Claire (Isabelle Carré) erinnert sich an die schönen Dinge. Sie schreibt sie auf in ihr kleines Tagebuch, von dem sie zunehmend abhängig wird, bis sie auch vergisst, dass es ihr Tagebuch überhaupt gibt. Claire ist um die 30 Jahre und hat Alzheimer. Ihre Schwester Nathalie (Anne Le Ny) glaubt ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Posdole über Claire 4. März 2003
Produktbewertung des Autors:
Humor:
ziemlich humorvoll
Spannung:
ziemlich spannend
Anspruch:
sehr anspruchsvoll
Action:
geht so
Romantik:
sehr viel
Pro:
Siehe Bericht
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Claire (Isabelle Carré) erinnert sich an die schönen Dinge. Sie schreibt sie auf in ihr kleines Tagebuch, von dem sie zunehmend abhängig wird, bis sie auch vergisst, dass es ihr Tagebuch überhaupt gibt. Claire ist um die 30 Jahre und hat Alzheimer. Ihre Schwester Nathalie (Anne Le Ny) glaubt noch immer, Claires Gedächtnis sei nur durch die Folgen eines Blitzschlags vorübergehend beeinträchtigt. Aber der Arzt in der Klinik „Aux Ecureuils“ (Bei den Eichhörnchen) Christian Licht (Bernard Le Coq) ist sich nach längerer Beobachtung sicher, dass Claire die Krankheit von ihrer Mutter geerbt hat.
Zabou Breitmans neuer Film erzählt eine Geschichte über diese furchtbare Krankheit, allerdings keine düstere, schwermütige Geschichte. Sie vermeidet jegliche Form von Betroffenheitskino, verzichtet auf eine Inszenierung, die vordergründiges Mitleid produziert. Nach Richard Eyres „Iris“ (2001) ein zweiter Film über die Folgen des schleichenden Todes, aber eben auch über eine Liebe und die Bedeutung von Erinnerung und Vergessen, aber ein doch ganz anderer.
Claire lernt sie alle kennen, die Pfleger, die Ärzte, die an irgendwelchen Formen der Amnesie leidenden, alten und jungen Patienten in der Klinik, die beiden älteren Herren, die wortlos den ganzen Tag vor ihren Schachfiguren sitzen, von denen man nicht weiß, ob sie tatsächlich Schach spielen oder sich nur ungenau noch daran erinnern, dass sie es einmal spielen konnten. Auch die Gesunden in dieser Klinik sind vergesslich. Ein Pfleger sucht verzweifelt nach seinem Schlüssel, Dr. Licht vergisst seine Termine, verheimlicht seine Beziehung zu seiner Kollegin Marie Bjorg (Zabou Breitman). Breitman kontrastiert die punktuelle Vergesslichkeit – mit viel Humor – mit der krankhaften und schafft dadurch einen Raum der Gemeinsamkeit. Die Patienten werden ernst genommen in diesem Film, aber das bedeutet für Breitman nicht, den Humor aus dem Leben der Kranken zu verbannen. Als eine Pflegerin eine ältere Patientin, die schlafen gehen will, auffordert, in den Speisesaal zu gehen, weil jetzt nicht Schlafenszeit, sondern Mittag angesagt sei, stellt sie ihr eine zweite Patientin zur Seite, um sicher zu gehen, dass die erste auch wirklich zum Essen geht. Die beiden Frauen marschieren hintereinander los – eine herzerfrischend komische Szene, in der sich über die beiden Kranken jedoch nicht lustig gemacht wird.
Claire lernt Philippe (Bernard Campan) kennen. Auch er leidet an Amnesie. Bei einem Unfall waren seine Frau und sein Kind ums Leben gekommen. Philippe ist ruhig, sammelt das Laub im Garten der Klinik in einen Sack, doch ab und an verzweifelt er. Seine Erinnerung wird wiederkommen – und das wird schrecklich werden. Claire und Philippe verbindet sofort unausgesprochene Sympathie, Nähe. Sie verlieben sich ineinander. Sie treffen sich sozusagen in der Mitte eines Prozesses, in der Claire noch nicht völlig von ihrer Krankheit überwältigt ist und Philippe die Tragik des Geschehenen noch nicht vollständig erfasst hat. Dr. Licht erfasst die Situation der beiden. Er lässt sie gewähren, duldet ihre sexuelle Beziehung in der Klinik. In einer der schönsten Szenen des Films schlafen Philippe und Claire im warmen Sommerregen im Park der Klinik miteinander. Philippe erinnert sich nicht einmal daran, wie es ist, mit einer Frau zu schlafen. Er sagt, es sei sein „erstes zweites Mal“. Licht überlässt den beiden seine Wohnung. Er weiß, dass dies die einzige Chance für beide ist, ein paar Wochen, Monate glücklich zu sein, bevor Claire in den apathischen Zustand der Krankheit fällt.
Claire erfindet Wörter, verwechselt Wörter, in der ganzen Wohnung hängen Erinnerungszettel. Philippe kümmert sich um seine Frau, Claire liebt ihren schönen Mann, wie sie ihn nennt. Philippe greift ihre Wortschöpfungen auf. Als sie merkt, dass sie beim Backen eines Kuchens den Zucker vergessen hat, meint sie, er schmecke „frappig“. Philippe, Weinkenner und -tester, trinkt mit Dr. Licht ein gutes Glas und bemerkt: „Hm, irgendwie frappig im Geschmack.“ Es sind diese scheinbaren Kleinigkeiten, Nebensächlichkeiten, in den sich eine der intensivsten Beziehungen zwischen zwei Menschen offenbaren.
„Se Souvenir des belles choses“, wie der Film im Original heißt, ist ein Kleinod über Momente des Glücks im Leid, der Lebensfreude vor dem Tod, ein zugleich erschreckendes Zeugnis einer Liebe, die für Claire den Tod und für Philippe ein Leben ohne Claire bringen wird. Er kauft ihr ein Minidiktiergerät, bespricht ihr darauf den Weg zur Klinik, zum Bus und wieder nach Hause. Zum Schluss heißt es auf dem Band: Und wenn Du alles richtig gemacht hast, siehst Du Deinen schönen Mann am Fenster stehen und Dir winken.
Bevor sich der Zustand von Claire rapide verschlimmert, zeigt Zabou Breitman (die übrigens in der Rolle der Ärztin Bjorg zu sehen ist) die beiden, als sie aus dem Auto aussteigen, in den Regen. Man sieht durch die Scheibe des Wagens, nur Schemen, Bruchstücke, Bilder der beiden, die durch den Regen auf dem Glas kaum noch zu erkennen sind, kontrastieren mit dem Freudentaumel und dem Glück der beiden. Breitman erzählt diese Geschichte mit wunderbarem jüdischen Humor und mit dem ebenso gezielten Einsatz von Klezmer-Musik. Isabelle Carré und Bernard Campan füllen ihre Rollen hervorragend aus.
„Claire“ ist – über die Alzheimer-Krankheit hinaus – einer der wenigen Filme, die den Tod – auf ernsthafte und zugleich komische Weise – in das Leben einbeziehen.
Wertung: 10 von 10 Punkten.
Claire (Se Souvenir des belles choses) Frankreich 2002, 110 Minuten Regie: Zabou Breitman
Drehbuch: Jean-Claude Deret, Zabou Musik: Ferenc Javori Director of Photography: Dominique Chapuis Schnitt: Bernard Sasia Produktionsdesign: Marc Flouquet Hauptdarsteller: Isabelle Carré (Claire Poussin), Bernard Campan (Philippe), Bernard Le Coq (Christian Licht), Zabou Breitman (Marie Bjorg), Anne Le Ny (Nathalie Poussin), Dominique Pinon (Robert), Aude Briant (Corinne), Denys Granier-Deferre (Toto), François Levantal (Daniel), Jean-Claude Deret (Léo Finkel), Céline Lomez (Sarah), Bruno Abraham-Kremer (Bruno), Nadia Barentin (Bernadette), Julien Courbey (Stéphane), Edéa Darcque (Delphine)
Offizielle Homepage: http://www.sesouvenirdesbelleschoses.com/ Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0259440
Weitere Filmkritik(en): „Der Tagesspiegel“ (Brigitte Böttcher): http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.01.2003/407382.asp
Pro: sehr offen geschrieben, in dem Buch wird nichts verschleiert, geschichtlich korrekt Kontra: -----------
...des Buches heißt es: "Wenn der Wind gerade richtig steht und man aufmerksam lauscht, lassen sich das Lachen und die Gespärche, die Rufe und Gesänge des Volks dort noch immer hören. Vielleicht wandern die Komanschen noch immer frei auf diesen Pfaden, wie sie es immer getan haben, frei im Geist."
Suvate (ENDE).
Meine Meinung dazu:
Die Autorin Lucia St. Clair Robson hat die Geschichte von Cynthia und John Parker realistisch wieder gegeben. Ein Sohn von Naduah (Cynthia) und Wanderer namens Quannah lebte offensichtlich wirklich! Er war einer der letzten Komanschen, der seine Freiheit aufgab und in ein Reservat einmarschierte. Es ist sogar ein Foto von Quannah auf der letzten Seite des Buches vorhanden.
Selten habe ich ein Buch gelesen, das so offen geschrieben ist, das so grausam und trotzdem so schön ist!
Die Geschichte wird...
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Pro: nette Story, teilweise ergreifend Kontra: kurzer Lesespaß, teilweise sehr sinnlose Konversationen
...~~Vorwort~~
Hallo ihr lieben,
ich glaube es ist mal wieder an der Zeit für einen neuen Bericht..
°*° Sehen wir uns morgen? ? Alice Kuipers°*°
Wie kam ich dazu?
°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Momentan hab ich mal wieder eine dieser Phasen in denen ich gar nicht genug Bücher auf Vorrat kaufen kann, damit ich für Notzeiten auch ja etwas zu lesen habe. Besonders wählerisch war ich bei der Wahl meiner Geschäftswahl ? was Bücher angeht ? noch nie besonders, deshalb ergab es sich, dass ich gestern im Supermarkt meines Vertrauens am Bücherregal hängen blieb und anfing zu stöbern. Dieses Buch fiel mir schnell ins Auge, da das Cover auffällig gestaltet war. Kurz die Beschreibung durchgelesen, mitgenommen, gekauft. Und nun auch gelesen... und hier folgt der Bericht:
Klappentext
°*°*°*°*°*°
Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter hinterlassen sich...
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Pro: selten sowas gutes gelesen Kontra: die fünfte Band lässt auf sich warten
...es so unter Diana Gabaldon zu ergattern gibt. Also, lange Rede, kurzer Sinn! Da ich hier und heute über den Band „Feuer und Stein“ schreiben möchte könnt ihr sehen, das es mir gelungen ist, diesen Band zu ersteigern – die restlichen beiden übrigens auch.
Jetzt aber genug der Vorrede! Zunächst möchte ich euch kurz den Inhalt dieses Buches vorstellen.
Es geht um die Geschichte von Claire Beauchamp, glücklich verheiratet, Ärztin, im 20. Jh. lebend! Wundert euch nicht, das ich das 20 Jh. für erwähnenswert halte, aber es ist wichtig, um die Geschichte zu verstehen. Denn eines Tages, Claire macht mit ihrem Mann Urlaub im schottischen Hochland, macht sie eine interessante Entdeckung: einen alten Steinkreis!
Und damit fängt alles an. Claire gerät in eine Art Zeitstrudel – und als sie wieder zu sich kommt befindet...
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Ich habe Claire Fisher Aqua Care als kleine Probe von meiner Apotheke bekommen. Ich dachte erstmal: Nicht schon wieder so ein kleines Pröbchen, mit dem man sowieso nichts anfangen kann. Also stand es erst mal Monate lang in der Ecke rum, ohne es auch... mehr