Mit einer maximalen Druckauflösung von 4800 x 2400 dpi und einer konstanten Tropfchengröße von nur 2 Picolitern stellt der Tintenstrahldrucker i9950 das neue Flaggschiff von Canon... mehr
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Erfahrungsbericht von tbiegel über Canon i 9950 09.11.2005
Produktbewertung des Autors:
Druckqualität
sehr gut
Geschwindigkeit
schnell
Benutzerfreundlichkeit
ausgezeichnet
Betriebskosten
gering
Support/Service
gut
Pro:
Fotoqualität, Geschwindigkeit, Lautstärke
Kontra:
eigentlich nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wer engagiert analog fotografiert(e), hat im digitalen Zeitalter ein Problem, wenn man einen der Vorzüge digitaler Fotografie, die Fotos auch selbst auszudrucken, nutzen möchte:
Das eine oder andere Foto kam vom Labor vergrößert an die Wand, das meist genutzte Format war 30 mal 40 cm bzw. 45 cm, also in etwa DIN A3. Drucker im DIN-A3-Format sind nicht nur teurer und größer, sondern vor allem auch rar gesät. Jeder der drei großen Hersteller Epson, HP und Canon hat nur je ein bis drei Modelle im Sortiment, zumindest im Consumer-Bereich. Meine Wahl fiel dabei auf den Canon i9950.
8 separaten Tintentanks, 2 Picoliter Tröpfchengröße, die maximale Auflösung beträgt 4800 mal 2400 dpi, ausgestattet mit USB und Fire-Wire-Schnittstelle, Papier bis zum Format DIN A3+ kann bedruckt werden, das sind 33 cm mal 48,26 cm. Dieses Format ist auch randlos bedruckbar, diese Option steht auch für die Formate A3, A4, Letter, 10 mal 15 sowie für 13 mal 18 cm zur Verfügung. Außerdem können CDs/DVDs bedruckt werden.
Vom Auspacken bis zur Installation ==========================
Obwohl das Gerät recht voluminös ist, lässt es sich leicht aus der Verpackung nehmen. Separat verpackt die Tinten, der Druckkopf, Treiber-CD-ROMs, Handbücher, 5 Blatt hochwertiges Fotopapier (10 mal 15 cm) zum Ausprobieren, eine bedruckbare CD zum Probieren, der CD-Halter mit Adapter für Mini-CDs und das Netzkabel. Eine Verbindung zum Rechner (USB oder Fire-Wire) fehlt und muß zusätzlich erworben werden.
Wenn der Drucker sein Plätzchen gefunden hat (was bei knapp 60 cm Breite nicht so ganz einfach sein kann) werden erst einmal alle Klebestreifen entfernt, die die beweglichen Teile schützen, auch im Innenraum sind welche zu finden. Das Netzkabel wird eingesteckt und der Drucker kann schon einmal mit dem ausgeschalteten Rechner verbunden werden. Wer USB verwendet, hat die Wahl zwischen zwei Schnittstellen, Full-Speed (USB 1.1) oder High-Speed (USB 2.0). Die langsamere Full-Speed Variante erlaubt Kabellängen bis zu 5m, High-Speed lediglich 3 Meter. Mein Drucker hängt an der langsameren Verbindung mit einem 5 Meter-Kabel (3 Meter Kabel plus 2 Meter USB-Verlängerung) ohne Probleme. Fire-Wire erlaubt maximal ebenfalls nur 3 Meter maximale Kabellänge.
<Exkurs RAM im Rechner> Da der Drucker recht flink ist, ist der Geschwindigkeitszuwachs durch USB 2.0 meines Erachtens nicht so relevant, sofern der Speicher des Computers gut ausgebaut ist. Heutzutage sind ja 512 MByte eher Standard, wenn nicht sogar 1 GByte RAM. Diese sollte man schon haben, wenn man ernsthaft digitale Fotos bearbeitet. Eine 6 Megapixel große Aufnahme wird zum 35 MByte Dateimonster im Tiff-Format bei 16 Bit Farbtiefe. Wer weniger RAM zur Verfügung hat, ist natürlich eher darauf angewiesen, die Bilddatei so schnell wie möglich an den Drucker weiterzuleiten. <Exkurs Ende>
Die Stromversorgung wird durch ein einfaches Stromkabel gewährleistet, das hinten in den Drucker eingesteckt wird. Das Netzteil ist im Drucker eingebaut. Daraus ergeben sich zwei Vorteile: Erstens hat man keine Probleme mit klobigen Netzteilen an der Steckerleiste und zweitens kann das Kabel einfach ausgetauscht werden, wenn es einen Kabelbruch erleiden sollte. Dies Kabel bekommt man in jeder Elektroabteilung.
Wenn die Kabelverbindungen hergestellt sind, der Drucker von allen Klebestreifen erlöst ist, geht es an den Zusammenbau bei ausgeschaltetem Rechner.
Hierzu wird der Drucker eingeschaltet, damit der Schlitten mit der Druckkopfhalterung aus seiner Parkposition rechts aus dem Gehäuse in die Mitte fährt. Die grüne Diode beginnt zu blinken, laut Anleitung müsste man den Initialisierungsprozeß abwarten, was durch eine dauerhafte Anzeige der grünen Betriebsanzeige signalisiert werden würde. Wahrscheinlich würde ich noch heute warten, diesen Bericht nicht schreiben können, wenn ich einfach den weiteren Anweisungen in der Anleitung gefolgt wäre, denn die Diode hörte nicht auf zu blinken. Dieser Fehler in der Anleitung war aber auch der einzige.
Anschließend muß der Druckkopf aus seiner Verpackung und schließlich von seiner Plastikschutzkappe befreit werden, um eingesetzt werden zu können. Dann dürfen die nun frei liegenden Kontakte nicht berührt werden, der Druckkopf sollte, wenn überhaupt, natürlich nicht auf die Kontaktfläche abgelegt werden. Am Drucker ist ein Sperrhebel nach oben zu drücken, damit der Druckkopf eingesetzt werden kann. Drückt man den Druckkopf herunter, rastet er entsprechend ein. Der Hebel ist nicht zu schwergängig, aber schwergängig genug, um den Druckkopf zu fixieren.
Jetzt geht es an das Einsetzen der Tintentanks. Acht flache Tintenpatronen sind mitgeliefert, die eindeutig bezeichnet sind, dieselben Bezeichnungen finden sich auch an der Halterung, so dass man die Patronen einfach den entsprechenden Positionen im Gerät zuordnen kann. Die Plastikfolie und ein Schutzdeckel muß noch abgenommen werden, bevor sie in das Gerät gesteckt werden können. Sie rasten einfach ein. Wenn alle acht Patronen eingesetzt sind, wird der vordere Deckel geschlossen, erst dann hört die Diode auf zu blinken und leuchtet dauerhaft.
Daraufhin sollte man Papier einlegen. Hierfür wird der hintere Deckel geöffnet, der in zwei Stufen aufklappbar ist. Auf diese Weise können auch großes DIN-A3-Papier eingelegt werden. Ist das Papier eingelegt, wird der Drucker ausgeschaltet.
Anschließend wird der Rechner eingeschaltet, die Treiber-CD eingelegt und installiert. Man hat die Möglichkeit zwischen einer "einfachen" und einer "benutzerdefinierten Installation". Die "einfache" installiert alle Komponenten inklusive dem Handbuch. Das Handbuch sollte mitkopiert werden, es ist um einiges ausführlicher als das Druckwerk. Treiber und Handbuch benötigen 65 MByte (50 MByte Treiber und 15 MByte das Handbuch). Die Installation geht sehr einfach vonstatten, der Drucker wird erst (!) eingeschaltet, wenn das entsprechende Programmfenster dazu aufruft. Der Rechner sollte dann neu gestartet werden, die Installation ist schon abgeschlossen.
Noch kann aber nicht gedruckt werden, der Druckkopf muß noch ausgerichtet werden. Hierzu ruft man wie in der Anleitung beschrieben unter Windows XP in der Systemsteuerung "Drucker und Faxgeräte" auf, unter "Eigenschaften" gelangt man an den Treiber, damit auch an die Wartungsfunktion. Ein Testmuster wird gedruckt mit Zahlenangaben, die Nummern mit den geringsten Unregelmäßigkeiten werden herausgesucht und in das Treiberfenster eingetragen. "OK" veranlasst den Drucker, ein weiteres Testmuster auszudrucken und den Druckkopf auszurichten, das war's. Die zweite Seite dient nur der Kontrolle, der ganze Vorgang ist recht einfach, die Testmuster eindeutig. Im Prinzip kann jetzt gedruckt werden, aber vielleicht sollte man sich doch noch vertraut machen mit den
Bedienelementen =============
Von außen sieht man dem Drucker nicht an, dass es sich um einen Fotodrucker handelt. Kein Display, keine Einschübe für Speicherkarten. Das macht durchaus Sinn, denn ernsthafter Fotodruck kommt nicht ohne Bildbearbeitung aus, so dass Displays und Karteneinschübe letztlich überflüssig sind. Wer dennoch seine Fotos sofort gedruckt haben möchte, kann die Kamera mit dem Drucker verbinden, an der Frontseite befindet sich ein USB-Anschluß, der Drucker kann hiermit Daten direkt von der Kamera verarbeiten, sofern die Kamera dies unterstützt. Der Drucker ist PictBridge-kompatibel.
Ansonsten befindet an der Frontseite links der Ein/Aus-Ausschalter, eine Taste zum Abbruch des Druckvorgangs bzw. zum Fortsetzen und eine Diode, die den Betriebsstatus des Druckers signalisiert.
Rechts befindet sich noch ein ins Gehäuse versenkter Hebel, der die Papierablage leicht anwinkelt und fixiert, damit die Führungsschiene für bedruckbare CDs/DVDs eingesetzt werden kann.
Treiberfunktionen =============
Alle Parameter für den Druck werden im Menü eingestellt, normalerweise erreicht man die Einstellungsparameter über die zu druckende Anwendung unter "Drucker" ->"Eigenschaften" bzw. aus dem Windows-XP-System heraus unter "Systemsteuerung" -> "Drucker & Faxgeräte" -> "Eigenschaften" mit dem Button "Druckeinstellungen".
Fünf Register stehen zur Verfügung: "Optionen", "Seite einrichten", "Stempel/Hintergrund", "Effekte", "Profile" und "Wartung".
a) Optionen --------------
Unter der sinnvollerweise ersten Registerkarte werden für die erstrebte Druckqualität alle relevanten Parameter eingestellt, optimiert sind die Einstellungen (natürlich) für Canon-Fotopapiere. Man wählt den Medientyp aus (professionelles Fotopapier, Glanzpapier, Normalpapier, bedruckbaren Datenträger usw.). Die Papierzufuhr wird automatisch eingestellt, denn das Gerät ist nicht Duplex-fähig, so daß man manuell nicht eingreifen braucht. Entweder man druckt auf Papier, dann stellt sich der Papereinzug ein oder man bedruckt eine CD/DVD, dann stellt sich der Papiereinzug automatisch um.
Die gewünschte Druckqualität ist einstellbar, wenn ein gewähltes Papier dies nicht anbieten kann, wird die Auswahl hier eingeschränkt. So kann man beispielsweise kein Normalpapier mit höchster Qualitätsstufe (Fotoqualität) bedrucken.
Aber aufgepaßt: Wer sich auf die Auswahlfelder verläßt, holt nicht das Optimum aus seinem Drucker heraus. Wer "benutzerdefiniert" anklickt, kann per Schieberegler die Fein-Einstellung noch um eine Stufe erhöhen zu Ungunsten der Geschwindigkeit, was aber m. E. nicht ins Gewicht fällt. Auch die Darstellung der Halbtöne ist beeinflußbar, für beste Qualität sollte die Schaltfläche "Diffusion" angeklickt werden.
Wer hochwertige Ausdrucke erstellt und sein Farbmanagement selbst im Griff hat, müssen sämtliche Farbeinstellungen deaktiviert werden, natürlich mach man dies unter "Farbeinstellungen", hier muß "manuell" aktiviert werden. Dann hat man Zugang zu weiteren Einstellungen, die Farbbalance der Druckgrundfarben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz kann eingestellt werden, die allgemeine Intensität der Farben, außerdem kann ICM (de)aktiviert werden. Hierhinter verbirgt sich das Windows-eigene Farbmanagement (Image Colour Management), was selbstverständlich deaktiviert sein muß fürs eigene Farbmanagement, "Bildtyp" muß auf "keine" eingestellt sein, ansonsten "optimiert" man den Ausdruck für verschiedene Zwecke, "Grafik" sorgt beispielsweise für peppigere Farben.
Sinnvoll ist es außerdem, die Option "Vorschau" auszuwählen. Falsch eingestellte Farben erkennt man dann bereits auf dem Bildschirm, weil vor dem Ausdruck die auszudruckenden Farben auf dem Monitor simuliert werden. Da jeder Monitor Farben anders darstellt (RGB statt CMYK), können hier natürlich nur Annäherungen dargestellt werden. Wichtig ist auf jeden Fall, daß die Farbräume korrekt eingestellt sind.
b) Seite einrichten =============
Diese Optionen kennt eigentlich jeder Drucker, eingestellt wird, welches Papier in welchem Format hochkant oder im Querformat in wieviel Exemplaren bedruckt werden soll.
c) Stempel/Hintergrund =================
Dieses Feature wiederum besitzt nicht jeder Drucker, wahrscheinlich, weil man darauf verzichten kann. So kann man seinen Ausdruck zusätzlich mit den Texten "Vertraulich", "Wichtig", "Geheim" u. a. versehen, die links oben auf entweder jeder Seite oder nur auf der ersten Seite erscheinen. Der Text "Nur für den internen gebrauch" wird diagonal über das Dokument gedruckt. Selbstverständlich kann man auch eigene Texte definieren.
Mit der Hintergrundfunktion kann man Hintergünde, die als Bitmap-Dateien abgelegt sein müssen, drucken. Dies kann für Briefpapiere ganz nützlich sein, die Intensität ist natürlich frei wählbar.
d) Effekte =======
Hier lassen sich Farben automatisch für Illustrationen aufpeppen, Sepia-Effekte u. a. Einfärbungen können erzeugt werden, Bildrauschen kann entfernt werden. Die Intensität der jeweiligen Effekte kann frei gewählt werden, aber so etwas sollte man doch seinem Grafikprogramm überlassen, weil dort dann doch mehr Optionen zur Verfügung stehen. Schön, daß man die Wirkung der Effekte an einer Bildvorschau vorab beobachten kann, wenn man nicht weiß, was ein Sepia-Farbton ist…
e) Profile ======= Angesichts der Vielzahl der möglichen Optionen ist die Möglichkeit, seine Einstellungen zu speichern und als Profil zu hinterlegen, genial. Hier scheint aber ein kleiner Bug vorzuliegen: Ein einfacher Klick auf den Profilnamen und auf die Schaltfläche "OK" ist der falsche Weg, die Einstellungen zu übernehmen. Man muß den Profilnamen doppelt anklicken, dann erscheint ein Fenster mit der Abfrage, ob die aktuellen Einstellungen mit den Profileinstellungen überschrieben werden sollen. Ein Klick auf "Ja" aktiviert die abgespeicherten Parameter.
f) Wartung ========
Diese Option findet sich nicht nur im Druckertreiber unter "Druckeinstellungen", sondern auch schon im Druckertreiber selbst unter "Eigenschaften" im Ordner "Drucker und Faxgeräte". Hier kann ebenfalls alles das angewählt werden, was man von Tintenstrahlern erwartet: Ausrichten der Druckkopfdüsen, "Reinigen" und eine "Intensivreinigung" kann angewählt werden oder ob der Drucker sich selbständig An- und Ausschalten soll.
Schön, daß der Drucker ziemlich wartungsfrei ist. Billigdrucker kann man ja kaum eine Woche außer Betrieb haben, ohne daß die Düsen verstopfen. Beim Canon ist dies anders, auch nach ein paar Wochen ohne zu drucken werden die Bilder nicht streifig oder fleckig.
Geschwindigkeit ============
Farbfotos werden recht schnell ausgedruckt im Vergleich zu anderen Druckern, allerdings benötigt der Drucker im Textdruck bei höchster Qualität pro Seite 1 Minute und 15 Sekunden (die Seite nicht eng layoutet). Dies umfasst bei diesem Text hier aus Winword heraus z. B. den Textumfang vom Satzteil "Vorgang ist recht einfach" bis "a) Optionen", also 1421 druckbare Zeichen. Die gemessene Zeit schließt den Papiereinzug mit ein. Legt man einen großen Stapel Papier ein, ist der Drucker recht schnell startbereit. Hochwertiges Fotopapier, das ohnehin dicker ist, lege ich kaum seitenweise ein, sondern nur einzeln. Dann benötigt der Drucker erst einmal eine gewisse Zeit, bis das Papier "gefunden" wurde. Das Einzugswerk ist relativ lange aktiv, manchmal hört es sich an, als ob nicht vorhandenes Papier eingezogen werden soll. Probleme mit dem Einzug traten aber nicht auf.
Textdruck =======
Die Qualität des Textdrucks ist vollkommen in Ordnung, wer häufig ausgedruckte Texte von verschiedenen Druckern sich anschaut, erkennt aber, das der Ausdruck von einem Tintenstrahler stammt. Das Schwarz ist zwar tief, das Schriftbild wirkt aber weniger elegant im Vergleich zu meinem recht alten (ca. 10 Jahre) HP Laserjet 5L. Wer aber nutzt das gute Stück denn für schnöde Texte ?
Fotodruck =======
Vollkommen anders der Fotodruck ! Hier spielt der Canon alle seine Stärken aus. Schade, dass man die Qualität der Fotos nicht online zeigen kann. <Exkurs Service> Wer kauft schon gerne die Katze im Sack ? Auf der Canon-Webseite kann man sich zum Austesten Fotos vom Gerät seiner Wahl ausdrucken und nach Hause schicken lassen, nachdem man die Dateien hochgeladen hat. Wer den Service in Anspruch nehmen möchte, sollte aber nicht den Fehler machen, die Dateien in irgendeiner Weise zu verkleinern. Am besten im 16-Bit-Tiff Format hochladen, dann werden schöne Prints daraus. Eine solche Datei umfasst aber ca. 35 Myte bei 6,1 Megapixel.
Zur Wahl stehen neben dem i9950 die Geräte der Pixma-Reihe und der Selphy DS 700 sowie einige Multifunktionsmodelle.
Der Link: http://www.yourprint.canon-europe.com/index.html?locale=de_DE&context=Fotango::YourPrint::YourPrint_DE
bzw. die Eingangsseite: http://www.canon.de/for_home/your_print/index.asp
<Exkurs Ende>
Zurück zur Druckqualität: Vorab muß ich natürlich festhalten, dass eine solche sehr gute Qualität kaum erreicht wird mit einfacher Software und preiswerten Kameras. Einen typischen Anfängerfehler darf man natürlich nicht machen: die Bilder herunterrechnen, bis die Pixelzahl bzw. die Angaben in Zentimeter in irgend einer Weise mit dem Maßen des Fotopapiers übereinstimmen. Für den optimalen Ausdruck gilt, die Bildgröße über den Parameter ppi (Pixel pro Zoll) anzupassen. Auch diese Einstellungsmöglichkeit findet man in den Bildverarbeitungsprogrammen unter "Bildgröße". Was bedeutet das ? Hier ist nun kein Bildschirmpixel gemeint, sondern ein Pixel des Druckers. Die optische Qualität steigt, je enger ich einzelne Pixel aneinander drucken kann. Hochwertige Prints benötigen ungefähr 300 ppi, aber auch ca. 220-250 ppi sind vollkommen in Ordnung, gerade auch für den Posterdruck, weil große Bilder nicht aus unmittelbarer Nähe betrachtet werden.
Bei einem 6,1 Megapixel großem Ausgangsbild erreicht man mit ca. 250 ppi einen DIN-A4-Ausdruck (also ca. 20 mal 30 Zentimeter), für einen Ausdruck mit 30 mal 40 Zentimetern benötigt man ca. 180 ppi, für Poster, die eben nicht gerade aus nächster Nähe betrachtet werden, vollkommen ausreichend. Einfacher hat man es natürlich mit mehr Megapixel als Basis, es müssen aber dann schon deutlich mehr Pixel sein, ein oder zwei Megapixel mehr machen nicht allzu viel aus.
Die meisten Fotos druckt man sowieso eher im kleineren Format aus, beliebt sind 10 mal 15 Zentimeter. Hierfür können mehr als 500 ppi eingestellt werden. Das Ergebnis ist überwältigend ! Mein Referenzbild ist das Foto einer Katze, es ist wirklich jedes einzelne Haar ganz deutlich zu erkennen (ohne dass ich das Bild überschärft habe). Selbst ein Labor würde sich mit dieser Qualität schwer tun, der 08/15-Schlecker oder Rossmann-Abzug kann da nicht mithalten, der Drucker spielt in einer vollkommen höheren Liga ! Diese kleinen Details sind der absolute Hammer, schade, dass dies hier in keiner Weise dargestellt werden kann. Auch ein Beispielbild ist Unsinn, da ich es herunterskalieren müsste für das Web. Insofern muß man meiner Begeisterung eben glauben schenken bzw. mir vertrauen ;-)
Tipps für Farbtreue ==============
Eine Anmerkung vorab: ohne einen kalibrierten Monitor geht es kaum, hierzu muß man entweder visuelle Tools nutzen, wie sie in Photoshop, Photoshop Elements oder Paint Shop Pro 9 integriert sind, bedeutend besser ist allerdings ein Harware-basiertes Tool wie der Spyder Pro von Colorvision (Bericht hierüber wird folgen).
Der Drucker neigt in den Grundeinstellungen zu einem leichten Rotstich, dank Kalibrierung (siehe mein Bericht hier über den PrintFix) kann man dem sehr leicht Herr werden. Ohne Hilfsmittel muß man natürlich ein wenig probieren, m. E. ist es ausreichend, die mitgelieferten Farbprofile (die natürlich nur fürs Canon-eigene Papier definiert sind) zu nutzen, sofern das Grafikprogramm diese Möglichkeiten überhaupt bietet. Wenn in der Vorschau die Farben nicht stimmen, dann ist es der einfachste und richtige Weg, die Option "Proofing" (Photoshop) des Grafikprogramms auszuwählen.
Lautstärke =======
Das Druckgeräusch ist kaum störend, nur der Papiereinzug fällt etwas negativ aus dem Rahmen. Ansonsten ist der Drucker ziemlich leise.
Mitgelieferte Software ================
Canon liefert diverse kleine Tools mit, die aus meiner Sicht weniger nützlich sind, denn wenn man einen solchen Drucker sein Eigen nennt, dann hat man wohl auch ein vernünftiges Grafikprogramm und benötigt nicht die kleine Canon-Tools mit einer Ausnahme, denn:
Da war doch noch was ================
Genau ! Man kann auch CDs/DVDs bedrucken ! Hier ist das Tool "PrintBox" fast unersätzlich, man erspart sich jede Menge Probiererei. "CD" angewählt, hat man alle Covergrößen und -möglichkeiten zur Verfügung, vor allem die Gestaltung CD selbst ist einfach dank der Druckvorlage.
Mechanisch ist der CD-Druck ein wenig aufwendiger, man muß erst einen Hebel betätigen und den CD-Träger einlegen, dann wird die CD von vorn eingezogen und bedruckt. Ein wenig mulmig war mir schon, als ich dies zum ersten Mal machte, aber es funktioniert tadellos !
Fazit ====
Der Drucker ist schnell und leise, die Qualität der Bilder lässt kaum etwas zu wünschen übrig. Nur der kleine Rotstich ist für Laien vielleicht schwierig in den Griff zu bekommen. Ein toller Drucker !
Wer heut zutage in der Medienbranche mithalten will, lernt schon im Studium, dass es auf die Größe ankommt. Das hab auch ich erfahren müssen und nach zwei Semestern, in denen ich etliche Euros in Copyshops und Druckereien für Überformatdrucke gelassen hab ...
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Pro: Schneller Fotodruck Kontra: umständliche Einstellung der Software
...Wer sich für den i9950 entscheidet, der möchte sicher Fotos drucken, Fotos in absoluter Fotoqualität. Damit das auch gelingt, ist es hier bei diesem Canon Drucker nicht einfach damit getan, die Software zu installieren und dann das Gerät anzuschließen. ...
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Druckqualität
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Betriebskosten
Support/Service
sehr hilfreich
16.03.2005
Kurzbewertung zu Canon i 9950 Bewertung für Canon i 9950von
elliaristo
-Ich habe insgesamt 3 Canon-Drucker. Den 9950i seit 2 Jahren im Dauergebrauch.
-Durch integrierten Druckkopf hohe Aufmerksamkeit auf die Funktion der Druckdüsen.
-Für User mit null-Ahnung sehr problematisch, wenn der Drucker längere Zeit nicht benuzt w
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Pro: tolle Qualität und A3 Ausdrucke Kontra: Tintenpatronen sind sehr klein und damit schnell leer
Ich besitze den Canon i9950 jetzt seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden. Die Qualität der Ausdrucke ist sehr sehr gut, die Farben wirken sehr echt. Der Drucker druckt mir problemlos A3 Seiten z.Bsp. auf Hochglanzpapier aus. Ich habe immer von jeder ...
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Pro: Gut, günstig, schnell Kontra: Sortiment könnte größer sein
...Hallo Mitbürger,
seit numehr einigen Jahren beziehe ich Bürobedarf von druckerzubehoer.de und habe durchaus gute Erfahrungen gemacht. Unschlagbare Preise, gute Qualität, keine langen Lieferzeiten, Fragen per Mail werden zügig beantwortet und Gratisangebote gibt es auch - was will man mehr.
Ich teile dies mit, um Ängste bei Erstbestellern zu nehmen. Mit Skepsis habe auch ich seinerzeit die 1. Bestellung aufgegegen, weil ich dachte, so niedrige Preise, da kann doch was nicht stimmen. Aber es stimmte alles!
Mehr Geld kann man nicht sparen. Inzwischen ist auch mein Bekanntenkreis von druckerzubehoer.de begeistert.
Schade nur, daß das Sortiment nicht größer ist. So konnte ich keinen neuen Druckkopf für meinen Canon Pixma iP8500 bei druckerzubehoer.de bekommen und auch nicht die Pflegpatronen grün und rot.
M. f. G. Hans A....
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Pro: satte Farbe, sehr gute Deckung Kontra: gerade noch akzeptabler Preis
.... Meiner Meinung nach sind die Verpackungen von Canon sehr groß für den Inhalt. Der Pappkarton ist fast 50% größer, als die Canon BCI-6R I9950 selber. Das war aber schon immer so bei Canon. Die Schachtel ist aus Pappe und im Großen und Ganzen rot bedruckt. Man findet dort die Angaben, in welche Drucker man diese Patronen einsetzen kann. Außerdem steht dort das Verfallsdatum, sowie der Hersteller und einige Hinweise. Oben ist der Karton ebenfalls rot und es steht mit weißen Buchstaben CANON drauf.
Die Verpackung ist leicht zu öffnen. Der Pappkarton lässt sich leicht aufreißen, aber nicht wieder verschließen. Ist auch sinnlos, denn man steckt die Patrone ja nicht wieder in die Schachtel.
Die Patrone ist zusätzlich in einer durchsichtigen Kunststoffhülle, die verschweißt ist. Auch diese lässt sich nicht wieder verschließen. Um sie zu...
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