Hochleistungskamera
12.05.2003
Pro:
Überzeugende Qualität
Kontra:
- - -
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 CocoD
Über sich:
Über meine Reisen gibt's mehr unter www.cocos-fotowelt.de
Mitglied seit:27.02.2001
Erfahrungsberichte:83
Vertrauende:7
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Seit nun mehr als 2 Monaten besitze ich die Canon Powershot G 3, von der ich nun meine, sie beurteilen zu könnnen. Wenn man die Kamera das erst mal betrachtet, könnte man meinen, dass es sich um eine „normale“ Kleinbildkamera handelt. Schaut man aber genauer hin, so wird man wegen der vielen Knöpfe, die sich hauptsächlich an der Hinterseite befinden, erahnen, was in ihr steckt. Die über 200 Seiten dicke ausführliche Beschreibung, die der Kamera beiliegt, erhärtet die Vermutung. Und wenn man dann die ersten Fotos machen will, merkt man schnell, dass man ohne diese Beschreibung in der Anfagsphase nicht auskommen wird, es sei denn, man bschränkt sich auf die einfachen (automatischen) Aufnahmemodi
Zu den technischen Daten, die ich hier nur in gekürzter Form wiedergebe: Pixelzahl: 4 Millionen Bildsensor: 1/1,8 Zoll CCD Objektiv: 7,2 mm – 28,8 mm (was einem 4-fach Zoombereich entspricht) LCD – Monitor: 1,8 Zoll Vershlusszeiten: 15 – 1/2000 sek. Lichtmessung: Mehrfeldmessung, mittenbetonte Messung oder Spotmessung Blitzreichweite: 0,70 m bis 5 m Selbstauslöser: 2 sek oder 10 sek wählbar
Allgemeines:
Wie man an den Daten ablesen kann, handelt es sich bei der Powershot G 3 also um eine 4 Mio – Pixelkamera mit 4-fach Zoom, eine Kmera also der gehobenen Mittelklasse. In den vergangenen Jahren sind ständig neue Kameras mit immer höherer Pixelzahl entwickelt worden, so dass 4 Mio zur Zeit schon fast Standard sind. Jedoch sollte man sich bei einer Kaufentscheidung nicht nur von diesen Zahlen leiten lassen, da diese Pixel nachher nur die eventuelle Größe eines Papierabzuges beeinflussen. Nach wie vor sind ein gutes Objektiv und natürlich der verwendete Chip bei einer Digitalkamera sehr maßgebend für gute Ergebnisse beim Fotografieren. Hier kann ich (natürlich auch nur aus subjektivem Empfinden heraus) der Canon bescheinigen, dass sie hervorragend ausgestattet ist. Wer sich da überzeugen will, kann sich einige Ergebnisse auf meiner homepage (www.cocos-fotowelt.de.vu) ansehen. Die meisten Fotos unter der Rubrik „Reisen“ sind mit der G 3 gemacht. Die Aufnahmemodi:
Die verschiedenen Aufnahmemodi kann man durch ein Wählrad, das sich auf dem rechten Teil des Kameragehäuses befindet anwählen. Automatikmodus: Wie (fast) jede Digitalkamera verfügt auch die Canon G 3 über einen Automatikmodus, bei dem die Kamera sämtliche Einstellungen übernimmt, man also nur noch den Auslöser betätigen muss. Wichtig dabei ist, dass man den Auslöser zuerst nur bis zum ersten Druckpunkt drückt, so dass die Kamera die nötigen Messungen durchführen kann, die dann sowohl im Display-Feld (links oben auf dem Kameragehäuse) als auch auf dem LCD-Monitor (falls eingeschaltet) angezeigt werden.
Portrait-Modus, Landschafts-Modus, Nachtaufnahmen-Modus: Für die drei speziellen Aufnahmeanforderungen steht jeweils ein extra Modus zur Verfügung, so dass die Kamera beim Portraitmodus zum Beispiel die Blende weit öffnet, damit sich der Effekt des verschwommenen Hintergrunds ergibt. Dieser Effekt wird natürlich noch verstärkt, wenn man die Brennweite in Richtung Tele verstellt. Beim Landschaftsmodus arbeitet die Kamera natürlich genau entgegengesetzt (also mit kleiner Blende), damit man einen möglichst großen Schärfebereich erhält.
Manuelle Modi: Hier stehen zur Verfügung Vorwahl der Blende, Vorwahl der Zeit und das manuelle Einstellen von Verschlusszeit und Blende. Wählt man die Zeit zum Beispiel vor, wählt die Kamera die dazu passende Blende automatisch und zeigt beides wieder auf dem Monitor an. Um eine andere Zeit zu wählen, dreht man einfach an dem Hauptwahlrad, welches leicht mit dem rechten Zeigefinger zu bedienen ist, ohne dass man die Kamera dabei vom Auge nehmen muss. Zwei nach eigenen Kriterien voreinstellbare Modi lassen sich ebenfalls leicht programmieren und dann bei Bedarf abrufen.
Besonderheiten:
Wegen der Vielzahl der Besonderheiten, die die kamera ausmacht, kann ich mich hier auch nur darauf beschränken, eine kleine Auswahl, die für viele interessant sein könnte, zu geben. 1. Serienbilder: Die G 3 bietet zwei Möglichkeiten der Serienbilder. Entweder man wählt mit dem entsprechenden Taster die Funktion Serienbilder aus, wobei die Kamera dann 1,5 bis 2,5 Bilder pro Sekunde macht (je nach Voreistellung), solange man den Auslöser gedrückt hält. Die zweite Möglichkeit ist, die Kamera über das Menü so zu programmieren, dass sie in einem bestimmten Intervall (frei wählbar) jeweils ein Foto macht, wobei die Anzahl der Fotos natürlich abhängig vom verwendeten Speicher ist. 2. Manuelle Scharfeinstellung: Eine gute Möglichkeit die Schärfe auch bei Motiven zu regulieren, bei denen der Autofokus Schwierigkeiten hätte. 3. Blitzschuh: Die Powershot G 3 bietet die Möglichkeit, einen Zusatzblitz auf den Blitzschuh zu stecken, wie man es von den Spiegelreflexkameras gewohnt ist, aber leider immer noch nicht bei allen Digitalkameras der Klasse möglich ist. 4. AF-Messfeld: Das AF-Messfeld läßt sich manuell auf den gewünschten Bereich einstellen, so dass man je nach Wunsch einen Bereich auch dann fokussieren kann, wenn er nicht in der Bildmitte liegt. 5. Fernauslöser: Mit diesem ist es Möglich, die Kamera aus einer Entfernung von bis zu 5 m auszulösen. Sehr vorteilhaft ist dieser natürlich, wenn man die kamera auf einem Stativ hat und mit langer Verschlusszeit arbeiten will. Man kann den Auslöser nun betätigen, ohne die Kamera noch einmal berühren zu müssen. 6. Klapp- und schwenkbarer LCD-Monitor: Durch die Schwenkbarkeit des Monitors hat man auch bei schwierigen Aufnahmesituationen immer die Möglichkeit, mit diesem zu arbeiten, was ansonsten bei Gegelich zum Beispiel recht schwirig wird.
Die Liste der Besonderheiten ließe sich noch fortsetzen, jedoch würde das hier den Rahmen sprengen. Erwähnenswert ist noch, dass es für die Powershot G 3 etliches Zubehör gibt. Besonders interssant sind da die Objektivvorsätze, die dann entweder den Zoombereich auf das 7-fache erhöhen, oder aber den Weitwinkelbereich um das 0,75-fache herabsetzen. Außerdem kann man mit einem Adapterring auch Filter mit dem Gewinde von 58mm benutzen. Ich habe mir einen passenden Ring der Firma Cokin gekauft um so dieses System, welches ich schon von meiner Spiegelreflexkamera besaß, auch weiter verwenden zu können. Fazit
Die Kamera bietet für einen preis von ca 700 Euro fast alles, was der ambitionierte Hobbyfotograf verlangt. Die Bildqualität ist ausgezeichnet – die Handhabung ist nach kurzer Gewöhnungssphase denkbar einfach – das umfangreiche Zubehör eröffnet viele weitere Möglichkeiten. Ich bin mit der Kamera rundum zufrieden und kann sie nur empfehlen.
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27.04.2005 00:57
Eine eigentlich völlig geniale Kamera, wenn da nur ncht dieses "Backsteindesign" wär, das sich ja bis zur G5 gehalten hat... und die G6 ist auch nicht so viel schlanker.. aber gut sind die Dinger... keine Frage... vibes Marcus
14.03.2005 17:03
FInde die Cam schon recht professionell. Guter Bericht. MfG M
28.05.2003 16:32
prima Bericht