Portabler. leistungsstarker Visitenkartenscanner
09.09.2006
Pro:
Gute Schrifterkennung, gute Synchronisation mit Outlook
Kontra:
Lohnt nicht für <100 Visitenkarten, Scannt verblasste Karten fehlerhaft,
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Scan-Qualität:
Geschwindigkeit
Benutzerfreundlichkeit
Installation
Verarbeitung
Bedienungsanleitung
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 pigmeo77
Über sich:
Ehrlich wäret am längsten ...
Für eine übersichtliche, gut strukturierte und formulierte Bewertung...
Mitglied seit:07.09.2006
Erfahrungsberichte:36
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 40 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Seit mittlerweile 2 Jahren besitze ich den CardScan 700c. Zahlreiche Geschäftskontakte, die oftmals mit dem Austausch der Visitenkarten beginnen, brachten mich 2004 dazu Ordnung in meinen Visitenkartenberg zu bringen. Möglichkeit Nr. 1 war, das ganze Material an das Sekretariat weiterzuleiten und abtippen zu lassen. Da dies am Ende jedoch wieder ewig dauert und nur Frust verursacht, habe ich Möglichkeit Nr. 2, die Kartendokumentation automatisch zu vollziehen, vorgezogen. Aufmerksam wurde ich damals aufgrund von Printanzeigen von Corex in einschlägigen Buisinesszeitschriften (z.B. Artikel Wall Street Journal vom 29.09.2004). Die dort angepriesenen Visitenkartenscanner von Corex sollten es schaffen, die Visitenkarten einzulesen, in Kontaktdaten umzuwandeln und diese mit dem eigenen Kontaktmanagementprogramm zu synchronisieren. Genau das war es, was ich wollte, also kaufte ich eines dieser Geräte. Ich holte mir den CardScan 700c (Color) für 399,- Euro, da ich mir dachte, mit einem Schwarz/Weiß-Scanner könnten Informationen verloren gehen.
Hier die Daten des Scanners -Farbe: anthrazit / schwarz; -Größe: 145 x 85 x 40 mm (B/T/H); -Gewicht: 220 g; -Auflösung: 600x1200 dpi; -Scannt Visitenkarten 15 Stk. pro Minute in Farbe (S/W 40 Stk./Min.) - zur besseren Erkennung empfehle ich Farbscan; -Synchronisation mit Outlook, Outlook Express, ACT!, Notes, und GoldMine u.a. möglich; -Zubehör: Installations-CD, USB-Kabel, Benutzerhandbuch, Kallibrierungskarte; Nachdem ich im ersten Schritt die Software von Corex auf dem Rechner installiert hatte (was ohne Problem funktionierte), richtete ich die Adressbuchdatei ein, die Grundlage aller zu erfassenden Kontakte ist. Die anfänglichen Schritte wurden auch sehr ausführlich im mitgelieferten Benutzerhandbuch erklärt. Nun wurde mir zum ersten Mal offenbar, dass dieses Programm von Corex selbst ein Kontaktmanagementprogramm war. Im Benutzerhandbuch wurde erklärt wie ich Kontakte mit aber auch ohne Visitenkarte hinzufügen konnte. Dies ging mir dann doch etwas zu weit, da dieses Managemnentprogramm nur Mittel für den Zweck der Überführung der Visitenkartenkontakt in mein Standartkontaktmanagementprogramm war. Ich wollte kein paralleles Kontaktmanagementprogramm erzeugen. Von vornherein war kar, das dieses Programm nur temporär auf meinem Rechner bleiben würde.
Dies leistet das Kontaktmanagementprogramm von Corex: (1)-Kontakte hinzufügen (durch Einscannen oder per Drag&Drop); (2)-Kontakte synchronisieren mit anderen Applikationen (z.B. Microsoft Outlook); (3)-Kontakte synchronisieren mit einem Pocket-PC oder Handhelt (z.B. Palm); (4)-Kontakte synchronisieren mit CardScan.Net (online); (5)-Infos zu den den Kontakten ergänzen (Tel.,Fax, 2.Adresse,Anmerkungen); (6)-Kontakte organisieren (Kategorien bilden, Dupletten entfernen); (7)-Kontakte suche (Quick-Search oder nach Kategorien); Kontakte mit Backup-Assistenten sichern; (8)-Kontaktdateinen in sicherem Konto von CardScan.Net (Internet) speichern (Online-Zugriff möglich, Automatische online Aktualisierung möglich); (9)-Kontakte leicht erreichen (über Button Emails erzeugen, Website öffnen oder Position auf "MapQuest-Karte" anzeigen); (10)-über Druckassistenten Adressaufkleber und Umschläge drucken; Im Großen und Ganzen nutze ich davon nur einen Bruchteil der Funktionen. Für mich waren die wesentlichen Funktionen Nr. 1-4 und Nr.8. Den Rest der genannten Funktionen kann mein Standartkontaktmanagementprogramm erfüllen (ansonsten hätte ich mir doppelt Arbeit gemacht).
Das Einscannen der Visitenkarte und das Erkennen der Kontaktdaten funktionierte beim größten Teil der Visitenkarten ohne Probleme. Nur bei älteren Karten (die verblasst oder abgerubbelt waren) schlichen sich Fehler ein. So wurden Ziffern falsch interpretiert oder gleich ganz weggelassen. Im Endeffekt führte dies dazu, dass ich den gesamten Datensatz an Kontakten im Adressbuch noch einmal durchgehen musste, um mich zu vergewissern, dass die Kontaktdaten stimmten. Positiv überraschte mich der Scanner beim Scannen von Visitenkarten, die einen farbigen oder gestalteten Hintergrund aufwiesen. Wenn die Schrift fürdas Auge leserlich war, konnte auch der Scanner diese erkennen. Trotzdem ich die dokumentierten Daten noch nachdem Scannen durchsehen und teilweise korrigieren musste, hat mir dieser Visitenkartenscanner CardScan 700c eine Menge Arbeit und Zeitaufwand erspart. Demnächst werde ich mich mal wieder hinsetzen und meine neu angesammtelten Visitenkarten digital archivieren. Mit meinem Standartkontaktmanagementprogramm Outlook arbeitet der Kontaktmanager von Corex prima zusammen. Doch wenn ich fertig bin, werde ich wieder das Corex Programm deinstallieren und die Kartenflut wandert in den Reißwolf. In solchen Augenblicken bin ich wirklich froh diesen Scanner zu besitzen. Der Farbscanner hat im Vergleich zum Schwarz/Weiß-Scanner von Corex den Vorteil einer höheren Auflösung. Dies führt zu einer besseren Schrifterkennung bei grafisch gestalteten Hintegründen.
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10.09.2006 02:22
Hört sich echt klasse an, aber bei meinem STatus als Bürokaufmann-Azubi brauche ich das noch nicht! LG Jonas
10.09.2006 00:20
Sehr ausführlich