Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
weltweit verfügbar; niedrige Abhebungsgebühren |
| Kontra: |
wird (soweit ich weiß) nur von drei deutschen Banken vertrieben |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Liebe Leser,
1. Einleitung:
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Die meisten von uns zahlen wohl mehrfach täglich in Geschäften mit Karten. Das bezeichnet man auch einfach als Point of Sale - Payment.
Doch welche Karte nutzen wir dabei und warum benötigt man manchmal eine PIN und manchmal eine Unterschrift?
Um diese Fragen zu beantworten, habe ich angefangen Artikel zu den verschiedenen Kartenarten zu schreiben, um diese euch näher vorzustellen.
Teil I und II, die sich mit Maestro (oder auch EC-Karte) beschäftigen, stehen schon bei Ciao, die anderen Karten werden demnächst folgen.
Teil I: http://www.ciao.com/EC_Cash_mit_Unterschrift__Test_2602190
Teil II: http://www.ciao.com/EC_Cash_mit_PIN__Test_2607931
Hier in diesem Artikel (Teil III) geht es um die Cirrus-Karte, von der wohl nur wenige etwas gehört haben werden.
2. Cirrus-System
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2.1. Einordnung & Überblick über MasterCard
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Cirrus wird von der Europay-Mastercard Gesellschaft vertrieben. Das wohl bekannteste Produkt ist die MasterCard, in Deutschland als EUROCARD (heute setzt sich aber MasterCard langsam durch) bezeichnet; also eine Kreditkarte. Neben einer Kreditkarte gibt es natürlich auch noch eine Debitkarte, also eine Karte um über vorhanden Beträge des Girokontos zuzugreifen - das ist Maestro. Man kann mit ihr sowohl im Handel bezahlen (PIN oder Unterschrift) als auch Bargeld abheben am Geldautomaten (mit PIN).
Und dann gibt es noch eine dritte Karte dieser Gesellschaft: Cirrus. Mit PIN kann man Geld am Automaten abheben, aber nicht in Geschäften zahlen; daher gibt es Cirrus-Karten auch gern zu Sparkonten dazu.
Jedes dieser 3 Kartenprodukte ist weltweit verfügbar.
Europay/MasterCard hat auch noch andere Kartenprodukte im Angebot, deren Bedeutung aber noch bei etwa 0 liegt, deswegen lasse ich sie außen vor.
2.2. Die Merkmale
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Cirrus-Karten werden lediglich durch ihre Nummer identifiziert, d.h. es kommt nicht auf den Namen an.
Einige Banken (mir ist eine polnische bekannt) geben sogar die Karten komplett ohne Namensangabe heraus.
2.3. Das Logo
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Das Cirrus-Logo befindet sich (meist) auf der Vorderseite unten rechts. Es ähnelt von der Form her dem MasterCard-Logo und stellt also zwei sich überschneidende Kugeln dar, deren Farbe blau ist.
2.4. Zahlung per Cirrus mit PIN im Handel
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In Geschäften kann man nicht mit Cirrus bezahlen, da diese lediglich an bestimmten Geldautomaten zugelassen sind.
2.5. Cirrus am Geldautomat
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Ja, klar geht das auch. Hier benötigt man die PIN, um sich mit Bargeld zu versorgen; natürlich auch weltweit. Klarer Vorteil bei Abhebungen im Ausland ist, das man vorher kein Geld am Schalter zu überhöhten Preisen wechseln muss. Weiterhin kann man auch im Zielland genau die benötigte Menge abheben, da man diese dann besser schätzen kann.
Die Zahlung wird online gegen das Kartenlimit und auch gegen die Deckung auf dem Konto autorisiert und ebenfalls die Sperrdatei abgefragt. Wie bei allen anderen PIN-Zahlungen kann man hier auch nicht die Abbuchung zurückgeben.
Wer auch immer die korrekte PIN eingibt, autorisiert damit die Zahlung und das gilt. Wie bereits mehrfach von Gerichten bestätigt heißt das aber auch, das der Kunde kurzerhand Pech hat wenn jemand seine PIN erfährt. Das müssen nicht nur solche Leute sein, die die PIN auf der Karte oder sonstwie in der Handtasche notieren (ich kenne da eine), sondern auch solche, die z.B. an einem gefakten Türöffner einer Bank sich die Nummer klauen lassen.
Cirrus hat moderate Gebühren bei Abhebungen an ausländischen Geldautomaten, die meist etwa denen der Maestro-Karte entsprechen. Genauers erfährt man durch Blick in den Gebührenaushang der Bank.
Wer eine Cirrus der Deutschen Bank hat, kann auch damit weltweit das Automatennetz der Kooperationsbanken (wie Barclay's oder die Bank of America) komplett ohne Gebühren nutzen.
3. Wo gibt es Cirrus
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Soweit ich weiß, geben in Deutschland nur die Deutsche Bank und die Citibank Cirrus-Karten aus. Bei der Deutschen Bank sind die Karten zur SparCard Cirrus-Karten.
Dank BirgitE weiß ich ich jetzt, das es sie auch bei den PSD-Banken (ebenfalls als SparCard) gibt.
4. Fazit
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Ich nutze nun schon seit etwa 3 Jahren eine Cirrus-Karte der Deutschen Bank. Primär dient sie dazu, das ich mir damit im Ausland Geld abheben kann, ohne die Gefahr plötzlich ohne Karte dazustehen.
Wer nämlich bloß seine Maestro-Karte hat, steht dann im Falle eines Falles (Karte bleibt im Automat) ohne weitere Karte da. Mit einer Cirrus als Zweitkarte hat man dann immer noch Zugriff auf sein Gespartes.
Zum Glück ist mir noch nie so etwas passiert, aber mein Bruder hat diesen Fall schon einmal erlebt. Er hatte dreimal die falsche PIN bei der Maestro eingeben, so das diese dann gesperrt worden war. Ohne Cirrus wäre wohl sein Frankreich ohne nicht so einfach weitergegangen.
Weiterer Vorteil ist der gute Schutz im Verlustfall. Während man mit der Maestro auch ohne PIN etwas anfangen kann, indem man die Unterschrift fälscht, benötigt man bei Cirrus die PIN zwingend. Natürlich sollte man sie aber trotzdem sperren lassen.
Wie gesagt, ich nutze sehr oft meine Cirrus-Karte um am Geldautomaten Bargeld abzuheben - und das natürlich weltweit. Probleme wie stecken gebliebene Karten oder Stromausfälle oder Falschbuchungen hatte ich bis jetzt zum Glück noch nicht. Allerdings muss man teilweise ganz schön sprachenversiert sein, da viele Automaten außerhalb der EU keine deutsche Benutzerführung haben. Aber mit Englisch hatte ich noch nie Probleme, das gab es eigentlich immer zur Auswahl.
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hasenfell
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20.11.2009
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