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1. Kaufgrund
2. Lieferumfang
3. Design
4. Installation
5. Benutzung
6. Besonderheiten
7. Kaufquelle
8. Preis
9. Fazit
10. Technische Daten
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1. Kaufgrund
Hier geht’s um einen Toaster der Marke Cloer. Allerdings habe ich diesen nicht selber gekauft, sondern er wurde mir von meinen Schwiegereltern (in Spee) zu Weihnachten geschenkt. Der Grund ist recht einfach. Einige Wochen zuvor hab ich meinem alten Toaster den Gar ausgemacht in dem ich ihn mit voller Absicht vor die Wand gekloppt habe, weil ich auf jemanden Sauer war, der mal wieder die Küche nicht aufgeräumt hatte. Nein, ich bin nicht gewalttätig, ich rege mich nur gerne mal auf. Tja, und der alte Toaster stand halt zur falschen Zeit am falschen Ort und da er auch gerade nicht so wollte wie ich, hatte sein letztes Stündlein geschlagen. Ein Verlust war es nicht wirklich, da er nicht nur rumzickte, sondern auch noch total hässlich war. Quasi weißer Toaster mit ganz gediegenem Blumenmuster an den Seiten. Also genau das, was man sich als Neudreißiger der Heavy Metal hört so in die Bude stellt. Ich glaube meine Oma hatte mit dem Ding schon kurz nach Kriegsende Rattenhirn knusprig gemacht.
Wie dem auch sei, nun hatte ich zum Wiegenfeste des feinen Herrn Jesus endlich einen neuen Toaster, zuzüglich eines dummen Spruches, dass dieser dieses Mal ganz bleiben sollte. Und ich muss sagen, das wird er. Aber kommen wir zum eigentlich Wichtigen.
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2. Lieferumfang
Eigentlich natürlich nur der Toaster selbst. Dazu noch eine kurze Anleitung, die ich vielleicht sogar mal hätte lesen sollen, aber man kann auch alles selber raus finden und für einen Toaster muss man nicht wirklich studieren.
Was ich sehr positiv fand, dass er nicht zigmal verpackt war und unnötiges Styropor mit in den Karton gehauen wurde. So ist er eigentlich nur mit einer Plastiktüte im Karton verstaut gewesen.
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3. Design
Vom Aussehen her entspricht der Toaster genau meinem Geschmack und passt super in unsere Küche bzw. so wie sie im Sommer aussehen soll (schwarz, weiß, rot, und silber). Er ist in mattem Chrom, abgesetzt mit schwarzen Plastikteilen, gehalten. Einfach und Schlicht, genau so wie ich es mag. Von der Form her hat er ein recht modernes schlankes und nicht so ein altes klobiges Design, was mir zusätzlich sehr gut gefällt.
An der rechten Seite befindet sich das „Kommandopult“, als da wären, der Regler für die jeweilig gewünschte Bräunungsstärke, welcher Stufenlos von eins bis sechs einstellbar ist. Eine Stopptaste, falls man das Gefühl hat, doch ein wenig übertrieben zu haben. Außerdem natürlich noch der Hebel für den „Brotkorb“, mit dem man nach dem toasten den Toast noch etwas mehr herausheben vermag, falls man sich nur kleine Scheiben leisten kann *g*.
Auf der Oberseite befinden sich selbstredend die Schlitze für das Toastbrot. Hier kann man locker bis zu vier Scheiben „normale“ Toastscheiben oder auch die größeren Sandwich-Toastscheiben einführen. Falls man sich den Luxus leisten kann, ist es mit dem integrierten Brötchenaufsatz möglich, diese etwas über dem eigentlichen Toaster knusprig zu bekommen. Dazu befindet sich direkt neben den Schlitzen ein kleiner Regler, mit dem man den Aufsatz einfach hochfährt. Finde ich persönlich sehr gut, da mein alter Toaster noch einen losen Aufsatz hatte, der mir immer wieder runtergerutscht ist, da die Auflage ziemlich rutschig konstruiert war.
Das einzige was vielleicht für den einen oder anderen etwas kurz geraten sein könnte ist das Kabel mit nur 70 cm Länge. Bei mir nicht das Problem, da ich mehr Steckdosen in meiner Wohnung insbesondere Küche besitze, als das komplette Altenheim nebenan.
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4. Installation
Na das ist bei dem Ding natürlich überhaupt kein Problem. Vorausgesetzt man hat wie ich eine Steckdose in Reichweite, einfach hinstellen, Stecker rein, fertig.
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5. Benutzung
Eigentlich benutzen wir den Toaster fast täglich. Meine Verlobte kloppt durchgehend normales Brot in das Gerät (für die jüngere Generation. Das ist das, was so aussieht wie drei Jahre alter Toast und durchschnittlich gesünder ist als „weißes Brot“), somit ist er auch dafür geeignet. Ich hab gerne meine Brötchen etwas dunkler und knuspriger als der gediegene Bäcker um die Ecke es macht. Zwischendurch gibt’s bei uns Sandwichs und die haue ich auf kleiner Stufe deshalb kurz rein, da mir das sonst zu labberig ist. Ach ja, normalen Toast gibt es natürlich auch gelegentlich, da ich mir zwischen der Lernerei gerne mal was Warmes nur mit Margarine gönne.
Somit ist der Toaster quasi im Dauerbetrieb und verrichtet seit seinem Einzug treu seine Dienste ohne Ausfälle.
Die Reinigung ist auch sehr einfach. Da hätte ich aber mal die Bedienungsanleitung lesen sollen. Als ich ihn das erste Mal reinigen wollte, sprich über Kopf die Krümel ausschütten, hatte ich plötzlich ein Teil des Toasters in der Hand. Kurz gesagt, der Toaster hat eine Krümelschublade. So was war mir bisher verschlossen geblieben und bisherige Toaster hatten so was meines Wissens nicht. Verdammter Fortschritt, man ist immer wieder überrascht. ;)
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6. Besonderheiten
Was kann ein Toaster für Besonderheiten aufweisen? Tja, für mich auch was Neues ist die automatische Abschaltung, falls sich beim herausspringen eine Toastscheibe verklemmt den „Korb“ unten hält. Also das ist vermutlich nicht nur eine Besonderheit für mich sondern auch sehr interessant für meinen Vermieter, wenn ich mal kurz erwähnen darf, dass die Wohnung in der ich wohne und meine Schwester vor mir, quasi auferstanden aus Ruinen ist. Soll heißen, in der Wohnung unter mir ist vor gut neun Jahren ein Brand entstanden und hat beide Stockwerke verwüstet. Gut, abgesehen davon, dass ich dann nicht in einer so herrlich renovierten Wohnung hausen würde, ist das also mal eine ganz innovative und sehr nützliche Sache.
Getestet hab ich das Ganze natürlich sofort nach Kenntniserlangung und hab einfach mal eine Scheibe Toast so richtig dumm reingepackt, dass sie gar keine Chance hatte nicht zu verklemmen. Und siehe da, es stimmt, Kiste aus, feddich!
Außerdem ist der Toaster sehr gut isoliert, so dass man ihn im Betrieb ruhig anfassen kann. Bei meinem alten hab ich mich schon mal öfter leicht verbrannt.
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7. Kaufquelle
Soweit ich erfahren habe, wurde der Toaster bei Pro Markt in unserer nähe gekauft.
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8. Preis
Der
Preis wurde mir nicht verraten, aber dafür hat man ja das Internet und da kann man schön sehen, dass es nicht unbedingt der günstigste Toaster ist und lustige 42, 40 € gekostet haben muss. Wie ich auch gesehen habe, ist das gute Stück aber schon ab 32, 20 € zu haben.
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9. Fazit
Also ganz ehrlich bin ich eigentlich froh ab und an mal einen cholerischen zu haben. Das hat mir dann einen supergeilen neuen Toaster, der für mich gesehen dazu noch gut (weil schlicht) aussieht beschert. Das Teil ist bisher immer zuverlässig gewesen und macht unsere „Schnitten“ immer so wie gewünscht. Die Schutzfunktion, dass sich das Gerät selbstständig ausstellt, gibt mir gerade in den Gemäuern hier ein Stück mehr Sicherheit. Deshalb gebe ich die volle Punktzahl. Gimme five!
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10. Technische Daten
Kabellänge: 70 cm (angegeben sind 106, die konnte ich allerdings auch nach langem ziehen nicht finden!)
Betriebsspannung: 230 Volt
Leistung: 1380 Watt
Länge: 38 cm
Breite: 13 cm
Höhe: 17.5 cm
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In diesem Sinne: „Schatz, wenne kalte Finger hass, packse mir nicht in den Nacken sondern innen Toaster. Da kannste auch gleich noch deine Käsemaucken mit reinstecken!“
Mattes 25.03.2008
02.04.2008 11:14
;)
31.03.2008 02:58
Na hauptsache es stand nich noch einer vor der Wand...*lol*..Gruß LillyS.
29.03.2008 17:06
Toastermörder ;)