Cheb, Eger

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Erfahrungsbericht über "Cheb, Eger"

veröffentlicht 25.05.2006 | SabineG1959
Mitglied seit : 16.10.2004
Erfahrungsberichte : 283
Vertrauende : 59
Über sich :
Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen eine scholne Adventszeit frohe Weihnachten und einen guten Rutsch :)
Ausgezeichnet
Pro schöne Lage, interessante Ausstellung, viel Natur
Kontra nix
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

"Fotos der Grenzenlosen Gartenschau in Eger/Cheb"

Egerer Burg mit italienischem und spanischem Garten

Egerer Burg mit italienischem und spanischem Garten

Gestern, am 24. Mai 2006, wurde die Grenzenlose Gartenschau Eger/Cheb und Marktredwitz eröffnet, und ich darf also die Fotos, die ich bei unserer letzten Besichtigung des Geländes, über das ich ja auch als Gästeführerin führen darf, gemacht habe und die nicht vor der Eröffnung der Gartenschau veröffentlicht werden durften. Also liefere ich in diesem Bericht hauptsächlich die Fotos der Grenzenlosen Gartenschau nach.

Wir betraten das Gelände unterhalb der Burg direkt an der Eger und gelangten hinter der Kasse gleich zum Alpengarten, den man gerade dabei war, am Burgberg unterhalb der Burg anzulegen. Der Weg selber führt fast an der Eger entlang.

Ein paar Schritte weiter entstanden die holländischen Gärten, und das Egertal wird nach und auch breiter, so dass Platz für einen richtigen kleinen Park ist. Von unten ist oben neben der Burg, die auch zu besichtigen ist, eine Terrasse zu erkennen, wo es einen englischen Garten geben wird.

Die Themengärten in Eger, also im Osten, laufen unter dem Motto "Gärten des Westens", die im Westen, also in Marktredwitz unter dem Motto "Gärten des Ostens". Die Tschechen habend dabei wirklich an Europa gedacht, während die Deutschen auch viele fernöstliche Themen verwirklicht haben.

Vom Hauptweg aus sieht man schon die großen und schön geformten Gewächshäuser, in denen verschiedene Blumenausstellungen zu sehen sein werden. An ihnen vorbei führt ein kleinerer Weg Richtung Burgberg zur Bühne hinter der Ausstellungshalle und zum italienischen und spanischen Garten. Der spanische Garten wirkt wie eine Hazienda, der italienische zeichnet sich durch viele dem Barock nachempfundene Skulpturen, Blumengefäße etc. aus.

Von dort führt der Weg weiter Richtung Amphitheater und irischem Garten zum Burggraben, der schon vor längerer Zeit in einen schönen Park verwandelt worden sein muss, wie man an dem schönen Baumbestand erkennen kann. Dort befindet sich auch ein schöner Spielplatz unter hohen Bäumen. Hier gibt es auch einen Ausgang Richtung Stadt, wo man an den extra für die Gartenschau hergerichteten Klostergärten des Karmeliterklosters vorbei kommt.

Wieder zurück zum Hauptweg kommt man an den historischen Terrassen oder parallel dazu am Pavillon der Regionsausstellung vorbei. Bei letzterem landet man sofort an einem Areal für Kinder auf der Egerseite des Hauptweges. Dort befindet sich ebenfalls der Eingang zu den Schrebergärten, die in die Gartenschau mit einbezogen sind. Gleich nebeneinander findet man hier auch den skandinavischen und den russischen Garten. Den russischen Garten gibt es - obwohl er ja zu den östlichen Gärten gehören würde - auch hier, da Eger eine russische Patenstadt hat und man ihr zu Ehren diesen Garten angelegt hat.

Der Hauptweg führt nun um die Kleingartensiedlung herum, um sich dann wieder der Eger zu nähern, deren Tal sich zusehends verengt. Von hier bis zum Skalkastausee bzw. vom nahen Stausee bis hierher fließt sie durch ein wildromantisches Felsental. Rechts vom Weg befindet sich auf dem Auengelände ein großer Biergarten, anschließend ein Holzsteg über die Auenwiesen, der sich kilometerlang an der Eger entlang zieht bis zum Ausgang am Minigolfplatz.

Nach dem ersten drittel ungefähr des Auenweges gibt es eine Fußgängerbrücke auf die andere Egerseite, an deren Ende ein kleiner Aussichtsturm steht. Diese Brücke soll auch langfristig dazu dienen, die eher vernachlässigte andere Egerseite an die Stadt mit anzuschließen. Dort drüben gibt es einen schönen Spazierweg bis zum Stausee.

Ein paar Meter weiter den Hauptweg entlang geht es links den Berg hinauf zum Areal des Kinderhauses, wo Kinder nach der Schule hingehen können, wo ihre Hausaufgaben betreut werden, wo es einen Spielplatz und eine Kletterwand gibt und wo noch so einige andere Projekte zu bestaunen sind: ein geologischer Lehrpfad, ein botanischer Lehrpfad, ein Bienenhaus, einen Ponystall, Musterfelder, ein Geflügelgehege und einen Eulenpark. Für alles sind die Kinder selber verantwortlich, natürlich mit Hilfe von Lehrkräften, die im jeweiligen Bereich ausgebildet sind.

Auch hier gibt es einen Ausgang. Wir gehen aber wieder den Hauptweg zurück bis zur Burg und dort die Treppen hinauf auf den Burghof, wo es noch den bayrischen und den englischen Garten gibt. Gleich um die Ecke ist dann auch der Eingang zur Burg, die ich allerdings noch nie von innen gesehen habe. Hier in dieser Burg sollte Wallenstein ermordet werden. Da er zu dem entsprechenden Festgelage aber nicht erschienen ist, wurden nur seine Begleiter, die der Einladung gefolgt waren, hier ermordet. Er selber wurde am Markt im Pachelbelhaus umgebracht, in dem heute das Egerer Stadtmuseum ist.

Weitere Informationen, insbesondere Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Veranstaltungstipps der täglich wechselnden Veranstaltungen gibt es hier: http://www.marktredwitz2006.de/site.asp?sitzungsid=127494598471477327192&sprachenid=1

Ich hoffe, ich habe Euch mit zwei sich ähnelnden Berichten nun nicht gelangweilt und freue mich auf Euer Echo und eventuell Euren Besuch bei der einen oder anderen Veranstaltung der Grenzenlosen Gartenschau.

Alles Liebe von Sabine :)


PS: zum Thema Sicherheit fällt mir ein: es gibt von der Autobahn aus ausgeschilderte Parkplätze, die bewacht werden. Ansonsten sollte man beachten, dass in Tschechien öfters mal gute Autos geklaut werden! Hoch für Sicherheit verstehe ich also: bitte den bewachten Parkplatz benutzen! Anderes ist mir als passionierte Fußgängerin dort nicht an Unsicherheiten aufgefallen, eher die Freundlichkeit der Menschen, vor allem wenn man sie nicht nur als billiges Tank- und Einkaufsland versteht sondern auch als Menschen und ein paar Worte in ihrer Sprache spricht wie z.B. dobry den = guten tag, prosim ( wie Proßim) = bitte oder djekui=danke.


Nachtrag vom 29. Mai 2006: endlich funktioniert mein unsichtbarer Bericht, und ich konnte die Bilder hoch laden!

Heute war ich in Eger auf der Gartenschau und finde, dass sie nun wunderschön geworden ist. Bis zum 19.6. läuft im Ausstellungszelt in der MItte die Ausstellung Italienische Gärten, die ich sehr beeindruckend fand.

Die Gastronomie gleich am teilweise überschwemmten Egerufer haben wir auch getestet: dort war es lecker, preiswert und die Leute waren sehr freundlich (Was sie allerdings fast immer sind, wenn ich mir auf Tschechisch "einen abbreche").

Ich finde die Grenzenlose Gartenschau wirklich sehenswert, von der Ausstellung selber her und von der wunderschönen landschaftlichen Lage.

Alles Liebe von Sabine :)

PS: weitere Bilder zur Landesgartenschau: http://sabine.informationen-bilder.de/Gartenschau.htm


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Zilina veröffentlicht 05.10.2014
    Nächstes BH von der Warteliste. LG Zilina
  • Zilina veröffentlicht 30.09.2014
    SH + LG Zilina
  • Baerchen2571 veröffentlicht 27.06.2006
    Endlich komme auch ich einmal wieder dazu einer deiner vielen Berichte zu lesen. Echt Klasse geschrieben! Da bekommt man direkt Reiselust! Dies ist jetzt der erste Bericht, den ich seit langer Zeit mal wieder hier lese und ich finde ihn echt ganz grosse Klasse! Herzliche Grüsse von Heike aus Frankenthal
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Produktdaten : Cheb, Eger

Produktbeschreibung des Herstellers

Ciao

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