Erfahrungsbericht über

Canon PowerShot A630

Gesamtbewertung (7): Gesamtbewertung Canon PowerShot A630

 

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So macht Fotografieren Spaß!

4  13.11.2007 (23.09.2008)

Pro:
hohe Qualität zum fairen Preis, relativ vielseitig, leichte Handhabung, meist gute Ergebnisse, schwenkbarer Display

Kontra:
Bedienungsanleitung nur auf Englisch, manuelle Funktion eher mäßig, gelegentlich falsche Akkuanzeige, äußerer Verschleiß

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Ausstattung

Bildqualität

Akkulaufzeit

Bedienung

mehr


geistreich

Über sich: LT: psychoanalyst. - Ich bin auch auf yopi, dooyoo und Trivago (dort zurzeit inaktiv) vertreten. Vie...

Mitglied seit:07.08.2007

Erfahrungsberichte:303

Vertrauende:67

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 40 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Ursprünglicher Bericht


(mit kleinen Ergänzungen)

Dass die Canon Powershot A 630 zu einem fairen Preis so viele verschiedene Funktionen für unterschiedliche Fotografier-Situationen bietet und auch für nicht professionelle Hobby-Fotografen sehr leicht zu handhaben ist, hat mich persönlich überzeugt.

Ein besonderes Plus sind die besagten Motivprogramme, bei denen die optimalsten Einstellungen für das gewünschte Ergebnis in bestimmten Fotografier-Situationen voreingestellt sind. Mit den Ergebnissen war ich meist sehr zufrieden.
Diese kann man übrigens einstellen, indem man an dem oben befindlichen Rädchen dreht, bis es bei dem gewünschten Symbol einrastet. Da die jeweils aktuelle Einstellung auch auf dem Display angezeigt wird, kann man sich hier eigentlich nicht vertun. Die Bedienung ist kinderleicht.
Hier eine kleine Auflistung dieser Programme:
- Porträtfunktion (bringt den/die Porträtierten richtig zur Geltung, Umrisse schärfer etc.)
- Landschaftsfotos (optimale Einstellungen zum Fotografieren von Landschaften, Panoramen usw.)
- Night Scene und Night Snapshot (für schöne nächtliche Impressionen mit optimalem Licht und Schärfe)
- Feuerwerk (lange Belichtungszeit, aber tolle Fotos)
- Unterwasserfotografie (habe ich nicht ausprobiert, da ich nicht weiß, ob das Gerät auch wasserdicht ist)
- Color Accent und Color Swap (verstärkt bzw. vermindert die Farben auf dem Foto)
- Kinder und Tiere (für scharfe Fotografien von Motiven, die sich schnell bewegen)
- Innenfotografien (wenn es z.B. dunkler ist)
- Laub (Schärfe trotz Bewegung, Nahaufnahmen)
- Schnee und Strand (gewährleistet wohl einen optimalen Kontrast, der sonst häufig zu groß ist oder das Bild zu hell)
Am besten man probiert sie alle einfach mal aus.

Selbstverständlich verfügt sie ebenfalls über die Standardfunktionen wie die für Makroaufnahmen und Selbstauslöser (hierbei kann man zwischen drei verschiedenen Verzögerungszeiten wählen).
Man kann zwischen verschiedenen Auflösungen wählen, wobei ich es besonders praktisch finde, dass man dabei angezeigt bekommt, für wie viele Fotos mit der jeweiligen Auflösung auf der Speicherkarte noch Platz wäre.

Bei der Ansichtsfunktion kann man mit einem Klick auf die Taste "Disp." alle Detailinformationen zu dem jeweiligen Bild aufrufen.

Wer sich schon etwas besser mit Fotografie auskennt oder einfach gerne experimentiert, kann natürlich auch durch Einstellung der entsprechenden Programme am "Rädchen" oben die Belichtung, Belichtungszeit, Brennweite und -schärfe einstellen.

Auch nach mehr als einem halben Jahr, die ich sie nutze, bin ich begeistert von der Bildqualität, und entdecke immer wieder neue Möglichkeiten. Da ich weniger der "nach der Bedienungsanleitung Lerner" bin, sondern lieber durch selbst ausprobieren lerne, hat sich diese Kamera für mich als ideal erwiesen.

Fazit: Sie ist vielseitig, genügt auch den hohen Qualitätsansprüchen und ist auch noch sehr bedienerfreundlich.

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Bilder von Canon PowerShot A630
Canon PowerShot A630 die Kamera
Das ist sie.
----------

UPDATE und Ergänzungen - Zusammenfassende Erfahrungen aus heutiger Sicht

Auch jetzt, etwa ein Jahr nach meinem ursprünglichen Bericht, bin ich noch relativ zufrieden mit dieser Kamera. Insbesondere mit der Automatikfunktion sowie mit den verschiedenen Motivprogrammen waren die Fotografierergebnisse bis jetzt in ca. 85-90% der Fälle gut und die Motive scharf erkennbar. Dies hängt natürlich auch stark mit den Lichtverhältnissen zusammen. Bei starker Bewölkung etwa werden die Bilder naturgemäß etwas dunkler; ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass auch bei dunkleren Lichtverhältnissen mit dieser Kamera durchaus passable Bilder zu machen sind. Bei Innenaufnahmen sollte man allerdings darauf achten, dass die Entfernung vom zu fotografierenden Objekt mindestens etwa einen halben Meter (geschätzt) beträgt - sonst wirkt sich der Blitz viel zu hell auf das Bild aus. Für schöne Nachtaufnahmen, auf denen etwa die Stadtbeleuchtung gut zur Geltung kommen soll, empfehle ich den Blitz ganz auszuschalten.
Toll finde ich auch die Feuerwerksfunktion - hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass die richtige Entfernung (nicht zu weit weg) einen großen Einfluss auf die Qualität der Fotos hat. Hierbei empfehle ich, lieber ein paar Fotos mehr zu machen, damit man sich später dann die schönsten heraussuchen kann. Und nicht wundern, wenn es bei der Feuerwerksfotografie so lange dauert, bis nach dem Drücken des Auslösers das Bild im Kasten ist! ;-) Diese lange Belichtungszeit ist in dem Fall normal und trägt bloß dazu bei, ein Feuerwerk möglichst eindrucksvoll festhalten zu können.
Mit der Makrofunktion habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie Motive mitunter unscharf erscheinen lässt. Da dies aber auch bei anderen Kameras (zumindest bei meiner Vorgängerkamera, die NICHT von Canon war) der Fall sein kann, fließt dieser Punkt nur als untergeordnetes Kriterium in meine Bewertung ein.
Die Selbstauslöser-Funktion : Über den mittigen Knopf "Funct. Set" gelangt man in das Menü, in dem man verschiedene Fotografiereinstellungen vornehmen kann. In diesem Fall wählt man über die Menütasten für "rauf und runter" den Punkt zum Auslösemodus an. Für den Selbstauslöser hat man die Wahl zwischen einer Zeitverzögerung von 2 oder von 10 Sekunden. Ich empfehle letzteres, da 2 Sekunden doch etwas wenig sind, um sich etwa für Gruppenaufnahmen schnell in Position zu stellen.

Was für Experimentierfreudige noch wichtig wäre, ist die manuelle Funktion . Hier muss ich leider sagen, dass ich nach einigem Ausprobieren insgesamt eher enttäuscht davon bin. Für Menschen, die sich erst einmal in die manuellen Einstellungsmöglichkeiten einarbeiten wollen, mag diese Kamera ein guter Anfang sein. Für richtig gute manuelle Aufnahmen reichen die Möglichkeiten aus meiner Sicht jedoch lange nicht aus. Es besteht hier die Gefahr, dass derlei Aufnahmen entweder zu hell oder zu dunkel werden - und mit den drei verschiedenen Stufen für die Blitzstärke ist der Spielraum hier sehr gering (d.h. in den meisten Fällen ließ es sich damit nicht in zufriedenstellendem Maße optimieren).
Besonders schlimm war der "Zu-hell-Effekt", wenn ich zusätzlich die Einstellung für künstliches Licht (die bei Innenaufnahmen eigentlich optimal sein sollte - es aber in der Tat nicht ist) gewählt hatte. Aber auch ohne diesen wurde es meist nicht besser.
Die Funktion, wo man verschiedene Farbeinstellungen vornehmen kann (also damit das Bild in Sepia, in kräftigem Grün oder mit blauer Betonung erscheint), habe ich so gut wie nicht gebraucht, da ich naturgetreue Aufnahmen bevorzuge. Wenn man einen speziellen Farbeffekt haben will, kann man das betreffende Bild ja später immer noch auf dem PC bearbeiten.
Grundsätzlich hat man die Möglichkeit, zwischen 5 verschiedenen ISO-Zahlen zu wählen, und zwar: 80, 100, 200, 400 und 800. Bei Innenaufnahmen bringt eine möglichst niedrige, aber nicht die niedrigste, ISO-Zahl meist die besten Ergebnisse. Bei Außenaufnahmen mit viel (aber nicht gleißendem!) bis durchschnittlichem Licht empfiehlt es sich, erst einmal eine höhere ISO-Zahl zu nehmen. Am besten, man probiert einfach mal ein und dasselbe Motiv mit verschiedenen Einstellungen aus. Die unvorteilhafteren kann man ja anschließend nach der Sichtung wieder löschen.

Der Zoom (von 0 bis 16X lässt sich alles stufenlos einstellen) war für meine Zwecke stets ausreichend, wenngleich es heute natürlich Kameras gibt, die viel mehr können. Ein Beispiel: Wenn ich etwa den Mond fotografieren will, komme ich mit dieser Kamera nicht so nah heran. Wenn ich aber ein Tier fotografieren will, dass sich in 50 m Entfernung befindet, komme ich nah genug heran, um es auf dem Bild gut erkennen zu können.

Bei der Auflösung habe ich die Wahl zwischen 5 grundlegenden Pixeleinstellungen:
1. L = 3264X2448 Megapixel = reicht bei einer 1 GB Karte für ca. 484 Fotos
2. M1 = 2592X1944 MP = reicht bei einer 1 GB Karte für ca. 706 Fotos
3. M2 = 2048X1536 MP = reicht bei einer 1 GB Karte für ca. 1102 Fotos
4. M3 = 1600X1200 MP = reicht bei einer 1 GB Karte für ca. 1743 Fotos
5. S = 640X480 MP = reicht bei einer 1 GB Karte für ca. 5700 Fotos
Des Weiteren gibt es noch das Postkartenformat (1600X1200) sowie das Breitbildformat á 3264X1832 Megapixel.
Ich selbst verwende meistens das Format M2, da ich doch einen sehr großen Wert auf eine gute Bildqualität lege, zugleich aber nicht zu viel Speicherplatz pro Bild verbrauchen möchte. Bis jetzt bin ich damit auch immer gut gefahren.

Nun noch etwas zu den Akkus :
Hierbei hat sich herausgestellt, dass aufladbare Akkus (für meine Kamera brauche ich 4) der Stärke "2100" häufig vergleichsweise schnell leer sind. Besser sind Akkus mit der Stärke "2600". Auch sollte man nicht unbedingt die Billigsten nehmen - ich hatte einmal Billigakkus, die nach der vollständigen Aufladung nicht allzu lange hielten, und obendrein bei der zweiten Aufladung ausliefen! Natürlich habe ich sie dann nicht mehr verwendet, weder in der Kamera noch sonstwo. Zu berücksichtigen wäre außerdem, dass die Ladeleistung eines Aufladegerätes nach einer bestimmten Zeit und Anzahl Aufladungen naturgemäß abnimmt.
Erstaunlicherweise habe ich festgestellt, dass kamerageeignete (also starke) Ein-Mal-Akkus bei regelmäßiger Nutzung der Kamera oftmals deutlich (!) länger vorhalten als wiederaufladbare Akkus. Aus Kostengründen bin ich jedoch gezwungen, vorrangig aufladbare Akkus zu verwenden (der Camino war halt eine der Ausnahmen - mit dem Zubehör hätte mein Gepäck zu viel gewogen).
Was mich im Laufe der langfristigen Nutzung dieser Kamera etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass die Akkus gelegentlich als leer angezeigt wird, obwohl sie definitiv noch nicht leer sein können (weil man sie gerade erst aufgeladen und seitdem erst ein paar Fotos geschossen hat). Wenn also die Anzeige "Wechseln Sie die Batterien" (wahlweise auch "Change the batteries" oder in einer anderen Sprache - je nachdem, welche Sprache man in den allgemeinen Kameraeinstellungen eingestellt hat) auf einem ansonsten schwarzen Bildschirm kommt, lohnt es sich, zu überprüfen, ob die Batterien auch wirklich leer sind. Also Kamera ausschalten, kurz warten und wieder einschalten. Wenn man jetzt wieder fotografieren kann, dann war die Anzeige mal wieder FALSCH.

Wo ich gerade das Thema allgemeine Einstellungen gestreift hatte: Im Ansichtsmodus gelangt man mit einem Fingerdruck auf "Menü" in ein eben solches. Nun kann man über die Pfeiltasten < und > zwischen vier verschiedenen Ordnern wechseln, in denen man diverse Einstellungen vornehmen kann. In dem Ordner mit den Werkzeug-Symbolen kann man beispielsweise das Datum und die Uhrzeit einstellen, die Lautstärke regeln (die Tasten machen normalerweise ein leise piepsendes Geräusch, wenn man sie betätigt - auch dies kann man selbstverständlich abstellen) oder in den Stromsparmodus schalten. Eine komplette Aufzählung spare ich mir hier - das meiste benötigt man im normalen Gebrauch sowieso nicht (so kann man auch Tonaufnahmen machen oder bestimmte Bilder von einem entsprechenden Gerät direkt von der Kamera ausdrucken).
An dieser Stelle noch ein wichtiger Tipp von mir: Ich empfehle, eine neue Speicherkarte VOR der Benutzung stets auf der Kamera zu formatieren! Dies sollte geschehen, bevor man bereits Bilder auf der Speicherkarte hat, da eventuell vorhandene Bilder durch den Vorgang des Formatierens unwiderruflich verloren gehen. Warum sollte man neue Speicherkarten formatieren? Ganz einfach: Um dem Fall vorzubeugen, dass nachher auf dem PC die Fehlermeldung "unbekannter JPEG-Marker, blablabla..." kommt und entsprechende Bilder nicht im Fotobearbeitungs- oder Ansichtsprogramm geöffnet werden können. Nähere Infos, was es damit auf sich hat, warum so etwas auftritt usw., könnt Ihr Euch gerne selbst ergoogeln. Meine Aufgabe ist es lediglich, Euch davor zu warnen, was passieren kann, wenn man eine Speicherkarte NICHT formatiert. Dies ist ein allgemeiner Tipp von mir, und beschränkt sich nicht nur auf diese Kamera. Es war nur durch Zufall mit dieser Kamera, dass ich zu dieser Erkenntnis gelangte. ;-)

Der insgesamt 360° schwenkbare Display (jeweils um eine Vierteldrehung) erlaubt schließlich eine größtmögliche Flexibilität beim Fotografieren - praktisch etwa bei Selbstauslöser-Aufnahmen.

Das Gehäuse ist meiner Ansicht nach gut und stabil verarbeitet. Mittlerweile weist es zwar einige Kratzer auf, die damals im Verlauf des Caminos durch die häufige Benutzung entstanden sind. Aber das beeinträchtigte die Funktionialität der Kamera in keinster Weise. Durch die Aufbewahrung in einem dafür vorgesehenen Etui kann man solche äußeren Verschleißerscheinungen gering halten. Das habe ich persönlich auch gemacht.

Bezahlter Preis: ca. 132 € (ohne Gewähr - mein Zahlengedächtnis ist über so lange Zeiträume nicht immer zuverlässig)

NEUES FAZIT
Eine Kamera für experimentierfreudige Leute, die sich auch gerne in den manuellen Funktionen erproben wollen - für anspruchsvolle Profis, die sich perfekte manuelle Ergebnisse wünschen, sind die manuellen Möglichkeiten jedoch zu wenig umfangreich.
Ein kleines Manko ist auch noch, dass der Akku manchmal fälschlicherweise als leer angezeigt wird.

BEISPIELBILDER FOLGEN IN KÜRZE.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Guenterchen

Guenterchen

03.10.2008 22:09

habe sehr gerne umbewertet

Dr.Claudia

Dr.Claudia

28.09.2008 11:02

In so einem Fall bewerte ich natürlich gerne um :-) LG Claudia

fallstrom

fallstrom

26.09.2008 10:23

Wunderbarer bericht, ausführlich und Informativ, krosse klasse!

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