Take me to the candy shop
24.04.2012
Pro:
geräuscharm, viel Platz, gute Optik
Kontra:
Gemüsefach, eiskalte Innenwand ?
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Bedienung
Reinigung
Design
Lautstärke
Zuverlässigkeit
mehr
 Londonfootball
Über sich:
Belgien ? Beste Land der Welt ! Allez les Rouches !
Mitglied seit:08.09.2002
Erfahrungsberichte:123
Vertrauende:51
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 132 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Die Menschheit hat im Laufe ihrer Geschichte einige Evolutionssprünge hinter sich gebracht und einer der wichtigsten ist sicherlich, dass Bier mittlerweile über einen längeren Zeitraum hinweg gelagert werden kann, ohne zu verderben und / oder schal zu werden. Durch die Erfindung des Kühlschranks sind uns fröhliche EM-Abende garantiert, ohne dass wir uns (wie viele unserer Vorfahren) über schales, weil bisweilen warmes Bier, ärgern müssten, dessen Kohlensäure längst in das Nirvana der chemischen Reaktionen eingegangen ist. Kühle Getränke erfrische uns und gekühlte Speisen bleiben länger frisch und haltbar. Unabdingbar also ein Kühlschrank für jeden von uns - es sei denn, man lebt am Nordpol oder hat einen gut isolierten, sehr kühlen Keller. KAUFANREIZ / DER KAUF Im Hause Londonfootball ist es aber nicht so, dass der erste Kühlschrank eingezogen wäre, nein, der aktuelle hatte einen Vorgänger, doch da Familie Londonfootball ja im letzten Jahr Nachwuchs erwartete und einen Wohnungswechsel vornahm, beschloss Frau Londonfootball, dass ein neuer Kühlschrank angeschafft werden sollte. Und dieser sollte nicht irgendeiner sein. Frau Londonfootball sagte: „Ich möchte einen von der Firma, die damals den FC Everton gesponsert hat !“ - Blödsinn. Das hatte ICH gedacht. Meine Frau jedoch hatte klare Vorstellungen: Altes Gerät weg, da unwirtschaftlich und mit einem kaputten Eisfach versehen. Durch Familiennachwuchs entstand zudem ein gewisses Bedürfnis an Platzvergrößerung und die Forderung, diverse Sachen in größeren Mengen einfrieren zu können.
Preislich sollte sich dies Geschichte grob um die 300,- EUR bewegen (wir bezahlten schlussendlich 329,- EUR), während der Zulieferer bzw. die Marke beinahe egal war. Optisch gab es an sich auf keine größeren Anforderungen, lediglich tendierte meine Ehefrau in Richtung der allseits bekannten und oftmals verkauften Edelstahloptik. Am Ende stand nun dieser Kühlschrank von Candy gegen einen einer anderen Marke (Exquisit, Beko ?), doch hier votierte ich klar für den FC Everton (Ex-Sponsor: Candy) gegen Besiktas
Bilder von Candy Hoover CFM 3265/1 E
Istanbul (Sponsor: Beko). Übrigens kauften wir das Gerät nicht im Media Markt um die Ecke, sondern bestellten diesen bei einem Elektroshop in Bärlin. Trotz Versand und Transport kamen wir für dieses Produkt günstiger weg als bei allen Konkurrenzpartnern im Ruhrgebiet. Jaja, der Ruhrpott – der hat´s ja bekanntlich dicke. TECHNISCHES Technikbericht, also Technik. Kein Text, nur Informationen. Energieeffizienzklasse A++ Gefrierfach + (+++) Durchschnittlicher Energieverbrauch / Jahr: 270kWh
Türanschlag: rechts, wechselbar Farbe: Edelstahl Nettofasssungsvermögen Kühlzone: 190 Liter
Nettofassungsvermögen Gefrierzone: 87 Liter Abmessungen: Höhe 176 cm x Breite 54 cm x Tiefe 60cm
Wichtig für uns waren natürlich in erster Linie die Maße, denn ein Raum haut nun mal seine Vorgaben, die erfüllt werden müssen. Selbstverständlich mussten auch die Vorgaben erfüllt werden, die wir selber aufgestellt hatten, also das grobe Fassungsvermögen und die Trennung von Kühl – und Gefrierzone. Schön natürlich, dass die Energieeffizienzklasse A++ heißt und uns einfach nur erfreut. Bei einem groben Energieverbrauch von ca. 3000 kWh im Jahr wird uns dieser Kühlschrank also knapp zehn Prozent des Jahresverbrauchs. Leider habe ich keine Vergleichswerte, würde dies aber von hier aus als „fair“ bezeichnen. OPTIK / PLATZ / AKUSTIK Ein Edeltstahlblock, der beinahe so groß und etwas breiter ist als ich, der macht optisch schon was her. Auffallend ist hierbei die Trennung von der normalen Kühlung und den Gefrierfächern, die wir im unteren Bereich des Ganzen finden. Deren gibt es übrigens drei, was natürlich praktisch zur Trennung von diversen Produkten ist und die man nicht alle aufeinander lagern möchte. Drei ist auch die Anzahl der „normalen“ Fächer im oberen Teil des Kühlschranks, während wir drunter noch das separater und mit Milchlgas abgedeckte Gemüsefach finden.
Die Inneneinrichtung des Kühlschranks ist generell weiß (ich habe noch einen in gelb oder blau gesehen...) und auf der rechten Seiten befinden sich zudem noch diverse Seitenfächer für Flaschen, Tuben etc. Alles in allem ist der Platz optisch und auch vom bisherigen Test her vollkommen für eine drei- bis vierköpfige Familie ausreichend. Bisher gab es bei uns Notsituationen nur, wenn Besuch anstand und wir zu Geburtstagen o.ä. Auf Vorrat kochten, dies entweder einfroren (also Gefrierfächer voll) und zudem noch die oberen Bereiche mit Kühlgeschichten vollkommen ausfüllten. Doch wir reden hier von einem Platzbedarf von Lebensmitteln für eine Fülle von sieben bis zehn Personen – und das über mehrere Tage verteilt. Was die Optik also außen und innen hermacht, haben wir hier eindeutig einen großen Treffer der Weltgeschichte des Konsums gelandet, aber die Akustik ist, vergleichbar mit der Architektur von englischen Fußballstadien, sogar noch verblüffender. Wer in den 80er Jahren aufgewachsen ist, kennt ja die brummenden Geräten, die alle paar Minuten den Gefriervorgang in Wallung brachten (Meine Oma: „Der Kühlschrank arbeitet wieder.“), aber was wir hier vor uns haben, ist erstaunlich. Meine Ohren sind ja bekanntermaßen nicht die schlechtesten und dennoch kann ich mich nicht erinnern, den Kühlschrank jemals gehört zu haben. Nichts, nicht das leisesten Brummen ist mir weder bei Nacht noch bei Tag bewusst entgegengekommen. Einsame Spitze, wie ich finde. Und somit muss ein Kühlschrank eben nicht mehr nur „arbeiten“.
DIE BESONDERHEITEN Trotz der Skalierung von 1 bis 7 stellen wir den Kühlschrank immer nur auf die Kühlstärke 1,5 ein. Alles andere hat sich als brutal kalt erwiesen. Joghurts oder Bier, die bei Kühlstärke 3 verzehrt werden, empfinde ich persönlich als vollkommen geschmacklos und einfach nur „kalt“. Sicherlich ist dies subjektiv, doch wieso sollten wir unglaublich viel Energie reinpumpen, wenn ein bißchen ausreicht ? Somit ziehen wir Geschmack dem Nichtgeschmack vor und „gekühlt“ sind diese Speisen und Getränke immer. Vielleicht damit zusammenhängend ist uns ein einziger „Negativpunkt“, aufgefallen. Und zwar ist es hier so, dass Produkte, die im obersten und zweitobersten Kühlfach gelagert werden und die Rückseite des Kühlschranks berühren, anfrieren. Erstaunlicherweise ist uns schon mal ein ganzer Karton Milch in diesem, normalen Kühlfach angefroren. Es ist durchaus möglich, dass beide Punkte zusammenhängen und die Rückseite des Kühlschrankinneren extrem kalt ist, getestet / geprüft haben wir es abe nicht und vermeiden einfach den Kontakt von flüssigen Produkten mit der hinteren Innenwand des Kühlschranks.
Als letzten "negativen" Punkt mlchte ich hier noch anführen, dass die Familie manchmal kleine Schwierigkeiten hat, das Gemüsefach auszuziehen. So "hakt" es manchmal ein klein wenig, doch mit genug Gewalt gibt diese Schublade nach und liefert uns das gewünschte Ergbnis. Eigentlich ist es nicht wirklich dramatisch, ärgern einen aber zuweil, daher ist ist dies zumindest kein Pluspunkt für diesen Kühlschrank. FAZIT Es gibt selten mal ein Produkt, an dem ich alles in allem so wenig zu bemängeln hätte. Einzig die angesprochene Besonderheit, dass der Kühlschrank „zu“ kalt wird, ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber vielleicht empfinde ich zumindest die „gefühlte“ Kälte etwas anders als der Rest der Welt. Alles in allem ist hat der Kühlschrank mit „Candy“ nicht nur einen schönen Namen, nein, er kommt als Total Package daher und überzeugt mich / uns in den wichtigen Kategorien. Ob Fassungsvermögen (mehr als ausreichend für die vorhandenen Personenanzahl), Optik (Edelstahl – edel, aber doch praktisch), Akustik (so leise, dass weiterhin mein Schnarchen die Nummer 1 zu Hause bleibt) oder die Maße (die ist aber sehr subjektiv) – jede für mich wichtige Rubrik wird klar gewonnen. Wenn ich den aktuellen Kühlschrank mit seinem Vorgänger vergleiche, dann ist das wie der Unterschied zwischen einem Wagen der Firma Wartburg und einem Wagen der Firma Audi.
Ich bin so zufrieden wie selten mal mit einem technischen Produkt zuvor. Der Kühlschrank läuft ruhig und gemütlich vor sich hin, kühlt zuverlässig Biere und Speisen und lässt mich nachts zudem in aller Ruhe schlafen. Und wenn ich doch mal schnell ein eiskaltes Bier brauchen sollte, fülle ich es in einen Pappkorton und stelle es direkt an die hintere Innenwand. Ist zwar beides irgendwie eklig, aber zumindest innovativ und die Kunst, aus etwas Schlechtem noch etwas Gutes zu ziehen. EMPFEHLUNG Wie könnte ich nach dem bisherigen Test von knapp zehn Monaten (ohne jegliche negativen Ausreißer) dieses Produkt nichts als empfehlenswert bezeichnen und im Falle des Falles für dieses Produkt votieren ? Es ist schön, wenn man einen Kauf durchgeführt hat, der einen vollkommen zufriedenstellt und mit dem man sieht, wie gut 330,- EUR investiert werden können. Ja, ich empfehle den Kauf dieses Produkts, da es mir bisher viel Spaß und Zuverlässigkeit gebracht hat. Da ich einen Stern aber für die voran genannten zwei negativen Punket abziehe, bleiben noch satte vier Sterne über - in etwas so viel also, wie ein recht guter Comic von Lucky Luke erhalten würde - mit dem Unterschied, dass der Preis des Kühlschranks nur das 70fache des Comics betragen würde ;o)
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26.07.2012 22:41
Da lass' ich glatt noch mal eine späte Höchstwertung zurück, schön kalt gestellt.
07.05.2012 10:53
Jep... die größte Erfindung der Menschheit, ohne Frage. Schales Bier... das geht nicht. Man, man... ist ja wirklich bald schon wieder EM. Man, man... die Zeit geht rum, ey.
03.05.2012 09:26
Ein schickes Teil, in der Tat! Meine nicht teurere Siemens-Kombi macht es jetzt seit 10 Jahren *aufHolzKlopf* zuverlässig, sie ist zwar weiß aber mit bunten Klebeblumen verziert, das freut mich immer. ;) Ich habe zwei Gemüsefächer, das finde ich auch ganz komfortabel, wenn ich nicht die ganze Breite ausziehen muss. Dafür "nur" zwei TK-Fächer (auch unten, das war Bedingung bei mir!) denen ich nun mal langsam etwas Luft verschaffe, für die Breichen... ;D @Kälte am hinteren Geräteteil: geht mir auch so. Die Sachen frieren nun zwar nicht ein wenn ich das Gerät auf "3" (von sieben) schalte, aber empfindlich kalt wird es dennoch...