Als semiprofessionelle digitale SLR-Kamera bietet die EOS 20D Tempo, Präzision und Flexibilität - vergleichbar den hochwertigen analogen SLR-Kameras - und noch eine Menge... mehr
DeutschWissenswertes kompakt verpackt - Jürgen U. Philipp schlägt einen kompetenten Bogen von Theorie- und Praxisgrundlagen von der Aufnahme bis zur Ausgabe. Ein handliches Nachschlagewerk, das kein Ersatz für das Bedienungshandbuch ist. Der Autor setzt an, wo unbeantwortete Fragen aus der Praxis auftauchen, und er zeigt wichtige Zusammenhänge aus Fototechnik und theoretischem Grundwissen. Ein \"Muss\"" für jeden ambitionierten EOS-20D-Fotografen."
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Erfahrungsbericht von Marcus_Licinius_Crassus über Canon EOS 20D 31.10.2004
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Ausstattung
sehr gut
Bildqualität
sehr gut
Akkulaufzeit
lang
Bedienung
ausgezeichnet
Pro:
hohe Auflösung, weniger Rauschen, Magnesiumbody, schnelle Serienbildfolge (23B mit 5B/s) . . . .
Kontra:
eher keine, vielleicht das etwas lautere Auslösegeräusch
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Servus liebe Leserinnen und Leser,
ich melde mich nun nach langer Zeit wieder mit einen Bericht. Diesmal über meine neue digitale Spiegelreflexkamera, die EOS 20D.
Derzeit herrscht nach meinem Gefühl ein großer Fotoboom und die Preise für digitale Fotokameras purzeln nur so in den Keller, auch für die digitalen SLR Kameras. Ein Paradebeispiel dafür dürfte die EOS 300D sein, von der ich mich zwecks Umstieg auf EOS 20D getrennt habe. Gründe dafür kommen später, auf jeden Fall ist der Preis in den letzen drei Monaten von 1000€ auf sage umschreibe unter 800€ gefallen. Zusätzlich bietet Canon für Käufer die im Zeitraum vom 1.10.04 bis zum 30.11.04 eine EOS 300D erwerben, 100€ Cash back an. Natürlich gibt’s kein Bargeld, sondern nur einen Gutschein. Weithin gibt es bei einer Registrierung innerhalb dieser Aktionsphase noch eine 256MB große CF Karte dazu. Somit können auch Kunden die weniger betucht sind in den Genuss des digitalen Spiegelreflexsystems kommen. Ich will jetzt aber keine Werbung für Canon machen, denn die Kameras von Nikon, wie z.B. die D70 sind auch sehr gut und stehen denen von Canon in nichts nach. Ich tendiere persönlich einfach mehr zu Canon.
I. FACHJARGON II. LIEFERUMFANG III. PRAXISERFAHRUNG & MEINUNG IV. GRUND FÜR DEN UMSTIEG V. TECHNISCHE DETAILS VI. FAZIT
Da ich nicht weiß in wie weit ihr euch mit den Begriffen der Fotografie auskennt, habe ich hier einige etwas näher beschrieben. Diejenigen die sich schon etwas auskennen, können diesen Teil einfach überspringen.
=> MEGAPIXEL
Mega lat. Million und Pixel die Bildpunkte beschreiben zusammen die Auflösung des resultierenden Fotos. Je höher die Auflösung, desto größer wird das Bild, aber es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass dadurch die Schärfe eines Bildes steigt. Ausschlaggebend für die Schärfe ist vor allem das Rauschverhalten des Bildsensors. Hierbei sind die kleinen CCD Bildsensoren, wie sie in den Kompaktkameras eingebaut werden weniger rauscharm als die großen CMOS Sensoren der SLR Kameras. Es gibt natürlich noch viele weitere Faktoren wie z.B. die Objektivwahl, die für die Schärfe maßgeblich ist, doch die Auflösung ist es nicht unbedingt.
=> CROPFAKTOR
Der Cropfaktor bewirkt eine Brennweitenverlängerung, um einen entsprechenden Faktor. Dieser hängt vom Größenunterschied zwischen Kleinbild (36mm x 24mm) und Bildsensor ab. Die EOS 20D hat einen 22,5mm x 15mm großen Bildsensor, der im Vergleich zum KB kleiner ist, dadurch ergibt sich dann ein Crop-faktor von 1,6. Bei einer Brennweite von 200mm ergibt sich dadurch eine erhöhte Brennweite von 320mm. Leider auch im Weitenwinkelbereich, so dass aus einem Superweitwinkelobjektiv ein normales Weitwinkelobjektiv wird.
=> OBJEKTIVE / ZOOM
Das Normalobjektiv hat eine Brennweite von 50mm (KB) und gibt das Bild so wieder, wie man es mit den eigenen Augen wahrnimmt. Vordergrund und Hintergrund harmonieren miteinander gut und das Bild ist insgesamt sehr ausgewogen. Ein typisches Anwendungsgebiet sind z.B. Portrait oder Aktaufnahmen, da die meisten Normalobjektive über eine sehr hohe Lichtstärke verfügen. Dagegen haben die Weitwinkelobjektive eine kürzere Brennweite, was dazu führt dass der Vordergrund im Verhältnis zum Hintergrund etwas mehr betont wird und sich insgesamt eine räumlicheres Bild ergibt. Landschaften sind beispielsweise Motive die mit einen solchen Objektiv gut zur Geltung kommen. Teleobjektive haben bezogen auf Normalobjektive eine längere Brennweite und sind von der Wirkung her mit Fernrohren zu vergleichen, die weit entfernte Motive nah heranholen. Für Tier –und Sportaufnahmen geradezu prädestiniert, da man nicht sehr nahe an die Motive herankommt. Makroobjektive sind spezielle Objektive, die kleine Dinge ganz Groß machen, ähnlich wie Lupen oder Mikroskope, dabei spielt der Abbildungsmaßstab eine wichtig Rolle. In der Regel haben die meisten dieser Objektive einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Makroaufnahmen lassen sich aber auch mit entsprechenden Nahlinsen an Normalobjektiven bewerkstelligen, jedoch nicht mit der selben Qualität. Ein Exot unter allen genannten Objektiven dürfte das Fisheye sein, welches ein extremes Weitwinkel ist und Aufnahmen mit einen Betrachtungswinkel von 180° erlaubt, dabei ergibt sich der typische kreisrunde Ausschnitt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist Zoom / Festbrennweite. Zooms haben den Vorteil einer variablen Brennweite, was sie sehr flexibel macht. Dafür ist die Lichtstärke und die Abbildungsqualität etwas geringer als bei Festbrennweiten, die wie der Name schon sagt nur eine bestimmte Brennweite besitzen. Außerdem muss man zwischen digitalen und optischen Zoom unterscheiden, da nur der Optische ein Zoomen ohne Bildverluste ermöglicht. Digitaler Zoom ist nur ein interpolierte Vergrößerung des Bildes, was zu Qualitätsverlusten führt. So weit ich weiß gibt es den digitalen Zoom nur an Kompaktkameras. SLR´s haben nur einen optischen Zoom, der von der Brennweite des Objektivs abhängt.
=> VERSCHLUSSZEIT / BLENDE
Die Verschlusszeit ist die Dauer der Belichtung bzw. wie viel Licht auf den Film oder Sensor in einer bestimmten Zeit auftritt. Je nachdem wie lang oder kurz man belichtet gibt es zwei Extremfälle. Bei Überlichtung z.B. hat man zu lang belichtet, auf der anderen Seite kann man durch eine zu kurze Belichtungszeit das Bild unterbelichten. Beides ist wenn es nicht gewollt ist unerwünscht. Die Einstellung der Blende ist auch ein wichtiger Parameter, weil man dadurch die Menge des einfallenden Lichts regulieren kann. Bei schlechten Lichtverhältnissen z.B. wird man bei offener Blende fotografieren und eine geringere Schärfe in Kauf nehmen, um ein akzeptables Foto zu bekommen. Hingegen man bei gutem Licht abblenden kann, um somit die Schärfe zu steigern.
=> ISO EMPFINDLICHKEIT
Filmempfindlichkeit wie sie bei den anlogen Kameras heißt oder ISO Empfindlichkeit bei den digitalen gibt an wie empfindlich der Film bzw. wie stark der Sensor das auftreffende Licht registriert. Hierbei gilt je höher die ISO Empfindlichkeit eingestellt wird, desto größer ist das Rauschen, welches sich als störende Körnung im Bild wiederspiegelt.
=> COMPACT FLASH
Das am weitesten verbreitete Kartenformat ist Compact Flash und das zurecht, denn CF Karten sind schnell, groß und vor allem auch relativ günstig. Es gibt dabei zwei Typen, die sich nur durch ihre Dicke 3,3mm Typ I zu 5mm Typ II unterscheiden. Ein anderes Unterscheidungsmerkmal ist die Übertragungsgeschwindigkeit, die bei schnellen Varianten 9-10 MB/s beträgt. Jedoch sind dies nur theoretische Werte, denn praktisch hat man meistens nur 5-6 MB/s. Nichts desto Trotz werden die Karten noch schneller, denn laut der Spezifikation 2.0 sollen kommende CF Karten 16MB/s schnell werden. Das CF-Format erlaubt es sogar Miniaturfestplatten in dieser Größe zu fertigen, sogenannte Microdrives, die im Vergleich zu Flashkarten noch günstiger sind. Jedoch muss man dafür einige Nachteile in Kauf nehmen, so dass MD`s sehr anfällig für Stöße und Vibrationen sind, die die Mechanik im inneren beschädigen könnten. Zudem verbrauchen sie mehr Energie und sind langsamer als ihre Flashpendants. Es gibt natürlich noch andere Kartenformate, wie z.B. die SD oder xD Card, die ich aber schon in meinem Bericht zur EOS 300D erwähnt habe und hier nicht noch einmal aufführen will.
=> VIGNETTIERUNG
Vignettierung ist eine Art der Unterbelichtung, dabei wird das Bild ausgehend von der Bildmitte zunehmend dunkler. Erst durch abblenden kann man diesen Effekt weitgehend eliminieren. Besonders Weitwinkelobjektive leiden unter diesen Einfluss, der je nach Motiv mehr oder weniger als störend empfunden wird.
=> CHROMATISCHE ABERRATION
Die chromatische Aberration ist ein Farbfehler, der durch Brechung von Licht an einer Linse entsteht, dabei wird das weiße Licht in seine Bestandteile zerlegt und jeder dieser Farbanteile hat einen anderen Brennpunkt, das dann zu Unschärfen und Farbsäumen führt. Deshalb werden in den Objektiven mehrere verschiedene Linsen aus unterschiedlichen Glassorten verwendet, um diesen Fehler zu minimieren. Der Restfehler wird dann als sekundäres Spektrum bezeichnet, welches man ebenfalls durch entsprechend teure Linsen dämpfen kann.
Die EOS 20D gibt es entweder nur als Body mit Standardzubehör oder als Kit Version mit dem EF-S 18-55mm / 3,5 –5,6 Objektiv zu kaufen. Da mich das Objektiv schon bei der EOS 300D nicht so überzeugt hat, habe ich natürlich nur den Body gekauft. Einige Händler bieten noch sogenannte Bundle an, die noch zusätzliche Dinge wie z.B. eine CF-Karte oder ein anderes Objektiv enthalten. Doch solche Angebote sind mit Vorsicht zu Genießen, da die Händler meistens dadurch nur versuchen Lagerware die sich schlecht verkauft an den Mann zu bringen.
=> EOS 20D Body
Schon optisch macht die Kamera sehr viel her. Der schwarze, elegante Body aus Magnesium unterstreicht zudem die hohe Qualität der Kamera. Als ergonomisch sehr vorteilhaft empfinde ich den rauen Lederüberzug am Griff der Kamera, der das Tragegefühl enorm erhöht, so dass man jederzeit einen guten Grip hat und das auch über mehrere Stunden hinweg. Das Tragegefühl bei der EOS 300D war durch die glatte Gummierung nach meinem Empfinden schlechter. Manchmal wenn ich etwas an den Händen geschwitzt habe, hatte ich sogar Angst das mir die Kamera aus der Hand flutscht, was ich bei der EOS 20D nicht behaupten kann. Mit einem Gewicht von fast 700g ist die Kamera jedoch kein Leichtgewicht. Ich Empfinde das Gewicht aber nicht als Nachteil, sondern es vermittelt mir eine gewisse Stabilität, die ich zu schätzen gelernt habe. Wirft man ein Blick hinter die Kamera, so sieht man das 1,8“ große LCD Display, welches das selbe ist wie bei der EOS 10D. Hier hätte ich mir ein größeres Display gewünscht, denn 2“ LCD´s sind mittlerweile Standard bei Kompaktkameras. Sony hat sogar eine Kompaktkamera im Sortiment die ein 2,5“ großes Display besitzt. Schade, aber letztendlich braucht man doch einen Monitor, um sich ein richtigen Eindruck vom Bild zu machen. Was mir persönlich an der EOS 300D besser gefallen hat, war die Platzierung des kleinen Statusdisplays, welches sich über den großen LCD befindet, statt auf der Oberseite, wie es bei der EOS 20D der Fall ist. Wiederum finde ich die Gummierung zur Abdeckung der Schnittstellen der EOS 20D stabiler, als bei der EOS 300D. Apropos Schnittstellen, die Eos 20D verfügt im Gegensatz zur EOS 300D / 10D über USB2, welches bei der Datengröße der Bilder zwingend erforderlich ist. Eigentlich war dies schon bei der EOS 300D / 10D erforderlich, doch Canon hat da scheinbar geschlafen. Auf was ich nicht mehr verzichten will ist das Daumenrad der EOS 20D mit dem man im manuellen Modus den Blendwert verstellen kann. Hierfür muss man bei der EOS 300D erst eine Taste gedrückt halten und dann den Drehkranz hinter dem Auslöser bedienen, also etwas umständlicher agieren als bei der 20D. Außerdem ist die Konstruktion des internen Blitzes leiser beim ausfahren, als die der EOS 300D. Die Ausklapphöhe allerdings ist bei beiden in etwa gleich, somit höher als bei der EOS 10D, welches wichtig ist, um den „Rote Augen“ Effekt zu vermeiden. Fotografiert man öfters mit Blitz, so sollte man sich auf jeden Fall einen externen Blitz zulegen, der unvergleichbar besser ist, als die interne Blitzlösung. Was einem noch ins Auge springt ist dieser kleine Joystick, genannt Jog-Dial, der es ermöglicht die AF-Messfelder auszuwählen ohne diese manuell umständlich einzustellen. Darüber hinaus kann man damit in den Bildern navigieren, falls man einen bestimmten Ausschnitt sehen will. Insgesamt ein sehr praktisches Features. Weiterhin ist der Schalter zur Aktivierung des Daumenrades wie er bei der EOS 10D vorliegt verschwunden und in den Powerschalter durch eine zusätzliche Schaltstufe integriert, welches meiner Ansicht nach eine sinnvolle Zusammenlegung ist, da man dadurch die Bedienung vereinfacht. Im Großen und Ganzen empfinde ich die Bedienung der EOS 20D als sehr angenehm und intuitiv, jedoch muss ich sagen, dass ich durch die EOS 300D etwas vorgeprägt bin.
=> Akku Ladegerät CB-5L / Akku BP511A
Bei diesem Akku Ladegerät handelt es sich um das selbe, wie bei der EOS 300D / 10D. Der Akkufüllstand wird durch ein Lämpchen angezeigt, das je nachdem wie voll der Akku ist einmal (<50%), zweimal (50%) oder dreimal (75%) in der Sek. blinkt. Erst wenn das Birnchen permanent leuchtet ist der Akku voll aufgeladen und dass kann beim BP511A (1390mAh) bis zu 100min dauern, der im Gegensatz zum normalen BP511 (1100mAh) ein größeres Speichervolumen aufweist. Doch trotz des höheren Speichervolumens des Akkus habe ich keine nennenswert längere Akkulaufzeit zustande gebracht. Mir kommt es sogar eher vor, als wäre die Akkulaufzeit etwas kürzer als bei der EOS 300D. Durchschnittlich kann man ca. 400 Bilder mit einer Akkuladung machen, wobei dies stark von der individuellen Nutzung abhängt, da z.B. der Einsatz des internen Blitzes mehr Energie verbratet, genauso wie die häufigere Verwendung des großen LCD´s.
=> Software
Auf der Canon Eos Digital Solution Disk v8.0 befinden sich die Twain / Wia Treiber in der Version 5.4 die für die Installation unter Windows 98 SE / Me / 2000/ XP gebraucht werden, zudem wird das Mac OS 9.0 – 9.2 und OS X (10.1, 10.2, 10.3) unterstützt. Ich habe es auch unter Linux 8.2 versucht, doch es hat leider nicht geklappt, da die Kamera von Linux noch nicht unterstützt wird und man erst auf ein entsprechendes Linuxupdate warten muss. Schade das Canon seinerseits keinen Linuxsupport bietet. Eine recht einfache Lösung dieses Problem zu umgehen ist die Verwendung eins sogenannten Cardreader, jedoch ist dies mit einen kleinen Preisaufwand verbunden.
Neben den Treibern gibt es noch einige hilfreiche Programme auf der CD, wie z.B. Photostich 3.1 mit dem man Panoramaaufnahmen aus mehreren Bildern erzeugen kann. Standardmäßig liegt auch das EOS Viewer Utility bei, welches es ermöglicht RAW Dateien auszulesen und zudem nützliche Bildinformation über die Fotos liefert, wie z.B. benützte Verschlusszeit, Blende etc., darüber hinaus wird auch das Histogramm angezeigt. Insgesamt ein sehr übersichtliches und leicht bedienbares Programm, das einem auch hilft Bilddateien besser zu verwalten.
Neben der Solution Disk befindet sich auch die Software Digital Photo Professional 1.1 im Lieferumfang, die sehr nützlich ist, da man damit Bilder im RAW Format bearbeiten kann, um z.B. den Weisabgleich im nachhinein zu korrigieren. Mein persönlicher Favorit unter den beiliegenden Programmen.
Als Bildbearbeitungssoftware liegt eine abgespeckte Photoshop Version zur Verfügung, die als Photoshop Elements 2 bezeichnet wird. Dennoch bietet dieses Programm ausreichend viele Funktionen, um Bilder gut bearbeiten zu können. Natürlich ist Photoshop CS besser, aber es kostet dementsprechend auch etwas und PS Elements 2 gibt es quasi umsonst.
=> Bedienungsanleitung
Insgesamt befinden sich zwei Bedienungsanleitungen im Lieferumfang, die beide komplett nur in Deutsch verfasst sind. Die kleinere im A6 Format enthält Informationen zur Bedienung und Einstellung der Kamera. Die größere im A5 Format enthält eine Softwarebeschreibung zu den Programmen auf der Solution Disk. Beide Bedienungsanleitungen sind gut illustriert und sehr übersichtlich, doch persönlich muss ich sagen habe ich nur sehr selten in den Handbüchern nachgeschlagen, da die Bedienung der Kamera bzw. Software eigentlich selbsterklärend ist und man durch ausprobieren sehr schnell die Funktionen lernt.
=> Garantiekarte
Falls mal etwas mit der Kamera nicht stimmen sollte, so muss man diese Garantiekarte mitsamt des Kaufbelegs vorweisen können, andernfalls hat man keine Garantieansprüche. Deshalb sollte man diese Karte unbedingt gut aufbewahren, auch wenn die Canon-Garantie nur 1 Jahr beträgt. Es kann ja alles mögliche passieren, außerdem hat man noch eine gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren seitens des Händlers. Die Kamera kann man auch per Post auf folgende Adresse einschicken lassen.
Besser ist es aber erst einmal zu schauen, ob eine Vertragswerkstatt in der Nähe ist, die das Problem dann vor Ort schnell lösen können, denn der Postweg ist erstens mit Kosten (Porto) und zweitens mit einer langen Wartezeit verbunden. Natürlich kann man auch seine Kamera reparieren lassen, wenn die Garantie schon abgelaufen ist, doch dies kostet ein wenig. Deshalb wird auch erst ein Kostenvoranschlag gemacht, der einem eine Einschätzung gibt, ob sich die Reparatur überhaupt lohnt. Näheres dazu gibt es auf der Website von Canon.
Zum Anschluss an den PC ist ein USB-Kabel beigelegt, dazu noch ein Videokabel, um sich die Bilder am Fernseher anzuschauen. Jedoch benütze ich letzteres eher selten. Um das Akkuladegerät ans Netz zu schließen, befindet sich ein Netzkabel im Lieferumfang, welches austauschbar ist, so dass man mit einem entsprechenden Netzkabel auch in England oder Amerika seinen Akku aufladen kann. Der Rest besteht aus Informationsblättern und Prospekten, die man getrost in die Mülltonne werfen kann. Was ich mir wünschen würde wäre, wenn Canon andere Kitobjektive beiliegt, wie z.B. das 17-40 f4 L Objektiv, anstatt den Rohrkrepierer der sich sonst im Karton befindet. Eine schnelle CF Karte á la Sandisk Ultra II oder Extreme III mit min. 1GB Speicherfassung wäre sicher auch nicht verkehrt.
Diejenigen die auf eine D-SLR umsteigen wollen muss ich vorab sagen, dass man nicht mehr wie bei den Kompakten durch das LCD das Motiv anvisiert, sondern ausschließlich durch den Sucher. Außerdem lassen sich auch keine Filme aufnehmen, doch dies sind in meinen Augen alles Spielerein, die wenn man ernsthaft fotografieren will nicht unbedingt braucht.
Voller Ungeduld packte ich die Kamera aus und musste erst einmal 100min warten bis der Akku aufgeladen war, doch dann konnte ich sofort losgehen. Und schon beim Einschalten merkte ich einen gravierenden Unterschied. Denn anders als bei der 300D musste ich nicht warten bis die Kamera nach ein paar Sekunden einsatzbereit war, sondern konnte augenblicklich ohne eine spürbare Verzögerung loslegen. Besonders bei Schnappschüssen ist dieser schnelle Antritt von Vorteil. Das Bajonett der EOS 20D unterstützt nun auch EF-S Objektive, genauso wie auch die EOS 300D. Doch persönlich halte ich nicht sehr viel von den EF-S Objektiven, da sie Qualitativ immer noch hinter den L-Optiken rangieren. Deshalb könnte ich es auch leicht verschmerzen, wenn das Bajonett nicht Kompatibel zu EF-S Objektiven ist.
Der Blick durch den hellen Sucher offenbart neun rechteckige AF-Messfelder, die wie eine Raute angeordnet sind. Dagegen bietet die EOS 300D nur 7 quadratische Messfelder an, die zudem nicht wie bei der EOS 20D selber leuchten. Es blinkt lediglich ein kleiner Punkt in der Mitte dieser Quadrate, den man unter widrigen Umständen kaum sehen kann. Der Autofokus an sich ist sehr präzise, wobei dies auch vom Objektiv abhängig ist, da ein Objektiv falsch eingestellt und entweder einen Front –oder Backfocus haben kann und man dadurch zu Unrecht der Kamera die Schuld für eine Unschärfe gibt. Natürlich kann auch die Kamera fehlerhaft sein, deshalb sollte man, wenn man die Kamera zur Werkstatt bringt auch gleich das Objektiv mitnehmen. Der größte Vorteil der 20D ist aber, dass man die AF-Methode selbst einstellen kann, die bei der 300D leider an das jeweilige Belichtungsprogramm gebunden ist. Es gibt insgesamt 3 Methoden: AI Focus AF, One shot AF und AI Servo AF. Letzteres ist besonders bei dynamischen Motiven, wie bei Sportaufnahmen sehr wichtig, da die Kamera permanent nachfokussiert und so sicherstellt das man eine scharfe Aufnahme bekommt. Natürlich kann man auch manuell fokussieren, indem man den Schalter am Objektiv auf MF stellt und dann am Entfernungsring dreht. Jedoch ist der AF viel schneller und in den meisten Situation unerlässlich.
Wenn man sich dann ein schönes Motiv ausgesucht hat, drückt man auf den Auslöser, der zwei Schaltstufen hat und bei der ersten nur fokussiert und erst bei der zweiten Stufe auslöst, wobei das Auslösegeräusch deutlich lauter ist, als das der 300D, welches mich bei ersten mal etwas erschreckt hat, da ich von der 300er etwas anderes bzw. leiseres gewohnt war. Im ersten Augenblick habe ich gedacht das die Kamera eine Macke hat, doch dann habe ich mich etwas in den Foren umgehört und herausgefunden, dass die Geräuschkulisse beim auslösen ganz normal ist und kein Defekt wie ich zuerst angenommen habe. Wie zuvor schon erwähnt hat sich das Daumenrad als unentbehrliche Hilfe dargestellt und vereinfacht die Bedienung ungemein, genauso wie der hilfreiche Jog-Dial. Insgesamt finde ich die Verteilung der Schalter und Knöpfe sehr übersichtlich und bedienerfreundlich. Auf was ich persönlich verzichten könnte, wären die Motivprogramme. Motivprogramme sind vordefinierte Einstellungen, die für die jeweilige Situation optimiert sind, so dass man nichts weiter zu tun hat, als sich ein passendes Motiv zu suchen und abzudrücken. Jedoch finde ich das dabei die Eigenkreativität eingeschränkt wird, das den Spaß am Fotografieren etwas dämpft. Wiederum zwingt mich auch keiner diese Programme zu benutzen, aber ich könnte auch ohne auskommen. Die folgenden Motivprogramme besitzt die EOS 20D. Im Grunde die selben wie bei der EOS 300D.
Portrait
Landschaft
Nahaufnahme
Sport
Nachtaufnahme
Ohne Blitz
Die Kreativprogramme allerdings erweisen sich in vielen Situationen als sehr hilfreich, wobei ich am liebsten im manuellen Modus fotografiere, um alle Parameter zu kontrollieren. An dieser Stelle ein paar Anmerkungen zu den verschiedenen Kreativprogrammen.~> Programmautomatik (P)
Hier handelt es sich wie bei dem Vollautomatikprogramm, um ein Allzweck-Aufnahmeprogramm, in dem die Verschlusszeit und der Blendwert automatisch von der Kamera ermittelt wird. Im Gegensatz zur Vollautomatik kann man hier aber die ISO Empfindlichkeit und die Bildqualität einstellen und außerdem den Blitz manuell dazu schalten. Persönlich ziehe ich dieses Programm der Vollautomatik vor, da mehr Einstellmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
~> Blendenautomatik (Tv)
Nach den Namen zu urteilen wird hier der Blendwert automatisch von der Kamera eingestellt, so dass man jetzt die Verschlusszeit individuell anpassen kann. Ansonsten sind die selben Einstellungen wie bei der Programmautomatik möglich. Wählt man eine kurze Verschlusszeit, so wird eine dynamisches Bild regelrecht einfroren, hingegen bei längeren Verschlusszeiten ein gewisse Bewegungsunschärfe erzielt wird, welches zur Folge hat, dass das Motiv auf dem Foto etwas lebendiger wirkt. Dieses Programm benutze ich eher selten, da ich die Blende lieber selbe einstelle, um gewisse Effekte zu erzielen.
~> Zeitautomatik (Av)
Hier haben wir genau das umgekehrte Spiel, so dass die Verschlusszeit von der Kamera eingestellt wird und man hier entsprechend den Blendwert verändern kann. Variiert man hier den Blendwert nach oben, so wird der Hintergrund dadurch unschärfer und es ergibt sich ein besserer Kontrast zwischen dem Motiv, welches für Portraitaufnahmen sehr wünschenswert ist. Hingegen man bei einem niedrigen Blendwert eine größere Tiefenschärfe erreicht, so dass auch der Hintergrund scharf abgebildet wird. Im Gegensatz zur Blendenautomatik benutze ich die Zeitautomatik etwas öfter, um z.B. schnell mal ein Bild zu schießen ohne mir Gedanken zu machen welche Verschlusszeit ich bei welcher Brennweite nehmen muss. Im allgemeinen gilt ja die Faustregel: Reziprokwert von Brennweite ergibt Verschlusszeit. Bei einer Brennweite von 60mm z.B. müsste man eine Verschlusszeit von 1/60 s einstellen, dass nur nebenbei erwähnt.
~> Manuelle Belichtungssteuerung (M)
Hier kann man nun sowohl die Verschlusszeit als auch den Blendwert manuell einstellen, jedoch sollte man dieses Programm erst benutzen, wenn man etwas erfahrener im Umgang mit der Kamera ist und das Blend –und Zeitautomatikprogramm voll im Griff hat. Wer experimentierfreudig ist kann sich gern in diesem Programm austoben, um die Kamera etwas besser kennen zu lernen und auch ein bisschen Gefühl mit dem Umgang der Parameter zu bekommen. Die meisten Fotos schieße ich hauptsächlich im manuellen Modus, da ich dadurch alle Funktionen der Kamera ausschöpfen kann und keinerlei Einschränkungen habe.
~> Tiefenschärfenautomatik (A-Dep)
Mit Hilfe der 9 AF-Messfelder kann die Kamera die am weitesten sowie die am nächsten zu fokussierenden Motive ermitteln, um so eine gute Tiefenschärfe zu erzeugen, damit sowohl Vorder –als auch Hintergrund scharf abgebildet werden. Diese Funktion ist ideal für Gruppen –und Landschaftsaufnahmen. Zu beachten ist, dass man bei diesem Programm den Wahlschalter des Objektivs unbedingt auf AF einstellen muss, da diese Funktion beim manuellen fokussieren nicht klappt.
So viel zu den Messprogrammen, die ja im Grunde identisch zu den der 300D / 10D sind. Der gravierernste Unterschied ist jetzt nicht unbedingt die höhere Anzahl an Megapixeln, sondern viel mehr die höhere Aufnahmegeschwindigkeit. Die EOS 300D schafft gerade mal 4 Bilder in Folge bei einer Geschwindigkeit von 2,5 Bilder/sek. Dagegen schießt die EOS 20D wie ein Maschinengewehr über 5 Bilder/sek. bei einer Serie von über 20 Bildern, somit ist es auch möglich gute Sportaufnahmen zu machen, welche mit der 300D nur schwer zu bewerkstelligen waren. Jedoch kann man die Geschwindigkeit nur ausnützen, wenn man auch eine schnelle Speicherkarte besitzt, wie z.B. die Sandisk Ultra II. Mit einer älteren CF-Karte oder einem Microdrive müsste man sicher mit Geschwindigkeitseinbussen rechnen. Was sich ebenfalls verbessert hat ist die Verschlusszeit, von abermals 1/4000 s auf 1/8000 s, wobei ich denke das kaum jemand eine solch niedrige Verschlusszeit verwenden wird. Ich zumindest arbeite nie mit einer so niedrigen Verschlusszeit. Darüber hinaus hat man auch die Blitzsynchronzeit von 1/200 auf 1/250 gesenkt. Da ich aber nicht so gern den Blitz benütze, ist mir auch die Blitzsynchronzeit weitengehend egal. Ein weiteres Features was externe Blitze betrifft ist, der neue E-TTL II Blitzalgorithmus den die EOS 20D benützt, der sogar Parameter wie die Sensorgröße / Typ oder die Entfernung zum Objekt mit einberechnet. Testen konnte ich dies noch nicht, da ich den externen Blitz 580EX nicht besitze, der bis jetzt der einzige externe Blitz ist, der dieses Features unterstützt.
Ein weiterer Grund warum ich zur EOS 20D gewechselt bin war die Spiegelvorauslösung, die es bei der 300D nicht gibt, jedenfalls nicht mit der originalen Firmware. Ein weiterer Unterschied ist auch die Menüführung, denn es gibt nicht mehr vier Spalten wie es bei der EOS 300D der Fall ist, sondern eine durchgehende Liste die man durchscrollen kann. Persönlich empfinde ich die Menüführung bei der EOS 300D als übersichtlicher, was nicht heißt das die der EOS 20D unübersichtlich ist, nur weniger aufgeräumt. Eine sehr wichtige Einstellung die ich bei der EOS 300D etwas vermisst habe war die manuelle Einstellung der Farbtemperatur. Zudem bietet die EOS 20D einen Weißabgleichkorrektur und einige Individualfunktionen, die die EOS 300D nicht hat. Eine sehr nützlich Customfunktion z.B. (CF 01) ist die Vergabe der Funktion für die Set-Taste, die ich so belegt habe, dass ich schnell die Bildqualität bzw. Bildgröße ändern kann. Bei der 300er konnte man dies nur über umständliche Einstellungen im Menü machen. Außerdem kann man z.B. mit der CF 08 die ISO Empfindlichkeit auf 3200 erhöhen. Es gibt noch einige hilfreiche Funktion, die ich jetzt nicht alle im Detail vorstellen will, da man sie auch im Handbuch findet.
Ein nettes Gimmick das Canon noch eingebaut hat ist die Möglichkeit S/W-Fotos zu machen, ohne Photoshop dafür zu bemühen. Unter anderem kann man auch verschieden Filter –und Monochromeffekte einbauen, wie z.B. Sepia. Dennoch bleibt die gesamte Bildinformation erhalten, so dass man S/W-Bilder im nachhinein wieder mit Farbe erfüllen kann. Eine nette Spielerei, nicht weniger und nicht mehr. Eine Funktion die mir schon bei der EOS 300D sehr gefallen hat war die Anzeige eines Histogramms, welches man natürlich auch mit der 20D darstellen lassen kann. Was ich sehr praktisch finde ist, dass die EOS 20D auch gleichzeitig ein Bild als RAW und JPEG speichern kann, jedoch ist dies sehr speicherintensiv und man sollte mindestens eine 1GB große Speicherkarte benützen, besser noch mehr, denn sonst ist der Spaß schneller zu Ende als man denkt. Zudem ist die EOS 20D rauschärmer als die 300D, so dass man den ISO Wert auch etwas höher stellen kann ohne ein gleich total verrauschtes Bild zu haben. Dies bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass die EOS 300D / 10D total verrauscht sind, sondern nur das man die IOS Empfindlichkeit nicht so hoch einstellen kann wie bei der 20D, ohne gleich den Nebeneffekt des Rauschens zu bekommen.
Das ist so mein momentaner Eindruck von der Kamera, wenn mir noch etwas einfällt, so werde ich den Bericht entsprechend modifizieren, falls mir die Wortgrenze nicht in die quere kommt.
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Mein Hauptgrund für den Umstieg von EOS 300D auf EOS 20D ist einfach die Geschwindigkeit der Kamera, mit der ich nun auch Sportaufnahmen, im allgemeinen sehr dynamische Motive gut fotografieren kann, was mit einer EOS 300D nicht möglich war. Zudem finde ich das handling bei der EOS 20D einfach besser und ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass mir die 20D optisch weitaus besser gefällt als die EOS 300D. Ein weiterer Vorteil für mich war, dass die Kamera über eine USB 2 Schnittstelle verfügt, so dass die Zeiten des langen Wartens auf die Bilder endlich zu Ende sind, denn bei der 300er war dies immer ein Geduldsspiel, so lange ich noch keinen Cardreader hatte. Ein weiterer Grund war auch die Tatsache, dass die EOS 20D weniger rauscht, als die derzeitigen Kameras die es auf den Markt gibt. Zudem finde ich Auswahl / Preisleistung bei den Objektiven von Canon am besten. Ich will jetzt aber keinen zu Canon bekehren, denn die Nikons sind sicher auch nicht schlecht, doch ich finde für meine Begriffe Canon derzeit am besten, was die Fotografie angeht. Natürlich bleibt es mit dem Kauf der Kamera nicht getan, denn man braucht auch gute Objektive, um das Potential der Kamera ausnutzen. Die Optiken von Canon mit der Nomenklatur L sind derzeit das Non plus Ultra und kosten auch dementsprechend viel. Als Startobjektive kann ich das Objektiv 17-40 f4 L und das 70-200 f4 L empfehlen, die jeweils um die 700€ kosten. Ein Stativ für lange Brennweiten ist ebenfalls unerlässlich, um Verwackler zu vermeiden. Kostenpunkt ca. 200€, wenn es auch etwas besseres sein darf, wie z.B. von Manfrotto (055B Pro) oder Gitzo, wobei Stative von Gitzo noch eine Ecke teuerer sind. Empfehlen kann ich auch die Holzstative von Berlebach: sehr robust, leicht und vor allem schwingungsarm. Der UVP Preis für die Kamera beträgt übrigens 1599€, jedoch kann man die Kamera Online auch für ca. 1300€ bekommen. Eine D-SLR wie man sieht, zieht auch Kosten nach sich, so dass man für eine gute Fotoausrüstung gut und gerne über 3000€ bezahlen kann.
Über technische Details werde ich mich hier nicht auslassen. Wenn jemand daran interessiert ist, so habe ich hier einen Link zum Datenblatt bereit gestellt.
Der Umstieg hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt und ich will die Funktionen meiner neuen Kamera auch nicht mehr missen. Insgesamt wurden meine Erwartung die ich an die Kamera gestellt habe voll erfüllt. Das einzige Manko was ich aufführen könnte ist höchstens die etwas lautere Auslösung oder das Gewicht. Doch persönlich sind das für mich alles keine richtigen Nachteile. Deshalb bekommt die Kamera von mir volle 5 Sterne und eine uneingeschränkte Empfehlung.
P.S.: Bilder folgen noch P.P.S.: Falls Rechschreib -oder Grammatikfehler vorliegen, so bitte ich dies zu entschluldigen. Nobody ist perfect
Pro: Sehr schnell, sehr präzise, sehr leistungsfähig Kontra: Leider sehr teuer
Prolog-
Das Faschingswochenende ist rum, und da dachte ich mir, dass ich mal wieder einen Bericht schreibe. Nur wusste ich nicht, ÜBER was ich schreiben sollte, bis mir einfiel, dass ich an diesem Dienstag ein weiteres Fotoshooting hatte. Somit war ga ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Rauscharmut, Geschwindigkeit Kontra: Staub auf dem Sensor bei Auslieferung
Hi zusammen,
ich gehöre zu den Käufern, die noch den UVP von knappen 1500€ bezahlt haben - weil sie es nicht abwarten konnten. Bereut habe ich bisher keinen Cent davon, lest im folgenden, warum.
Verpackung
Der erste Eindruck einer neuen Anschaffung ...
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Pro: DSLR für den Profi zum Amateur Preis Kontra: Etwas kleines Gehäuse
Das Canon DSLR Modell 20 D verfügt über Eigenschaft, welche man ansonsten bislang nur im Profi Segment entdeckt. Die Verarbeitung ist tadellos, und man merkt es der 20D an, das hier eine Kamera für den Dauereinsatz konzipiert wurde.
Direkt nach dem ein ...
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Pro: Sehr gute, rauscharme Bilder Kontra: Etwas kontrastarmer Monitor
Mit diesem Praxistest möchte ich über meine Erfahrungen mit der EOS 20D berichten und die wichtigsten Unterschiede zur 10D aufzeigen. Ich hoffe, potentiellen Käufern damit eine Entscheidungshilfe für oder gegen den Kauf geben zu können. Eine Aufzählung d ...
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Pro: Guter Sensor, große Objektivauswahl, schnell ... Kontra: heutzutage gibt es bessere Displays, na und?
Auch wenn diese Kamera schon nicht mehr im Handel erhältich ist braucht sie sich nicht vor den aktuellen Modellen verstecken. 8 Megapixel sind völlig ausreichend, sie ist schnell und hat einen guten, rauscharmen und lichtstarken Sensor.
Die 20D hat mich ...
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Pro: Preis, Verarbeitung, Universalität, Lieferumfang, Makrotauglichkeit, 3J Garantie Kontra: evtl. Justagebedarf, kein HSM für Canon
...Einführung:
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Mit dem Kauf meiner Canon EOS400D erwarb ich auch das Canon EF-S 18-55 f/3,5-5,6, das erste "Kit-Objektiv". Mit einer KB-equiv. Brennweite von 28,8 bis 88 mm deckt es den Bereich vom Weitwinkel bis zum leichten Tele ab und ist als 3-faches Zoomobjektiv für sehr viele Gelegenheiten gut zu gebrauchen. Leider ist es mit einer Eingangsblende von f/3,5 und bereits f/5,6 bei 55mm ziemlich lichtschwach. Noch dazu verzeichnet es im Weitwinkel (bei 18mm) relativ stark tonnenförmig und auch die Schärfe bei Offenblende ist nur mittelmäßig (Zentrum) bis schlecht (zu den Rändern hin). Noch dazu ist die Naheinstellgrenze relativ groß, so dass sich Makros auch etwas schwer gestalten. Auch das manuelle Fokussieren macht keinen großen Spaß, da das Frontelement nur ganz dünn und leicht geriffelt ist und es keinen separaten...
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Pro: Handliches Makroobjektiv von Biene bis Landschaft sehr gute Abbildungsleistung Kontra: Brennweite zu klein für viele Insekten (Fluchtdistanz), keine Gegenlichtblende im Lieferumfang
...Habe mich nach langem Herumprobieren mit Nahlinsen, alten manuellen Objektiven und Brennweitenverlängerungen etc. schließlich für ein neues, echtes Makroobjektiv entschieden, bei dem es in Zusammenspiel mit meiner Kamera, der Canon EOS 20 D, sicher keine Probleme gibt.
Das Objektiv ist handlich und robust verarbeitet und verhältnismäßig leicht. Leider ist im Lieferumfang keine Gegenlichtblende enthalten, wie das bei anderen Herstellern üblich ist.
Durch die angenehme Brennweite hat man zwar ein paar Probleme scheue Insekten zu fotografieren, denn da muss man einfach zu nah heran, dafür gelingen aber auch reizvolle Landschaftsaufnahmen, scharf bis ins Unendliche. Ein sinnvoller Kompromiss, denke ich, damit man das Objektiv auch mal drauflassen kann um "normal" zu fotografieren.
Die Abbildungsleistung ist bis in die Ecken sehr...
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...Das EF-S 60mm 1:2,8 Makro USM ist Canons erstes echtes Makro-Objektiv im EF-S-Programm.
Dieses dynamische, kompakte Objektiv mit schneller automatischer Scharfeinstellung und hoher Detailgenauigkeit erfasst auch Dinge,
die dem menschlichen Auge entgehen.
Meine verwendete Hardware
- Canon EOS 20D und 40D
- Canon EF-S 60mm 1:2.8 Macro USM
- Gegenlichtblende ET-67B
- Manfrotto Einbeinstativ MN 676B
- Cullmann Dreinbeinstativ 3335
Seit 2 Jahren bin ich im Besitz des Objektivs von Canon.
Features
- KB-Äquivalentbrennweite ca. 96 mm
- Kompakt und leicht
- Hohe Auflösung bis in die Bildecken, hervorragende Kontrast- und Abbildungsleistung
- Schnelle automatische Scharfeinstellung durch fast geräuschlos arbeitenden USM
- Jederzeitige manuelle Fokussierung ohne Umschaltung
- Super...
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