Casio Exilim EX-Z4 klein aber fein
04.03.2004
Pro:
Größe,Display,Handling,Design,Menüfunktionen
Kontra:
Blitzlichtreichweite
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Ausstattung
Bildqualität
Akkulaufzeit
Bedienung
mehr
 fredde83
Über sich:
Mitglied seit:18.11.2003
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo liebe Ciaoaner/innen Ich habe mir die Exilim Anfang Dezember quasi als verfrühtes Weihnachtsgeschenk geholt. Ich hatte die Kamera schon länger im Blick, nur der Preis hat mich zuerst noch abgeschreckt. Als sie dann jedoch vom Mediamarkt von 450 € auf 399 € reduziert wurde und das vor Weihnachten, griff ich zu und habe es bis heute nicht bereut.
Die Exilim EX-Z4 wird fast hundertprozentig den Ansprüchen gerecht die ich an eine Kamera Stelle. Ich brauche nämlich die Kamera hauptsächlich für sie auf Partys, Veranstaltungen, Familienfeste etc. mit zu nehmen. Das heißt also zu erst muss sie mal klein sein und das ist sie. Sie passt problemlos in jede Hosentasche, auch wenn man mal ne engere Jeans an hat, und deshalb ist sie fast überall dabei. Trotzdem sind die Knöpfe gut zu bedienen und sie liegt gut in der Hand. Auch das Design ist ansprechen und vermittelt eine edle Optik und ist dabei noch relativ unempfindlich gegen Kratzer.
Lobend zu erwähnen ist das riesige Display, dass selbst bei einer größeren Kamera noch Beindruckend wäre. Es liefert scharfe, nichtverpixelte Bilder in guter Farbqualität. Ich nutze es nicht nur um direkt nach der Aufnahme eines Bildes zu erkennen, ob es gut geworden ist, sondern auch mal um mir am nächsten Tag die Bilder wie auf meinem PC oder in einem Fotoalbum anzuschauen.Der dreifache optische Zoom ist für meine Zwecke absolut ausreichend, da es bisher noch keine Situation gab in der ich mehr gewünscht hätte.Den digitalen Zoom setze ich nur selten ein. Erstaunlich ist, dass eine so dünne Kamera überhaupt einen optischen Zoom hat. Die Technik kommt von Pentax und außer der Optio S4 von Pentax kann glaube ich auch keine Kamera mit vergleichbarer Größe damit aufwarten.
Der Blitz ist für Aufnahmen in einem Radius von drei Metern super. Danach wird er etwas schwach. Ich hab die Erfahrung bei Fussballtunieren und Fastnachtveranstaltungen gemacht. Die Bilder vom Spielfeld bzw. der Bühne sind zwar zu erkennen aber zu dunkel. Da ich nur selten solche Fotos mache fällt dies bei mir nicht stark ins Gewicht. Sollte jemand aber auf so etwas Wert legen rate ich ihm den Kauf zu überdenken, da ein externer Blitz nicht aufgesteckt werden kann. Der interne Speicher von 10 MB ist zu klein außer man macht nur Bilder im 640 zu 480 Format. Ich hab mir für 45 € eine 128 MB SD Karte geholt und die reicht absolut aus. Die Kapazität wurde bei noch keiner Party voll ausgeschöpft und ich mach schon ca. 80 Bilder im 1600 zu 1200 Format und teilweise größer.
Diese 80 Bilder macht auch der Akku locker mit. Selbst wenn bei jedem Bild der Blitz und das Display an sind, das Mikro öfter mal mitläuft und die Bilder ständig und immer wieder von jedem begutachtet werden wollen. ( Die Exilim hat den Spaßfaktor schon auf so mancher Party erhöht. ) Kommen wir nun zur Menüführung. Die wichtigsten Funktionen und Einstellungen hat man schnell erlernt. Das Menü ist übersichtlich und die Einzelnenfunktionen gut zu erreichen, da es wie ein virtueller Ordner mit Karteikarten angelegt ist. Es gibt zwei verschiede Modi die durch das verschieben eines Schalters gewechselt werden. Der eine ist der Wiedergabe Modus. Hier kann man sich die aufgenommenen Bilder und Videos ansehen und löschen, eine Diashow festlegen und die Bilder sogar schon bearbeiten wie zum Beispiel Drehen, Vergrößern usw.. Der zweite Modus ist natürlicher der Aufnahme Modus indem man Bilder Videos oder Tonaufnahmen machen kann. Hier hat man eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten wie Größe, Qualität, EV-Verschiebung, Weißabgleich, ISO, AF-Bereich usw. die für einen Kenner vielleicht alle Vorraussetzung sind, mich aber in der Praxis überfordern. Glücklicherweise gibt es aber neben dem eigentlichen Bildaufnahmemodus einen Bestshoot Modus. In diesem findet man 21 Modi in denen die oben genannten Einstellungsmöglichkeiten für bestimmte Situationen wie zum Beispiel Portrait, Landschaftsaufnahmen, Party, Feuerwerk, Dunkelheit, Kinderaufnahmen etc. vordefiniert sind und es ist Speicherplatz um eigene spezielle Einstellungen zuprogrammieren vorhanden. Das ist wirklich eine geniale Funktion die ich fast ausschließlich nutze. Die Nützlichkeit wird noch dadurch gesteigert, dass man ohne ins Menü zu gehen die Bestshotmodi wechseln kann in dem man die Auswahl der Modi direkt auf zwei Taten legt. Dies ist ein weiteres Feature der Kamera, dass man vom Handys kennt. Es wird möglich, da diese zwei Tasten im Wiedergabemodus belegt sind, im Aufnahmemodus aber nicht. Man kann natürlich auch andere Menüpunkte wie zum Beispiel Selbstauslöser, Größe oder Qualität auf diese Tasten legen.
Über die mitgelieferte PC Software kann ich euch nicht viel sagen. Ich hatte sie nur kurz installiert, stand ihr aber eher skeptisch gegenüber und hab sie gleich deinstalliert. Sie enthält Treiber Archivierungs- und Bildbearbeitungsprogramme, die wirklich gut sein mögen, die ich aber nicht brauche. Den Treiber braucht man bei verschieden Windowsversionen (bei XP nicht ), ich archiviere nur in Windows Ordnern, dass ist für mich übersichtlicher und ich hab mein eigenes Bildbearbeitungsprogramm. Den Akku lädt man und die Bilder überspielt man über eine mitgelieferte Dockingstation. Zum Überspielen der Bilder auf den PC drückt man einen Knopf an der Station wodurch die Verbindung zum PC automatisch hergestellt wird. Die Kamera erscheint dann im Arbeitsplatz als externer Speicher ( wie eine Festplatte ) und man kann die Bilder mit einem Mausklick auf die Festplatte ziehen. Dies ist meiner Meinung alles super gelöst. Nur mit dem Verschieben von Bildern von PC auf Festplatte hatte ich öfters mal Probleme. Kritiker bemängeln die Dockingstation, da sie unhandlich wäre und dass man nur über sie die Kamera an den PC schließen könnte. Für mich erleichtert sie die Verbindung mit dem PC und ehrlich gesagt wenn ich auf einer Party bin muss ich meine Kamera an keinen PC anschließen und wenn ich zu einem Freund fahre um Bilder anzuschauen macht es keinen Unterschied, ob ich nur ein Kabel oder noch die Station ins Auto legen muss. Also ist mir persönlich egal ob ich die Kamera nur über eine Dockingstation an den PC schließen und laden kann.
Abschließend möchte ich nochmals erwähnen, dass ich die Casio Exilim EX-Z4 bisher hauptsächlich genutzt habe um Situationen und Portraits auf Partys festzuhalten und hierfür ist sie wirklich in jedem Punkt perfekt. Wie es in anderen Situationen aussieht weis ich nicht genau, bin mir aber ziemlich sicher, dass sie zum Beispiel auch im Urlaub und bei Landschaftsaufnahmen (solang das Licht stimmt) sehr gut abschneidet. Also wenn ihr eine Kamera für ähnliche Zwecke wie meine sucht ist das einzige was der Entscheidung für diese Kamera im Wege stehen sollte der Preis. Aber ich kann nur sagen ihr bekommt was fürs Geld und sie wird bestimmt nicht teuerer. Euer Frederic
PS: Genauere technische Details werdet ihr in meinem Bericht vermissen. Die könnt ihr aber zum Beispiel bei Redcoon säuberlich aufgelistet nachlesen. Mir war es wichtiger über Erfahrungen zu berichten und Details die ihr in Prospekten nicht erfahrt.
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04.03.2004 14:13
Ich hab letztens einen Bericht über die Z4 geschrieben, schau mal hier: http://www.digitales-fotografieren.com/modules.php?name=Downloads&d_op=viewdownload&cid=9 . Aber reicht nur als Szene-Party-Kamera aus, für versiertere Anwender nicht zu gebrauchen.