Vergleich: EOS600D vs. a57
11.07.2012
Pro:
s . o .
Kontra:
s . o .
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 asterix777
Über sich:
Mitglied seit:28.09.2006
Erfahrungsberichte:5
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 14 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nachdem ich 4 Kamera-Generationen Canon treu war bin ich inzwischen auf Sony umgestiegen, daher hier mein Vergleich Canon EOS600D vs. Sony a57 (bzw. a37 als preiswertere Variante): Bildqualität: Beide ausgezeichnet, gem. Vergleich bei dpreview und dxoMark ist die a57 bei hoher ISO und in Sachen Dynamik noch besser.
Live-View: Durch das SLT-Konzept der a57 ist LiveView und Sucherbetrieb absolut nahtlos und gleichberechtigt implementiert. D.h. sämtliche Funktionen stehen im Sucher wie im LV-Betrieb zur Verfügung. Bei der EOS funktioniert die Gesichtserkennung z.B. nur im LiveView, der echte Phasenverschiebungs-Autofokus hingegen nur im Sucherbetrieb etc. Die Umschaltung zwischen Sucher und LV geht bei der a57 automatisch. Besser geht’s nicht. Sorry Canon, der LV in der EOS ist sehr lieblos implementiert. (Übrigens haben beide ein klappbares, hoch aufgelöstes 3“ Display.) Autofokus: Sucher-Modus: Die EOS hat 9 AF-Felder, die a57 15 AF-Felder plus Gesichtserkennung. Kleiner Vorteil Sony. Live-View: Hier steht bei der EOS leider nur ein sehr langsamer Kontrast-AF zur Verfügung, bewegte Motive kann man damit keinesfalls aufnehmen ! Die Sony kann (auf Grund des SLT-Prinzips) den normalen Phasenverschiebungs-AF nutzen, inkl. Gesichtserkennung und AF-Verfolgung. Klarer Vorteil a57.
Bewegte Motive: Sony prahlt mit 10 Bildern/sec bei voller Auflösung und AF-Tracking. Allerdings sind die Einstellmöglichkeiten hier sehr eingeschränkt da es sich um ein spezielles Programm handelt. Voll manuell beinflussbar ist aber der 6 Bilder/sec - Modus. Funzt sehr gut. Die 600D schafft ca. 3 Bilder/sec, ohne AF-Tracking und das auch nur im Sucherbetrieb. Video: Wie oben schon erwähnt kann die a57 auch im Sucherbetrieb filmen, nett wenn man große schwere Objektive drauf hat, hält sich einfach besser. Auch hier hat die a57 den vollen AF zur Verfügung, die EOS nur eingeschränkt. Zu beachten ist allerdings das viele ältere Sony-Objektive (bzw. auch Sigma, Tamron, Minolta) den Kamera-internen AF-Motor nutzen. Das ist relativ laut und daher auch im Video hörbar. Wer also mit der a57 viel Video nutzt sollte ein modernes Objektiv mit Motor nutzen.
Bildstabilisator: Die a57 hat den Stabilisator in der Kamera, die EOS im Objektiv. Hat beides seine Vor- und Nachteile: Bei dem eingebauten Stabi werden alle Objektive, also auch Festbrennweiten die meist keinen eingebauten Stabi haben, stabilisiert. Nachteil ist aber das er erst beim Auslösen wirkt und noch nicht während man durch den Sucher schaut. Bei hohen Brennweiten kann es also zittrig werden. Zubehör: Für kein System gibt es soviel Objektive u.a. Zubehör wie für Canon. Hier gibt es sicherlich keinerlei Mangel, wobei auch das Sony-System inzwischen sehr umfangreich ist (zumal die meisten Objektive von Sigma o. Tamron ja auch für Sony Bajonett erhältlich sind).
Einsteiger-Freundlichkeit: Durch die bessere LV-Umsetzung (das sind Kompakt-Kamera-Aufsteiger nunmal gewohnt) sowie autom. Motiverkennung, Gesichtserkennung, Schwenkpanorama, Hilfetexte usw ist die a57 Einsteiger-Freundlicher. Die EOS wendet sich eher an Leute die bewusst eine klassische DSLR suchen und so Features wie Schwenkpanorama, HDR, autom. Zuschnitt von Portraits etc nur als Gimmicks belächeln. Das heißt natürlich nicht das ein Einsteiger mit der EOS nix anfangen kann, ein Vollautomatik-Modus und einige Motivprogramme gibt es natürlich auch, aber eben nicht so weitreichend wie die a57. Bedienung grundsätzlich ist natürlich sehr subjektiv. Das Prinzip der a57, alle wichtigen Einstellungen rechts und links vom Bild zu sehen und auch genau dort die Einstellungen mit der Fn-Taste zu finden/ändern finde ich perfekt, wobei ich auch mit meinen Canons gut zurecht gekommen bin. Sucher: Konzeptbedingt hat die a57 einen elektronischen Sucher (EVF), die 600D einen optischen (OVF). Der OVF ist natürlich in Sachen Auflösung und Geschwindigkeit unübertroffen da es einfach nichts Schnelleres und direkteres gibt als direkt (über den Spiegel) auf’s Motiv zu schauen. Der EVF der a57 ist in Sachen Geschwindigkeit und Auflösung allerdings auf sehr hohem Niveau, groß und hell. Der EVF ist etwas besser als bei der a55 aber nicht auf dem Niveau der a65/a77. Konsequenterweise kann man ihn nicht nur als Sucher verwenden sondern auch zur Wiedergabe der Bilder, d.h. man muss nicht immer die Kamera runternehmen um das Bild zu betrachten. Auch in heller Umgebung sehr nett um ein Bild mal ohne Fremdlicht zu betrachten. Außerdem sieht man das Bild schon Vorfeld mit der gewählten Belichtung, Weissabgleich etc.
Einstellmöglichkeiten: Im Wesentlichen vergleichbar. Bei der Sony vermisse ich eine Einstellmöglichkeit für den ISO-Auto-Bereich. Bei der 600D kann man zumindest den oberen Wert begrenzen. Fazit: Sorry Canon, aber gute Bildqualität und ein umfangreiches Zubehörsortiment reichen nicht mehr aus. Verglichen mit innovativen Kameras Stand 2012 wie der a57 kann ich leider nur max. 3 Punkte rausrücken. Wenn man schon eine alte EOS und viele Canon-Objektive hat und der klassischen DSLR treu bleiben will ist es sicher eine gute Wahl. Ansonsten ist eine a57 (oder auch die a37) hier deutlich überlegen. Details s.a. Reviews bei dpreview.com oder wenn’s was deutsches sein muss die Bestenliste bei Chip http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-DSLR-bis-1.000-Euro--index/index/id/968/
Und noch ein Wort zu Objektiven: Ich find es immer wieder frustrierend wie viele Leute mit Ihrem 18-55mm Kit-Objektiv rumlaufen. Hey, das macht doch keinen Spass. Nehmt zumindest ein 18-135mm (gibt’s von Canon und Sony gleichermaßen), das ist ein gutes Universal-Zoom und dann kann man ja bei Bedarf weitersehen...
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12.07.2012 10:22
Sorry, für mich zu wenig Infos und Erfahrungen.
12.07.2012 08:37
So ganz verstehe ich den Sinn dieses Beitrages nicht. Wenn du über eine Cananon schreibst (siehe Überschrift), möchte ich auch einen Beitrag dazu lesen. Und eben keinen Vergleich mit einer anderen Kamera. Da der Inhalt selbst schon ganz ordentlich ist, werde ich mich eienr Bewertung enthalten. Aber eine Frage habe ich noch. Warum soll es keinen Spaß machen, mit einem Kitobjektiv 18-55 mm zu fotographieren? ES soll immer noch Leute geben, die ausschließlich mit einem 50 mm Objektiv arbeiten und unheimlich Spaß daran haben. :-)
11.07.2012 21:41
Da sind doch genügend eigene Meinungen drin, ich weiß wirklich nicht, was das wh soll?