Auch für Laien
15.01.2010 (31.01.2012)
Pro:
kinderleicht zu bedienen, super Qualität
Kontra:
unhandlicher als eine "normale" Digitalkamera
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 wicky2003
Über sich:
Vielen Dank für die tollen Bewertungen und Kommentare. Bin bemüht gegenzulesen. Ich hoffe, dass ic...
Mitglied seit:03.06.2008
Erfahrungsberichte:32
Vertrauende:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 32 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Hallo, ich möchte diesen Bericht aus der Sicht eines Fotolaien schreiben. Die technischen Daten zu dieser Kamera haben die Vorberichtschreiber schon ausführlich dargelegt. Ich denke, man sollte auch die Kamera mal aus dieser anderen Sichtweise beschreiben, da diese Kamera von Canon nicht nur für den Profibereich hergestellt wird, sondern auch für knipsende Laien.
Ich habe mir die Kamera in einem sogenannten Kit gekauft, also das Gehäuse mit einem Objektiv (18-55mm). Bei meiner Kaufentscheidung habe ich mich nicht von den technischen Daten leiten lassen, sondern von meinen Erfahrungen mit dem analogen Schwestermodell Canon EOS 500N. Dieses habe ich mir vor 12 Jahren zugelegt und es hat immer einwandfrei funktioniert. Mittlerweile hat man nur keine Lust mehr alle 36 Bilder einen neuen Film einzulegen und dann tagelang auf die teure Entwicklung der Fotos zu warten. Daher sollte nun das digitale Modell her. Für das analoge Modell habe ich zwei Objektive. Ein original Canon (28-70mm) und ein Sigma (70-300mm). Ich habe mir eingebildet, dass diese Objektive auch mit der EOS 500D funktionieren müssten, da zumindest das Aufstecken über den Bajonettverschluss problemlos gelang. Tun sie aber nicht so richtig. Das Canon Objektiv funktioniert zwar anscheinend (Autofocus und Sucher), doch sind die Fotos an den Rändern leicht verschwommen. Bei dem Sigma sieht es ähnlich aus und zudem beschwert sich die Kamera nach jedem Auslösen, dass die Sensoren verschmutzt seien, sind sie aber nicht. Ich führe diese Fehlermeldung auf die mangelnde Passgenauigkeit zwischen Gehäuse und Objektiv zurück. Um Fotos zu machen, muß die Kamera nach jedem Bild aus- und wieder eingeschaltet werden. Somit kann man die Nutzung dieser Objektive vergessen. Nun werden wieder einige Schlauberger schreiben "das hätte ich Dir gleich sagen können" -haben sie aber nicht und darum nochmals die Klarstellung.
Was jedoch auch sehr gut mit der Digitalversion funktioniert, ist der Anschluss über einen Adapter, den ich schon für die alte Kamera hatte, an ein Teleskop. Insofern konnte ich diese Teile weiter verwenden. Ein weiterer Vorteil für mich war, dass die Bedienung dieser Digitalkamera im wesentlichen der EOS 500N entspricht, sofern man mal von den Zusatzfunktionen wie Video, etc absieht und dass sich die Kamera nicht über das Programmwahlrad einschalten lässt, sondern über einen gesonderten Schalter. Dieses empfinde ich als sehr vorteilhaft, da man nicht immer die Programme wechseln muss, wenn man das Gerät neu einschaltet.
Sehr zu schätzen finde ich die Automatikprogramme. Insbesondere das Sportprogramm mit dem schnelle Folgeaufnahmen getätigt werden können. Solch ein Programm hatte zwar auch die Vorgängerkamera, aber da bei ihr jedesmal ein Bild auf dem Film belichtet wurde, habe ich mich eigentlich nie getraut es einzusetzen. Bei dieser Digitalversion ist es vollkommen schmerzfrei. Sollte die Fotofolge nichts geworden sein, einfach löschen. Als Speicherkarte benutze ich eine 4 GB SD Karte. Damit kann ich in der höchsten Auflösung mehrere hundert Fotos machen. Solch eine Karte war bei dem KIT nicht dabei, so dass man daran denken sollte eine gleich mitzukaufen oder als Zugabe herauszuhandeln.
Die Kamera verfügt über einen Akku. Dieser soll für mindestens 500 Fotos halten. Kann ich nicht bestätigen, da ich noch nicht mehr als 150 Fotos an einem Tag gemacht habe und den Akku jeden Abend neu auflade. Zudem übertrage ich auch die Fotos von der SD Karte jeden Tag auf mein Notebook, so dass auch die 4 GB Karte für meine Zwecke mehr als ausreichend ist. Natürlich verfügt die Kamera, genauso wie das alte analoge Modell über zahlreiche manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Ich muss auch hier eingestehen, dass ich mich weder bei der alten Kamera, noch bei diesem Modell damit befasst, da für mich als Laien die kinderleicht zu bedienenden Automatikprogramme ausreichend sind.
Bezüglich der Speicherkapazität sollte bedacht werden, dass die Bilder in der höchsten Auflösung schon mal bis zu 7 MB verbrauchen können. Dafür sind sie jedoch sehr scharf und von Pixeln ist keine Spur. Selbst die am Computer vergrößerten und dann ausgedruckten Bilder sind sehr scharf und mit denen von herkömmlichen Digitalkameras nicht zu vergleichen. Nun kann man sagen, warum kauft der sich nicht eine normale Digitalkamera. Dieser Einwand ist sicherlich richtig, aber ich mag schon die Fokussierung der Objekte über das Spiegelsystem. Da weiß man, was man fotografiert, ohne nachher sich über abgeschnittene Köpfe zu wundern. Zudem ist diese Spiegelreflexkamera genauso einfach zu bedienen, wie eine normale Digitalkamera. Der Nachteil ist sich die Größe der Kamera. Sie ist nicht so einfach in die Tasche zustecken, wie eine kleine digitale. Dafür entschädigt sie meiner Meinung nach aber durch die tollen Bilder.
Ein weiterer Vorteil ist sicher auch die Austauschbarkeit der Objektive und Filter. Denn falls ich mal Zeit habe mich mit dem Gerät umfassend zu beschäftigen, dann tuen sich viele Möglichkeiten auf. Insofern habe ich auch die Berichte der anderen sehr interessiert gelesen. Insgesamt denke ich, dass diese Kamera auch für einen Laien eine gute Alternative ist, da sie die Möglichkeit bietet, sich in versch
So ich hoffe diese reine Erfahrungsbericht eines Fotolaien hat gefallen. An alle klugen Super Fotografen und Kommentatoren: Ich habe von Fototechnik keine Ahnung und habe dieses auch dargestellt. Die Quintessenz aus meinem Bericht sollte sein, dass die Kamera auch für Leute ohne Fotoverstand einfach zu bedienen ist und nach meinem Verständnis gute Bilder macht!! Daher ist der Bericht für FOTOLAIEN!!!!! BITTE LESEN!!!
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11.12.2011 20:55
der bericht ist allerdings ausbaufähig ... :-) lg detlef
16.01.2010 16:45
Ein paar Zusatzinfos, wie z. B. der Arbeitsbereich des Autofokus, ab welchen Lichtverhältnissen steigt er aus und bringt das Hilfslicht des Blitzes dann was und läßt den Autofokus etwas länger überleben, oder die unten genannten punkte, würden diesen Bericht sicherlich sehr hilfreich machen. LG Gerd
15.01.2010 23:13
ich muss mich leider den Vorkommentatoren anschließen - das ist noch ausbaufähig und somit gibt´s leider "nur" ein hilfreich - GLG Sven