Californication - Red Hot Chili Peppers

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Californication - Red Hot Chili Peppers

Rock - 1 - CD - Label: Warner Brothers - Vertrieb: Warner Music - Veröffentlicht am: 7. Juni 1999 - EAN: 093624738626

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Erfahrungsbericht über "Californication - Red Hot Chili Peppers"

veröffentlicht 19.10.2003 | Milkaa
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Erfahrungsberichte : 19
Vertrauende : 7
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Individualität,Aussagekraft und Inspiration
Kontra --
sehr hilfreich

"Was kann diesem Album schon gerecht werden?"

Kennst du dieses Gefühl? Du legst eine Platte in deinen Player und schon die ersten Klänge lassen dich in Erinnerungen schwelgen. Erinnerungen, die dich nicht mehr loslassen. Erinnerungen, die dich glücklich machen und die ein Lächeln in dein Gesicht zaubern. Du wünschst, dass die Platte nie ein Ende nimmt, denn die Musik versetzt dich in eine andere Welt.
Genau dieses Gefühl bekomme ich, wenn die Klänge dieses einzigartigen Meisterstückes durch meine Boxen dröhnen. Versetzt in eine andere Welt, fällt es mir auch jetzt schwer in Worte zu fassen, was diese Platte mit sich bringt. Eigentlich können Worte nicht ausdrücken, welche Facetten, welche Klänge und Emotionen dieses Album dem Hörer offenbart und so werde ich in diesem Bericht also stark der Gefahr ausgeliefert sein, diese Faszination, die Schönheit und das Einzigartige dieses Albums durch schlecht sitzende Begriffe zu verunstalten. Dennoch wage ich es- und das nicht als erster- einen Bericht über „Californiacation“ niederzuschreiben. Schließlich zähle ich es vielleicht sogar zu meiner Pflicht....

////////// Die Band //////////

Red Hot Chili Peppers- fast schon eine Legende. Und so kann man sich eigentlich auch nur schwer vorstellen, dass es Leute geben soll, die noch nichts von ihnen gehört haben. So sollte ich an dieser Stelle, vielleicht einen kleinen Überblick verschaffen, wer eigentlich hinter diesem Namen steckt.
Wir schreiben das Jahr 1983. Anthony Kiedes (Vocals) und Michael „Flea“ Balzary (Bass) gründen die Band. Jack Irons (Drums) und Hilles Slovak (Guitar) schließen sich ihnen an und die Band schien ins Leben gerufen zu sein. Nichtsahnend, dass ihre „Band-Geschichte“ in Zukunft von Schlagzeilen und einer wechselnden Bandzusammensetzung geprägt sein sollte. Doch nach bereits 5 Jahren verstarb Hillel Slovak an einem übermäßigen Konsum an Drogen und kurz nach seinem Tod verließ auch Jack Irons die Band. Chad Smith übernahm die Drums, während John Frusciante an die Stelle von Hilles trat. John Frusciante unterstütze die Band bis 1993 mit seinem meisterlichen Können an der Gitarre, verließ dann jedoch die Red Hot Chili Peppers und wurde durch Dave Navarro ersetzt. John Frusciante kehrte 1998 jedoch schließlich wieder zurück und ein Jahr später ließ „Californiacation“, dass bis dato bereits zehnte Album, die Leute glücklich sein.
Ihre Musik lässt sich wohl unter Funk ordnen. Dennoch weigere ich mich sie in irgendeine dieser Schubladen zu stecken. Funk, geprägt von einem stets dominanten Bass und einer starken Rhytmik bei den Gitarren, wird der Abwechslung ihrer Musik wohl nicht gerecht. So wirkt beispielsweise der Gesang von Anthony stellenweise angelehnt an Rap. Ein bisschen Funk, ein bisschen Rock und eigentlich bei jeden Song ein bisschen was neues, beweisen die Individualität dieser Band, die auch auf dieser Platte wieder zum Vorschein gebracht wird.

////////// Das Album //////////

Das Album setzt sich aus insgesamt 15 Tracks zusammen, die jeder für sich ein kleines Meisterwerk sind und die Platte so zu einem meiner persönlichen Goldstücke machen.

--- 1) Around the world ---

Kann es einen besseren Einstieg in dieses Album geben?
Gleich das Intro, eingespielt von Flea, zeigt, dass der Bass auch im weiteren Verlauf das Lied im Klangbild prägen und vordergründig begleiten wird. Schon nach kurzer Zeit wird Flea schließlich auch von Drums, Gitarre und einem Schrei von Anthony unterstützt, bis man nach einem kurzen cleanen Riff schließlich voll und ganz in den Song getaucht ist. Anthony fährt mit seinem Gesang fort, in ständiger Begleitungen von diesem funkigen und groovigen Sound. Zum Refrain hin wird die Stimmung des gesamten Songs schließlich etwas ruhiger oder melodischer. An dieser Stelle rückt auch der Bass in den Hintergrund.
Doch diese Stimmung hält sich nicht lange, denn schon gleich nach dem Refrain dringt wieder dieser schrille und funkige Sound durch. „Around the world“ ist ein starker, facettenreicher Song, der nicht zuletzt auch durch den leichten Background-Gesang von John für ständige Abwechslung sorgt.

Wertung : 5/5


--- 2) Parallel Universe ---

Der Song findet einen schnellen Einstieg in dem alle Mitglieder auch recht schnell ihr Können beweisen. Recht melodisch klingt Anthonys Stimme. Diese Melodik nimmt auch im Refrain hin nicht ab, obwohl verzerrte Gitarrenriffs, die laute Stimme und der stärke Bass, dies vielleicht vermuten lassen könnten. Nach dem zweiten Refrain gönnt sich Anthony eine Pause und lässt Flea vordergründig sein Können beweisen. Der letzten Strophe folgt schließlich ein langer instrumentaler Teil, mit dem der Song, dann schließlich auch abbricht.
Der „Herrscher“ über diesen Teil ist wohl, John, der seine Gitarre einfach perfekt einsetzt und dem Song gegen Ende noch den gewissen Schliff verleiht.

Wertung: 4,5/5


--- 3) Scar Tissue ---

Vergessen wir einen Moment, dass Musik ein Produkt ist. Eine Oberfläche, die die Wünsche und Sehnsüchte der einzelnen Zielgruppen vertritt und lassen wir uns mit diesem Song davon überzeugen, dass sich die Red Hot Chili Peppers mit ihrer Musik, wohl weniger auf derartigen Wegen bewegen.
Der Bass rückt nach den zwei ersten Liedern wohl erstmals deutlich in den Hintergrund. Vielmehr setzt man hier den Akzent auf die ruhige und wieder mal melodische Stimme von Anthony.
Gestärkt wird der Song durch das kurze Gitarrenintro, sowie zwei weiter folgenden Soli im Laufe des Liedes und schließlich die Gitarrenklänge, die das Lied auch ausklingen lassen.
Kaum vorstellbar, wie ein Lied, dass vielleicht nicht gerade durch technisches Können überzeugt, mich durch seine leichte und eindrucksvolle Melodik dermaßen beeindruckt.
Es gab noch keinen Moment, in dem ich dieses Lied nicht gerne gehört habe. Eher im Gegenteil: Der Song scheint mich immer wieder in andere Sphären zu versetzen und beweist mir, wie sehr Musik mich in meiner Stimmung doch beeinflussen kann. Daher werde ich wohl auch jetzt nochmals zu meinem Player laufen um den Song durch die Repeat-Taste in die Endlosschleife zu bringen....

Wertung: 5/5


--- 4) Otherside ---

Weiter geht’s mit einem perfekten Zusammenspiel von Gitarren und Bass, die hier das Intro bilden. Gleich darauf klingt Anthonys ruhige Stimme durch und er setzt sofort mit dem Singen des Refrains ein. Schließlich tritt anschließend, in der ersten Strophe, auch das Schlagzeug hinzu, welches die ruhige Rhytmik jedoch nicht zu stören scheint und den Sound nur nochmals im positiven Sinne unterstützt. Nach einiger Zeit verzerren sich die Klänge der Gitarre und Anthony lässt sich zu einem eher „gesprochenen“ Teil verleiten. Darauf folgt ein Gitarrensolo mit dem das Stück schließlich auch abschließt. Der Bass spielt auch hier während des gesamten Songs wieder eine große Rolle und macht den gesamten Song zu einem absoluten Highlight auf dem Album.
„Otherside“ ist nicht nur einer der nachdenklichsten, sondern wohl auch einer der bekanntesten Songs auf dem Album. Vielen ist er wohl ein Begriff und so bin ich wohl auch nicht die Einzige, die bei den Klängen dieses Songs in eine Welt von Erinnerungen und Gedanken tauchen.

Wertung: 5/5


--- 5) Get on top ---

Nach „Scar Tissue“ und „Otherside“, zwei ruhigen Songs des Albums, folgt nun wieder ein Song, der dem bekannt funkigen Sound der Band gerecht wird. Für mich drückt der Song eine gewisse Aggressivität aus, die den Vorangegangenen des Albums nicht zu entnehmen war.
Die schrille und etwas „sägende“ Gitarre dröhnt durch die Boxen, gleich darauf unterstützt von den leicht kantig wirkenden aber ausdrucksstarken Vocals. Der slappende Bass, typisch für den Funk, untermalt das etwas harte und aggressive Klangbild in vollkommener Art und Weise. Die Strophen des Songs, sowie auch der Refrain sind ähnlich aufgebaut. Meiner Meinung nach stehen die Vocals hier im Vordergrund. Anthony rappt oder schreit regelrecht. Nach dem zweiten Refrain folgt auch hier ein instrumentaler Teil. Der Bass setzt sich an dieser Stelle durch, wird dann durch ein wirklich gutes Gitarrenriff in gewisser Weise abgelöst. Das Riff führt den Song zum Ende und recht abrupt schließt sich „Get on the top“.

Wertung: 4/5


--- 6) Californiacation ---

Schwer zu sagen, was diesen Song alles ausmacht. Umso schwerer ist es auch diesen Song zu beschreiben und in Worte zu fassen. Nur schwer kann ich mich an dieser Stelle voll und ganz dem Schreiben widmen, ohne nicht in Gedanken zu driften, laut mitzusingen oder aufzuspringen, um bei den Klängen dieses Songs nicht stur an meiner Tastatur zu hocken.
Wahrscheinlich kann ich mit der Einstellung an den Song gehen, dass vielen dieser Titeltrack bekannt ist.
Gitarre und Bass schließen sich zusammen, spielen eine wunderschöne und eindrucksvolle Melodie, die den Song über seinen gesamten Verlauf begleitet und dem Hörer auch nur schwer wieder aus dem Kopf geht.
Anthonys Stimme wirkt durchweg ruhig und melodisch. Diese ruhige Art spiegelt sich auch in der unverzerrte Gitarren und dem Verlauf des Basses wieder.
Ob Johns Gitarrensolo, das auch eher dezent wirkt und durch seine Zurückhaltung überzeugt, oder einfach dieses einzigartige Zusammenspiel der einzelnen musikalischen Komponenten, „Californiacation“ überzeugt mich einfach.

Wertung: 5/5


--- 7) Easily ---

Ein Song ist wohl nicht so bekannt ist, wie der vorangegangene, überzeugt aber dennoch. „Easily“ verleitet einfach zum Mitsingen und stimmt einen in gewisser Weise fröhlich.
Das Intro wird auch hier wieder von Bass und Gitarre eingespielt, die daraufhin einsetzenden Drums und Vocals zeigen, dass dieser Song einen relativ schnellen Charakter mit sich zieht.
Zum Refrain hin setzt diese schnelle Art und Weise vielleicht etwas aus und Voacals werden ruhiger und melodischer.
Herausragend sind wohl die beiden Gitarrensoli. Während das eine noch relativ kurz ist, greift John am Ende des Songs noch mal richtig in die Saiten und lässt das Stück auch schließlich angemessen ausklingen.
Der Song trägt deutlich zum Facettenreichtum des Albums bei und wäre auch nur schwer wieder wegzudenken.

Wertung: 4/5


--- 8) Porcelain ---

Ein anstrengender Tag liegt hinter dir und du freust dich einfach nur noch auf die totale Entspannung. Dieser Song scheint dafür geschaffen. Du legst dich einfach nur hin und lässt dich von den Klängen der völligen Entspannung hin.
Die völlige Ruhe findet sich in diesem Sing und so steht er auch völlig außer Konkurrenz zu anderen balladesken Songs, da er mit großem Abstand, die totale Ruhe in allen Facetten widerspiegelt.
Die Vocals und ihre Begleitet erscheinen hier total minimalistisch und die leichten Drums verleiten zum Träumen. Primitivismus verfehlt auch hier nicht seine Wirkung auf Seele, Herz und Ohren des Hörers.
Ein wunderschöner Song, der irgendwie etwas beschwörendes und dadruch einzigartiges hat. Trotz der Kürze absolut hörenswert.

Wertung: 5/5


--- 9) Emit Remmus ---

Lange ziehen sich die Gitarrenklänge und, unterstützt vom Bass, setzt schließlich auch Anthony ein. Das Schlagzeug wirkt nicht gerade überzeugend, findet seine Steigerung aber zum jeweiligen Refrain. An dieser Stelle verzerrt sich auch die Gitarre und der gesamte Sound ist geprägt von einer gewissen Aggressivität.
Diese Stimmung reflektiert auch das, meiner Meinung nach, sehr sehr stark verzerrte Gitarrensolo wider.
Dennoch vergebe ich bei diesem Track nicht die volle Punktzahl, da mir die Bassline stellenweise zu eintönig wirkt und nur einmal deutlich in den Vordergrund rückt.

Wertung: 4/5


--- 10) I like Dirt ---

Lasst uns an dieser Stelle doch noch mal was schräges machen und total originell sein. Skepsis und Misstrauen scheint da geboten und wird aber im gleichen Moment auch wieder gebannt.
Mit diesem Song erwartet den Hörer eines der außergewöhnlichsten Gitarrennsoli, des Albums. Alles wirkt sehr funkig und schnell. Anthonys Stimme passt perfekt und nach etwa 1 Minute und 50 Sekunden setzen verzerrte Gitarrenakkorde ein und entwickeln sich schließlich zu einem verblüffenden und beeindruckenden Solo.
Der Chorous erscheint auf Dauer vielleicht etwas eintönig, da sich lediglich der Satz „I like dirt“ wiederholt. Dennoch macht die funkige Stimmung des Songs einen besonderen Flair des Albums aus.

Wertung: 4,5/5


--- 11) This Velvet Glove ---

Die Gitarre leitet den langsam Song ein. Der Bass schließt sich an und zieht das Schlagzeug mit. Auch die Vocals bleiben nicht mehr lange fern und der Song gewinnt in der ersten Strophe an Tempo. Nach der ersten Strophe schließt sich wieder ein mal nahtlos das kleine, aber wirklich gute, Gitarrensolo an, um schließlich dann zum schnellen und durchaus auch funkigem Chorous zu leiten.
Die Strophen und der Refrain sind im Klangbild ähnlich aufgebaut. Zu erwähnen ist vielleicht noch der Background-Gesang, dessen Laute mich doch irgendwie schmunzeln lassen
Meiner Meinung nach nimmt der Track aber schließlich ein etwas vorschnelles Ende, was mich dazu verleitet nicht die volle Punktzahl zu vergeben.

Wertung: 4/5


--- 12) Savior ---

John erstürmt mit Gitarrenklängen sofort meine volle Aufmerksamkeit. Begleitet vom Schlagzeug überzeugt der Song durch seinen vollkommenen Klang.
Anthony klingt in seinem Gesang jedoch etwas weinerlich und schleppend, was dem Song, aber nicht sonderlich schadet.
Nach einer Weile folgt schließlich noch mal ein leicht minimalistisches Gitarrensolo, was mir persönlich jedoch durchaus gefällt. Nach diesem kurzen Break setzt Anthony wieder ein, unterstützt von Johns Background-Gesang.
Alles in allem ein durchaus guter Song. Mich hat er durch seine Abwechslung überzeugt.

Wertung: 5/5


--- 13) Purple Stain ---

Achtet man lediglich mal auf dem Text, der zugegeben, vielleicht stellenweise schon sinnlos klingt, so bringt er einem dennoch zum lächeln (-und was kann es da schon schöneres geben)
Stellenweise wirkt Anthony vielleicht sogar etwas gelangweilt. Dies verleiht dem Track aber eine gewisse Atmosphäre, die sich im gesamten Verlauf auch nicht mehr von der Hand weisen lässt.
Ein typischer Funk-Song, der Liebhaber dieser Musikrichtung regelrecht überzeugen muss.
Der Instrumentalteil, der auch hier wieder seinen Platz findet, überzeugt durch ein gekonntes Zusammenspiel, in dem John sein Können regelrecht unter Beweis stellt und das auch durchaus gut. Daher verteile ich auch die volle Punktzahl an dieser Stelle.

Wertung: 5/5


--- 14) Right on time ---

Nach erstmaligem Hören ist es bei diesem Track wohl nötig nochmals die Wiederholungstaste zu betätigen um dem Track auch die Beachtung zu geben, die er verdient. Andernfalls könnte man ihn nach erstmaligen Hören wohl unter „konfus“ oder „verwirrend“ ordnen.
Das wechselnde Tempo und die Schnelligkeit in den Versen sorgen für Verwunderung und gleichzeitiger Faszination. Und wenn ich an dieser Stelle auch noch den psychedelischen Refrain erwähne, so scheint das Chaos in diesem Song perfekt. Dabei ist es eigentlich nur das Spektrum an Abwechslung und neu erwecktem Interesse, dass jede Band abdecken sollte.
An dieser Stelle erwartet einen das volle Gegenstück unter der totale Kontrast zu „Porcelain“. Ein Stück, das an Schnelligkeit auf dieser Platte nicht übertroffen wird und aus diesem Grund vielleicht auch etwas untypisch ist. Dennoch beweisen sie damit nur nochmals, dass es unmöglich und unvorstellbar ist, sie in irgendeine Schublade zu stecken.

Wertung: 4,5/5

--- 15) Road Trippin ---

Besser konnte man das Album wohl kaum abschließen. Begleitet von der Akustik-Gitarre offenbart sich hier eine wirklich schöne Ballade. Ruhige Töne verleiten zum entspannen und träumen. So stört es auch nicht, dass das Schlagzeug in diesem Track nicht zum Zuge kommt. Vielmehr wird Anthony stellenweise von schönen Streichern begleitet, die das gesamte Stück schließlich auch in ewige Erinnerung behalten lassen.
Ein Ende, das einfach nur dazu verleitet das gesamte Meisterwerk nochmals laufen zu lassen.

Wertung: 5/5


////////// Fazit //////////

Ein Album das, geprägt von Abwechslung, Vielfalt und Einzigartigkeit wohl kaum zu übertreffen ist. Ich würde keinen der Tracks streichen oder missen wollen, da jeder einzelne in irgendeiner Weise überzeugt und fasziniert.
Kaum vorstellbar was alles hinter dieser Platte steckt. Ich habe mich der Gefahr ausgeliefert dieses Meisterwerk durch einfache Worte zu beschreiben, denn eigentlich wird kein Text „Californiacation“ gerecht.
Dennoch hoffe ich, dass in Zukunft vielleicht noch mehr Leute aus diesem Album etwas ziehen. Ich verbinde, wie bereits zu Anfang erwähnt, sehr viel mit diesem Album. Eigentlich kommen bei mir zu allen Liedern irgendwelche Erinnerungen hoch und doch ist es bei diesem Album etwas besonderes. Es eröffnet mir immer wieder eine neue Welt, versetzt mich in schöne Gedanken und findet Zugang zu meinen Emotionen. Was kann es also schöneres geben, als ein Album, dass durch seine Klänge berührt und fesselt.
Vielleicht ist es gerade dieses Wechselspiel zwischen warmherzigen, pfiffigen und hochmelodischen Songs, das die Band und ihre Alben über den Hype hinweg schon seit nunmehr 20 Jahren am Leben erhält. Wie auch immer, ein Meilenstein der Musikgeschichte haben sie auch mit diesem Album ein weiteres mal gesetzt und so ist es für jeden Liebhaber der Musik, fast schon Pflicht einmal ein „Ohr darauf zu legen“.



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Sydneysider47 veröffentlicht 08.03.2016
    super Bericht
  • KingBeer veröffentlicht 06.02.2004
    klasse bericht! das album war eine zeitlang mal mein absolutes lieblingsalbum mit songs für jede stimmungslage! weiter so! gruß, KB
  • stephan_1 veröffentlicht 14.01.2004
    Genialer Bericht über das wohl beste Red Hot Chili Peppers-Album!!! lg, stephan
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Produktdaten : Californication - Red Hot Chili Peppers

Produktbeschreibung des Herstellers

Rock - 1 - CD - Label: Warner Brothers - Vertrieb: Warner Music - Veröffentlicht am: 7. Juni 1999 - EAN: 093624738626

Haupteigenschaften

Titel: Californication

Künstler: Red Hot Chili Peppers

Komponist: .

Genre: Rock

Schlagworte: Alternative; MOR (Middle of the Road); Pop international; Mainstream

Medium: CD

Set-Inhalt: 1

Veröffentlichungsdatum: 7. Juni 1999

Label: Warner Brothers

Vertrieb: Warner Music

EAN: 093624738626

Titel auf CD 1

1.: Around the World

2.: Parallel Universe

3.: Scar Tissue

4.: Otherside

5.: Get on Top

6.: Californication

7.: Easily

8.: Porcelain

9.: Emit Remmus

10.: I Like Dirt

11.: This Velvet Glove

12.: Savior

13.: Purple Stain

14.: Right on Time

15.: Road Trippin'

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