Einleitung:
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Es reizte mich schon seit geraumer Zeit eine Digitalkamera zu kaufen. Unbedacht wie ich war habe ich das erstbeste Angebot bei eBay gekauft. Eine Kamera die mit 3.2 Megapixel (interpoliert!) angepriesen wurde, für 60€. Dem entsprechend schlecht waren dann auch die Erfahrungen mit der Kamera. Ohne lange zu überlegen wurde die Kamera von eBay gleich wieder umgetauscht und es begann die Suche nach einer guten Kamera.
Ein entscheidender Punkt bei der Wahl dieser Kamera war die Empfehlung eines Freundes. Also ging ich auf Arbeit in die Fotoabteilung und schaute mir das Gerät erst einmal an.
Der erste Eindruck (äußerlich):
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Die IXUS 30 ist sehr klein, auch von der Breite her, und wirkt in ihrem silbernen Aludesign sehr edel. Wenn man die Kamera umdreht sind die Funktionstasten sehr klar angeordnet und passen vom optischen Erscheinungsbild sehr gut zu dem 2" großen LCD-Display. Die beiden LEDs auf der Rückseite (rot, grün) signalisieren ob das Bild scharf wird oder nicht.
- Abmessungen B x H x T ca. 86 mm x 53 mm x 21 mm
- bei einem Gewicht von ca. 155g
Der Anfang:
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Nachdem ich mir die Kamera dann auch gleich gekauft hatte, musste ich erst einmal den Karton auspacken und den Akku der Kamera laden. Während dies geschah beschäftigte ich mich zunächst mit der übersichtlichen Bedienungsanleitung. Auf einer der ersten Seiten der Bedienungsanleitung wurde der Inhalt bzw. das Zubehör aufgelistet:
- Digital Ixus 30 Kamera
- NB-4L (Li-Ion)-Akku
- Akkuladegerät CB-2LVE
- 16 MByte Wechselspeicherkarte
- USB-Anschlusskabel
- USB-Kabel IFC-400PCU
- Audio/Video-Kabel
- Trageschlaufe WS-600
- Bildbearbeitungssoftware ArcSoft PhotoImpression
- Kamerasoftware ZoomBrowser / Image Browser für Windows und für Macintosh
- Moviesoftware ArcSoft VideoImpression
- Moviesoftware Movie Edit Task
- Twain Treiber (98/2000)
- Kamerasoftware Photo Record 1.6 für Windows (98/2000/Me/XP)
- Kamerasoftware File Viewer Utility 1.2 für Windows (98/2000/Me/XP) und Macintosh (OS 9.0-9.2/X/10.1/10.2)
- Apple QuickTime für Windows (98/2000/Me/XP)
- USB WIA-Treiber 6.0 für Windows ME
Klar ist, dass bei einem Neukauf alles vorhanden sein soll. Wichtig war für mich aber nur die Kamera, das Ladegerät und der Akku, da ich einen Kartenleser für das auslesen der Bilder verwenden möchte.
Nachdem der Akku nach gut 2 Stunden aufgeladen war konnte ich ihn in die Kamera einsetzen und sie zum ersten mal einschalten. Das einsetzen des Akkus ist kinderleicht und ist mit entsprechenden hinweisen im Akkuschacht verständlich geschildert. Dort wo der Akku seinen Platz hat wird auch die SD-Karte eingesetzt. Ich benutzte hierfür 512MB Karte von mir, da die 16MB-Karte die im Standardpaket vorhanden ist nicht wirklich ausreichend ist.
Das erste Foto:
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Brennend darauf das erste Foto zu machen benutzte ich die Standardeinstellung der Kamera mit automatischem Blitzlicht um zu fotografieren. Die Kamera bietet die unterschiedlichsten Voreinstellungen wie automatischen Modus, manueller Modus, Makromodus, Porträt oder Kinder und Tierfotos. Jeder einzelne Modus wird in der Anleitung sehr genau beschrieben.
Als erstes wollte ich meinen Hund fotografieren. Gesagt, getan, ich habe meinen Hund Sitz machen lassen und betätigte den Auslöser. Die Kamera stellte von allein das Bild scharf und fixierte verschiedene Punkte um die Lichtverhältnisse anzupassen. Dann drückte ich den Auslöser erneut und das erste Foto war somit geschossen.
Man erhält nachdem man das Foto gemacht hat noch einmal eine kurze Vorschau des Bildes bevor man das nächste Foto machen kann. Sicherlich ist es möglich jeder Zeit die Bilder noch einmal auf der Kamera anzuschauen und ggf. welche zu löschen. Hierfür muss einfach nur die Funktionstaste auf Play umgestellt werden.
Ich machte die selbe Aufnahme in 3 verschiedenen Variationen. Bei jeder einzelnen verwendete ich eine der 3 optischen Zoomstufen. Sicherlich testete ich auch den Digitalenzoom, dieser lässt die Bilder allerdings unscharf werden und ist demnach nicht zu emfehlen.
Das Filmen:
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Wie bei fast jede Digitalkamera kann man auch bei der IXUS 30 kurze Videofilme aufzeichnen. Hierfür genügt ein kurzes Umschalten der Funktionstaste auf "Movie". Die Filme werden dann im AVI-Format aufgezeichnet. Je nach Qualität kann man zwischen 3 verschiedenen Film-Modi wählen:
- 640 x 480 Bildpunkte (30 Bilder pro Sekunde)
- bei 320 x 240 Bildpunkte (60 Bilder pro Sekunde)
- 160 x 120 Bildpunkte (15 Bilder pro Sekunde)
Bei einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten kann sich der Film durchaus sehen lassen, allerdings ist die Speicherkarte (je nach Größe) dem entsprechend auch schnell voll. Es wäre nicht sinnvoll einen Vergleich zu einem Camcorder zu ziehen, da es sich hier wirklich nur um eine Digitalkamera handelt welche den Schwerpunkt Fotos zu machen hat.
Der Akku:
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Nicht nur das er sehr klein und leicht ist und mit rund 2 Stunden ziemlich schnell aufgeladen ist, nein er ist auch sehr leistungsstark. Sicherlich kommt es immer darauf an wie lange und wir oft man die Kamera verwendet und ob man mit Blitzlicht fotografiert oder ohne. Ich schätze aber bei mir als Gelegenheitsfotograf die Dauer der Nutzung auf rund 6-8 Stunden.
Die Kamera signalisiert hingegen leider nur kurz vor vollständiger Leere des Akkus mit einem Blinken der beiden vorhandenen LEDs, dass dieser leer ist.
Die Daten:
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Auflösung:
2.048 x 1.536 Bildpunkte
1.600 x 1.200 Bildpunkte
1.024 x 768 Bildpunkte
640 x 480 Bildpunkte
Farbtiefe
24 Bit extern (16,7 Millionen Farben), 30 Bit intern
Sensor
1/2,5" RGB-CCD-Chip mit 3.200.000 Bildpunkten
Dateiformat
JPEG (.jpg), AVI-Video (.avi) oder WAV
Speicherung nach DCF-Standard
ja
DPOF-Unterstützung
ja
Speicherung druckrelevanter Aufnahmeeinstellungen
Exif Print (EXIF 2.2)
Unterstützte Direkt-Druck-Verfahren
Canon Direct Print + PictBridge
Wechselspeicher- Kompatibilität
SD Card
Verbindung zum Computer
USB-Schnittstelle
Sonstige Anschlüsse
Anschluss für Netzgerät, PAL/NTSC-Videoausgang (umschaltbar), Audioausgang
Stromversorgung
1 x Lithiumionen-Akku Typ Kamera-spezifisch
Typ: NB-4L
Netzgerät optional
Ausstattung
Wechselobjektivfassung
nein
Brennweite entsprechend 35-mm-Kleinbildformat
3-fach Zoom 35 bis 105 mm, zusätzliches digitales 3,2-fach Zoom
Scharfstellung
Autofokus und manueller Fokus
Nahaufnahmen/Makro
Mindestabstand 3 cm
Lichtempfindlichkeit
k. A. (automatisch)
ISO 50/100/200/400 (manuell)
Belichtungssteuerung
Programmautomatik
Verschluss
mechanisch und elektronisch (Kombination)
Belichtungszeiten
15 s bis 1/1.500 s (automatisch)
Blenden
F2,8 (Anfangslichtstärke bei Weitwinkel)
F4,9 (Anfangslichtstärke bei Tele)
Manuelle Belichtungskorrektur
+/- 2 in 1/3 Stufen
Sucher
LCD-Monitor und optischer Sucher
LCD-Monitor
2,0" TFT-LCD-Monitor
Blitzgerät eingebaut
ja, Blitz ein, Blitz aus, Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation
Blitzreichweite
0,50 m bis 3,50 m (Weitwinkel)
0,50 m bis 2,00 m (Tele)
Selbstauslöser
2 s oder 10 s (wahlweise)
Menüsprachen wählbar
Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Koreanisch, Nord-Sami, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Ungarisch
Fazit:
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Eine kleine und optisch sehr schöne Digitalkamera welche ich auf jeden Fall empfehlen kann. Sie bietet sich in Sachen Format die Stirn mit vergleichbaren Casiokameras. Da die Casiokameras bei den 3.2 Megapixelkameras aber eigene Objektive verwendet haben sind die Bilder von Casio deutlich schlechter und wirken verwischt. Mit einem Preis von 130€ - 289€ (neu oder gebraucht) ist die Kamera für viele vom Preis her erschwinglich.
14.10.2007 16:37
umfassend beschrieben. sh. :) gruß X
24.05.2007 18:14
ein richtig guter Bericht :-) - Otto
21.05.2007 12:06
Canon eben ... ;-)