Erfahrungsbericht über "Car 2 Go"

veröffentlicht 21.11.2010 | RoneryWulf
Mitglied seit : 27.02.2010
Erfahrungsberichte : 46
Vertrauende : 0
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro innovatives Konzept, Preise okay, Idee ist klasse, Service super
Kontra ein paar Kleinigkeiten
besonders hilfreich
Service
Niederlassungsdichte / Filiale:
Auswahl Wagentypen:
Zustand der Fahrzeuge:
Fahrzeugklasse:

"In Ulm, um Ulm und um Ulm herum..."

... fahren kleine blau-weiße Smarts.

Könnte so die Zukunft des Nachverkehrs aussehen? Daimler betreibt gerade ein kleines, aber feines Modellprojekt im schönen Schwabenland. Genauer gesagt in Ulm. Da ich die schicken Smart momentan tagtäglich vor der Nase habe, dachte ich, stelle das Ding doch der Ciao-Community einfach einmal vor.


Car2Go - Was ist das?
Carsharing - das ist hier das benutzte Schlagwort. Die Ciao-Kategorie Autovermietung trifft es da eher nur auf den zweiten Blick. Kurz gesagt gibt es überall in der Stadt an belebten Plätzen markierte Parkplätze, auf denen Smarts stehen. Diese Wagen können von Jedem, der sich vorher einmalig für Car2Go registriert hat, von einer Sekunde auf die Andere gemietet werden um von A nach B zu kommen. Dabei wird minutengenau oder mit Höchstsätzen für Stunden und Tage abgerechnet. Eingeschränkt ist man dabei durch die Ortsgrenzen nicht, obwohl der Fokus des Modellprojekts ganz klar auf dem Stadtverkehr liegt. Wird das Fahrzeug nicht mehr benötigt, kann man es einfach auf irgendeinem öffentlichen Parkplatz abstellen und sich abmelden. Die Mietzeit ist dann sofort beendet. Die Fahrzeuge werden anschließend von Service-Mitarbeitern wieder eingesammelt und koordiniert auf eine der markierten Stellen gefahren. Ziel des Projekts ist es die Umwelt durch die verbrauchsarmen Smarts zu schonen und den öffentlichen Nahverkehr zu entlasten. Noch dazu ist es natürlich unheimlich praktisch, immer ein Auto "griffbereit" zu haben. Ist man in der Fußgängerzone mit vollgepackten Taschen unterwegs, geht man zum nächsten markierten Car2Go-Parkspot und schon hat man einen fahrbaren Untersatz. Eine klasse Idee, die Beachtung verdient! Derzeit wird das Modellprojekt in der schwäbischen Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm sowie in der texanischen Großstadt Austin in den Staaten getestet. Soweit einmal ein kurzer Überblick über das Konzept.


Ein Modellprojekt im ständigen Wandel
Hinter alldem steckt der Daimler Konzern, welcher eben auch die Smarts baut. Da ich Ulm im regelmäßigen Abstand von ein paar Monaten besuche um bei meinen Eltern vorbeizuschauen, konnte ich die Entwicklung von Car2Go praktisch aus erster Hand miterleben. Alles fing Ende 2007 an, als man in Ulm kräftig die Werbetrommel rührte, um die eher bürgerlichen Schwaben für die neue Idee zu gewinnen. Überall, besonders im Herzen Ulms auf dem Münsterplatz gab es Veranstaltungen. Zusätzlich wurden die Ulmer durch die herumfahrenden Mitarbeiter des Daimler-Forschungszentrums die Car2Go-Smarts täglich vor Augen geführt. Rund 500 Mitarbeiter des Forschungszentrums auf dem Eselsberg wurden so zu fahrenden Werbeplakaten und das mit Erfolg! Der Anteil der weiß-blauen Smarts im Ulmer Stadtbild wuchs quasi seit der offiziellen Einführung im April 2008 bei jedem Besuch ein wenig an und erfreut sich großer Beliebtheit. Ich schätze mal inzwischen dürften 300 bis 400 Smarts die 120.000 Einwohner-Stadt bevölkern. Auch bei mir. 2009 habe ich mich auch einmal registrieren lassen. Car2Go sollte eigentlich nur ein halbes Jahr laufen, nun sind wir fast bei zwei Jahren. Es läuft einfach zu gut, so dass das Geschäftsgebiet immer weiter erweitert wurde. War es zuerst nur auf den Stadtkern Ulm begrenzt kamen mit der Zeit immer mehr Vorort dazu, zuletzt wurde auch Neu-Ulm mit eingezogen. Zeitgleich wurde auch in Austin/Texas im November 2009 ein Testlauf gestartet. Für 2011 ist dann der große Wurf in Deutschland geplant, es geht in die erste richtig große Stadt - nach Hamburg. Ich bin mir eigentlich sicher, auch da wird Car2Go schnell ein wachsender Bestandteil des Stadtbildes werden.

Warum man gerade Ulm gewählt hat? Ganz einfach, es lag meiner Ansicht nach ziemlich nahe. Zunächst gibt es das Daimler-Forschungszentrum auf dem Eselsberg, man ist also bereits in der Stadt präsent. Dann ist Ulm eine nicht allzu große Universitätsstadt mit vielen jungen, offenen Menschen, die sich gerne einmal den Umweltschutz auf die Fahnen schreiben. Das passt schon, wenn man nicht gleich Tausende von Smarts als Test durch die Gegend fahren lassen will, wie es in Berlin oder eben Hamburg der Fall gewesen wäre. Was mich doch etwas stutzig macht ist, dass man versucht in Austin/Texas Fuß zu fassen. Mitten in der von der Ölindustrie lebenden Stadt sollen die volumenreichen US-Autos durch Smarts ersetzt werden? Klingt interessant, wohl so eine Art Härtetest.


Und wie macht man mit?
Es haben sich mittlerweile über 8000 Ulmer für Car2Go registrieren lassen. Und warum konnte man diese doch recht stolze Zahl erreichen? Weil es ganz einfach ist. Anmelden kann man sich sowohl auf der Website Car2Go.com, sowie an den zahlreichen Ständen in Ulm/Neu-Ulm oder einfach an der Zentralen Verwaltung im Ulmer Stadthaus auf dem Münsterplatz. Im Prinzip muss einfach nur das Übliche angegeben werden. Name, Adresse und Co. . Da man ohnehin ins Ulmer Stadthaus muss - um die Gültigkeit des Führerscheins überprüfen zu lassen - würde ich den Anmeldebogen einfach da abgeben. Ist alles okay, erhält man einen Aufkleber mit einem Chip, der auf den Führerschein geklebt wird. Damit lassen sich später die Smarts öffnen. Ebenso gibt es dazu eine PIN, mit der man später die Sauberkeit des Fahrzeugs bewerten kann und das Navigationssystem sowie den Service per Freisprechanlage nutzen kann. Ihr merkt schon, Daimler hat sich da ein ganz edles Konzept zusammengebastelt. Davor kann man wirklich nur den Hut ziehen. Für die Registrierung ist man mi einmalig 19 Euro dabei. Nun gut, ich denke damit lässt sich leben. Ein wenig schade finde ich, dass ein Besuch im Stadthaus ohne Wenn und Aber notwendig ist. Gerade für die Touristen in der Stadt - und davon gibt es wegen des Ulmer Münsters viele - ist das doch recht umständlich. Das finde ich schon Schade, gerade da man Touristen als eine der großen Zielgruppen ansehen kann. Aber ich glaube wohl kaum, dass Amerikaner, Engländer oder Japaner wegen derartiger Lappalien extra nach Ulm reisen werden. Ich schätze mal in der Praxis wird irgendwie das über die Reisebegleitung erledigt, aber einfach und unkompliziert sieht anders aus.


Wie funktioniert das Ganze?
Vor der entspannten Stadtfahrt hat der Mann über den Wolken die Suche gesetzt. Sprich man muss erst einmal der Traumauto seiner Begierde, auch Smart genannt, finden. Da hat das Car2Go-Team allerdings gleich mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wie man möglich schnell an seinen Elefantenschuh kommen kann. Zum Einen gibt es für die stolzen Besitzer eines iPhones eine App mit der sämtliche verfügbaren Fahrzeuge in der Nähe auf einer Karte eingezeichnet werden. Dann gibt es noch freundliche Damen und Herren in einem Call Center, die einem für 20 Cent die Minute auf den rechten Weg bringen können. Oder, und das mache ich in diesem Fall. Man geht ganz altmodisch drauf los zum nächsten markierten Car2Go-Parkplatz. Diese sind eigentlich in der Nähe fast aller wichtigen Punkte zu finden. Am Einfachsten, man geht einfach ins nächste Parkhaus, in jedem in Ulm gibt es ein paar Smarts, die nur auf eine Spritztour warten. Hoffentlich... denn leider ist die Verfügbarkeit ein großes Manko von Car2Go. Insbesondere an den Parkplätzen am Bahnhof ist zu Stoßzeiten leider nichts zu holen.

Hier eine kleine Auswahl für Ortskundige:
  • Ulmer Theater, Zeitblomstrasse, Ecke Neutorstraße
  • Klosterhof Söflingen, Am Tor zur Klingensteiner Straße
  • Bahnhof Ulm, Friedrich-Ebert-Straße (neben dem Citybahnhof Ulm)
  • Parkhaus Am Rathaus 1.UG oder 2.UG (Treppenhaus Ost), Neue Straße
  • Messe Ulm, Böfinger Straße (Straßenbahnhaltestelle)
  • Hochschule Neu-Ulm, Wileystraße

... um nur mal einige Beispiele zu nennen. Die komplette Liste ist unter car2go.com/ulm/ einsehbar.


Hat man einen freien Smart ergattert, kann dieser über den Chip auf dem Führerschein geöffnet werden. Dazu muss der Führerschein nur über eine Apparatur an der Windschutzscheibe gezogen werden. Die leuchtende LED springt dabei von rot auf grün und der Wagen lässt sich öffnen. Wenn man am Bord Computer dann noch seine PIN eingibt, kann es los gehen. Alle notwendigen Papiere wie der Fahrzeugschein befinden im Fach des Armaturenbretts der Beifahrerseite. Das Ende der Anmietung funktioniert genauso, einfach den Führerschein von außen an die Windschutzscheibe halten. Der Clou an der Sache ist, dass man sich auch abmelden kann, wenn man beispielsweise den Wagen geparkt hat und in der Fußgängerzone einkaufen geht. Man geht shoppen und zwei Stunden später meldet man sich eben wieder an. Allerdings ist das Fahrzeug in der Zwischenzeit Freiwild und kann von jedem angemietet werden. Es kann also gut sein, dass man, wenn man wieder kommt vor einem leeren Parkplatz steht. Genau das ist mir passiert. Vor einer Woche bin ich mit meinem Vater in ein Industriegebiet ziemlich weit weg vom Schuss gefahren, um uns in Sachen Laminat beraten zu lassen (sind am renovieren). Zwischenzeitlich hat die Firma gegenüber der Schreinerei Schichtwechsel gehabt und schwups, war der Car2Go Smart weg und wir durften 45 Minuten auf den Bus warten. Ich persönlich finde da die Regelung etwas unglücklich. Aber man ist ja selber schuld, hätte man weiter gezahlt und sich nicht abgemeldet, wäre das nicht passiert. So wäre der Smart noch reserviert gewesen. Der Wagen kann nur innerhalb des Stadtgebietes abgemeldet werden. Wie ihr lest, ist die Geschichte denkbar einfach und auch nur so kann das System überhaupt funktionieren. Übersichtlich, transparent und einfach in der Handhabung.


Die eingesetzten Fahrzeuge - Smart ForTwo
Ich kann euch nicht genau sagen, welches Modell im Detail verwendet wird. Aber es handelt sich um umgebaute "Smart FortTwo", sprich Zweisitzer. Also kein Auto mit dem man seine Möbel transportieren kann oder seinen allwöchentlichen Großeinkauf erledigen kann. Das ist ja auch richtig so, so sollen die Smarts ja keinen eigenen PKW ersetzen, sondern Bus und Bahn entlasten im Stadtzentrum entlasten und Menschen einfach nur von A nach B bringen. Außerdem kriegt man so fast überall einen Parkplatz. Der umweltbewusste Charakter des Smarts zeigt sich leider auch in den Fahreigenschaften. Auch wenn Car2Go klar für den Stadtverkehr entworfen wurde, sollte der Wagen wenigstens ein bisschen ziehen. Besonders, da man damit rein theoretisch auch aus dem Schwäbischen bis an die Ostsee fahren kann. Aber der Smart hat eine Beschleunigung wie ein alter Maulesel. Ich schätze mal die Leistung auf 40 bis 50 Pferdchen. Ein wenig seltsam ist auch die Schaltung des Smarts. Der Smart kann sowohl manuell, also mit Kupplung, wie auch automatisch gefahren werden! Habe ich vorher auch noch nie gehört. Standardmäßig ist der Smart auf ein manuelles Getriebe eingestellt, jedoch wird von Car2Go empfohlen, automatisch zu fahren, da dies weniger Sprit verbrauchen würde. Generell ist es ja eigentlich bei normalen PKWs gerade umgekehrt. Ich denke mal, die Automatik schaltet ganz einfach sehr früh hoch, so dass keine hohen Drehzahlen entstehen. Für mich war das jedoch schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Die Ausstattung mit Klimaanlage, Navigationssystem und CD/Radio ist in Ordnung.

Der Smart an sich war bei meinen bisherigen Fahrten (fünf Mal) bisher immer in astreinen Zustand. Über den Bordcomputer kann man die Sauberkeit des Fahrzeugs bewerten. Fällt diese zu schlecht aus, wird von Car2Go wohl ein Putzteufel bei Gelegenheit geschickt. So muss es sein. Bedauerlicherweise hatte ich einmal ein Auto, dass nach kalten Zigarettenrauch gestunken hat. Rauchen im Auto ist eigentlich verboten, aber manche Menschen sind einfach unbelehrbar und begreifen nicht, dass man als Raucher in geschlossenen, engen Räumen ein wenig Rücksicht nehmen sollte. Aber dafür kann Car2Go ja nichts. Der Benzinverbrauch muss übrigens nicht extra bezahlt werden. Sollte man einmal einen Smart mit fast leeren Tank erwischen, kann man mittels einer aufgeladenen Guthabenkarte bei allen Shell-Tankstellen nachtanken ohne eigenes Geld auf den Tisch legen zu müssen. Als kleines Dankeschön für die Umstände schreibt einen Car2Go dafür sogar noch 3,80 Euro in der Abrechnung gut. Top! Kann man da nur sagen.


Der Servicegedanke als tragendes Fundament
Der Service ist ganz klar der Knackpunkt an der Geschichte. Wenn die Autos nicht in ausreichender Anzahl verfügbar sind, nicht rechtzeitig von wer weiß wo zurückgeholt werden, funktioniert die ganze Geschichte nicht. Und genau das klappt überraschend gut, auch wenn es zu Stoßzeiten Engpässe gibt. Da zählt dann schon fast das Recht des Stärkeren, wenn es darum geht den letzten Smart vom Parkplatz zu mopsen. Auch die Damen und Herrn an der Hotline, welche kostenpflichtig ist, sind durchaus freundlich und kooperativ. Man merkt schon, dass sie wissen was sie tun, wenn man mal eine Frage zum Navi hat oder nachfragt, wo der nächste Smart steht. Ein kleiner Tipp: Per Freisprechanlage im Smart ist der Anruf kostenlos. Jedenfalls ganz dickes Lob an die Car2Go Crew!


Die preisliche Seite
Ulm ist als Stadt doch recht übersichtlich. Man kann eigentlich pauschal sagen, dass man innerhalb von 20 Fahrminuten fast alle Punkte des Stadtkerns erreichen kann. Car2Go kassiert im Minutentarif 0,19 Euro. Bei 20 Minuten kommt man also auf 3,80 Euro. Für eine volle Stunde wird ein Höchstbetrag von 9,90 Euro kassiert. Gut, das ist etwas teurer als der Bus (1,90 pro Einzelfahrt). Aber nicht vergleichbar mit einem Taxi. Ich finde die Preise haben eigentlich ein recht faires Niveau. Früher gab es noch eine Pauschale für 24 Stunden über 49 Euro, aber es gab wohl genug Experten, die das Nachverkehrsmittel lieber für Urlaubsfahrten nach Südfrankreich zweckentfremdet hatten. So dass die Tagespauschale entfallen ist und die Nutzung des Smarts auf langen Strecken, bei denen man sich nicht zwischendurch abmelden kann, unattraktiv wird. Für einen Smart wäre ein Preis von knapp 240 Euro am Tag reiner Wucher. Die richtige Maßnahme zur richtigen Zeit. In Hamburg, wo Car2Go im April 2011 eingeführt werden soll, fallen die Preise übrigens durchschnittlich rund 20% höher aus. Selbst das finde ich angemessen, da Car2Go in einer weitläufigen Metropole einfach auch mehr Aufwand hat.

An sich ist Car2Go durchaus eine preisgünstige Angelegenheit, es sei denn man macht Fehler. Zum Einen denke ich daran, dass man das Abmelden vergessen kann oder auch mal den Wagen ins Halteverbot stellen kann. Gerade Letzteres geht dann zum Beispiel richtig ins Geld. Wenn man Pech hat, darf man dann bezahlen, dass ein Car2Go Mitarbeiter den Wagen umparken muss. Kostenpunkt 25 Euro. Noch teurer wird es natürlich, wenn der Wagen abgeschleppt wird. Dann darf man die Abschleppkosten zuzüglich 100 Euro zahlen. War die Radarfalle mal wieder schneller, kommen zu eventuellen Bußgeldern und Punkten eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro dazu. Aber wie gesagt, das sind ja eher alles Ausnahmen und wer sich im Straßenverkehr nicht benehmen kann, hat es irgendwie dann auch verdient.


Empfehlenswert?
So, ich hoffe ihr habt beim Lesen gemerkt, dass ich schon ein wenig von der Idee hinter Car2Go angetan bin. Hoffentlich konnte ich euch (gerade falls ihr in Ulm oder Hamburg lebt) davon überzeugen, diesem wunderbaren Modellprojekt eine Chance zu geben. Ich meine, klar. Car2Go hat noch gewisse kleinere Kinderkrankheiten und ob die ökologische Bilanz wirklich so gut ist, wie behauptet sei mal dahin gestellt. Schließlich werden nicht nur die Autofahrer angesprochen, sondern auch die Bus -und Bahnfahrer. Aber ich finde, dass System hat eine Chance verdient und der Preis stimmt ja auch. Angetan bin ich vor Allem davon, wie wirklich alles ineinander verzahnt ist und funktioniert. Gerade im Bereich Service hätte ich das nicht gedacht, dass es so etwas in Deutschland noch gibt.

Bewertung:
4,5 Sterne - welche ich der guten Sache wegen mal auf 5 aufrunde.

Kontakt und Internetauftritt:
per Telefon (Hotline): 0180 4 000406 (20 Ct. die Minute)
https://www.car2go.com


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24.11.2010; Kleiner Nachtrag zu den "zu teuer" Anmerkungen:
Ich denke mal, ihr seid gedanklich bei der Autovermietung, bei denen knapp 10 Euro die Stunde wirklich eine Luxus-Gebühr wäre. Aber das ist falsch gedacht. Nehmen wir einmal an, ihr wollt aus der Stadtmitte in euer 15 Fahrminuten entferntes Zu Hause fahren. Der Bus kostet in Ulm 1,90 Euro, dafür darf man aber vielleicht - je nachdem wohin - auch einmal eine halbe Stunde warten um zusammengefercht über ewig viele Umleitungen/Umstiege nach Hause zu fahren. Das wird länger dauern als die 15 Minuten. Auto? Bei den Parkhauspreisen? Taxi? Zu teuer. Da ist doch Car2Go eine gelungene Alternative, oder nicht? Hier würde man gerade einmal etwas mehr als für den Bus (ca. 2,50 Euro) zahlen und muss weder warten noch sich halbtot im Bus quetschen lassen. Zu teuer? Finde ich eigentlich nicht! Car2Go ist wie geschrieben eher in Konkurrenz zu Bus und Bahn, nicht zu Sixt oder Avis!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • RIESENFUSS veröffentlicht 23.11.2011
    Anbei die angedrohte Wäsche. Ciao Thorsten
  • RIESENFUSS veröffentlicht 14.11.2011
    Klingt auf jeden Fall gut. Wäsche folgt, kann aber dauern, darum ein temporäres sh. Danke für die chaotische Wäsche. Ciao Thorsten
  • suffocat veröffentlicht 10.11.2011
    Eine tolle Idee und ein toller Bericht von Dir...gerne BH :))! LG Helmut
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Produktdaten : Car 2 Go

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 14/12/2009