Der wahre Pixel-Gigant !!!
09.04.2002
Pro:
Enorm hohe Bildqualität, individuell programmierbare Einstellungen, DIN - A3 - Fotoprints möglich
Kontra:
eigentlich nur der hohe Preis
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Duffy_2000
Über sich:
..♥..momentan kaum Zeit..♥..muss jetzt erstmal Urlaub machen.. ♥..vielleicht danac...
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Der CCD-Sensor von Canons jüngster Digitalkamera lichtet mehr als sechs Millionen Bildpunkte ab. Dadurch werden DIN-A3-Prints mit Fotoqualität möglich. Wieder einmal durfte ich für unseren Betrieb vier Wochen lang als Tester fungieren, das „Objekt der Begierde war“ die EOS D60 von Canon. Aber lest doch einfach selbst.....
Die Digitalkamera „EOS D60“ von Canon verfügt über einen CCD-Sensor mit 3.152 x 2.068 0 6,52 Millionen Bildpunkten. In der höchsten Auflösung können effektiv 6,3 Millionen Pixel genutzt werden. Die Fläche des Sensors beträgt 15,1 x 22,7 Millimeter (hab´s tatsächlich nachgemessen *gg* ) Daraus ergibt sich eine Vergrößerung des Blickwinkels im Vergleich zum Kleinbildformat um den Faktor 1,6. Der Sensor liefert im entpackten 24-Bit-RGB-Modus rund 18 Megabyte große Dateien.. Damit sind Prints im Format DIN A3 und Fotoqualität möglich, sofern der richtige Drucker vorhanden. Die Kamera ist überdies flexibel bei der Auswahl von Bildausschnitten, eben ein Resultat der hohen Auflösung.. Die Bedienelemente der EOS D60 lehnen sich an die Anordnung derselben bei analogen Vorgängermodellen an. Dadurch soll den Anwendern das Umsteigen erleichtert werden. Sinnvoll, wie ich finde. Viele Ausstattungsmerkmale hat die „Neue“ mit der EOS D30 gemeinsam. Dazu zählen die elf Belichtungsprogramme, die Serienbildfunktion mit bis zu drei Aufnahmen pro Sekunde und maximal acht Schüssen in Folge, der CF-Steckplatz (für Speicherkarten vom Typ I und II und den 1-GB-Microdrive) und die USB-Schnittstelle.
Verbesserungen betreffen vor allem die Aufnahmefunktionen. So stellt z.Bsp. der Autofokus schneller scharf, und das insbesondere unter schlechten Lichtverhältnissen.. Der AI-TT-Autofokus arbeitet mit drei wahlweise ansteuerbaren Messfeldern, um Motive außerhalb der Bildmitte zu erfassen. Zudem ist bei der EOS D60 der Autofokus-Rahmen nunmehr dem Sucherbild überlagert, sodass der Fotograf sieht, wann die Kamera auf welchen Punkt scharf gestellt hat. ----- Schneller wieder wach -----
Die Zeitspanne zwischen dem Drücken des Auslösers und der Ablichtung ist jetzt deutlich verkürzt, wodurch es möglich ist, noch spontaner Schnappschüsse einzufangen. Schneller geht auch das Wiedererwecken der Kamera aus dem Stand-by-Modus, in den die EOS nach einer vom Anwender einstellbaren Zeit des „Nichtstuns“ hinüberwechselt. Die Informationsfülle im Sucher wurde ausgebaut. Neben Belichtungszeit, -korrektur und –programm, Blitzmodus, Blende und Weißabgleich zeigt das Gerät zusätzlich den verbliebenen Pufferspeicher bei Serienaufnahmen an. Außerdem erscheinen die Anzahl noch möglicher Aufnahmen und, bei aktiver Blitzbelichtungskorrektur, das entsprechende Symbol im Sucher. Die 35-Zonen-Messung bildet die Grundlage für präzise Belichtungen. Elf Belichtungsprogramme bieten eine adäquate Lösung für jede Aufnahmesituation. Neben Programm-, Zeit- und Blendenautomatik lassen sich Motivprogramme für Sport, Portrait, Landschaft, Nachtaufnahmen und Panfokus nutzen. Sieben Einstellungen für den Weißabgleich einschließlich Automatik und manueller Bestimmung sorgen für Flexibiltät.
Im Lieferumfang findet man : BP-511 Lithium-Ionen-Akku, AC-Adapter CA-PS400, DC-Adapter DR-400, Interface Kabel IFC-200PCU sowie das Video Kabel VC-100 An Treiber-Software ist vorhanden: TWAIN-Treiber, WIA-Treiber, RAW-Image Converter, RemoteCapture, ZoomBrowser EX, Photorecord, PhotoStitch für Windows, Plug-in-Module, USB-Monitor, RAW Image-Converter, Remote-Capture, Imagebrowser, PhotoStich für MacOS.
Systemanforderungen: Windows 98 SE/ME/2000 mit mindest 64 MB RAM, für Windows XP mindestens 128 MB RAM. Für MacOS 8.6 bis 9.2 sind 64 MB minimum, empfohlen werden 128 MB RAM Jetzt noch ein kurzes Wort zur angesprochenen Zielgruppe. Bei einem Preis von etwa 3.200 €URO ist diese Kamera nicht unbedingt etwas für einen „Normaluser“, sondern eher für Fotografen, Architekten und Gutachter angedacht..
Mein Fazit: Eine Kamera mit immensem Potential, die auch sehr vielen Profiansprüchen gerecht wird. Der Preis ist allerdings gesalzen und dürfte den Käuferkreis auf die betuchte Fotoelite beschränken. Jedenfalls ist unser Betrieb nicht unbedingt bereit diesen Preis zu bezahlen. Vorteil für mich...ich darf weiter testen
Die fünf Sterne, die ich vergeben habe, beziehen sich hier nur auf das Produkt und die Qualität, nicht jedoch auf den Preis. Vielen Dank fürs Lesen, ich erwarte Eure Kommentare.
Duffy_2000 im April 2002
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03.12.2003 12:39
Ich muss sagen, das ist ein wirklich detailierter Bericht. Ich wünschte alle wären so. Gruß Dagobert
21.05.2003 11:15
hm... ob das wirklcih eine Konkurrenz für meine Olmypus Camedia ist? *nachdenk*
10.05.2003 13:05
Nach vier Wochen test hätte ich erwartet das du uns ein besonderes Feature oder einen negativ Punkt nennst. Die Techn Fakten kann man auch bei Canon nachlesen.