstufe ist ein Subwoofer nicht notwendig. Dazu dann aber noch etwas mehr beim Thema Messung.


*-*-* Die Messung *-*-*

Natürlich musste ich auch hier wieder messen. Wie man auf dem letzten Foto erkennt ist der Frequenzbereich genau so unausgewogen wie beim Twistersystem allerdings mit deutlichen Unterschieden. Wir sehen hier sehr genau wo die Frequenzweiche arbeitet. Bei etwa 3,5 Khz geht die Messung auf einmal sehr tief nach unten. Genau hier trennt die Frequenzweiche den Bassbereich vom Hochtöner ab. Typisch für eine 6 dB Weiche ist dieses Loch was dadurch entsteht und dem Klang damit etwas an Spaß genommen hat. Der Hochtöner fängt dann erstmal kräftig an zu arbeiten bis er bei 13 – 14 Khz so langsam anfängt nach unten abzubrechen. Daher auch das deutlich bessere Detail und die feinere Auflösung denn beim Twister ging es ja schon deutlich bei 5Khz nach unten bevor der Hochtonbereich überhaupt richtig angefangen hat.

Auch im Bassbereich ist der 20cm Tieftöner etwas ausgewogener als das Twister System und spielt auch 1-2 dB lauter. Der Frequenzbereich reist dann bei 60Hz allerdings auch ab. Man sieht gerade im Vergleich der beiden Messungen deutlich das der Tiefmitteltöner vom Caliber CWP8 Basslastiger ist als der vom ovalen Twister obwohl beide annähernd die gleiche Membranfläche vorweisen. Ebenfalls ab 200Hz legt der Frequenzbereich hier deutlich mehr zu was wohl auch erklärt warum das ganze ausgewogener klingt.

Die Messung an sich hat zwar einige Spitzen drin aber durch gute Verarbeitung und hochwertige Materialien klingt das System dennoch um einiges besser als das von Twister.

*-*-* Der Preis *-*-*

Nun kommt wohl der interessanteste Teil in diesem Bericht. Der Preis des Caliber CWP8 beträgt gebraucht etwa 20-30€. Ja Ihr habt richtig gelesen. Der Preis ist echt günstig und dafür bekommt man ein richtig Pegelstarkes Lautsprechersystem mit einem guten brauchbaren Hochtöner und einer starken Basswidergabe.


*-*-* Fazit *-*-*

Nun ist auch schon der 2. Bericht für heute fertig. Das Caliber CWP8 hat mich positiv überzeugt. Der Verarbeitung ist erstklassig und trotz des alters gibt es keine Alterserscheinungen die an der Funktion etwas geändert haben. Die Tiefmitteltöner spielen sehr kräftig und können richtig laut von sich aufmerksam machen. Der Hochtöner spielt gut detailiert und löst ordentlich auf. Der Grundton ist etwas unausgeglichen aber deutlich angenehmer als beim vorher getesteten Twistersystem. Für den günstigen Preis auf jeden Fall eine Anschaffung Wert. Klanglich für Einsteiger eine gute Empfehlung genau so wie für Pegelsüchtige Lauthörer. Von meiner Seite kann ich hier gerne 4 Sterne geben. Denn das System ist Langzeit erprobt und hat außer ein Paar klanglichen Unschönheiten und einfacher 6 dB Weichen keine größeren Schwächen.


*-*-* Verpackungsinhalt*-*-*

2x Caliber CWP 8 Tieftöner
2x Caliber CWP 8 Hochtöner
2x Caliber CWP 8 Cat20 X-Over Weichen
1x Halterungen für Auf und Einbau der Hochtöner
1x Einbaumaterial
1x Anschlussanleitung


Wie immer gebe ich natürlich die Internetseite sofern es eine gibt bekannt.

http://www.caliber.nl/

Ich bedanke mich bei allen Lesern und Interessenten und hoffe mein Bericht hat euch einige Fragen erläutert. Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen ein bisschen Anregen sich mit dem Hobby Carhifi genauer zu beschäftigen und stehe auch gerne für Fragen und Tipps zur Verfügung.

Gruß

Andre

Dieser Bericht enthält 2602 Wörter
   

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Hersteller: Caliber

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