Chicago

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Die Story ist nicht schlecht.

1  16.04.2003

Pro:
Der Film hat ein Ende

Kontra:
Kostüme, Schauspieler, Gesangt, Tanz und alles andere

Empfehlenswert: Nein 

Zylinder

Über sich:

Mitglied seit:25.05.2000

Erfahrungsberichte:94

Vertrauende:7

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 24 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als weniger hilfreich bewertet

Zusammenfassung: (Wie immer sehr knapp) Möchtegern Barsängerin erschiesst ihren Liebhaber aus Eifersucht und ein Winkeladvokat haut sie 'raus.

Story:
Die Story war der einzige Lichtblick in diesem Film, mit einigen Wendungen, aber trotzdem ist das Ende vorhersagbar.

Schauspieler, Gesang, Tanz:
Eigentlich wollte ich schreiben: Leider nicht gut. Richtiger ist aber: Vielleicht ist es besser, dass viel Schrott auf einen Haufen kommt, damit er nicht in andere Filme untergebracht werden kann. Wofür hat dieser Film Oscars bekommen -- ich möchte es gar nicht wissen, denn eine solche Geschmacksverirrung ist mir noch nie widerfahren. Die Mischung aus Tanz, Gesang und Geschichte ist mißlungen. Die Tanz und Gesangseinlagen sind ohne Pfiff, die Musik ist vermag nicht mitzureissen, für Tanz konnte ich mich noch nie begeistern. Offensichtlich hat der Regiesseur oder Produzent das auch bemerkt und hat die Darstellerinnen in äußerst knappen Kostümen auftreten lassen. Der Playboy allerdings bietet für weniger Geld als der Kinoeintritt völlig unbekleidete Frauen. Diese Softpornoeinlage ist der letzte Rettungsanker. Wannimmer einem Regiesseur nichts mehr einfällt, veranlasst er seine Schauspieler, sich auszuziehen. Der Trick ist abgedroschen.

Die Schauspielerei ist ebenfalls nicht der Rede wert.
Jede Zeile mehr wäre eine zuviel.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
ZordanBodiak

ZordanBodiak

17.04.2003 18:09

Definitiv keine Zustimmung von meiner Seite... Ein großartiger Film... Sicherlich die Musik ist Geschmackssache und wer kein Gehör für Jazz hat, wird wohl an seine Grenzen stoßen... Aber dann die Schauspieler als miserabel zu bezeichnen... Da kann ich bei weitem nicht mehr zustimmen... Allein John C. Reillys gnadenlos depressiver Eintritt ist besser als alles, was in den letzten Monaten zusammen auf der Leinwand zu sehen war... Oder Queen Latifah mit ihr lasziv-dominanten Performance... Und natürlich das Dreigestirn der berühmten Stars... Richard Gere leicht beschwingt und voller Spielfreude... Cathrine Zeta-Jones herrlich zickig... Und Renée "wo-bleibt-der-langverdiente-Oscar" Zellweger pendelnd zwischen Einfälltigkeit und Gerissenheit... Für mich bis jetzt eines der absoluten Kino-Highlights des noch jungen Kinojahres... carpe diem - JENS

w.gruentjens

w.gruentjens

17.04.2003 00:41

Das ist ein schönes, kritisches Fazit, das mir gefällt. Leider fehlen die Kapitel Einleitung, Inhalt, Umsetzung, Qualität völlig, daher nur wh. Ich bewerte um, wenn du ergänzt hast. Bitte in meinem GB vermerken.

Longasc

Longasc

17.04.2003 00:33

Ja - Chicago ist schlecht. Das der 6 Oscars hat, sehe ich auch nicht ein. Aber kann man die Kritik nicht etwas ausführlicher gestalten. Gerade bei einem Verriss von einem Oscar-prämierten Werk muß man da schon etwas mehr bieten als eine kurze, subjektive Einschätzung - selbst wenn sie zutrifft!

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"hilfreich" von (42%):
  1. ZordanBodiak
  2. Heroistic
  3. kerlimaus99
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  1. Pymonte
  2. carmen
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