Meine Mutter fotografiert sehr gerne und sie fotografiert auch sehr viel. Für einen einwöchigen Urlaub hätte sie am liebsten einen ganzen Koffer mit Filmen mitgenommen, ihre Kamera, ein analoges Model von Canon, war wohl ungefähr in meinem Alter.
Also musste mal Ersatz angeschafft werden, sie hatte bald Geburtstag und so witterte ich meine Chance, denn im Schenken bin ich wahrlich kein Meister.
Dass es eine Digitalkamera werden sollte, stand außer Frage. Außerdem sollte es eine Spiegelreflexkamera sein, denn sie müsste ja auch ihre alte ersetzen, eine "kleine" kam also nicht in Frage. Also begab ich mich erstmal auf die Suche durch den Internetdschungel und fand schnell ein Modell von Olympus für rund 1300 €. Weitere Recherchen brachten noch ein besseres Modell von Nikon zum Vorschein, 1700 €.
Was soll's, soll ja meine Mutter auch eine längere Zeit begleiten. Mehr durch Zufall stieß ich dann plötzlich auf dieses Modell hier, die Canon EOS D60. Die gefiel mir natürlich auf Anhieb besser, ähnelte der alten Kamera auch im Aussehen, war nur ein ganzes Stück größer und die hässlichen Ecken und Kanten waren geglättet. Der Hauptgrund war eigentlich, dass man verschiedene Objektive aufsetzen konnte, aber technisch war sie natürlich auch viel besser als die anderen beiden, vor allem die Auflösung von 6,52 Megapixeln übertraf die anderen bei weitem. Der Preis von 2600 € versetze mich zwar in einen mittelschweren Schockzustand, aber was tut man nicht alles für seine Mutter. Der Preisempfehlung von Canon lag übrigens bei 3300 €, es war also eigentlich ein "Schnäppchen".
Sie zu bekommen war damals gar nicht so einfach. Bei allen Händlern im Internet war sie vergriffen, selbst bei Amazon. Nach stundenlangen Telefonaten fand ich aber schließlich einen Laden in Köln, der noch eine da hatte. Viel Zeit blieb mir schließlich nicht mehr.
Also tischte ich flux meiner Mutter ein paar mittelklassige Ausreden auf und machte mich auf den Weg. Sie glaubte mir zwar kein Wort, aber das war ja eigentlich egal.
Kreditkarten nahm das Geschäft natürlich nicht, das Limit meiner EC-Karte tat ihr übriges, also musste ich Bargeld besorgen. So viel spuckten mir die diversen Automaten an denen ich war natürlich nicht aus, also reichte das Geld erstmal nur für die Kamera. Objektiv und Speicherkarte musste ich später kaufen.
Am nächsten Tag, schon mal um 2600 € erleichtert, fuhr ich also wieder los, um den Rest zu kaufen. Die CF-Speicherkarte mit 512 MB schlug damals mit unverschämten 370 € zu Buche, ein Objektiv hatte ich immer noch nicht.
Darüber hatte ich mir auch noch nicht sonderlich viele Gedanken gemacht, immerhin hatte ich zu der Zeit auch kaum Ahnung von Kameras. Im dritten Laden angekommen ließ ich mich deshalb ausführlichst beraten, welches denn nun geeignet sei und landete schnell bei einem Objektiv von Canon mit einer Brennweite von 28 bis 200 mm. Und weitere 700 € wechselten Ihren Besitzer.
So, jetzt hatte ich endlich alles beisammen, mittlerweile knapp 3700 € ärmer und damit mehr als pleite. Für Geschenkpapier reichte es nicht mehr. Ich Idiot, warum habe ich nicht die Billige genommen... nun ja, zu spät.
Bereuen tue ich den Kauf aber in keinster Weise. Das werde ich später noch näher erläutern, kommen wir jetzt ermal zum Wesentlichen. Dazu muss ich allerdings vorwegnehmen, die größte Ahnung habe ich nicht, aber ich werde mich bemühen.
Lieferumfang
Im Karton findet sich folgendes:
- Die Kamera (wäre ja auch schlimm, wenn nicht)
- Ein Akku
- Ein Ladegerät
- Ein USB-Kabel
- Ein weiteres Kabel zum Verbinden der Kamera mit einem Fernsehgerät
- Ein Schulterriemen
- Die Software-CD
- Eine CD mit Adobe Photoshop LE
- Das Handbuch
- Ein weiteres Handbuch für die Software
- Eine Kurzanleitung
- Und die Garantiekarte
Optik und Haptik
Das Kameragehäuse ist komplett schwarz (soll ja wieder modern werden...). Mit etwa 830 Gramm (ohne alles) ist sie nicht wirklich leicht, aber man gewöhnt sich schnell daran. Auf der Rückseite findet sich unterhalb des Suchers der 1,8 Zoll große Bildschirm. Links davon sind der Ein-/Ausschalter und fünf Tasten für das Menü der Kamera, rechts ist ein großes Drehrad zum Navigieren durch selbiges untergebracht. Auf der Oberseite sind ein Rad zur Programmwahl, der Blitz, ein weiteres, auf Wunsch beleuchtetes Display und auch noch einige weitere Tasten zu finden. Und natürlich der Auslöser...
Insgesamt sind 23 Tasten und Rädchen auf dem Gehäuse verteilt, die Bedeutung der meisten wollte sich mir erstmal nicht erschließen, ich werde später etwas näher darauf eingehen.
Insgesamt liegt die Kamera sehr gut in der Hand. Sie macht einen robusten und "professionellen" Eindruck. Hier gibt's rein gar nichts zu meckern. Das Gehäuse ist gegen Staub und Spritzwasser geschützt.
Inbetriebnahme
Zunächst muss natürlich der Akku geladen werden. Das Ladegerät fasst zwei Akkus, die Kamera könnte man also theoretisch mit einem zweiten Akku weiterverwenden.
Akku und Speicherkarte sind schnell unter den Abdeckungen verschwunden, um das Objektiv aufzusetzen brauche selbst ich Laie das Handbuch nicht und dann kann's auch eigentlich schon losgehen. Vom Einschalten bis zur Betriebsbereitschaft vergehen je nach Speicherkarte etwa anderthalb bis zwei Sekunden. Erfreulicherweise haben sich 60 Prozent der Schalter an der Kamera für mich Normalsterblichen erst einmal als Überflüssig erwiesen.
Betrieb
Die Kamera hat verschiedene Automatikprogramme, die sich über ein Drehrad an der Oberseite auswählen lassen. So gut wie immer, verwende ich die Vollautomatik, außer den Auslöser zu betätigen wird einem dann alles abgenommen. Darüber hinaus gibt es weitere Automatikprogramme. Auch hier muss und kann nichts weiter eingestellt werden. Dafür gibt es verschiedene, manuelle Programme, auf die komme ich später zurück. Ich persönlich habe die manuellen Programme nur selten verwendet, da die Automatik für mich in der Regel ausreichend ist.
Im oberen Display wird die Anzahl der Bilder angezeigt, die noch auf die Speicherkarte passen, außerdem sind dort die aktuellen Einstellungen ersichtlich.
Sobald man ein Foto geschossen hat, wird dieses im Display auf der Rückseite angezeigt. Auf Wunsch kann es auch direkt gelöscht werden.
Die Auslöseverzögerung der Kamera ist mit etwa 0,1 Sekunden sehr kurz und kann deshalb getrost vernachlässigt werden.
Mehr muss man fast gar nicht wissen, um die Kamera zu verwenden. Ich strapaziere euch aber trotzdem gerne mit Rest :-)
Sucher
Im Sucher werden drei Rechtecke angezeigt, die Autofokusmessfelder. Wird der Auslöser bei eingeschaltetem Autofokus leicht heruntergedrückt, stellt die Kamera das Bild scharf. Das entsprechende Messfeld im Sucher leuchtet daraufhin kurz rot auf, damit man schnell erkennt, ob die Kamera auch den richtigen Bildbereich fokussiert. Für meine Bedürfnisse ist der Autofokus übrigens allemal schnell genug. Einige beklagen sich ja darüber, die werden die Kamera aber vermutlich auch für andere Zwecke einsetzen.
Im unteren Bereich des Suchers werden noch zusätzliche Anzeigen eingeblendet, die Verschlusszeit, die Blendenzahl, die noch möglichen Bilder (0 bis 8 bei Reihenaufnahmen) und der Schärfeindikator, der signalisiert, wenn das Motiv scharf gestellt ist (auch bei ausgeschaltetem Autofokus). Darüber hinaus wird noch angezeigt, ob der Blitz verwendet wird oder nicht.
Am Sucher ist weiterhin noch ein Rädchen für die Dioptrieneinstellung angebracht. Das Sucherokular lässt sich damit im Bereich von -3 bis +1 Dioptrien einstellen.
Menü
Das Menü bietet nur eine Hand voll Einstellungsmöglichkeiten und ist sehr übersichtlich gestaltet.
Mit dem ersten Menüpunkt lässt sich die Bildqualität einstellen, in insgesamt sieben Stufen, diese sind unterteilt in Groß (3072 x 2048 Pixel), Mittel (2048 x 1360 Pixel) und Klein (1536 x 1024 Pixel). Darüber hinaus lässt sich die JPEG-Komprimierung in Fein oder Normal einstellen. Normal halbiert die Dateigröße in etwa.
Als siebte Qualitätsstufe wird das RAW-Format angeboten. Für meine Bedürfnisse ist das natürlich überdimensioniert, zumal die Dateigröße auf etwa siebeneinhalb Megabyte klettert. Für meine Zwecke hat sich die kleinste Auflösung mit geringer Komprimierung bewährt, die Dateigröße liegt dann bei etwa einem Megabyte.
Im nächsten Menüpunkt lässt sich der Rote-Augen-Effekt verringern. Im Klartext heißt das, vor dem Auslösen blendet eine Lampe an der Front (das AF-Hilfslicht, siehe Autofokus) die zu fotografierenden Personen, wodurch sich deren Pupillen verengen was widerrum Reflexionen verringert.
Danach geht's weiter zur "Filmempfindlichkeit". Auch wenn Digitalkameras natürlich keinen Film haben, wird deren Lichtempfindlichkeit üblicherweise ISO-äquivalente Filmempfindlichkeit angegeben. Diese lässt sich zwischen 100 und 1000 einstellen. In der Regel verwende ich 100, 200 oder 400. Da sich durch eine höhere Filmempfindlichkeit auch mehr Störungen im Bild befinden, wird die Dateigröße der Bilder mit höherem ISO zunehmend höher.
Die nächsten Menüpunkte werden nicht sonderlich interessant. LCD-Beleuchtung, Piepton, automatische Abschaltung, Dauer der Anzeige von Bildern im Display, Datum und so weiter.
Ein paar weitere Menüpunkte erlauben es, die auf der Speicherkarte liegenden Bilder gegen Löschen zu schützen oder Hochkantbilder entsprechend zu drehen. Des Weiteren kann man Bilder direkt von der Kamera an einen Drucker schicken. Über ein mitgeliefertes Kabel, kann die Kamera auch an einen Fernseher angeschlossen werden. Die Bilder können dort dann manuell durchgeblättert oder automatisch in einer Art Diashow gezeigt werden.
Als letztes lässt sich noch die Sprache einstellen und die Speicherkarte formatieren. Das war's dann auch schon wieder.
Später hat Canon übrigens per Firmwareupdate noch ein paar Funktionen nachgeschoben, mit denen sich zum Beispiel Schärfe, Kontrast, Farbsättigung und Farbton einstellen lassen.
Insgesamt ist das Menü wie gesagt sehr übersichtlich und leicht verständlich. Das Navigieren mit dem großen Drehrad und dem darin befindlichen Knopf ist kinderleicht, der Blick ins Handbuch wird hier überflüssig.
Erweiterte Funktionen, Programme und manuelle Einstellungen
Wie schön erwähnt, gibt es verschiedene manuelle Programme. Diese haben die Bezeichnungen "Tv", "Av" und "M". Es gibt aber auch noch einige Automatikprogramme, die einem das Fotografieren erleichtern.
Auf die Programme möchte ich im Folgenden etwas näher eingehen.
Zunächst die Automatikprogramme:
Porträt
In diesem Programm stellt die Kamera automatisch die Blendenzahl kleiner, um den Hintergrund unschärfer darzustellen und das eigentliche Motiv stärker zu betonen. Außerdem wird die Betriebsart auf Reihenbild gestellt, womit sich bei gedrückt gehaltenem Auslöser bis zu acht Bilder direkt hintereinander machen lassen können, drei pro Sekunde.
Landschaft
Dieses Programm ähnelt der Vollautomatik, die Kamera versucht eine höhere Schärfentiefe zu erzielen. Der Blitz ist grundsätzlich ausgeschaltet.
Nahaufnahmen
Hier konnte ich bislang leider keinerlei Unterschied zur Vollautomatik ausfindig machen.
Sport
Hier wählt die Kamera automatisch eine kürzere Verschlusszeit und schaltet auf Reihenbild um. Für sich schnell bewegende Motive ist die Funktion bestens geeignet.
Nachtporträt
Die Kamera verwendet hier eine relativ lange Verschlusszeit, um den Hintergrund ausreichend zu belichten. Der Vordergrund wird mit dem integrierten Blitz ausgeleuchtet.
A-DEP (Schärfentiefenautomatik)
Mit diesem Programm wird eine möglichst hohe Schärfentiefe erzielt. Verschlusszeit und Blendenzahl lassen sich nicht verstellen. Wählt die Kamera eine lange Verschlusszeit, empfiehlt sich eventuell die Verwendung eines Stativs. Das Programm eignet sich, um Landschaften oder Gruppen aufzunehmen, da auch unterschiedlich entfernte Objekte innerhalb der drei Autofokusmessfelder scharf dargestellt werden können.
Darüber hinaus gibt es noch folgende halbautomatischen und manuellen Programme:
Tv (Time Value)
In diesem Programm, lässt sich die Verschlusszeit manuell verstellen, während die Kamera automatisch die optimale Blendenzahl ermittelt. Das Programm ist praktisch, will man beispielsweise eine gewisse Bewegungsunschärfe erzielen. Die Verschlusszeit lässt sich hier über das Rädchen vor dem oberen Display verstellen.
Av (Adapture Value)
Hier lässt sich hingegen die Blendenzahl einstellen, die Kamera stellt automatisch die Verschlusszeit ein. Mit einer größeren Blendenzahl erhöht man die Tiefenschärfe des Bildes.
M (Manuell)
Im manuellen Modus lassen sich sowohl Verschlusszeit und Blendenzahl manuell einstellen. Die Kamera nimmt also keine Einstellungen mehr automatisch vor.
In den letzten drei Programmen, lassen sich außerdem noch einige weitere Einstellungen vornehmen. So kann beispielsweise die Messcharakteristik des Autofokus, der Weißabgleich oder die Belichtungskorrektur eingestellt werden. Sogar eine Vorauslösung des Schwingspiegels ist möglich, um selbst geringste Erschütterungen auszumerzen. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt und sollten keine Wünsche offen lassen.
Blitz
Der integrierte Blitz hat je nach eingestellter Filmempfindlichkeit eine Reichweite von maximal zehn Metern. Über den Aufsteckschuh an der Oberseite des Gehäuses lässt sich auch ein externer Blitz anbringen, die Möglichkeit der Verwendung eines Blitzsynchronkabels ist ebenfalls möglich. Mir hat der interne Blitz bislang immer gereicht.
Autofokus
Der Autofokus der Kamera arbeitet schnell und zuverlässig. Die Fokussierzeit soll bei etwa 0,6 Sekunden liegen. Leider hat er aber auch nur drei Messfelder, da haben teilweise selbst günstigere, analoge Modelle mehr zu bieten. Da die Messfelder nebeneinander in Reihe angeordnet sind, bekommt man Probleme bei Hochkantbildern, liegt das Motiv außerhalb des Bildzentrums. Ansonsten ist das Autofokusmodul aber sehr leistungsstark, bei schwachem Licht hilft eine kleine Lampe an der Front nach, das so genannte AF-Hilfslicht, dass auch den Rote-Augen-Effekt lindern soll.
Das Autofokusmodul der Kamera ist nach rund 8000 Bildern leider kaputt gegangen, allerdings zeitgleich mit dem Objektiv, in dem scheinbar irgendetwas gebrochen ist. Die Reparatur schlung mit knapp 300 € zu Buche.
Anzeige gespeicherter Bilder
Über einen einfachen Tastendruck, lassen sich die auf der Speicherkarte vorhandenen Bilder auf dem Display anzeigen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich insgesamt neun Bilder gleichzeitig anzeigen zu lassen oder die Bilder zu vergrößern. Über eine zusätzliche Taste namens "Jump" können jeweils zehn Bilder übersprungen werden, was ganz nützlich ist, wenn schon hunderte von Fotos gespeichert sind.
Akkulaufzeit
Die größten Stromfresser sind natürlich der Blitz und der LCD-Bildschirm. Letzterer ist beim Fotografieren so oder so nicht aktiv, die Bildrückschau lässt sich im Menü abstellen oder zumindest verkürzen, was der Akkulaufzeit zu gute kommt. Trotzdem sind wenigstens 500 Bilder mit einer Akkuladung drin. Benutzt man Blitz und Display möglichst wenig, schafft man auch locker 700 bis 800 Bilder.
Übertragung auf den Computer
Wer einen CF- oder PCMCIA-Kartenslot (letzteres mit entsprechendem Adapter) an seinem Computer hat, sollte diesen vorzugsweise zur Übertragung verwenden.
Die Kamera unterstützt lediglich USB 1.1, was verhältnismäßig langsam ist. Erfreulicherweise wird sie aber von Windows XP und Mac OS X automatisch erkannt, die Bilder können sofort übertragen werden.
Auf das Installieren der mitgelieferten Software habe ich deshalb verzichtet. Zu dieser kann ich also leider nichts sagen.
Bildqualität
Das eigentlich wichtigste ist natürlich das letztendliche Ergebnis und da gibt es rein gar nichts zu meckern. Die Bilder haben eine horvorragende Qualität und sind tadellos belichtet, auch bei höheren ISO-Empfindlichkeiten ist kaum Rauschen wahrzunehmen. Die Farbtreue der Bilder ist schlichtweg spitze und lässt nichts zu Wünschen übrig.
Bei einer Kamera in diesem Preissegment sollte man natürlich auch nichts anderes erwarten.
Fazit
Nun habe ich schon acht Seiten voll bekommen und kann nur hoffen, dass ich trotz meiner mangelnden Ahnung eine Hilfe sein konnte.
Ich möchte die Kamera nicht mehr missen. Natürlich ist sie für meine Zwecke im Grunde vollkommen überdimensioniert. Wer den Kauf einer hochpreisigen Digitalkamera in Erwägung zieht, sollte sich erstmal Gedanken machen, ob die Möglichkeit verschiedene Objektive zu verwenden wirklich erforderlich ist. Wenn ja, dem kann ich diese Kamera nur ans Herz legen, da sie auch hohe Ansprüche erfüllen kann, ansonsten wird es wohl auch eine etwas günstigere tun, denn günstig ist sie wahrlich nicht. Dafür verrichtet sie auch, abgesehen vom AF-Modul, nach knapp 10000 Bildern immer noch brav ihren Dienst.
Leider wird die Kamera nicht mehr hergestellt. Canon bietet mittlerweile eine stattliche Auswahl an semiprofessionellen, digitalen Spiegelreflexkameras an. Zu deren Qualität kann ich natürlich nicht viel sagen, dafür sind sie mittlerweile auch ein gutes Stück günstiger geworden.
07.08.2011 21:33
Toller Bericht. von mir ein BH! Vllt liest man öfter voneinander so gute Berichte ;-)
07.03.2011 16:26
Sehr interessanter Bericht, gut zu lesen und viele viele Informationen. ciu dilue
29.12.2010 18:25
Sucht man aktuell nach der 60D bei ciao landet man also auch bei der D60. :D