Echt ärgerlich...
01.06.2005
Pro:
schnelles scannen, schnelle Übertragung
Kontra:
bedienung, papiereinzug, überhaupt unlogisch diese Gerät
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Installation
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 pixera
Über sich:
Mitglied seit:30.05.2003
Erfahrungsberichte:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 20 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Das Faxgerät Canon L220 habe ich vor 6 Monaten zum günstigen Preis von 220 Euro gekauft. Das Verkaufsprospekt von Canon pries das Gerät als schnelles und zuverlässiges Gerät aus, was aber nur teilweise stimmt. Schnell ist das Gerät wirklich. Schon beim einscannen der Vorlage wählt sich das Gerät ein und nimmt eine Verbindung auf. So können tatsächlich Verbindungskosten gespart werden. Zudem arbeitet der L220 im sog G3+ Modus, d.h. die zu sendenden Daten werden schneller als beim alten G3 FAX übertragen, soweit die Theorie. Ich erspare mir hier mal das Aufzählen von technischen Daten des Gerätes. Jeder der hier gerade den Bericht liest hat also auch die Möglichkeit auf www.canon.de zu surfen, um sich dort über die technischen Daten zu informieren. Eigentlich kann ich diesen Bericht ganz kurz fassen und meine persönliche Meinung abgeben: Kauft dieses Gerät nicht! Warum? Ganz einfach. Eigentlich bietet der L220 einige Vorteile. Es ist schnell und sendet zuverlässig. Aber! In den letzten 3 Monaten war das Gerät auch 3mal beim Service. Die Fehler wurden jedoch nicht beseitigt. Der Hauptfehler dieses Gerätes ist der Papiereinzug. Als ich das Gerät ausgepackt und aufgestellt habe, um endlich ein FAX mit dem "Neuen" zu versenden, schwand die Freude sehr schnell. Es war einfach nicht möglich mehrere Seiten zu versenden, da das Gerät immer und grundsätzlich 2-3 Seiten beim scannen einzog. Also wieder eingepackt und zurückgeschickt altes Gerät wieder installiert und warten. Endlich, nach 4 Wochen kam die Rücklieferung. Ergebnis: Exakt der gleiche Fehler stellte sich ein! Ich habe natürlich sofort den Kundendienst angerufen und mein Frust darüber preisgegeben. Der wirklich freundliche Servicemitarbeiter bedauerte meine Erfahrung zwar sehr, konnte aber wieder nur die Empfehlung geben das Gerät wieder zum Service einzuschicken. Ich bekam noch den Hinweis nur weisses Kopierpapier zu benutzen, keinesfalls recyceltes Umweltpapier. Das war es aber auch schon. OK, manchmal gibt es ja sowas, vielleicht ein Montagsgerät? Das L220 wieder eingeschickt, zurückbekommen, und? Genau! Das Problem mit dem Papiereinzug stellte sich wieder ein! Langsam hatte ich die Nase voll und wollte das Gerät nicht mehr haben. Zudem gab ich leichtsinnigerweise einen Freund den Tip sich dieses Gerät zu kaufen. Auch das war ein großer Fehler. Er hatte sich das auch das Gerät gekauft und hatte natürlich das gleiche Problem. Tja, nun bin ich vorsichtiger mit dem Empfehlen von Geräten nur anhand der technischen Daten. Inzwischen gab es auch die dritte Servicerunde und was soll ich sagen. Noch immer zieht dieses Gerät mehrere Seiten gleichzeitig ein! Es gibt Tage, da funktioniert es manchmal, aber welche, da geht mit dem Gerät gar nichts mehr. Prüfe jetzt das Gerät zurück zu geben, oder eintsprechenden Ersatz von Canon zu fordern. Ein anderes Gerät des gleichen Typs möchte ich auch nicht mehr haben. Die Bedienung des Gerätes ist ganz-und-garnicht intuiitiv und es gibt Betriebszustände, die in der Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind. Der Versuch gespeicherte FAXe auszudrucken, weil kein Papier mehr vorhanden ist, ist erst gar nicht beschrieben! Nur durch Zufall konnte ich nach dem Papiereinlegen durch die "Abbrechen"-Taste wieder an meine gespeicherten Faxe heran. Dann druckte das Gerät die Faxe plötzlich aus - ein Wunder! Mein Freund hat das Gerät einfach weggeschmissen, wenn man die Portokosten für das ewige Versenden betrachtet vielleicht der richtige Weg? Ansonsten ist der Empfang von Faxen problemlos, sofern genug Papier eingelegt wurde. Die Druckqualität ist hervorragend und auf Normalpapier, weil ein Lasedruckwerk darin werkelt. Aber für ein Markengerät von Canon habe ich schon mehr erwartet. Die Tonerkartusche druckt ca. 2700 Seiten und kostet um die 60 Euro.
pixera
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24.01.2006 12:42
diesen Bericht kann ich nicht so ganz bestätigen, bei uns im Büro werkelt genau dieses Gerät seit etwa einem Jahr und dieser Fehler ist noch nicht aufgetaucht. Die Bedienung ist wirklich ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber welches Gerät läßt sich heute noch intuitiv bedienen (vom Windows-Taschenrechner mal abgesehen, und da kann man auch nicht ganz sicher sein) - das problem mit dem Ausdrucken des Speichers hatte ich übrigens auch... Was mir aber ganz übel aufstößt ist, daß die angeblichen 2700 Seiten im Leben nicht erreicht werden. Da es als Laserfax mit geringen Betriebskosten gedacht war, war es eigentlich eine Luftnummer (vorher 1 Patrone á 30,- pro Monat, heute 1 Toner inkl. Trommel!!! für ca. 60,- in 1-2 Monaten, als wiederbefüllte immer noch ca. 40,-). Ansonsten ist es ein solides Gerät für den Heimanwender.
01.06.2005 00:49
Verstehe Deinen Ärger, doch leider sind zu wenig Infos zum eigentlichen Gerät im Bericht. Ach kann ich die von Dir beschriebenen Fehler nicht ganz nachvollziehen. Habe selber ein größeres Modell, jedoch habe ich noch nie solche oder ähnliche Probleme gehabt. Kann mir ehrlich gesagt auch kaum vostellen, dass der Canon-Service da angeblich nichts geprüft hat, oder war es doch der Händler?!? Nunja so einige Sachen sind noch unklar.... Sollte es ein Update Deines Berichtes geben sag bescheid, schaue dann gerne nochmal rein. Gruß, ds. :o)
01.06.2005 00:42
gut ist, dass dein bericht viele persönliche erfahrungen wiedergibt,aber es liest sich etwas schwer und ne technische auflistung wäre auch nicht shclecht