Meine ständige Begleiterin... die Exilim EX Z3
04.07.2004
Pro:
Schön klein, macht gute Bilder, sieht "cool" aus ;)
Kontra:
Bilder haben manchmal Probleme mit dem Sonnenlicht, Software wirkt unausgereift
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 Munkus
Über sich:
Mitglied seit:12.07.2001
Erfahrungsberichte:8
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 33 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo meine lieben Ciao-Mitglieder! Nach sehr langer Zeit schreibe ich mal wieder einen Artikel über ein Produkt. Diesmal habe ich mir die Casio Exilim Z3 vorgenommen.
Meine Geschichte: Vor rund zwei Jahren wurde der Wunsch nach einer Digitalkamera immer größer und größer. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich lediglich eine normale Spiegelreflex, die nicht unbedingt kompakt und leicht war. Das hatte zur Folge, dass ich sie nur zu größeren Anlässen mitnahm, weil es nicht so schön aussah, wenn man überall mit dieser Fototasche hinläuft. Außerdem drückt das Gewicht doch nach einiger Zeit auf die Schulter. Wie dem auch sei. Vor rund einem Jahr kam ich durch eine Freundin, die sich in einer Ausbildung befand, die sich mit Fotografieren befasste, auf die Casio Exilim Z3. Sie meinte zu mir, dass es sich hierbei um eine besonders kleine Kamera mit großen Display handeln würde.
Da ja bald mein Geburtstag auf dem Plan stand war mein Wunsch also schon mal klar ;) Die Kamera: Einige Tage später hielt ich dann dieses kleine Gerät in meinen Händen. 3,2 Megapixel, ein 3 facher optischer Zoom und zusätzlich noch ein Digitalzoom zum weiteren vergrößern. Insgesamt hat die Kamera schöne kleine Abmessungen, ist sehr leicht und lässt sich super in der Hosen- oder Jackentasche verstauen. Das Display ist im Vergleich zu vielen anderen Kameras wirklich sehr groß (ich meine um 2 Zoll) und stellt die Bilder, die sich gerade vor der Linse befinden, mit geringer Verzögerung dar. Die Speicherung der Bilder erfolgt wahlweise auf dem internen Speicher oder auch auf SD-Karten. Der interne Speicher der Kamera ist mit 10 Megabyte allerdings so klein bemessen, dass man ihn höchstens als Notreserve benutzen kann. Der Kauf von SD-Karten ist also Pflicht.
Die Software: Die Kamera wird mithilfe einer Dockingstation aufgeladen, über die auch die Bilder von der Kamera auf den Computer übertragen werden. Die Software, die zum Übertragen der Bilder benötigt wird, ist nur für Windows erhältlich und macht auf mich einen eher „wackeligen“ Eindruck. Löscht man beispielsweise Bilder aus dem Bibliothek oder ganze Verzeichnis funktioniert das transferieren der Bilder von der Kamera auf den Computer nicht mehr! Die Meldung dazu ist so viel sagend, dass ich zwei Tage suchen musste, bevor ich endlich verstanden hatte, was die Software von mir will. Daher empfiehlt es sich, dieses Programm ausschließlich zum Übertragen der Bilder zu benutzen und zu nichts anderem. Die Steuerung der Kamera: Für den Einsteiger bieten sich die rund 20 verschiedenen bereits definierten Profile an, die die Kamera auf unterschiedliche Situationen einstellen. So kann man z.B. auswählen, ob man ein Portrait oder eine Landschaft fotografieren möchte und die Kamera stellt entsprechend Kontrast und Lichtverhältnisse ein. Sehr praktisch, wenn man z.B. eine Reihe von Landschaftsaufnahmen machen will. Nachteilig ist allerdings, wenn man zwischen dein einzelnen Profilen wechseln will. Fotografiert man beispielsweise eine Landschaft und will kurz darauf die Freundin (oder den Freund *g*) ablichten hat man so seine Probleme erst das Profil zu wechseln und anschließend abzudrücken. Das nervt auf Dauer doch manchmal etwas. Allerdings kann man die Einstellungen auch alle per Hand vornehmen und umgeht so die Profileinstellungen. Mitunter ist das recht hilfreich.
Die Aufnahmemöglichkeiten: Neben dem einfachen Fotografieren ermöglicht es die Kamera auch, kurze Filme aufzunehmen. Diese sind allerdings auf 30 Sekunden begrenzt und haben eine recht schlechte Bild- und Tonqualität. Aber mitunter ist auch dies eine lustige Funktion der Kamera wenn es darum geht bestimmte Situationen auch mal in Bewegung festzuhalten. Des weiteren kann man auswählen, mit wie viel Megapixeln man fotografieren will. Dies wirkt sich auf die Menge an Speicher aus, die für ein Foto benutzt werden. Ich benutze derzeit zwei 128 MB SD-Karten, welche bei der Einstellung 3,2 Megapixel und gute Bildqualität für rund 120 Bilder reichen. Reduziert man die Megapixel und die Qualität des aufgenommenen Bilder so würden meine Speicherkarten auch für über 1000 Bilder reichen. Allerdings wären die Ergebnisse dann nicht mehr viel wert (jedenfalls nach meiner Auffassung). Die Qualität: Leider gibt es bei Digitalkameras ein Problem. Die Anzahl der Megapixel wird immer mehr erhöht und die Fläche des Sensors, der das Bild aufnimmt, bleibt gleich. Das führt dazu, dass immer mehr Licht benötigt wird, um das Bild zu machen. Mitunter kann es auch dazu kommen, dass ein gewisses „Rauschen“ auf dem Bild liegt. Bei der Z3 kommt dies bei der Einstellung auf 3,2 Megapixel vor, so dass ein Bild, welches man sich auf dem Computer in Originalgröße anschaut nach meinem Empfinden schlechter aussieht, als eines, welches man mit 1,2 Megapixel gemacht hat. Wenn man das Bild allerdings verkleinert ist die Qualität wieder gegeben. Ein weiteres Problem der Exilim ist das Fotografieren von Motiven, auf denen Himmel zu sehen ist. Hier kommt es vor, dass das Sonnenlicht sehr stark betont wird. Das hat zur Folge, dass Bilder überbelichtet erscheinen, obwohl sie es gar nicht sein sollten. Ansonsten gibt es nach meinem Eindruck keine Farbstiche oder dergleichen. Die Bilder haben gute, kräftige Farben und die Schärfe lässt bei richtiger Bedienung der Kamera (sprich nicht verwackeln *g*) nichts zu wünschen übrig.
Fazit: Zwar hat die Kamera mittlerweile ein paar Monate auf dem Buckel; aber ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Kamera. Ich beabsichtige auch nicht, mir in nächster eine neue Kamera zu kaufen, da die Exilim Z3 alle meine Wünsche erfüllt.
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04.07.2004 22:54
Mir reichen meine 2 Megapixel mit meiner Kodak Dinosauria Kamera aus. Aber trotzdem interessant woher die nicht steigende Bildqualität trotz höherer Pixelzahl kommt.
04.07.2004 22:52
Ich habe leider nur so nen billig No Name Ding. Schöner Bericht. LG Sven
04.07.2004 22:50
Schoener Bericht!