Super Gerät
14.01.2004 (25.04.2005)
Pro:
Benutzerfreundlichkeit, Einfachheit, Bildqualität
Kontra:
-
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Sephis
Über sich:
Mitglied seit:15.06.2002
Erfahrungsberichte:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 17 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Geneiger Leser, geneigte Leserin: Einleitung: -----------
Ich habe mir für 750 Euro eine gebrauchte, gut erhaltene Canon D30 erstanden. Da das Budget weder für eine 10D noch für eine 300D gereicht hatte, schaffte ich mir die D30 an.
Ich habe bereits Bilder, gemacht mit der Kamera, auf 20x30cm Fotopapier belichten lassen und habe feststellen können, dass es trotz der "geringen" Auflösung super scharf und klar ist. Also ist die Kamera auf jeden Fall auch für anspruchsvollere Belichtungen geeignet. Technik: -------- Es handelt sich bei der Canon D30 um eine digitale Spiegelreflexkamera. Sie funktioniert nach dem gleichen Schema, wie eine analoge Spiegelreflexkamera, allerdings mit dem Unterschied, dass kein Film die Bilder aufnimmt, sondern ein 22x15mm großer Sensor.
Kompatibilität: --------------- Sie unterstützt alle Canon EF-Objektive. Ich selber benutze die Kamera mit einem Tamron 28-75 1:2,8 LD XR DI IF Objektiv, was meiner Meinung nach das Beste in diesem Brennweitenbereich und vor allem in seiner Preisklasse ist. Die Kamera kommt mit einem USB-Kabel, das man mit dem einen Ende in jeden USB-Fähigen PC stecken kann, und mit dem anderen in alle dafür vorgesehenen Canon Kameras. Bei dem Stecker zur Kamera hin handelt es sich nicht um einen Standard USB-Stecker.
Die Kamera kann CF-1, CF-2 und somit auch Microdrives lesen und beschreiben. Ich benutze eine San Disk 256 MB Ultra 2 Speicherkarte, mit einem USB 2.0 Kartenlesegerät. Die Kamera selbst verfügt nur über eine USB 1.0 Schnittstelle, ist damit kompatibel auch zu alten USB Ports aber die Übertragung ist langsamer.
Verbrauch: ---------- Speicher: Laut dem Kameradisplay passen auf eine leere 256er Karte: 68 RAW Bilder oder 190 JPG's in größter Auflösung und geringster Komprimierung oder 358 JPG's in größter Auflösung und normaler Komprimierung oder 373 JPG's in halber Auflösung und geringster Komprimierung oder 664 JPG's in halber Auflösung und normaler Komprimierung In der Regel passen aber mehr Bilder darauf.
Stromverbrauch: Äußerst gering. Ich kann mit einem einzigen Akku einen ganzen Tag lang Fotos machen. Der Akku lädt innerhalb von 1,5 - 2,0 Stunden wieder voll auf. Das mitgelieferte Netzteil kann den Akku bspw. im Studiogebrauch ersetzen. Bildqualität: ------------- Super. Sehr scharf (nicht nachge- oder überschärft). Bei ISO 100 ist normalerweise kein Rauschen erkennbar. Bei Langzeitbelichtungen gibt es eine zuschaltbare Rauschunterdrückfunktion die sauber und ohne Schärfeverlust arbeitet. Die Farben kommen wirklich naturgetreu raus. Wie oben schon erwähnt kann man getrost ohne irgendwelche Einbuße an Schärfe o.Ä. auf 20x30cm belichten.
Bedienbarkeit: -------------- Die Bedienbarkeit ist wirklich erste Sahne. Da haben sich Produktdesigner die Sache gut überlegt. Man kann beide Hauptfunktionen bequem (Blende und Belichtungszeit) über zwei seperate Einstellräder mit der rechten Hand steuern. Alle für die normale Steuerung benötigten Tasten sind gut erreichbar. Bis auf drei, die für Sonderfunktionen wie z.B. Belichtungsmessbereich auswählen, Serien-Modus oder Weißabgleich nötig sind. Das Menü ist SEHR GUT aufgebaut. Es ist eine große Liste, unterteilt in drei farblich voneinander abgesetzte Bereiche: -Aufnahmeeinstellungen (wie z.B. Qualität oder ISO) -Bildeinstellungen (wie z.B. Bilder schützen oder drehen) -Kameraeinstellungen (Datum etc.) Geschwindigkeit: ---------------- Mit dem Tamron Objektiv dauert das Bildermachen in Vollautomatik (Blende, Belichtungszeit, Autofokus) und unter Tageslicht keine Sekunde. Im manuellen Modus (Blende, Zeit, Fokus) schätze ich die Verzögerung auf 0.5 Sekunden. Ich kann 20 Bilder in 5,6 Sekunden (3,6 Bilder pro Sekunde)in einer Serie aufnehmen (im besten JPG-Format, die Stufe unter RAW). Es kann jedoch sein, dass dies abhängig von der Speicherkarte ist.
Fazit: ------ Eine erstklassige Kamera für den ambitionierten Amateur, oder den Semi-Professionellen. Klasse Bilder, (bei 100 & 200 ASA/ISO) kein sichtbares Rauschen und scharf (nicht Kontrastüberschärft). Zum einfachen Schnappschüsse machen ist die Kamera (denke ich) nicht geeignet, da sie doch ein wenig zu groß und zu gut ist. Da reicht dann schon eine Minolta Dimage 5/7.
BEARBEITUNG: Heute (13. Juli 2004) würde ich zu einer 300D , oder wenn die Finanzen es zuließen, zu einer 10D greifen. Wer Fragen hat, soll mich natürlich fragen, ich stehe immer zur Verfügung unter sephis@gmx.de oder hier bei Ciao.
Guten Tag, Se.Phi.S.
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30.12.2004 14:34
Guter Bericht, gibt ein sh von mir :). Mich würde nur interessieren, wieso du jetzt eher eine 300D kaufen würdest. Nur wegen der Auflösung oder aus anderen Gründen? bye Manuel
15.01.2004 09:47
Hm. An sich schon sehr gut, was Du schreibst, aber auch sehr knapp gehalten. Und eins wäre wirklich wichtig, das Du mal die Preise gegenüberstellst. Die D30 hat zur Zeit, als sie aktuell war, locker das gekostet, was heute eine 10D kostet. Ich kenne sie auch noch ganz gut, wurde bei uns durch eine D60, diese dann wieder durch eine 1D ersetzt. Der Grund? Die D30 hat noch eine ziemlich spürbare Auslöseverzögerung.. noch nicht drüber geärgert? Würde mich freuen, wenn du nochmal bisschen nachlegst, über die Cam kannst Du noch eine Menge mehr sagen. *greetz* Marc A.
15.01.2004 00:40
Ich wolte mir auch schon mal ne EOS kaufen. Hat sich für mich im Digitalzeitalter aber wohl erledigt. André