ein kleiner Auszug über den Sabbat

5  18.12.2008

Pro:
Ich glaube der Bericht ist nicht übel

Kontra:
Es ist schwierig ein Christ zu sein

Empfehlenswert: Ja 

GracieHeart99

Über sich: ich sammle Filme, ich bin ein Christ, ich liebe Frauen und Katzen, ich hasse Rassismus, mag keinen H...

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Ein paar Worte über die Bedeutung des Sabbats

Das 4. Gebot nach biblischer Zählung, dass die Heiligung des 7. Tages - des Sabbats des biblischen Sabbats des Samstags - fordert, ist nach dem Wortlaut der Bibel dass längste und auch wichtigste unter den 10 Geboten, denn es wurde uns als Zeichen gegeben. Als Zeichen dass GOTT die Welt in 7 Tagen erschuf. Es räumt dem 7. tag nicht nur eine besondere Stellung vor allen anderen Tagen ein, sondern begründet auch die Anordnung der Arbeitsruhe an diesem Tag mit dem Hinweis daß, GOTT selbst nach vollendetem Schöpfungswerk am 7. Tag geruht haben. Selbstverständlich war die Ruhe des Schöpfers nicht ein Ausruhen im menschlichen Sinne aus Gründen der Ermüdung, GOTT wurde nicht müde JESUS hat auch nicht am Sabbat geruht weil er müde war, sondern GOTT hörte - soweit es unsere Erde betraf - auf zu Schaffen, und freute sich des vollendeten Werkes von Erde und Himmel. Also unsere Lufthülle, unseren Himmel, und selbstverständlich unsere Erde.

Aus dieser Begründung des Sabbatgebotes geht aber klar hervor, dass der göttliche Gesetzgeber wesentlich mehr beabsichtigte, als nur eine Vorkehrung für die Erholung nach den schwierigen Werktagen unter der Woche zu treffen. Die Erholung war zwar teil des göttlichen Planes, doch keineswegs der alleine und vor allem auch nicht der wichtigste Zweck des Ruhetages. Das Hauptziel dass GOTT im Auge gehabt hatte damals als er vor sehr langer Zeit die Welt erschaffen hat, und den Sabbat Tag eingesetzt hat, und dessen Heiligung er bei der Gesetzesübergabe an Moses am Berg Sinai in Erinnerung brachte, war vielmehr eine Art Erinnerung an seine Wunder zu schaffen, so eine Art Gedächtnis seiner Wunder wie es im Psalm 111, Vers 4 beschrieben ist, was nur mal ein kurzer Auszug ist der auch leicht und verständlich zu lesen ist.

Sowohl durch die 7 Tage Woche, als solche, als auch im Besondern durch den Sabbat der ja der Samstag immer ist und sein wird, der ja eben die Arbeitswoche abgeschlossen hat, sollte dem Menschen immer wieder die Schöpfungstag Gottes ins Gedächtnis gerufen werden.

Es heißt ja

Markus-Evangelium

2,23 Und es begab sich, dass er am Sabbat durch ein Kornfeld ging, und seine Jünger fingen an, während sie gingen, Ähren auszuraufen.

2,24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Sieh doch! Warum tun deine Jünger am Sabbat, was nicht erlaubt ist?

2. Mose

20,8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.

20,9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.

20,10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.

20,11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

Gerade durch seinen Gehorsam gegenüber diesem 4. Gebot in den 10 Geboten sollte der Mensch den GOTT der Himmel und Erd geschaffen hat, als seinen GOTT anerkennen. Schon allein aus diesem Zusammenhang wird es für jeden logisch denkenden Mensch der die Bibel lies verständlich, dass das Sabbatgebot unveränderlich ist, und dass es nicht allein den Juden, sondern allen Menschen zur Beachtung gegeben wurde. Paulus hat ja die Heiden missioniert und dass war ja die 1. Möglichkeit andersgläubigen als den Juden auch den Sabbat zu vermitteln.

Der Allmächtige GOTT ist ja nicht nur der Schöpfer aller Juden sondern auch aller Menschen. So meint ja auch Paulus

Ist GOTT allein der Juden GOTT? Ist er nicht auch der Heiden GOTT? (Römer Kapitel 3, Vers 29)

Die von GOTT - Dem Schöpfer des Himmels und der Erde - gebotene Feier des von ihm gesegneten 7. Tages besitzt also volle Gültigkeit für uns. Gerade in unseren Tagen wo man die Existenz des Schöpfergottes leugnet, und der Evolution, also einer Art unendlichen Entwicklung, alles beipflichtet als wäre sie eine unerschöpfliche göttliche Kraft, gewinnt die Beachtung des biblischen Ruhetages - des Sabbattages - außerordentliche Beachtung. Sie stellt angesichts der Entwicklungstheorie und des Materialismus eine Art Glaubensbekenntnis der Besondern Art dar. Nun bin ich ja kein Kreationist im strengen Sinne, aber ich denke wenn GOTT den Menschen dass Alte und Neue Testament übermittelt hat, wird die Schöpfung auch wahr sein und eine Theorie wo alles aus dem Chaos heraus entstanden ist nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen, sonst hätte ja GOTT den Menschen diese Geschichte damals erzählt.

Dementsprechend heißt es ja auch in der letzte Botschaft von GOTT an den Menschen:

Fürchtet GOTT und gebet ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichtes ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen (Offenbarung Kapitel 14, Vers 7)

GOTT die Ehre geben meint unter anderem auch, seinen Ruhetag, den Gedächtnistag der Schöpfung zu beachten und dass ist nun der Samstag. Und alleine schon deswegen, weil ich GOTT vertraue, weil er mich liebt, alleine schon aus dem Grund kann jeder Christ GOTT vertrauen und den Samstag als Tag des Herrn halten und dass ist je und eh der Sabbat gewesen.

Diesen Sinn und Zweck kann der Sonntag, der 1w. Tag der Woche den man willkürlich an die Stelle des göttlichen Ruhetages gesetzt hat nicht erfüllen. ER ist ja kein Gedächtnis an die Schöpfung und will es auch gar nicht sein. Er wird vielmehr zur Erinnerung an die Auferstehung von JESUS gefeiert. Nun ist es ja klar, dass es im Neuen Testament keine Verlegung des Ruhetags vom Sabbat auf den Sonntag gibt, sondern dass der Neue Bund in Jesus Christus den Ruhetag wie alle anderen neun Gebote des Dekalogs als unauflösliche Weisungen integriert.

Wenn man ein bisschen ausholt und ein bisschen die Heilige Schrift kennt werden einem sicher einige Verse in Erinnerung geblieben sein die, die Sabbatheiligung als unverrückbar ins Licht stellen.

Welcher Wochentag ist in der Bibel "der Tag des Herrn"?

Im vierten der Zehn Gebote wird der Samstag "der Sabbat des Herrn" genannt (2. Mose 20,10).
Gott nennt den siebenten Tag Sabbat (Samstag) "mein heiliger Tag" (Jesaja 58,13).
Jesus hielt den Sabbat heilig (Lukas 4,16).
Er lehrte, dass man am Sabbat Gutes tun soll (Markus 3,1-4).
Jesus ist der Herr des Sabbats (Markus 2,28).
Er sagte, dass der Sabbat für den Menschen gestiftet wurde (Markus 2,27).
Über seinen Tod hinaus sollte das Sabbatgebot Gültigkeit haben (Matthäus 24,20).
Nach seinem Tod ruhten die Nachfolger Jesu am Sabbat (Lukas 23,56).
Der Apostel Paulus hielt den Ruhetag und traf sich mit Juden und Nichtjuden am Sabbat, um das Wort zu predigen (Apostelgeschichte 13,14.42; Apostelgeschichte 16,13; Apostelgeschichte 17,2; Apostelgeschichte 18,4).
Der Apostel Johannes bekam die Offenbarung am "Tag des Herrn" (Offenbarung 1,10). Der einzige Wochentag, der in der Bibel diese Bezeichnung hat, ist der Samstag.
Es gibt keine einzige Bibelstelle und keinen Hinweis darauf, dass Christus oder die Apostel den göttlichen Ruhetag am Sabbat aufgehoben und an dessen Stelle den Sonntag eingesetzt hätten. Es gibt keinen biblischen Beleg dafür, dass die ersten Christen den Sonntag als Tag der Auferstehung gefeiert hätten.

Kommen wir also zur Sonntagsfeier. Diese ist eine alte aber doch eben nur Menschliche Einrichtung. Würde ich mir jetzt den Ursprung der Sonntagsfeier anschauen dann würde ich zu folgendem Schluss kommen, dass in vielen kreisen der Theologie klar ist, dass die Sonntagsfeier nicht auf urchristliche Quellen zurückzuführen ist. Ursprünglich war es ja so, dass der Sonntag im alten Rom dem Sonnengott gewidmet war. Der Sonnenkult erreichte seinen Höhepunkt unter Kaiser Aurelian, der 272 n. Chr. bei Emesa die Armee der palmyrenischen Herrscherin Zenobia besiegte. Er schrieb diesen Sieg der Hilfe des Sonnengottes, lateinisch "Sol Invictus", zu. Er baute in Rom dem Sol Invictus einen Tempel, erhob ihn zum Schutzherrn des ganzen Reiches und richtete ihn als Staatskult ein. Der Tempel wurde am 25. Dezember 274 eingeweiht, dem Geburtstag des Sol Invictus ("dies natalis Invicti"), der als Datum der Wintersonnenwende galt. Der 25. Dezember, der wohl früher für die Sonnenanbeter ein heiliger Tag war, wurde zum staatlichen Festtag des Sonnengottes. Dass wurde dann unser Weihnachten.

Übrigens sind dass viele Ansichten von Protestanten, aber auch von Katholischer Seite wurde nicht lange nach Festsetzung der Augsburger Konfession, nämlich auf dem Konzil zu Trient, die gleiche Tatsache zugegeben:

Der Sabbat, der berühmteste Tag im Gesetz ging in den Herrentag über, dem Sonntag. Dieses und Ähnliches hat nicht auf die Predigt Christi hin aufgehört (denn er sagt, er sei nicht gekommen um dass Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen), sondern auf die Autorität der Kirche hin sind sie verändert worden.

Übrigens dass stammt aus einer Eröffnungsrede die der Erzbischof von Reggio am 18.1.1562 am Konzil von Trient gesagt hat.

Nun jetzt wieder zurück zur Bibel. Wie ist es also zur Sonntagsfeier gekommen?

Sehen wir mal das ganze geschichtlich:

Kaiser Konstantin der Große, der auch über seine angebliche Bekehrung hinaus dem Sonnenkult anhing, erhob den Sonntag zum staatlich-gesetzlichen Feiertag. Am 7. März 321 n. Chr. erließ er das erste Gesetz über die Sonntagsruhe. Die christliche Kirche drückte im Jahr 325 bei dem Konzil zu Nicäa ihr Siegel auf die kaiserliche Verfügung. Prof. Benedikt Kranemann, Liturgiewissenschafter an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Erfurt: "Zunächst war der Sonntag kein Ruhetag. Dies änderte sich im 4. Jahrhundert n. Chr. mit entsprechenden Gesetzen unter Kaiser Konstantin. Die Arbeitsruhe wurde jetzt zunehmend mit dem Sabbatgebot untermauert, was das zukünftige Verständnis des Tages nachdrücklich verändern sollte." (Aus: Bibel heute 148/4/2001).

Die christliche Umdeutung der Sonntagsfeier wird selbst vom Vatikan bestätigt: "Auf Grund einer wohlüberlegten pastoralen Eingebung sah sich nämlich die Kirche veranlasst, die Bezeichnung 'Tag der Sonne' - ein Ausdruck, mit dem die Römer diesen Tag benannten und der noch in einigen modernen Sprachen aufscheint - für den Herrentag zu christianisieren; dadurch sollten die Gläubigen von Sitzungen des Sonnenkultes, wo die Sonne als Gott verehrt wurde, abgehalten und die Feier dieses Tages auf Christus, die wahre 'Sonne' der Menschheit, ausgerichtet werden." (Papst Johannes Paul II., Dies Domini, Absatz 27).

Auf dem Konzil zu Laodizea (343-381) wurde von der Kirche offiziell der Sabbat als Ruhetag aufgehoben. Denen, die am Sabbatgebot festhielten, wurde der Kirchenausschluss angedroht. Im Jahr 585 wurde das Synodaldekret von Macon erlassen, das die Verletzung der Sonntagsfeier unter schwere Strafen stellt.

Der Sonntag als religiöser Feiertag ist eine Einrichtung der Kirche - ein Ergebnis der Verschmelzung der kirchlichen Tradition mit heidnischen Elementen - aber kein göttliches Gebot. Der katholische Theologe und Luther-Gegner Dr. Eck schreibt zu recht: "Hat doch die Kirch die Feier vom Sabbat umgelegt auf den Sonntag aus ihrer Gewalt, ohne Schrift ... Nun ist weder im Evangelio noch in Paulo noch in der ganzen Bibel, dass der Sabbat aufgehoben sei und der Sonntag eingesetzt, darum ist es geschehen von der Einsetzung der apostolischen Kirche ohne Schrift. Tu es nicht und fall von der Kirche an die bloße Schrift, so musst du den Sabbat halten mit den Juden, der von Anbeginn der Welt ist gehalten worden."

So zurück zur Bibel. In der Bibel finden wir keine Spur dass der Sonntag geheiligt werden sollte, oder dass er für uns als heiliger Tag wichtig wäre. Nur ein einziges Mal ist in der Apostelgeschichte zu lesen, dass sich die urchristliche Gemeinde am Sonntag zusammengesetzt hat. Mehr nicht. Es war eine Zusammenkunft. Eine einfache Zusammenkunft um miteinander zu reden zu Essen und zu beten. Es war eine Art Abschiedsfeier, die nach unserer heutigen Zeiteinteilung am Samstagabend begann (nach dem Bericht musste das Obergemach beleuchtet werden) und bis zum Sonntagmorgen dauerte. Dann begab sich Paulus auf dem Fußweg nach Assos, wo seine Reisegefährten auf ihn gewartet haben. (Kann man alles nachlesen in der Elberfelder Bibel am besten in der Apostelgeschichte Kapitel 20, Vers 7-14).

Zur Zeit der Apostel damals galt ja noch die Biblische Einteilung, nach welcher der neue Tag jeweils nicht um Mitternacht sondern am Abend mit dem Sonnenuntergang begann. So war es auch als GOTT die Welt erschaffen hat. Der Biblische Tag beginnt mit dem Sonnenuntergang und endet mit dem Sonnenuntergang. Die Zeitrechnung von 0 - 24 Uhr kam erst viel später auf.

Also der Abend des 1. Wochentages, des Sonntags fiel demnach mit unserem heutigen Samstagabend zusammen. Ein Katholischer Kirchenfürst hat vor lange Zeit - es ist Kardinal Gibbons aus Baltimore - gesagt:

Ihr mögt die Bibel lesen von der Genesis bis zur Geheimen Offenbarung und Ihr werdet nicht ein einziges Wort finden welches die Heilighaltung des Sonntags anordnet. Die Schriften fordern die Religiöse Beobachtung vom Sabbat, vom Samstag, eines Tages den wir nicht mehr feiern.

Ein gutes starkes Wort von einem Katholischen Geistlichen. Nach dem Apostolischen Zeitalter, also im 2. Jh. ungefähr, begann man den 1. Tag der Woche, den Sonntag, mehr Aufmerksamkeit zu geben als den ursprünglichen Sabbat den Samstag. Man hielt an diesem Tag religiöse Zusammenkünfte ab, ohne deshalb den 1. Wochentag an Stelle des Sabbats als Ruhetag zu feiern. Wieder ein katholischer Geistlicher namens
Dr. J.W.F. Höfling hat erklärt:

Wenn die Apostel eine gesetzliche Sabbatverlegung vorgenommen hätten, wie ließe es sich erklären, dass von solch einer wichtigen Anordnung weder die Bibel noch die ganze Kirche der ersten 3 Jahrhunderte etwas weiß, und dass die ersten Christen nicht etwa den Sonntag als Ihren Sabbat, sondern den Sabbat neben dem Sonntag fortgefeiert haben?

Klar würde jetzt ein Bibelwissenschafter sagen, dass die Bedeutung vom Sonntag schon im 2. Jahrhunderts durch einen Herrn Didache (ca. 90), später auch durch Plinius, den Barnabasbrief, durch Ignatius von Antiochia um 110 in Asien, durch Justin den Märtyrer und durch Irenäus von Lyon (um 180) bezeugt ist. Sind sie aber deswegen richtig? Aber für mich ist das persönlich ein Beweis dass sich schon im frühen Christentum auch schon Irrtümer eingeschlichen haben die deswegen nicht richtig sein müssen weil sie sehr alt sind.

Oder z.B. ein Dr. O. Zöckler den man nicht kennt aber der auch was Gutes gesagt hat, sagte nämlich -

Der Gedanke der Sonntagsruhe wie wir ihn fassen, ist in der alten Kirche nicht zur Durchführung gekommen.

Auch nett finde ich Dr. Neander zu dem Thema:

Die Feier des Sonntags wurde durch die Opposition zum Judentum and die Stelle des Sabbattages eingeführt. Sie war immer nur wie jede Festfeier, menschliche Anordnung, fern war es von den Aposteln ein göttliches Gebot in dieser Hinsicht festzustellen, fern von Ihnen und von der apostolischen Kirche, die Sabbatgesetze auf den Sonntag zu übertragen.

Nun es sind Menschen die das sagen aber lassen wir doch die Bibel selber sprechen:

Der Beweis der Nachfolge Jesu ist das Befolgen der Gebote Gottes. "Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer." (1. Johannes 5,3).

Das vierte der Zehn Gebote betrifft die wöchentliche Sabbatruhe und hat die gleiche Gültigkeit für Christen wie die anderen neun Gebote. Wer die Bibel als einzige Richtschnur des Glaubens hat, wird deutlich erkennen, dass die Sonntagsfeier das Siegel der kirchlichen Tradition und Autorität trägt, aber keine göttliche Bestätigung durch das Wort Gottes vorweist. Viele protestantischen Christen folgen auch der katholischen Tradition und versuchen dabei die Sonntagsfeier biblisch zu begründen. Doch die Frage ist: Soll sich der Mensch in Glaubensangelegenheiten nach dem Wort Gottes oder nach der katholischen Überlieferung orientieren? Was oder wer ist maßgebend, wenn ich als Gläubiger nach Gottes Willen frage? "Aber Petrus und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!"
(steht in der Apostelgeschichte Kapitel 5, Vers 29).

Im Laufe der Zeit wurde dann dem Sonntag immer größere, dem Sabbat jedoch immer geringere Bedeutung beigemessen. Wahrscheinlich ist dass auch darauf zurückzuführen - wie ja auch Dr. Neander meint dass man krampfhaft versuchte, sich rigoros von den Juden abzugrenzen. Als die Christenverfolgungen aufhörten und das Christentum Staatsreligion wurde, kam es zu einer bedeutsamen Wendung in der Sabbat / Sonntag Frage.

Kaiser Konstantin erließ ja am 7.3.321 dass 1. Sonntagsgesetz. In die Geschichte ging er ja ein als einer der großen Förderers für das Christentum für das er sich stets einsetzte. Seine angebliche Bekehrung am Sterbebett allerdings bezweifeln alle seriösen Geschichtsschreiber. Konstantin, von seinen Soldaten 305 n. Chr. zum Kaiser ausgerufen, verbot 311 n. Chr. die Christenverfolgung (Duldungsedikt). Dies geschah weniger aus Überzeugung gegenüber der christlichen Lehre, sondern vielmehr aus kalkulierten, politischen Gründen. Der Alleinherrscher wollte Einheit und Einfluss in seinem Reich. Die verschiedenen, sich konkurrierenden religiösen Strömungen waren diesem Plan nicht besonders dienlich. Konstantin versuchte deshalb nicht nur die militärische, sondern auch die gesellschaftliche Einheit zu erreichen. Dabei spielte die Religion die Hauptrolle. Besonders das aufstrebende Christentum und der starke Einfluss des Mithraskultes mussten miteinander versöhnt werden. Durch die plötzliche Aufmerksamkeit des Staates geehrt, gingen die römischen Christen viele Kompromisse ein. Es fanden politisch/religiöse Versammlungen statt, bei denen die Weichen für die Zukunft gestellt wurden.

Wer den genaueren Wortlaut braucht, ich bin kein Professor, aber für den ist dass hier vielleicht von kleinem Interesse was er 321 n. Chr. Gesagt hat beim 1. Sonntagsgesetz.

"Alle Richter und Einwohner der Städte, auch die Arbeiter aller Künste, sollen am ehrwürdigen Tag der Sonne ruhen." Und auch: Doch können sich die Landleute mit aller Freiheit auf den Ackerbau verlegen.
(Dass steht übrigens im Corpus juris Civills, II Codex Justinianus, III, 12, 2)

Schon bevor der Konstantin das gesagt hat, war Kaiser Septimus ein Römischer Kaiser (146 - 211 hat er gelebt) auf dieselbe Idee gekommen. Er hat die 7 Tage Woche im Römischen Reich z.B. eingeführt. Wobei der 1. Tag der Woche, der Sonne geweiht war. Übrigens dieser Kaiser ist auch gar nicht so unberühmt.

Da gibt es einen Archäologen den auch fast keiner kennen wird, - Theodor Birt - der hat in seinem Buch geschrieben -

Septimus Severus war der Freund der Planeten. Sein Name ist aber noch in anderer Weise mit den Planeten verknüpft. Ich meine die Woche. Dieser Kaiser ist der Verkündiger und vornehmste Prophet der Woche gewesen und der Sieg der lieben Gewohnheit, über die heute kaum jemand nachdenkt, dass wir unser Jahr in Wochen teilen, wird allem Anschein nach für Westeuropa seinem mächtigen Einfluss verdankt.

Die Römer damals hatten genügend Festtage. Aber dass 7 Tage in 1 Woche waren und 52 Wochen in einem Jahr, dass haben die Römer damals nicht gekannt. Dass war damals von den Juden gekommen. Mit dem Rasttag als Sabbat haben sie die Woche eingeführt. Und die Juden haben dass von GOTT gehabt. Die Juden habe aber nichts von den Planeten gewusst. Als sich die Juden in die Welt zerstreut haben, hat der griechische Orient Ihnen diese Ideen mehr oder weniger versucht auszutreiben und mit den Planeten kombiniert. Als Kaiser Nero geherrscht hat war die Planetenwoche in Italien schon berühmt. Man hat damals schon erkannt dass so eine Woche zu 7 Tage wirklich sehr praktisch war. Nun war also der Montag der Mondtag, der Dienstag der Tag des Marsplaneten, der Mittwoch der Tag vom Merkur, der Donnerstag der vom Jupiter, der Freitag ist der Venus geweiht worden der Samstag dem Saturn, und der Sonntag der Tag von der Sonne. Also hatte man eine praktische Septimana. Der alte Ausdruck für 7 Tage Woche.

Man sieht heut noch auf einigen Monumente der damaligen Zeit in Westeuropa wie die Leute damals gedacht haben über die Woche, und wie wichtig Ihnen die Planeten waren. Währenddessen haben sich die Christen immer mehr dem Sabbat zugewendet. Die Römer haben aber gegengesteuert und sahen sich veranlasst den Sonntag dem Sonnengott zu weihen, und das gerade zu einer Zeit in der die Verehrung der Sonne im Römischen Reich in steigendem Ansehen begriffen war (Mithraskult). So ist es auch bei dem Sonntagsgesetz von Kaiser Konstantin bemerkenswert, dass er den Sonntag nicht als Auferstehungstag von JESUS bezeichnet, sondern als ehrwürdigen Tag der Sonne und weiter, dass dieses Gesetz nicht eine allgemeine Arbeitsruhe forderte, sondern den Landleute volle Freiheit für die Bestellung Ihrer Felder ließ. Also war dass 1. Sonntagsgesetz weit davon entfernt ein christliches Gesetz zu sein, sondern hat einen stark heidnischen Charakter gehabt.

Doch zu dieser Zeit wurde neben dem Sonntag auch der Sabbat weitergefeiert von den Juden und den aufkommenden Christen die sich mehrten. Damals gab es einen Prediger namens Gregor von Nyssa der im Jahr 372 gepredigt hat.

Mit welchen Augen kannst du den Sonntag anschauen der du den Sabbat schändest? Weißt du nicht, dass diese Tage Brüder sind?

Man hat damals sich ziemlich angestrengt dass der Sabbat zu einer Jüdischen Einrichtung verkommt. Man wollte ihn zugunsten vom Sonntag verdrängen. Da gab es dann die Beschlüsse der Synode von Laodizea, dass war so um 364 ungefähr, und da hat man dann proklamiert - dass die Juden nicht judaisieren und am Sabbat nicht müßig sein, sondern an diesem Tag arbeiten sollen. Den Tag des Herrn aber sollen sie besonders ehren und wenn möglich an demselben nicht arbeiten als Christen.

Wer dass noch genauer will:

"Die Christen dürfen nicht nach Judenart am Sabbat müßig sein, sondern sollen an diesem Tage arbeiten. Sie mögen dem Herrentag den Vorzug geben und als Christen ruhen, falls sie es können. Werden sie aber als Judaisierende erfunden, so seien sie von Christus ausgeschlossen."
(steht übrigens im Kirchengesetz, Konzil von Laodizea (343-381 n. Chr.)

Auch diese Anordnung ist ein deutlicher Beweis dafür, dass es noch zu Ende des 4. Jh. viele Christen gab, die am biblischen Ruhetag festgehalten haben. Bei der Arbeitsruhe am Sonntag ließ man auch jetzt noch immer die Einschränkung wenn möglich gelten.

602 war der Papst Gregor der Große derjenige der die Beobachter des Sabbats die Prediger des Antichristen genannt hat. Ein sehr hartes Wort. Dennoch war damals die Sabbatfeier unter den Christen trotzdem nicht verloren und ausgerottet. Die Bauern damals haben vielfach den Sabbat gehalten. Der Samstag heißt heute im italienischen noch immer Sabato.

Nach einiger Zeit sind dann die Gesetze sehr streng geworden, und die Sonntagsfeier ist aufgekommen, die Beobachtung des Sabbats ist fast ganz verschwunden. Es lassen sich zwar noch einige Spuren nachweisen im Laufe der Jahrhundert, in Äthiopien hat z.b. der Sabbat überlebt neben dem Sonntag, beide als heilige Tage, dass wurde aber dann gegen Ende des 20. Jh. nicht mehr praktiziert.

Wenn wir noch zurückdenken dass die Christen damals keine Juden sein wollten sich abgegrenzt haben es war ja damals gefährlich so ähnlich wie die Juden zu sein denn die wurden verfolgt und dass ganze fing ja ursprünglich eigentlich auch an mit einem Aufstand von Bar Kochba im Jahr 135 n. Chr. Da wurde die Ausübung der jüdischen Religion von Rom verboten.

Wenn wir jetzt das Rad vordrehen der Sabbat gilt immer noch, die Sonntagsfeier ist eine rein menschliche Erfindung, wird man auch dann zu dem Schluss kommen dass er ein Prüfstein des Glaubens ist. Wenn in Offenbarung 14, Vers 6 + 7 gesagt wird dass wir GOTT die Ehre geben sollen, dass die Zeit seines Gerichtes gekommen ist, da wird auch ein Hinweis gegeben dass die Zeit des Gerichtes ja schon begonnen hat. Er fordert die Bewohner der Erde auch auf, GOTT die Ehre zu geben ihn alleine anzubeten er ist ja der Schöpfer von Himmel und Erde, und wer ihm die Ehre geben wird, der wird natürlich auch die 10 Gebote halten und vor allem den Samstag, den Sabbat als biblischen und göttlichen Ruhetag. Wer diesen Tag heiligt und feiert bekundet damit, dass er Entwicklungslehre und Materialismus entschieden ablehnt, und sich zu dem lebendigen GOTT bekennt, dessen Machtwort alle Dinge ins Dasein gerufen hat. Dass er Gottes Gebote über die des Menschen stellt.

Natürlich ist es schön am Sabbat einkaufen zu gehen, aber GOTT selbst sagt ja, wir sollen nicht arbeiten und unseren Wegen nachgehen. Wer jetzt fragt wann der Sabbat beginnt dem sei gesagt:

Der biblische Tag beginnt immer bei Sonnenuntergang

(vgl.1. Mose 1 und 3. Mose 23,32). Somit beginnt der Sabbat bei Sonnenuntergang am Freitag und endet mit Sonnenuntergang am Samstag.

Jetzt ist es an uns, als Gläubige Christen zu leben wenn wir wollen und es auch versuchen was ja sehr schwierig ist aber einfacher als man denkt, gehen wir den schmalen Weg des Gehorsam oder den breiten Weg vom Abfall gegenüber GOTT. Hat JESUS nicht gesagt:

Vergeblich deinen sie mir, weil sie lehren solche Lehren die nichts als Menschengebote sind.
(steht im Matthäus 15,9)

Wie man jetzt den Sabbat halten kann liegt bei jedem dass muss jeder mit seinem Gewissen in Einklang bringen aber man kann sich ja an der Bibel orientieren oder an Menschen die sich ein bisschen auskennen.
Z.B. kann man am Freitagabend den Sabbat in gemütlicher Runde mit Gesang, einem Bibeltext und Gebet zur Ehre Gottes beginnen. Meistens ist es dann eh spät dann geht man schlafen. Am Samstag in der Frühe kann man den Gottesdienst besuchen, so wie auch JESUS am Sabbatmorgen die Synagoge besuchte. Nach dem Gottesdienst wird zu Hause gemeinsam mit der Familie und eingeladenen Gästen das Mittagessen eingenommen. Man kann miteinander Gespräche finden und sich mal Zeit für Freunde, Familie, Freundin, Frau, Freund, Kindern, Verwandten, Bekannten, Armen Menschen, Leuten die man kennt die einsam und depressiv sind Zeit nehmen. Vielleicht kann man auch Kranke besuchen, Gäste einladen spazieren gehen, die Natur entdecken man kann über GOTT nachdenken, sprechen, beten, lesen, Singen, man kann miteinander einfach Familie sein, man kann mit GOTT also eine Gemeinschaft halten, was ja heute eh selten ist in der Zeit wo Geld und Zeitdruck so wichtig sind.

Wer will kann den Samstag dann z.B. mit Gebet ausklingen lassen, einfach einen Tag leben der dir kraft gibt, für die Woche, Kraft zu bekommen ohne Drogen zu nehmen, sich mit irgendwelchen Sachen zuzudröhnen einfach mal in der Woche so richtig entspannen und wieder entdecken wer wir sind und was JESUS für uns tat. GOTT hat ja durch die Bibel ein schönes Angebot gemacht, Angebote sind ja wichtig in einer Zeit wo Geiz Geil ist, wir können mit ihm Gemeinschaft haben allerdings muss dass jeder selber entscheiden.

Es ist natürlich verdammt schwierig sich in einer so schönen Zeit wo überall alles Kaputt geht, die Welt vor die Hund geht, aber dafür die Technik, der Einkauf und der Wahn blüht nicht daran Teil zu haben schließlich will man ja ein Teil des ganzen sein und sich nicht abkapseln aber ich denke das man versuchen kann einfach anzufangen, und wenn man durchhält wird man sicher keine negativen Erlebnisse haben die einen von GOTT wieder wegbringen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
superjanchen

superjanchen

04.02.2010 15:32

toller Bericht und gute Idee, das in einem Bericht hier bei ciao reinzustellen; Lieber Gruß, Jan (Siebenten-Tags-Adventist)

sweety179

sweety179

18.12.2008 15:23

BEHA

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