Chevrolet G20

Erfahrungsbericht über

Chevrolet G20

Gesamtbewertung (13): Gesamtbewertung Chevrolet G20

22 Angebote von EUR 2.450,00 bis EUR 16.989,00  

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Ein rollendes Wohnzimmer

5  25.04.2002

Pro:
Gemütliches Auto

Kontra:
relativ großer Wendekreis

Empfehlenswert: Ja 

US-Connector

Über sich:

Mitglied seit:25.04.2002

Erfahrungsberichte:3

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 34 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wir haben uns vor 1 Jahr einen Chevrolet G20 Bj.84 zugelegt. Vor dem Kauf haben wir eine ausgiebige Probefahrt gemacht. Wir wollten ein größeres Auto haben, wir hatten vorher einen Pontiac TransSport SE. Da auch die Fixkosten geringer sein sollten, haben wir uns ein großes Auto gekauft, welches ein Leergewicht über 2,8 to hat, damit es nach Gewicht besteuert wird.
Aber nun zum Auto.

Der Motor

Auch der Motor , ein 5,7l V8 mit 148kW (198 PS), sollte etwas Beachtung bekommen, also alle 5000 km einen Ölwechsel mit Filter, frische Kerzen und einen neuen Luftfilter, er wird es Ihnen mit langer Lebensdauer danken, wobei Laufleistungen jenseits der 400.000 km keine Seltenheit sind.

Das Getriebe
Beim G20 wird häufig das 4-Gang-Getriebe TH700R4 verbaut, welches eine sparsame Fahrweise erlaubt, aber auch sehr empfindlich gegenüber schlechter Wartung ist.
Beim G20 muss auf folgende Dinge geachtet werden : Das Getriebeöl darf nicht verbrannt riechen oder dunkelbraun oder gar schwarz sein, ansonsten droht in kürze eine reichlich teure Getriebereparatur ins Haus. Das Getriebe sollte weich und ruckfrei schalten, besonders beim TH700R4 (erkennbar an dem (D) in der Schaltanzeige) sollte auf regelmäßige Ölwechsel , alle 5Tmls, geachtet werden.

Die Vorderachse

Die Vans werden gerne mit Chromfelgen und Breitreifen ausgestattet, welche zwar schön aussehen, aber leider auch die Radlager ziemlich in Mitleidenschaft ziehen. Drum vor der Probefahrt den Wagen aufbocken und an den Rädern rütteln. Da die komplette Vorderachse noch geschmiert werden muss, was in so mancher Werkstatt vergessen wird, können auch die Kugelköpfe der Lenkung ausgeschlagen sein.

Die Hinterachse

Die Hinterachse ist ziemlich robust. An der Hinterachse sollte man auf die Blattfedern achten, welche nicht angerostet sein sollten (quietscht sonst).

Auch Beachtung sollte den Eintragungen im Fahrzeugbrief geschenkt werden, es sollte alles was am Auto ist auch eingetragen sein, nachträglich kann es zu Schwierigkeiten kommen.

Die Innenausstattung

Die Innenausstattung kann ziemlich variieren von Ausstatter zu Ausstatter. Meiner ist innen mit rotem Samt uns schwarzem Leder ausgekleidet. Die hintere Sitzbank ist 2-teilig und kann zu einem Bett ,mit einer Liegefläche von ca. 1,6 mal 1,8m ausgeklappt werden. In der 2. Sitzreihe sind 2 Captianchairs mit Armlehnen eingebaut , welche sich um 360° drehen lassen. Zwischen der ersten und zweiten gibt es eine Aufnahme im Boden für einen Tisch, ebensolch eine ist auch zwischen der 2. und hinteren Sitzbank. Von jedem Sitz aus ist in Reichweite eine Abstellmöglichkeit für ein Getränk. Auf der Fahrerseite sind 4 Fenster verbaut, welche sich im unteren viertel , geschützt mit Fliegengitter, öffnen lassen. Die gleichen Fenster sind auf der Beifahrerseite 2-fach verbaut. Die Fenster sind schwarz und mit innenliegenden Jalousien ausgestattet. In den hinteren Teil des Wagens kommt man über die Schiebetür auf der Beifahrerseite. Auch die beiden vorderen Sitze sind als Drehsitze ausgestattet.

Das Cockpit

Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet und versorgt den Fahrer mit allen wichtigen Informationen : Geschwindigkeit, Tankinhalt, Wassertemperatur und Öldruck.
Des weiteren ist im Cockpit die Steuerung der beiden Klimaanlagen (eine für Vorn und eine für Hinten), die Luftsteuerung und die Steuerung für das Gebläse. Über der Motorhaube in der Mitte des Fahrzeugs ist der Aschenbecher und Zigarettenanzünder angebracht. Darüber ist der Einbauschacht für ein amerikanisches Autoradio, mit einem Adapter kann man aber auch Europäische Modelle einbauen. Das Handschuhfach ist bedienungsfreundlich in der Mitte unterhalb des Aschers angebracht und ist auch vom Fahrer aus gut zu erreichen. Das Lenkrad ist in der Neigung verstellbar. An dem einzigen Lenkstockhebel sind alle wichtigen Funktionen vereint : Blinker, Scheibenwischer mit stufenlosem Intervall und der Tempomat.

Die Karosserie

Die Karosse ist aus gutem amerikanischem Stahl gefertigt und ist ziemlich robust, ohne viele Schnörkel und Kanten. Zum Thema Rost kann ich nur sagen : Es kommt auf die Pflege an, 1 mal im Monat waschen und konservieren reicht. Am Heck ist an der linken Tür ist das Reserverad angebracht und an der rechten Tür ist eine Leiter , damit man auch vernünftig an das Dach , oder an den Dachgepäckträger (wer Ihn braucht) heran kommt.

Fazit

In dem 1. Jahr sind wir mit dem Wagen ca. 15Tkm gefahren und sind rundherum zufrieden, der Verbrauch lag zwischen 18L/100km und 25L/100km. Es macht einfach Spaß mit dem Auto zu fahren. Die Sitze sind so gemütlich wie der heimische Fernsehsessel. Man kommt auch nach stundenlanger Autobahnfahrt immer noch entspannt an. Das Fahrverhalten ist amerikanisch gemütlich als ob man in einer Sänfte fährt. Der Motor ist durchzugsstark, aber dann auch etwas durstig, da er noch über einen Vergaser verfügt. Wobei erwähnt sein muss der Wagen hat ein Leergewicht von 2,3 to. Der Wagen ist im Unterhalt sehr günstig, da er nach Gewicht und nicht nach Hubraum besteuert wird und somit nur 173 Euro Steuern kostet. Versichert ist er als Wohnmobil und kostet ca. 200 Euro im Jahr, ohne Kilometerbegrenzung.
Wir können nur sagen : Nie wieder ein anderes Auto.

Dies ist mein erster Bericht, für konstruktive Kritik bin ich allseits offen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
DH_Dizzle85

DH_Dizzle85

20.04.2007 12:16

schöner bericht!! echt ein traumauto !!!!!!!!!

ronny777

ronny777

04.04.2006 20:56

Scheint ja wirklich ein schönes Auto zu sein(ehrlich!)-aber 18-25 Liter ist für europäische Verhältnisse doch ziemlich happig!!

enkranad

enkranad

17.03.2003 19:02

Wie lang ist das Auto eigentlich? Braucht so ein Ami-Van eigentlich normal oder Super-Benzin?

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