Call-Center-Scout

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Bei iOS kam der auch nur zum Ende der Woche für die nächste. Hab ich nie verstanden wieso es nicht möglich ist, bei der Masse an Leuten das zu planen. Wenigstens für 2 Wochen im Voraus. Die Schichten waren in der Firma fast überall gleich. Arbeiten von Montag bis Sonntag, teilweise nur bis ... Bericht lesen





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1-6 von 7 Erfahrungsberichten    
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Erfahrungsbericht von Secret187 über Call-Center-Scout
19.03.2012


Produktbewertung des Autors:   

Kundenservice: gut 
Erreichbarkeit: gut 
Kompetenz: zufriedenstellend 

Pro: Kollegen
Kontra: unsicherer Arbeitsplatz

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

Bei iOS kam der auch nur zum Ende der Woche für die nächste. Hab ich nie verstanden wieso es nicht möglich ist, bei der Masse an Leuten das zu planen. Wenigstens für 2 Wochen im Voraus. Die Schichten waren in der Firma fast überall gleich. Arbeiten von Montag bis Sonntag, teilweise nur bis Samstags. Arbeitszeit zwischen 8:00 und 20:00 Uhr und MEINE VERSPROCHENEN vielen freien Wochenende hat wohl nie einer miterlebt. Vielleicht gibs es sie, aber sie sind wohl schüchtern… wer weiß ^^… jedenfalls sind zwei aufeinanderfolgende freie Tage zwischen Freitag und Montag doch eher Seltenheit. Soviel dazu!
--Ein Kollege sagte seinem TM wohl einmal, er hätte auch ein Leben und müsse Dinge vorher wissen wie er Arbeiten muss. Dieser besagte Kollge bekamm dann angeblich !!!! eine Mail in der stand: „Bist du eine Pussy? Soll ich dir nen Tempo bringen??“. Auch nett! -_-
Habe die Mail nicht gelesen, aber es bestätigt wohl die Tatsache, dass dort keiner so recht weiß was er wann zu tun hat.

Also fragten wir die Woche lang bis Freitag wegen kommenden Montag. Der arme TM… da wollen seine Angestellten tatsächlich drei Tage vorher Bescheid bekommen ob ja, nein, wann, wie und er muss sich dann auch noch kümmern. Is schon ein anstengender Job. Würde er mir nicht so Leid tun, würde er mir Leid tun ;)

Meistens hatte er jedoch Zeit um die aktuelle Csat seines „Bestandsteams“ im Verteiler zu verkünden. Mehrmals täglich wenn nötig. Gepaart mit Liebesgrüßen an sein tolles Team. Was sind dann wir, bitte? Aushilfskräfte? Menschen dessen Leben egal ist? Wir müssen doch auch Leistung bringen, oder nicht? Die Frage nach dem Bonus konnte er nicht wirklich beantworten (Neuanfängerbonus geht nicht, aber der reguläre auch nicht, da wir gar nicht die Anforderungen bestehen können), wie fast alle Fragen…
Er war ja auch mit schmeicheln nach oben und Arschtritt nach unten beschäftigt ODER Geschmeichelei von unten und Arschtritt von oben :D –hahaha
------Verzeihung an dieser Stelle, aber genau jener Mensch, der mich anfangs rumführte, der meine a
Ambitionen kannte, meine Vorstellungen, meine No-Gos und mir Gott und die Welt vorgeschwärmt hat, macht sich auf einmal rar, weiß von nichts, kann nichts und interessiert sich, wenn überhaupt, für „seine“ leute?! Nein! So nicht.
Ich habe mein Abenstudium aufgegeben um Geld zu verdienen und konnte, dank der Schichten nicht mehr hingehen.

Zu dieser Zeit begab es sich, dass die anderen 3 Arbeitgeber, anscheinend von selber, den Support einschränkten. Komisch! 3 zur selben Zeit? Hat die Firma gewartet um sShulungsgruppen zu füllen und einen guten Übergang zu finden? Wenn ja – warum suchen sie dann weiter im Internet? Das sind Pi mal Daumen 40 Leute. Zeitgleich kam eine Mail durch den Verteiler, dass wieder Leute für iOS gesucht werden. 30 stück. Intern!
Aha. Bekommen sie die Telefongruppe nicht voll oder wie? Wie kann das sein wenn doch kurzvorher wieder welche trainiert wurden. Anhand der freien Sitzplätze, konnte man ganz gut abschätzen wieviele benötigt werden um die Büros voll zu kriegen. Ich schätze die Zahl auf zehn :/

Und dann fing ich an zu fragen. So richtig. Die Mitarbeiter, Coaches, Vorgesetzte usw. denn irgendwas kann da nicht hinhauen.
Das hat nichts mit selektieren zu tun. Der Wert einer Firma wird auch durch den Bildungsgrad der Angestellten bestimmt. Warum behält man die dann nicht? Wenn der Auftraggeber als oberster Ziel Kundenzufriedenheit (csat) setzte, warum werden dann Menschen gekündigt die gerade angefangen haben alles zu verstehen und wieder neue, uninformierte Leute eingesetzt?

Diese Firma, muss die angestellten nicht zwingend übernehmen. Sie konnten den TM doch auch ganz gut aus betriebsbedingten Gründen kündigen. Sie hatten ihm zwar eine Stelle als Coach für 600,- € weniger geboten, er hat aber abgelehnt.

Ich beziehe mich hier auf Hörensagen. Ich habe keine schriftlichen Nachweise, aber ich schätze die Belegschaft wird das genauso gesehen haben wie ich. So falsch kann es ja nicht sein.


Also weiter; – kein richtiger TM, – kein richtiges Team, -keine Ahnung und dann soll man auch noch das Maul halten du glücklich sein. Wurde immer schwerer über die Zeit.

Irgendwann gab es dann ein kurzes Meeting- der Idiot hat 15 Min vor Treffen eine E-Mail geschrieben – wer in Gottes Namen liest sich denn alle fünf Minuten die internen Nachrichten durch?!

Er hatte die freudige Nachricht, dass ein Umzug bevor stehen – nach oben!!! In die heiligen Hallen. Naja… zumindest ein Großteil. Von den 16 mann konnten 8 nach oben. RUHE! Wenn man hin kam. Wenn nicht – weiter laut.

Hier möchte gesagt sein, dass schon, als wir anfangen, das Emailaufkommen bis mittags gereicht hat. Es wurde von Tag zu Tag weniger. Die Spätschicht durfte sich dann totklicken um eine E-Mail zu erhaschen und eine zeitweise Tätigkeit zu haben.

Keine Arbeit! Der kranke TM kam immer noch nicht! Wieder verteilt! Und das Volumen schrumpft.
Man muss keine Leuchte sein um zu meiner Schlussfolgerung zu kommen – hier werden in absehbarer Zeit wieder Leute entlassen. Und zwar viele! Mal sehen ob irgendwer den Arsch in der Hose hat, das zuzugeben…

Ich habe abgewartet. Spekuliert. Weiter Infos gesammelt und immer mehr Hass auf den TM geschoben. Irgendwann war ich dann soweit die Titelmelodie von Star Wars zu summen wenn er morgens mit wehendem Haar und Metal-Montur den Raum betrat. (Ich war nich die Einzige!)
Ein guter Kollege, der auch bei einer ZA war, dessen Vertrag auslief, rannte eine Woche lang dem TM hinterher um zu erfahren ob er nun weiter beschäftigt ist oder nicht… die Antwort –kein Feedback vom Arbeitgeber und solange kein „Nein“ kommt ist es ein „Ja“. Außerdem hat man eine 14-tägige Kündigungsfrist. So so! Als Zeitarbeiter hat man eine Kündigungsfrist bei seinem Einsatzort… wäre mir neu. Aber die Diskussion um diesen unwissenden Mann hab ich aufgegeben – das lohnt nicht.
Er sagte dann allen, sie müssen auf die Zahlen des Arbeitgebers warten. Er wisse nichts. Er kann nicht planen – bla bla bla.
Stichtag für eine Korrespondenz mit dem großen apfel, und damit unserer Zukunft, solle zwei Wochen später sein.

Nun saß ich oben in der Gruft (Heilige Hallen hat das Ding da nicht verdient), hatte nicht viel zu tun und verbrachte den Tag damit, alles was ich nicht weiß nachzuvollziehen um keine Standartantworten rauszuhauen sondern dem guten Kunden zu helfen. Ist mir anscheinend auch gelungen, denn in der ganzen Zeit die ich in dieser Firma beschäftigt war, bekam ich genau drei schlechte Bewertungen. Und das in der allersten Woche. Der Rest war durchweg gut bis sehr gut. Meine Wenigkeit war, bis auf wenige Tage Krankheit, immer anwesend, immer 40 Min. früher da und sorgfältig. Die Anforderungen bei iOS wurden wie verlangt eingehalten und im E-Mailbereich hatten sie ja eh fast alles außer Kraft gesetzt, da das Volumen nicht da.
Heißt = wenn keine 45 Mails am Tag möglich sind, da keine vorhanden, muss man den Bonus anders berechnen. Wir haben dann einfach irgendwann den durchschnittlichen „Bestandsteam“-bonus erhalten.

Davon abgesehen, dass der Betriebsrat diese Zahlen macht. Das ist Betriebsvereinbarung.
Wieviel zahlt dann der Auftrageber? Nach welcher Berechnung? Müsste doch mind. das Maximum sein, oder nicht?!
Ich möchte hier nicht sagen, dass ein Arbeitgeber seine internen Daten darlegen soll. Mir ja egal was die aushandeln. Aber warum wird dauernd vom bösen apfel geredet, der diese Zahlen vorgibt, wenn sie doch eigentlich vom Betriebsrat sind. Warum kann der Betriebsrat die Anforderungen einfach so ändern, wenn es denn Grundlagen des Auftraggebers sind? Wie kann man es Bonussystem nennen, wenn es zwar eine leistungsbezogene Vergütung ist, es aber kein Minimum an Anspruch gibt an die sich das Gehalt bindet?
Was ich meine… Es muss ein Minimum festgehalten sein, dass zu schaffen ist. An das richtet sich mein Gehalt. Und alles was besser ist, wäre mein Bonus. Ansonsten kann man niemanden mit der Begründung entlassen, er schaffe den Bonus nicht.

Dann kam es: das nächste Meeting. Angekündigt, frühzeitig. Mit Inhaltsangabe. Oho. Hat da jemand gelernt?

Eine paar Tage später standen also endlich mal alle zusammen. Festangestellte, Alt-Zeitarbeits-Flexer und wir Neu-Flexer.
Und er redete. Über Zahlen, über seinen Druck von oben (ich sage mal nichts) und den ganzen Schleimrest. Er entschuldigte sich auch für seine Zurückhaltung -_-.
Dann kam, zu welcher Überraschung, die Tatsache ans Licht, dass wir Flexer eine bessere csat hätten als die Alteigesessenen.
Hm…. Schmeiß die doch raus, dachte ich mir. Is doch hier eh gang und gebe. Entweder man erfüllt den Arbeitgeberwunsch oder lässt es. Aber das gleich zwei, relativ neue Gruppen besser sind, jedoch permanent an der Stange gehalten werden obwohl sich andere ausruhen, es nicht können oder einfach keine Lust haben, is mir unbegreiflich.
Er teilte dann mit, welch Wunder, dass einige gehen müssen …(und mein Kopf fing an zu rechnen und ich kam auf eine andere Anzahl als er). Mindestens 20 der 36 Flexer sollen bleiben. Zehn zu iOS zurück und ein paar müssen leider gehen. Er versucht alles und will, dass jeder einen Arbeitsplatz hat.
Hätte ich in dem Moment nicht schon geistig meine Bewerbung fertiggestellt, hätte ich wahrscheinlich laut gelacht.
Zu iOS? Die haben doch grade welche gesucht. Unten da sitzen doch schon wieder ohne Ende Schulungsgruppen. Die sind voll. Wo sollen die hin?
Und das entscheidende… wir alle hatten die Probezeit noch nicht ganz bestanden, bei den ZA`s liefen die Verträge noch eine Woche. Wenn wir zu iOS gehen, dann müsste die Firma uns übernehmen?! Hört sich der Mann zu?
Und 20 Leute? Wohin, womit, wie? 16 man weniger sorgen garantiert nicht dafür, dass alle genug an Arbeit haben.

Andere haben sich gefreut, manche gehofft, den meisten war es egal – die haben ja ne Festanstellung. So so. Na mal sehen was das wird.

Gespräche sollten folgen. Ich habe ihn ein paar Tage später angesprochen. Das war wohl der Zeitpunkt wo er mir sagen musste ob oder nicht. Und ich wurde gekündigt. Einfach so.
Für mich relativ absehbar. Ich habe ihn schlecht bewertet wenn ich konnte, ich hab mich ihm entgegengestellt und ich wurde nicht nass als er den Raum betrat. Vlt. sucht er Kriecher, vlt. war ein offener, dynamischer, junger Mensch ihm zu viel.
Ich ging also an meinen Platz und arbeitete weiter vor mich hin – und suchte Stellenangebote --- auf meinen iPad...man will sich ja nichts vorwerfen lassen.
Eine Stunde später stand ich auf, ging zu ihm und fragte ihn wieso. Wenn er schon nicht unter vier Augen mit mir redet, dann soll er mir gefälligst ne Antwort geben.
Das die völliger Mist und für die Tonne ist, hätte ich mir denken können.
Erste Begründung: Meine csat. Er muss halt alle die schlecht sind gehen lassen. Naja erwiderte ich, dann fällt das wohl bei mir raus da ich 2x 100% habe. Ich hatte von csat und csat resolution gesprochen. Also die Quote der Kundenzufriedenheit und –lösung. Nicht, dass ich nur zwei gute Bewertungen hätte.
HÄTTE dieser Mann nachgeschaut, wüsste er das. Denn er sagte: „Das ist das Problem. Wir können dich nicht einschätzen“. Hm… weil ich fünf Tage krank war? Er hat sich doch eh nie interessiert und krank war der gute Rest doch auch mal. Außerdem war ich bei iOS. Wenn er Zahlen braucht, solle er da fragen… ich hab dazu nichts mehr gesagt.
Eine Firma die sich dauernd aus der Affäre zieht und die Unwahrheit sagt, ist mir zu wieder.

Und dann kam der entscheidende Satz. Er könne nicht wie vorgestellt, 20 übernehmen. Höchstens 16. Auch keine zehn zu iOS. Surprise Surprise!!!
Selbstredend hab ich weiter rumgerechnet und es anderen mitgeteilt. Faszinierender weise stößt man oft auf taube Ohren wenn man Kollegen eröffnet, dass ihre Arbeitszeit zu 90% wahrscheinlich vorbei ist. Aber ein kleines Team aus Mitwissern hat sich zusammengeschlossen. Teilweise kannte man sich länger, teilweise ist man durch die Schulung zusammengerückt oder kannte sich über Bereiche hinweg. Aber wir haben überlegt… wo is das Puzzelteil das uns fehlt. Wieso macht hier immer noch nichts Sinn? Warum das eine wollen und das andere machen? Wieso diese dauernden Schulungen und dann das Rausgeschmeiße?

Das erste und einzige Mal, das dieser Mann sich auch nur annähernd über Schneckengeschwindigkeit bewegt hat war, als er mir die Kündigung überreichte. Dafür hat er mir sogar geschrieben. MIR! Eine Nachricht nur an mich! Am selben Tag! Zwar galt es bloß zu kommen um die Kündigung abzuholen, aber es war ein Zeichen. Dieser Ohne-Größe-Mann kann sich bewegen. Wenn er Probleme weg haben will. Sachen die er nicht totschweigen kann. Der Wahnsinn! So läuft das hier also... Halte deinen Mund und nerv nicht, weil wenn du nervst, fällst du auf. Bloß nicht auffallen – aha. Mein Guter, da haste den Falschen.

Ich bewegte mich in meinem Resturlaub zu Ämtern und suchte eine neue Beschäftigung. Während dieser Zeit habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Den SCHATZ…. Den GRAL…. Das LICHT ….. usw……..

Ich traf auf meinen Reisen einen Vorgesetzten, durch Zufall. Mir relativ unbekannt. Und dieser gestand, warum auch immer- wahrscheinlich weils für mich eh egal war, mir die Wahrheit……

……Schon vor Beginn meiner zweiten Schulung zur E-Mmail-Agentin war klar, dass sie die Gruppen auflösen. Und warum war es klar… weil sie wussten, dass die Leute von den anderen drei Auftraggebern kommen. Sie wussten von Anfang an das es zu viele sind. Deshalb haben sie eine zweite Flex-Gruppe nach oben getan – nicht weil sie Leute brauchen, nein. Weil diese Firma für jede Schulung Geld vom Auftraggeber erhält. Diese Schweine! Wir wurden eingestellt, um rausgeschmissen zu werden!!! Und ich Depp habe auch noch angestrengt versucht darein zu kommen um meinen Arsch zu retten!

Ich beglückwünschte alle zu ihrem Erfolg des Weiterkommens, habe aber gleichzeitig gesagt, dass es wahrscheinlich noch nicht zu Ende ist.
Wenn eine Firma nur Menschen einstellt um Geld zu bekommen und wieder entlässt, um Geld zu sparen und das Spielchen ewig betreibt, dann ist die Quote der Menschen die in das nächste Level kommen wohl gering.

So trug es sich zu, dass eine Woche nach meinem Ausscheiden das nächste „Kurz-Meeting“ anstand. In dem er dem Rest der Belegschaft mitteilte, dass es wohl zum 24.03.2012 für alle Flexer zu Ende geht.
Ein Lächeln ging mir über das Gesicht als ich das hörte.

Ob dieser Mann wohl auch die Frau rausschmeißt, der er zwei Wochen zuvor noch ein Weiterbestehen zugesichert hat und sie zu Ihrer erfolgreich beendeten Probezeit beglückwünschte? Wohlbemerkt… Diese endete erst drei Wochen später^^. Ob er Sie behält oder ihr kleinmütig sagt, es sei nun doch zu Ende?!?!
(Laut meiner Erkenntnisse muss sie nun auch gehen ;) )

…Die nächsten Schulungen für die E-Mail Agenten sind geplant. iOS Neueinstellungen laufen weiter….

Die Moral der Geschichte: Sollte eine Firma eine extrem hohe Fluktuation haben, sollte dein Teamname ein Wort innehaben, dass kurzweilig oder flexibel deutet, solltest du gesonderte Dienstpläne haben… dann sei dir gewiss – du bist nichts als ein Produkt das bis zu einem gewissen Punkt Geld bringt…. und danach Geld kostet. Und es ist scheißegal ob du gut bist oder nicht.
Und sollte dir jeder erzählen, dass geringes Gehalt nicht alles im Leben ist sondern der „Flow“ in der Firma supi-toll ist, genauso wie alle Kollegen, finde dich mit Niedriglohn ab.
Und vor allem…egal was dein Vorgesetzter dir sagt, er lügt zu 70%.

Mein Fazit: Arbeiten im Call-Center ist ok. Solange man angerufen wird, ist es sogar sehr lustig. Kollegen sind immer Zufall – meine waren erste Sahne. Das Gehalt ist selten gut und gerecht. Man wird immer mit Bonuszahlungen und sonstiges leistungsbestimmten Bezügen konfrontiert. Wasser und Kaffee gabs umsonst. Aufstiegschancen sind eher gering. Das Verhältnis zu den Vorgesetzen ist gut solange man nichts von ihnen erwartet. Es können sich Freundschaften bilden – muss aber nicht. Die Art der Arbeit der oberen Etage ist nie auf Arbeitnehmerwünsche ausgelegt. Ich/Wir hatte/n das Pech in eine Firma zu geraten, die mehr damit beschäftigt ist, die Schuld von A nach B zu schieben, als sich um Angestellte und Verbesserungen zu kümmern.
Wer in dieser Branche arbeiten möchte sollte auch wissen, dass es eine --gewollte oder ungewollte-- meist kurzfristige Arbeit ist.
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