Anmerkung vom 6.5.2009:
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Der nachfolgende Bericht entstand zu einer Zeit, als ich diesem Produkt gegenüber sehr euphorisch eingestellt war. Die Erfahrung über die Jahre hinweg hat jedoch gezeigt, dass die Rendite sehr mager ist. Die gutgeschriebene Wertsteigerung ist minimal. Bleibt nur auf einen ordentlichen Schlußbonus zu hoffen oder den Vertrag beitragsfrei zu stellen.
Im Moment fehlt mir die Zeit - und bei diesem Thema ehrlich gesagt auch die Lust - einen komplett neuen Bericht zu schreiben. Ich habe Ciao auch mal kontaktiert und gefragt, ob ein Löschen von Berichten möglich ist, was aber wohl nur bei triftigen Gründen (Verleumdung oder sonstige Rechtsverstöße) gemacht wird. Daher bitte ich euch, den Bericht zu ignorieren und auch auf (Negativ-)Bewertungen zu verzichten.
Danke für Euer Verständnis und Liebe Grüße,
General_Lee
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Ein Blick in den Briefkasten verrät es: Ab dem nächsten Jahr gelten neue Gesetze für die Lebensversicherung. Jede Versicherungsgesellschaft, bei der man jemals einen Vertrag hatte, unterbreitet einem ungefragt ein Angebot mit unglaublichen Vorteilen, wenn man nur schnell noch eine Lebensversicherung abschließt. Diese Angebote sollten aber ganz genau geprüft werden, denn es macht zwar durchaus Sinn, als Altersvorsorge eine zusätzliche Kapital-Lebensversicherung abzuschließen - die Rendite aber, die deutsche Versicherer anbieten sind derzeit aber sehr mager. Das liegt daran, dass das Zinsniveau derzeit sehr niedrig ist - und dementsprechend auch der Garantiezins, der in den Policen enthalten ist. Sollten die Zinsen wieder steigen - was als sicher gilt - profitieren die Anleger nicht, denn der vereinbarte Garantiezins ist starr. Man hat nur die Hoffnung, von diversen Boni oder Überschussbeteiligungen am Ende der Laufzeit zu profitieren. Nach einigem Vergleichen, stundenlangem Recherchieren und diversen Gesprächen mit unabhängigen Finanzberatern sind wir auf eine interessante Alternative aufmerksam geworden: eine britische Lebensversicherung!
Wo die Unterschiede zu deutschen Lebensversicherungen sind und wie man zu einer solchen Versicherung kommt, möchte ich in meinem Bericht aufzeigen. Allerdings möchte ich jeden Leser darauf aufmerksam machen, dass ich kein Experte bin. Ein Beratungsgespräch mit seiner Bank, seinem Finanzberater oder Versicherungsvertreter ist auf jeden Fall nötig, vor man sich für diese Form der Geldanlage entscheidet.
Warum noch in diesem Jahr abschließen?
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Wer noch in diesem Jahr eine Lebensversicherung abschließt, profitiert von einer steuerfreien Auszahlung am Ende der Laufzeit, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:
- Es werden mindestens 5 Jahre Beiträge eingezahlt
- Der Vertrag läuft mindestens 12 Jahre
- Der für den Todesfall vereinbarte Auszahlungsbetrag beträgt mindestens 60% der garantieren Versicherungssumme.
Dazu reicht es aber nicht aus, den Vertrag in diesem Jahr zu unterzeichnen, sondern es muss auch noch mindestens ein Beitrag bezahlt werden. Weil es bekanntlich auch einige Zeit dauert, bis die Versicherungen den Antrag bearbeiten, sollte man sich bei der Entscheidung nicht mehr all zu viel Zeit lassen.
Warum eine britische Lebensversicherung:
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Britische Lebensversicherungen werden erst seit einigen Jahren in Deutschland angeboten. Sie sind eine Mischform aus klassischer und fondsgebundener Lebensversicherung. Die erzielten Renditen lagen bei 25jährigen Anlagen immer im zweistelligen Bereicht, bei 12-14 Prozent. Die Renditen werden wegen der nicht gerade boomenden Aktienmärkten in Zukunft bescheidener ausfallen, im Vergleich zu deutschen Gesellschaften sehen aber Experten immer noch um 1 bis 1,5 Prozent mehr Ertrag. Sollten die Aktienmärkte wieder hochgehen, dann wird der Unterschied noch größer und das macht am Ende einer so langen Laufzeit sehr viel aus.
Der Börsencrash hat zwar auch in Großbritannien seinen Tribut gefordert, hat zugleich aber auch zur Marktbereinigung beigetragen. Zur Zeit gibt es da noch 50 Lebensversicherer. "Die Briten haben ihre Konsolidierung inzwischen hinter sich", urteilt Michael Hanitz, Vertriebschef Deutschland des englischen Anbieters Clerical Medical. "Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt, riskante Garantiegeschäfte sind für die Unternehmen heute tabu."
Eine Entwicklung, die hier in Deutschland eventuell noch bevorsteht. Lt. "die Zeit" haben deutsche Versicherungen 100 Milliarden Euro Verlust eingefahren und spätestens seit der spektakulären Schieflage der Mannheimer Lebensversicherung steckt die gesamte Branche in einer Vertrauenskrise. Hierzulande buhlen rund 120 Lebensversicherer um die Gunst des Kunden.
Die Vergangenheitsrenditen bei deutschen Versicherungen betrugen ca. 6 Prozent, bei den den besten englischen Anbietern, zu denen auch Clerical Medical gehört zwischen 12 und 14 Prozent.
Wie machen die das?
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Ein Unterschied ist, dass britische Versicherungen das Geld frei anlegen können. Während deutsche Versicherungen maximal 35 Prozent des Anlegergeldes in Aktien investieren dürfen, legen britische Versicherungen 50 bis 80 Prozent in Aktien an. Durch die langjährige Erfahrung und das Bilden von Rücklagen in den „guten Zeiten“ konnten über die Jahre gesehen immer hervorragende Renditen erzielt werden.
Ein weiterer Unterschied ist das Bilanzierungsverfahren. In Deutschland wird grundsätzlich nach dem Niederstwertprinzip bilanziert und es können stille Reserven gebildet werden. Das bedeutet, dass Banken aus dem Anlegergeld unter anderem eigene Immobilien kaufen dürfen, die durch das Niederstwertprinzip bis auf den Erinnerungswert 1 Euro in der Bilanz abgeschrieben werden, Kosten verursachen und die Gewinne, aus denen die Überschussbeteiligungen ausgezahlt werden, drücken. In Großbritannien dürfen aus dem Anlegergeld keine stille Reserven gebildet werden, alle Wertgegenstände und Immobilien werden nach dem aktuellen Zeitwert bilanziert.
Der nächste Punkt ist der Garantiezins. Bei deutschen Versicherungen gibt es einen starren Garantiezins von ca. 3 Prozent und die Überschussbeteiligung am Ende der Laufzeit. Englische Versicherungen bieten keinen Garantiezins an, bei uns wird aber mit der 101 Prozent-Regelung geworben, was bedeutet, dass am Ende der Laufzeit das Kapital nicht weniger geworden sein kann und im Prinzip auch einen Garantiezins von einem Prozent darstellt. Dazu kommt dann ein Jahresbonus der jährlich neu bestimmt wird und ein relativ hoher Schlussbonus (siehe unten).
Ein weiterer Punkt ist das Glättungsverfahren, Smoothing genannt. Clerical Medical und Standard Life bieten in Deutschland klassische With-Profits-Policen an. Der Wert hängt dieser Police hängt davon ab, wie sich das nach Abzug der Risiko- und Abschlusskosten verbleibende Kapital entwickelt. Die Wertentwicklung innerhalb dieses Pools wird aber nicht komplett zugeordnet, sondern ein Teil wird beiseite gelegt, um Kursschwankungen zu glätten. Dieses Verfahren nennt man Smoothing. Der Schlussbonus wird dann über die gesamte Laufzeit berechnet und kann bis zu 60 Prozent ausmachen. Daraus ergibt sich aber auch ein Nachteil, weil sich britische Policen erst zum Ablauf richtig rentieren und Aussteiger deutlich schlechter weg kommen.
Clerical Medical:
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Der Versicherer Clerical Medical wurde 1824 von einer Gruppe von Ärzten in einem Wirtshaus gegründet. In den ersten Jahren bot Clerical Medical hauptsächlich Versicherungsschutz für angehörige des Klerus und der Ärzteschaft. Da zu dieser Zeit diverse Epidemien kursierten, hatten genau diese Berufsgruppen kaum eine Möglichkeit, sich zu versichern.
Die Gesellschaft hat 180 Jahre Erfahrung im Investmentbereich. Das Durchschnittsalter der deutschen Versicherungen beträgt etwa 30 Jahre!
Heute gehört Clerical Medical zur HBOS-Gruppe, die durch den Zusammenschluss der Halifax und der Bank of Scotland entstanden ist. Die HBOS-Gruppe ist eine der größten Finanzdienstleistungsgruppen der Welt und verfügt über Vermögenswerte von mehr als 545 Milliarden Euro. Der Kundenstamm umfasst weltweit ca. 20 Millionen Kunden.
Die Clerical Medical alleine hat über eine Million Kunden mit mehr als 5 Millionen Verträgen. Im Jahre 1852 versicherte Clerical Medical sogar Königin Victoria. Clerical Medical wurde von den unabhängigen Ratingagenturen Standard & Poor´s aktuell mit AA (ausgezeichnet) und von Moody’s mit AA2 (excellent) ausgezeichnet, was für die finanzielle Stärke dieses Unternehmens und somit auch für die Sicherheit des angelegten Kapitals spricht. Außerdem erhielt Clerical Medical zahlreiche Auszeichnungen für Investmentperformance, Service und flexible Produktpalette.
Die Gesellschaft hat keinen Sitz in Deutschland, sondern nur einige Vertriebspartner (siehe unten). Die deutschsprachige Homepage ist unter http://www.deutschland.clericalmedical.com/gcon/default.asp zu finden
Wie kommt man an einen Vertrag?
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- Über unabhängige Finanz- und Wirtschaftsberatungsgesellschaften (z. B. in unserem Fall Aureum Consilium, Finanz- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft, Röntgenstr. 9,
73431 Aalen/Württemberg, Telefon: 07361 / 96 93 50, Telefax: 0 7361 /96 93 51, E-Mail: zentrale@au-con.de, www.au-con.de)
oder
- durch die so genannten Premier Club Distributoren, die unter http://www.deutschland.clericalmedical.com/gcon/company_info/contact.asp aufgeführt sind.
Der Vertrag wird von Clerical Medicals European Branch Office in Maastricht ausgestellt (Clerical Medical Investment Group Limited, European Branch Office, Boschstraat 21/23PO, Box 377, NL - 6200 AJ Maastricht, Niederlande, Telefon: +31 43 3565 000, Fax: +31 43 3565 001, distribution.support@clericalmedical.com
Der Vertrag ist in deutsch verfasst, außerdem erhält man jährlich einen Kontoauszug.
Sicherheiten:
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1. Britische Versicherungsvertäge unterliegen sowohl der britischen Versicherungsaufsicht (FSA) als auch der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin)
2. Es gilt deutsches Vertragsrecht. Die Kapitalanlage erfolgt in €, also ohne Währungsrisiko.
3. Durch das Smoothing werden in guten Börsenzeiten Rückstellungen gebildet, die im Börsentief wieder in die Sparanlage zurückgeführt werden.
4. Angehörigkeit zur HBOS-Gruppe
5. Rankings von Standard & Poor’s sowie Moody’s
Anlagebetrag:
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Die Mindest-/Höchstbeträge sind:
- bei jährlicher zahlweise: min. 500 Euro, max. 1500 Euro
- bei halbjähriger zahlweise: min. 250 Euro, max. 750 Euro
- bei monatlicher zahlweise: min. 50 Euro, max. 150 Euro
Die Beiträge werden per Lastschrifteinzug zum Monatsersten abgebucht.
Auf Wunsch kann eine so genannte „Dynamik“ eingebaut werden, bei der die Beiträge zu Beginn eines jeden Vertragsjahres automatisch um 2,5 oder 5 Prozent angehoben werden, was sich dann auf die Sparsumme auswirkt.
Die Beiträge können unter bestimmten Konditionen nach dem 2. Vertragsjahr auch mal ausgesetzt werden.
Laufzeiten:
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Die Mindestlaufzeit liegt bei 15 Jahren, die maximale Laufzeit ist bis zum 76. Geburtstag des Versicherten. Anhand dieser Vorgaben kann man die Laufzeit selbst auf seine Bedürfnisse anpassen, lt. unserem Berater sind Laufzeiten bis 30 bzw. 35 Jahre sinnvoll.
Fazit:
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Eine relativ sichere, allerdings langfristige Kapitalanlage. Relativ weil man kein Verlustrisiko hat aber die Rendite auch nicht garantiert wird. Durch die langen Laufzeiten und die zyklischen Auf- und Abbewegungen an den Geldmärkten ist aber eine ordentliche Rendite sehr wahrscheinlich. Ich würde sie jedem empfehlen, der bereits eine konservative, deutsche Versicherung hat und durch diese Ergänzung zusätzlich Altervorsorge betreiben will. Diese etwas außergewöhnliche Anlageform wurde unter anderem auch durch den Nachrichtensender n-tv näher betrachtet und erhielt durchaus positive Beurteilungen.
Kleine Ergänzung:
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Da ich einen Kommentar zu diesem Bericht gelesen habe, auf den ich kurz eingehen möchte, folgt an dieser Stelle ein kleiner Nachtrag: Dieser Bericht ist kein Erfahrungsbericht im herkömmlichen Sinne, sondern eine Vorstellung zu einem Produkt. Eine Lebensversicherung ist eine sehr langfristige Angelegenheit. Daher dürfte man erst nach Ablauf der Versicherung (natürlich nur im Erlebensfall - wäre aber sicher auch interessant zu wissen, ob bei dieser Versicherung auch mit der Zahlung im Todesfall alles reibungslos geht, aber ich denke nicht, dass es einen gibt, der darüber noch einen Bericht schreiben kann) einen Erfahrungsbericht darüber schreiben. Es ist aber nun mal so, dass sich die Gesetze dieses Jahr ändern und es nicht viele Menschen gibt (in meinem Umfeld keinen), der diese alternative Anlageform kennt. Daher habe ich mich entschlossen, kurz darüber zu berichten um dem ein oder anderen, der gerade dabei ist, diverse Angebote zu prüfen, eine weitere Möglichkeit aufzuzeigen. Ich hoffe, dass mir dieses zumindest ansatzweise gelungen ist.
14.03.2009 22:25
Das ist ja nur Werbung. Unglaublich. Schaut mal hier: www.fair-help2007.de
31.01.2009 13:09
Du sagst: Laufzeit 12 Jahre wären in Ordnung. Sage mir doch bitte, wenn ich in 2002 1 Mio eingezahlt hätte, wie hoch wäre jetzt mein deklarierter Wertzuwachs und was würde ich voraussichtlich zurückbekommen in 2014 ?
09.10.2006 13:01
Clrical Medical als Beimischung ist sehr wohl eine sehr gute Option, das ist nicht nur meine Meinung sondern auch die von mehreren Bankberatern. Als Ergänzung zu einer bestehenden Kapitalversicherung ist die Clerical Medical als Rendite-Option ebenso empfehlenswert wie z.B. Aktien und Fonds zum Vermögensaufbau eine Ergänzung zu sicheren Anlageformen sind. Da aber Aktien und Fonds auch eine Tendenz nach unten haben ist eben ein ausgewogenes Verhältnis das entscheidende Kriterium. Davon hast aber du wahrscheinlich keine Ahnung.