Club de Monastir, Monastir

Club de Monastir, Monastir

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Herausfordernd und unwirklich
Erfahrungsbericht von Thokla über Club de Monastir, Monastir
12.05.2002


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Sehr abwechslungsreicher, aber schwieriger Platz; guter bis sehr guter Pflegezustand; guter Service und nettes Personal; Preise angemessen
Kontra: Trotz Berücksichtigung der z . T .  extremen klimatischen Bedingungen in den Sommern  .  .  .  z . T .  vertrocknete Flächen auf den Fairways

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Einige Kilometer von der tunesischen Stadt Monastir entfernt, unweit des Flughafens (ca. 10 Minuten Fahrt), liegt der 18-Loch Golfplatz mit Namen „Golfe de Monastir“, auch unter dem Eigennamen „Monastir Flamingo Golf Course“ bekannt. Schon bei der Anfahrt zum Platz, aus Richtung Norden kommend im Shuttlebus des Golfpackage-Anbieters PROTEC GolfService, fragten sich einige Insassen, wo denn in dieser eher unwirklich und öde wie auch trist wirkenden Umgebung, die überwiegend nach ausgetrockneten Meersalzabbauflächen aussah, ein schön gelegener und saftgrüner Golfkurs zu finden sein solle. Doch plötzlich war geradezu eine hügelige Erhebung mitten in der flachen Landschaft zu sehen, die komplett in kräftigem Grün strahlte. Der komplette, eher kleine und von Bäumen übersäte, Berg WAR der Golfplatz.

Dieser schon in etlichen Abhandlungen und Beurteilungen als einer der besten Golfplätze Nordafrikas gelobte Kurs, designt von der kaliforischen Golfarchitektenfirma „Golfplan“ mit dem Präsidenten Ronald W. Fream, wirkt inmitten der umgebenden bräunlichen Landschaft wie eine Oase. Speziell Fream hatte als Golfplatzdesigner einen starken Einfluss beim Bau der mittlerweile 7 Plätze im nordafrikanischen Tunesien, ist doch sein Name mit einigen Plätzen in Verbindung zu bringen.

Das bei der Ankunft auf dem „Berge“ eher zierlich wirkende Clubhaus zeigt sich im Innern allerdings ausreichend gross, wobei plötzlich zahlreich einfallende Golfspieler doch zu etwas Gedränge führen. Sehr freundlich wird man von der Dame am Reception Desk nach den Wünschen gefragt, bevorzugt in englisch, und erhält nach Bezahlung des Runden-Greenfees bzw. eines eventuell gewünschten Trolleys einen Voucher, der im Untergeschoss beim ebenfalls netten Caddy-Master vorgezeigt wird. Elektro-Carts sind auf diesem z.T. sehr hügeligen Kurs stark gefragt, was dazu führen kann, keinen mehr abzubekommen.

Übungsbälle für die DrivingRange kommen, wie üblich, aus einem nahegelegenen Ballautomaten gegen den/die an der Rezeption erworbenen Token/Wertmünzen. Doch fragt sich der Erstbesucher zu Recht, wo sich auf diesem Hügel ein grossflächiges Driving-Gelände befinden soll und man begegnet der ersten, umwerfend aussehenden, Besonderheit des Flamingo Golf Courses. Die Abschlagflächen befinden sich der Clubhausterrasse vorgelagert am Rande des Abgrundes ... und man sieht sich, dort zum Einschlagen positioniert, wie am gefährlichen Rande einer Klippe. Die Bälle werden somit nicht nur mehr oder weniger weit fliegen, sondern auch tief fallen. Dies allein stellt sich schon als Erlebnis heraus, hat man sich nach kurzer Zeit daran gewöhnt.


DER PLATZ

Soll nun der Ernst beginnen und man schreitet zum ersten Abschlag dieses mit 5580 Meter kurzen PAR72- Kurses [Herren: gelbe Tee’s], erlebt man ähnlich faszinierende Ausblicke wie schon von den Abschlägen der DrivingRange. Der dort anwesende, scheinbar immer relaxed wirkende, Starter verteilt noch bereitwillig Scorekarten bzw. Bleistifte, bevor er sich von der Richtigkeit der Bezahlung des GreenFee’s überzeugt hat ... und wünscht den Unbedarften noch grinsend „.. have a nice game ..“.

Im Folgenden gebe ich einige Eindrücke von den mir in guter, oder weniger guter, Erinnerung gebliebenen Spielbahnen des, mit vielen Schräglagen und strategisch teils schon gemein angelegter Sand- und Wasserhindernisse gespickten, Kurses wieder. Durch die erhöhte Lage und die Meeresnähe ist hier schwer ein windstiller Tag zu finden, was das Spiel zusätzlich erschwert.


BAHN 1

Wie schon angerissen, der erste Abschlag ist bekanntlich oft der Schwerste, steht man hier zum TeeOff stark erhöht gegenüber dem sehr weit entfernt wirkenden und tief unten beginnenden Anfang des regulären Fairways dieses PAR4-Lochs. Wie glücklicherweise oft auf dem Flamingo-Course, zur Markierung des regulären Verlaufs der hügeligen Spielbahnen, ist auch hier mitten im entfernten Fairway eine schwarz-weisse Stange auszumachen, die den optimalsten Anspielpunkt dieses mit einem Dogleg nach rechts designten Fairways anzeigt. Die Lage des Grüns ist auf Bahn 1, wie auch andernorts auf dem Platz, vom Abschlag nur vage zu vermuten ... trotz des exponierten Standes am Abschlag. Das Fairway zeigt starke Ondulierungen und Schräglagen, wodurch der Ball nach der Landung wohl selten dort liegen bleiben wird, wo es eher gewünscht wäre. Mit 330 m Bahnlänge handelt es sich zwar um ein kurzes PAR4, das sich vom Gefühl aber länger spielt. Die zahlreichen Bäume, die die Fairways umschliessen, tragen zudem zu einem Eindruck der Enge bei. Nach dem 2.Schlag wird es eher selten heissen ... „on the green“, da das relativ grosse und perfekt gepflegte Grün in mehreren Ebenen angelegt ist und zur linken von einem magisch anziehend wirkendem Bunker verteidigt wird.


BAHN 2

Erholung ist nur in Massen beim folgenden 2.Loch zu erwarten, obwohl es sich „nur“ um ein PAR3 mit 145 m Länge handelt. Das Zielgrün ist so immens gross, dass eventuell notwendige, lange Putts durch die starke Ondulierung der Oberfläche schon sehr genau überlegt sein müssen.


BAHN 4

Zeigt sich das Fairway dieser 435 m PAR5-Spielbahn anfangs optisch eher als leicht zu drivende „Autobahn“, sind die Tücken doch erst im weiteren Verlauf erkennbar. Eine Baumgruppe ragt von rechts in das Fairway und, wie auch vielerorts bei Bunkern festzustellen, zeigt sich auch hier die oft magisch anziehende Wirkung dieser spielererschwerenden Flecken. Ein solch schwer zu bewältigendes Grün habe ich in meinem bisherigen Golferleben noch nicht vorgefunden. Es ist zwar tief, doch eher schmal ... ist von umgebenden Bunkern und Rough umgeben ... zeigt extreme Wellen und verschiedene Ebenen ... und ist zudem noch, dem Fairway gegenüber, erhöht und ansteigend. Wer hier, nach dem Erreichen dieser Zielfläche, den Ball mit 2 Putts versenkt, wird wahrlich froh und zugleich stolz zum nächsten Abschlag schreiten.


BAHN 5

Hier handelt es sich um ein kurzes PAR3 mit nur 125 Metern Länge, bei dem allerdings der Abschlag vom erhöhten Tee mit einem kurzen Eisen wohlüberlegt sein will. Einerseits zeigt sich ein mittig positionierter Baum als Hemmschuh, andererseits hängt das, hier relativ ebene Grün, stark von rechts nach links. Als Zielzone ist somit die rechte Grünseite oder gar, wie ich es vorzog, das rechte Vorgrün anzuvisieren, denn der gelandete Ball wird unweigerlich nach links herab rollen.

BAHN 6

In meinen Augen handelt es sich beim 6.Loch (PAR5, 435 m) um eines der sog. „Signature Hole’s“ des Flamingo Courses, komprimiert es doch nahezu alle Tücken, die dem bzw. den Designer(n) einfielen. Die fast in einer Ebene mit dem Fairway angelegte Abschlagfläche stellt noch keine grosse Besonderheit dar, auch nicht die die Spielbahn umrahmenden Baumreihen. Doch sollte der Abschlag relativ gerade erfolgen, will man nicht einen Strafschlag durch die ca. 150 m entfernt beginnende Ausgrenze in Kauf nehmen. Hier erfolgt dann auch der erste, leichte Rechtsknick der Spielbahn, die hier schon zur Rechten von einem kleinen See eingeengt wird. Der 2.Schlag sollte ebenfalls nicht unbedingt in Form eines Slice durchgeführt werden, lauert doch im Folgenden ein grösserer, zweiter See. Gehört man zur Fraktion der Longhitter, kann von dieser Landezone aus das Grün direkt angespielt werden. Doch gilt es hier, umsichtig zuhandeln, muss doch ein Ausläufer des Sees und in der Folgeflugbahn ein frontaler Grünbunker überwunden werden. Von dieser Position aus zeigt sich das relativ plane Grün zudem von seiner Schmalseite aus – ein zu weiter Schlag lässt den Ball im Unterholz der dahinter angeordneten Bäume verschwinden.


BAHN 8

Nur angenehme 285 Meter misst dieses PAR4, die es durch das Layout allerdings in sich haben. Nicht umsonst ist auf dem Course Layout-Plan auf der Rückseite der Scorekarte die Spielbahn nicht bis zum Grün durchgezeichnet, befindet sich doch das Grün auf eigener, inselförmig wirkender Fläche. Soll schon der mutige, 2.Schlag auf dem Green landen, ist die „Tiger-Linie“ gefragt und ein tiefer, etwas einschüchternd wirkender Canyon im Fluge überspielt werden. Nicht selten beginnt im Anschluss daran die Sucherei nach dem Ball in den Tiefen dieses Gefildes ...


Nach dem Verlassen des herrlich angelegten 9.Grüns ist das Clubhaus auf geteertem Wege zu umrunden, um anschliessend die zweite Halbrunde einzuläuten. Die Ankunft am 10.Abschlag lässt nicht gerade vermuten, dass es nun leichter werden würde, den Kurs (... oder sich selbst) zu „bezwingen“. Phantastisch anmutende Ausblicke über Hügel und Täler mit wie selbstverständlich eingebetteten Spielbahnen zeigen das Fingerspitzengefühl, das beim Design dieses Kurses zum Tragen kam.


BAHN 10

Der erste Gedanke am Abschlag dieses PAR4 (335 m) war „...wie soll ich auf dieser Spielbahn mit 2 Schlägen das Grün erreichen?...“. Zu stark strukturiert und schräg angelegt, in keinster Weise in gerader Linie zu bespielen und nach ca. 2/3 des Fairways leicht in einer Links-/Rechtskurve abknickend zeigt sich diese wahre Gemeinheit, die die stetig wiederkehrende Frustration in einem Golferleben heraufbeschwört. Der Abschlag sollte rechts positioniert werden, um das nach links geneigte Fairway auszunutzen. Allerdings nicht zu weit rechts, denn dort ist einerseits die Ausgrenze, andererseits eine Baumreihe als weiteres Hemmnis im Spielfluss angeordnet. Schwer einzuschätzen ist die nötige Distanz des 2.Schlages, da, wie angeführt, der schlangenförmige Verlauf der Bahn zu berücksichtigen und ein kleiner (steiniger) Bachlauf zu überqueren ist ... die Grünbunker nicht zu vergessen.


Diese folgende Spielbahn war (fast) die letzte, die meine (Foto-)Begleiterin sich angesehen konnte, denn, als wäre der Kurs nicht schon schwer genug, meinte der Himmel nach tiefstem Blau am Anfang der Runde, sich nun schlagartig in Form von dicken, prasselnden Tropfen entleeren zu müssen ... was das Spiel nicht gerade einfacher machte.


_ BAHN 12

Menschenauflauf ... Versammlung am angrenzenden Drahtzaun ... mindestens 25 kichernde und neugierige Zuschauer mit faszinierten Blicken zum von plötzlich einsetzender Nässe geschwängerten Abschlag dieses vergleichsweise langen PAR3 mit 180 m zum Grünanfang. Zu deuten waren diese neugierigen Blicke, vermutlich die einer kompletten Schulklasse, wie die Besucher eines Zoo’s sie haben. Nur, dass wir, die Spieler, den von Umzäunungen umgebenden Tieren gleichgestellt schienen ...

Eine schnurgerade Spielbahn mit leicht versandetem Fairway sowie einem kleinen Hügel vor der Zielzone, in Begleitung des schon fast obligatorischen Bunkers. Trotz der mittlerweile widrigen Umstände zischte mein Holz 5 durch die feuchte Luft und liess den perfekt startenden Ball unter dem Beifall der Massen rechts auf dem Grün landen ... Test bestanden ;-).


__ BAHN 14

Nach einem leicht bergauf führendem Abschlag an diesem schmal ausgelegten PAR4 sollte eine der faszinierendsten Grünpositionen auf mich zukommen, die ich bisher erblickte. Wie auf einem fast autark angelegten Tablett in deutlicher Höhe über dem Fairway mit gleichzeitig undefinierbarer Fahnenposition wirkte dieses Zielgrün nahezu unwirklich. Muss es, aus diversen, spielerschwerenden Gründen, vor die sich jeder Durchschnittsgolfer immer wieder einmal gestellt sieht, von der Seite angespielt werden, hilft nur ein geöffnetes und voll beschleunigend durchgezogenes SandWedge, dieses kleine Hochplateau überhaupt zu erreichen - in der Hoffnung, dass der Ball nicht nach dem Auftreffen der Meinung ist, an der anderen Seite heruntereilen zu müssen ...


__ BAHN 15

Eine Erholungsphase wird dem Spieler hier wahrlich nicht gegönnt, sieht man sich am Folgeabschlag (PAR3 mit 135 m) weiteren, „hügeligen“ Tatsachen gegenüber konfrontiert. Von der unterhalb des Grünberges der Bahn 14 zurückversetzt angelegten Abschlagfläche ist es eigentlich nur möglich, das Grün direkt zu erreichen, wenn der Schlag schnurgerade erfolgt und erst nach frühestens 120 m Flug durch einen „Minicanyon“ landet. Denn direkt zur Linken lauert die Tiefe und zur Rechten eine mit Steinen durchsetzte Bergschräge. Das Grün selbst verhält sich neutral eben und ist im perfekten Pflegezustand ... wie nahezu alle Greens auf dem Flamingo Course.


__ BAHN 18

Fast geschafft, mit freudigen als auch frustierenden Erlebnissen auf den zurückliegenden 17 Löchern, geht es auf den Abschlag der 18. Spielbahn, die noch einmal alles beinhalten sollte, was dem Fream-Design-Team einfiel. Rechts steile Felswände mit leichten Einschnitten, das stets nach links hängende Fairway mit Baumbestand zur Linken - ein lang wirkendes PAR5 mit 445 m als Schlussloch. Hier geht der Golfer frohen Mutes Richtung des wie auf einem Podest anmutenden Clubhauses mit seinem tunesischen Charme und wird erwartet von einem üppig dimensionierten Grün, das seinesgleichen sucht. Die grosse Fläche dieses extrem ondulierten und mit etlichen „Breaks“ konstruierten Grün’s, das auch noch bergauf zeigt, fordert ein sehr penibles Studieren der Puttlinie - um anschliessend fast jedem Spieler zu zeigen, wo die Grenzen zwischen Theorie und Praxis liegen ...


Ein wahrlich mehr als interessant zu bespielender Kurs, der hier, äusserlich eher unscheinbar, fast die gesamte Palette an Challenge bietet, die in dieser Form so komprimiert selten zu finden sein wird. Der Platz an sich zeigt sich, bis auf einige verdörrte Fairwayflecken, in gutem bis sehr gutem Pflegezustand, die Grüns sind über jegliche Kritik erhaben.

Einige, mir bekannte, Preise im „Flamingo Golf Course“, die ich, für den Gegenwert, nicht als überteuert ansehen würde:

18-Loch Greenfee: 58 tD (tunes. Dinar), ca. 45 EUR [via PROTECH GolfService incl. Tranfer]

Trolley für 18 L.: 7 tD, ca. 5,50 EUR

Range Bälle: 5 tD, ca. 3,95 EUR (es handelt sich hierbei um ein Token für 60 [!] Bälle)

Anschrift: FLAMINGO Golf Course, Route de Quardanine, Monastir Gare, 5079 Tunisia.
eMail: flamingo.golf@planet.tn
Homepage: keine

In der Hauptsaison empfehle ich die Reservierung von Startzeiten direkt im Club, da der Platz, durch seinen positiven Ruf bedingt, stark frequentiert ist. Der noch einfachere Weg führt über einen „All-inclusive-Golfvermarkter“, wie z.B. PROTEC. Weiterhin empfehlenswert ist das Aufsuchen der schön gelegenen Clubhausterrasse nach dem Spiel, um sich in netter Umgebung bei interessanten Ausblicken über das Hinterland Gedanken über die vorangegangenen 18 Löcher machen zu können ...

Meine Bewertung bezieht sich ausdrücklich auf einen Golfplatz im z.T. heissen Norden Tunesiens und ist nicht in Relation zu sehen zu Bewertungen (süd-)europäischer Plätze.

© TK 12/05/2002 [... alle Medien und eigene Internetpräsenzen]

Kurzlegende für golferisch weniger geschulte, aber interessierte Leser:

Greenfee: Zu zahlendes Entgelt für das Bespielen eines Golfplatzes als Gast.
Trolley: Kleiner Wagen für die Schlägertasche zum leichteren Transport (... mit Griff)
Driving Range: Grosse Grasfläche mit einer Länge von 180 bis 250 Metern, auf die Übungsbälle von etlichen Abschlagplätzen zum Aufwärmen vor dem Spiel bzw. zum Training geschlagen werden können. Dazu nötig sind weiterhin sog. „Rangebälle“ (kostenpflichtig), die natürlich nicht selbst aufgesammelt werden müssen/dürfen.
Abschlag: Flache, ebene Grasfläche, auf der farbliche Markierungen für verschiedene Spielstärken/Geschlechter gesetzt sind. Beginn einer jeden Spielbahn.
PAR: ..auf eine Spielbahn bezogen: Festgelegte Maximalschlagzahl, mit der ein Pro(fessional) bzw. ein sog. Handicap 0-Spieler diese Bahn zu Ende bringen sollte.
..auf den Platz bezogen: wie eben angeführt, nur als Summe aller Schläge der einzelnen Spielbahnen.
Scorekarte: (Falt-)Karte, auf der der Spieler die Ergebnisse zu den einzelnen Spielbahnen einträgt. Oft sehr farbenfroh und teils mit einem Platzlayout-Plan versehen.
Fairway: Kurzgemähte, gepflegte Fläche, die vom Abschlag bis zum (Ziel-)Grün führt.
Grün/Green: Extrem kurzgemähte Fläche, die es als Ziel der Beendigung einer Spielbahn mit möglichst wenigen Schlägen zu erreichen gilt. Häufig wird hierauf die Position des Lochs, in dem als Erkennungszeichen aus grösserer Entfernung eine Fahne steckt, verändert.
Bunker: Künstlich angelegtes Sandhindernis im Verlauf einer Spielbahn.
Putt: Schlag mit dem sog. Putter, um den Ball auf dem Grün in das Loch zu befördern.
Ondulierung: Mehr oder weniger starke Strukturierung/Ausformung eines Grüns, was das Putten erschwert.
Eisen: Schläger mit Stahl- oder Graphitschaft, der am unteren Ende eine abgewinkelte Metallfläche spezieller Form montiert hat.
Holz: dto., jedoch heutzutage mit einem grossvolumigen, oval geformtem Metallkopf (..früher aus [Persimmon-]Holz)
   


Club de Monastir, Monastir

Haupteigenschaften

Sportart: Golf

Land: Tunesien

Kontinent: Afrika

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