Unterhaltung - 1989 - Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke, Josh Charles, Gale Hansen - DS: Deutsch, Spanisch; DD 5.1: Englisch - Warner Home Video Germany mehr
"Carpe diem! Nutze den Tag!" ist der wichtigste Lehrsatz des Englischlehrers John Keating. Mitgroßer Ausstrahlung und neuen Lehrmethoden bringt er die gesamte Schule, ein Internat... mehr
Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes ...
Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll. Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten mehr als ein Job: eher eine Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem" (Nutze den Tag), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen. Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson (Ethan Hawke) und Neil Perry (Robert Sean Leonard) begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sogar als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für die Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt. Der Club der toten Dichter ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Robin Williams wurde für seine eindrucksvolle Darstellung des ambitionierten Lehrers John Keating für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Jungdarsteller Ethan Hawke (Gattaca, Große Erwartungen) legte mit diesem Film den Grundstein für seine steile Hollywood-Karriere. Der australische Regisseur Peter Weir zeigt in seinen Filmen häufig Interesse an der Konfrontation zweier unterschiedlicher Welten oder Lebensanschauungen. Wie beim Club der toten Dichter Konformität und Individualismus aufeinander prallen, so wird in Der einzige Zeuge eine Amish-Kolonie mit der Korruption der modernen Polizeiarbeit konfrontiert, in der romantischen Komödie Green Card werden ein Franzose und eine Amerikanerin in eine turbulente Zweckgemeinschaft gepresst. Zuletzt konnte Weir mit seiner "Mediensatire" Die Truman Show international Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. --Benno Limberg
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Unterhaltung; Komödie - 1994 - Robert Jr. Downey, Bonnie Hunt, Marisa Tomei, John Benjamin Hickey - DD 5.0: Deutsch, Englisch, Spanisch; Stereo: Französisch, Italienisch - Sony Pictures Home Entertainment
(+) gut gemacht, Top Bild und Ton, super Schauspieler, gruselige Kulissen, tolle Musik (-) manchmal etwas übertrieben und unglaubwürdig (Darstellung der Geister)
(+) gut gemacht, Top Bild und Ton, super Schauspieler, gruselige Kulissen, tolle Musik (-) manchmal etwas übertrieben und unglaubwürdig (Darstellung der Geister)
Erfahrungsbericht von freetibet über Der Club der Toten Dichter (DVD) 30. Mai 2005
Produktbewertung des Autors:
Action:
null
Anspruch:
anspruchsvoll
Humor:
durchschnittlich humorvoll
Romantik:
sehr viel
Spannung:
ziemlich spannend
Pro:
Optimismus
Kontra:
Realität
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Neulich, vor dem Fernseher, dämmerte es mir: ich bin älter geworden. Warum? Ich ärgere mich nicht mehr über Sportreporter. Das Pokalfinale zog an mir vorbei. Herr Beckmann wechselte wie immer unermüdlich zwischen Analyse und dem, was er für die "Fanperspektive" hält. Immerhin noch weniger aufdringlich als Werner Hansch. O je. In zehn Jahren wirst Du immer noch vor einem Fernseher sitzen und Dir diesen EWIGGLEICHEN Mumpitz anhören. (Und dann, mit fünfzig, zum jungen Gemüse sagen: "Fassbender: DAS war noch ein Reporter!") Ich horche in mich hinein, doch still ruht die See. Nichts. Nicht mal mehr der Sturm im Wasserglas. Das wars. Die dunkle Seite der Macht hat gewonnen. Die Transformation zum illusionslosen Middle-Age-Sack ist vollendet. Nicht mal HEAVY-METAL-HÖREN hilft noch. Erheben Sie sich, Lord Vader! O je...
Eine Naturkulturlandschaft wie in Stein gemeißelt. Mittendrin, hineingeklotzt, als hätte es immer dort gestanden, ein überwältigend wirkendes Gebäude. Es sieht alles nach Natur aus, aber in diesem riesigen Garten hat der Mensch das Sagen. Der Klotz beherbergt das Eliteinternat Welton für Söhne, deren Eltern es bezahlen - können. Wir werden Zeuge der Begrüßungsansprache des Direktors zum neuen Schuljahr (1956), die vermutlich genauso auswechselbar in jedem Jahr gehalten werden kann wie die Neujahrsansprache des Bundeskanzlers. Die Ziele der Schule werden auf den Punkt gebracht. Den Schülern wird eine umfassende Ausbildung garantiert, auf deren Basis sie eine Eliteuniversität besuchen können. Eine erfolgreiche Karriere ist nach dem erfolgreichen Besuch dieser Schule beinahe garantiert. Das Gelingen soll ein einfacher Wertekanon bewirken: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Zeitlosigkeit macht sich breit. Schaut man das Gesicht des Direktors, dann ahnt man, daß man hier viele Facetten von Unerbittlichkeit kennen lernen wird. Der neue Englischlehrer wird vorgestellt: John Keating.
Die Erwartungen werden nicht enttäuscht. Der Unterricht ist eine langweilige Lernmühle, der umfangreiche Stoff kann nur bewältigt werden, weil die Schüler sich nach dem Unterricht in Lerngruppen organisieren. Knox Overstreet, Charles Dalton (Gale Hansen), Neill Perry (Robert Sean Leonhard), Todd Andersen (Ethan Hawke), Stephen Meeks, Gerard Pitts, Richard Cameron sind zwar erst siebzehn, aber haben nur noch wenig Flausen im Kopf. Ihre Zukunft scheint ihnen vorbestimmt, die daran geknüpften Erwartungen haben sie längst akzeptiert, ohne je etwas anderes kennen gelernt zu haben. Fatalismus würde man es heute nennen, wenn es reflektiert wäre. Nur im stillen Kämmerlein, unter sich, regt sich noch ein bißchen Widerspruchsgeist gegen "Höllten", ein Ventil für die angestauten Frustrationen angesichts der täglichen Bücherwälzerei.
Pfeifend betritt Mr. Keating (Robin Williams) er die Klasse, pfeifend verläßt er sie wieder - und führt die Schüler zu den Bildern vorhergehender Schülergenerationen. Er läßt Pitts folgende ketzerische Verse lesen:
"Pflückt Rosenknospen, solange es geht die Zeit sehr schnell Euch enteilt die gleiche Blume, die heute noch steht ist morgen dem Tode geweiht."
Danach läßt er die Schüler vergangener Schülergenerationen ansehen. "Diese Jungs dienen jetzt den Narzissen als Dünger." Das ist nicht mißzuverstehen. Es gilt also, die eigene Lebenszeit zu nutzen, denn irgendwann ist es vorbei. Verblüfft müssen die Schüler ihre Individualität und ihre Endlichkeit zur Kenntnis nehmen. Für einen Augenblick erwachen sie aus ihrem metaphysischen Schlummer.
Zunächst aber sind sie orientierungslos. Neill treibt ein altes Jahrbuch auf, indem Keating Mitglied der "Dead Poets Society" aufgeführt wird, eine Vereinigung von Schülern, die sich nachts Literatur vorgelesen haben, die großen amerikanischen Dichter, aber auch eigene Verse. Neill überredet die anderen, mitzumachen. Keating läßt sich nur noch als "O Käptn, mein Käptn", dem Titel eines Gedichtes von Walt Whitman ansprechen.
In der Nacht gehts los. In weite Mäntel eingehüllt laufen die Jungs zu einer Höhle im Wald, zu einem anderen Ort, in eine andere Zeit, in eine andere Realität hinein. Ihr Erwachen beginnt. Inspiriert von den großen amerikanischen Dichtern, entwickeln sie eigene Rituale, zelebrieren sie einen anderen Lebensrhythmus, stoßen sie vor zu eigenen Mythen, entwickeln andere, Welton entgegengesetzte Rituale, formulieren eigene Interessen. Knox umwirbt ein angebetetes Mädchen, Neill findet zur Schauspielerei, Charlie beginnt auf dem Saxophon free jazz zu spielen und lädt Mädchen in die Höhle ein. Keating setzt ihre Erziehung zum selbständigen Denken konsequent fort. Sogar der schüchterne und sensible Todd wird von Keating dazu gebracht, sich in Versen zu artikulieren.
So schön und so pathetisch die Geschichte ist, irgendwann begann es in meinem Magen zu grummeln. Nicht zum ersten Mal hörte ich Sprüche wie "Mache etwas Außergewöhnliches aus Deinem Leben", "Liebe ist was wunderschönes" , "Bleib Dir selber treu", Finde Dich selbst", "Vorsicht vor Konformität". Älter werden hat ja auch seine Vorteile, schließlich lernt seine Pappenheimer kennen. Von Musik befeuert, hatte auch als siebzehnjähriger schließlich auch geglaubt, das Leben neu zu erfinden zu müssen. Erst nachdem ich gemerkt hatte, daß mir in Form von beliebigen Bands und Jugendkulturen zum x-ten Mal in leichten Variationen der Aufguß eben dieser Sprüche verhökert worden war, wurde ich mißtrauisch. Hatte mir die Musikindustrie nicht genau das beinahe ein Jahrzehnt lang vorgebetet und sich damit dumm und dusselig verdient? Und hatte sich genau dieses eingängige Lebensgefühl in der sperrigen Realität nicht als untauglich erwiesen? Könnte schon sein. Hört sich jedenfalls plausibel an. Oder?
Eines Tages veröffentlicht Charlie in der Schülerzeitung einen Artikel, in dem er im Namen des Clubs fordert, Mädchen in die Schule aufzunehmen. Nicht nur das, als die versammelte Schülerschaft deswegen zur Rede gestellt wir, führt er ein fingiertes Telefongespräch mit Gott, der ihm in seinen Forderungen Recht gibt. Die Schulleitung reagiert auf diesen antiautoritären Spaß erwartungsgemäß humorlos. Charlie bezieht Prügel mit einem Rohrstock und wird dazu aufgefordert alle Mitglieder des Clubs der toten Dichter preiszugeben, ansonsten drohe der Schulverweis.
ACHTUNG: HIER WIRD DAS ENDE VERRATENWährenddessen hat Neill die Hauptrolle in einem Theaterstück ergattert. Um dem Widerstand seines Vaters zu entgehen, fälscht er seine Erlaubnis, um die Rolle spielen zu dürfen. Der Schwindel fliegt auf und der Vater erscheint während der Premiere des Theaterstücks. Neill bringt nicht die Courage auf, seinem Vater zu widersprechen, als der ihm ankündigt, ihn auf eine Militärschule zu schicken.
Der maßlos Enttäuschte bringt sich mit der Pistole des Vaters um.
Die darauf einsetzende Untersuchung nimmt inquisitorische Züge an Die Schüler müssen per Unterschrift beglaubigen, von Keating verführt worden zu sein. Sie beugen sich dem Druck der Schule und ihrer besorgten Eltern. Keating wird entlassen. Doch in einer wunderbar pathetischen Schlußszene, steigen die meisten Schüler bei seinem letzen Besuch auf die Tische und bekennen sich noch einmal zu ihrem scheidenden Lehrer. Sein Einsatz war nicht umsonst, seine Aufforderung zum freien Denken ist in den Köpfen angekommen.
(...) Mein Käptn gibt nicht Antwort, seine Lippen sind bleich und still Mein Vater fühlt nicht meinen Arm, hat nicht mehr Kraft noch Willen, Das Schiff liegt heil vor Anker nun, die Reise ist nun aus, Von schwerer Fahrt das Siegerschiff kam im Triumph nach Haus Jauchzt, Ihr Gestade! Glocken dröhnt! Ich aber knie in Not, Wo auf dem Deck mein Käptn liegt, Gefallen, kalt und tot. (zitiert nach Walt Whitmann, Grashalme, S.343 dt. Übersetzung von G. Landauer)
UND HIER GEHTS WEITER
Jetzt, vor dem Hintergrund einer autoritären Tradition, die mit Kanonen auf Spatzen schießt, beginnt sich der Zauber des mentalen Aufbruchs im Medium poetischer Sprache zu entfalten und plausibel zu werden. Denn Keating hatte die Schüler keineswegs dazu aufgefordert, die Schule oder den Unterricht offen in Frage zu stellen. Erst die letztlich mimosenhafte Reaktion der Autorität, nicht verstandene Fragen mit überzogenen Sanktionen zu beantworten, ist das Movens für die folgende Entwicklung und gibt den geistigen Befreiungsversuchen der Schüler die Romantik, die der kommerziellen Ausbeutung jugendlicher Sinnsuche a la MTV abhanden gekommen ist.
Die historische Parallele ist leicht zu fassen. Es werden die gleichen Schüler sein, die einige Jahre später als Studenten in Berkley, inspiriert von Literatur, bildender Kunst und Musik (und Drogen) eine Revolte lostreten werden, die die Welt, vor allem sie selbst, verändern wird. Zielgerichtet und mit der notwendigen Portion Engstirnigkeit werden schon längst hinfällige Tradionen angegriffen, die Lügen der vorherigen Generationen gelüftet und ausgelacht. Jugendkulturen entstehen. In der Folge formierten sich unzählige Gruppen, am prominentesten hier wohl "Die Grünen", die mit dem festen Willen zur Veränderung den "Marsch durch die Institutionen" beginnen. Wer (wie ich) in den achtziger Jahren aufgewachsen ist, kann sich vielleicht noch an die Irritationen erinnern, die es ausgelöst hat, wenn nach dem Kumpeltyp im Jeansanzug (Deutsch) der stockkonservative, IMMER 60jährige Lateinlehrer das Klassenzimmer betrat. Dabei tat sich sicher einen Menge (was war Joschka Fischer doch einmal für eine Figur!), zur Veränderung hat es gereicht, zur Revolution nicht. Die autoritäre Tradition wurde erfolgreich beseitigt, die Demokratisierung vorangetrieben, die freie Meinungsäußerung eine Normalität. Alles tuffi also?
Sicher ist das Leben heute freier, angenehmer, als es das noch in den Zeiten zu zwingender Autorität und Autoritätshörigkeit war. Dennoch werde ich den Eindruck nicht los, daß sich ein nicht mehr so leicht erkennbarer, aber ebenso straffer Wertekanon etabliert hat. Anstelle des Zwangs sich in das Korsett einer autoritären Tradition einschnüren zu lassen ist der biographische Druck getreten, der immer präsente Zwang einen ordentlichen Lebenslauf vorweisen zu können, der in jedem Vorstellungsgespräch anhand eines detaillierten Dossiers nachgewiesen werden muß. Ansonsten droht die Arbeitslosigkeit, mindestens der Eindruck, sein Leben nicht "im Griff zu haben".
Damit wird es für die Meisten schon schwer genug, etwas Normales aus ihrem Leben zu machen, das von Keating geforderte Außergewöhnliche ist längst passe, Kompetenz und Engagement hin oder her. Biographische Kohärenz, Disziplin, Leistung, Effizienz, wirtschaftlicher Erfolg: dieser immer schärfer ins Leben des Einzelnen eingreifende neue Wertekanon scheint die individuelle Freiheit aufs Neue zu ersticken/zur Farce werden zu lassen. Polemisch ausgedrückt: was die Verantwortung für die eigene Biographie anbelangt, haben sich Privatisierung und Dezentralisierung schon längst durchgesetzt, lange bevor sie Forderungen einer liberalen Wirtschaftspolitik geworden sind. I Ich hänge mich zu weit aus dem Fenster? Das hat alles nur noch wenig mit dem Film zu tun? Zugegeben. Deswegen jetzt das Fazit.
Der "Club der toten Dichter" ist ein sehr schöner, sehr pathetischer und gut inszenierter Film, der in Form eines Dramas noch einmal das Erwachen einer ganzen Generation beschwört, ohne die Gefahren der Nonkonformität zu verschweigen. Die Schauspieler haben mir durch die Bank gut gefallen, besonders Robin Williams gab hier einer seiner frühen Glanzvorstellungen, die ihn zum Star werden ließen. Wer sich diesen Film ansieht wird kein typisches Hollywoodkino erleben. Philologiestudenten und Intellektuelle mögen den Film (zurecht) kitschig finden, emotional wird er, glaube ich, immer noch viele, vor allem junge Leute gefangen nehmen.
Ein großes Wort, ein hartes Wort, Freiheit. Ist sie durchgesetzt, muß auch sie erstmal aus- und durchgehalten werden.
DVD
Ich selber bin Besitz einer Special Edition, die neben der englischen Original- auch die deutsche und italienische Synchronisation bietet. Obwohl ich die deutsche Synchronisation durchaus gelungen finde, würde ich die englische Originalversion mit Untertiteln empfehlen. Bild- und Tonqualität sind okay.
Als Extras bietet die DVD noch einen Audiokommentar von Peter Weir und Tom Schulman, dem Autoren des Drehbuchs, sowie ein Interview, indem die damaligen Darsteller der Schüler noch einmal von ihren Erfahrungen mit Peter Weir erzählen sowie einige Extras, die die technische Seite der Inszenierung beleuchten.
Alles in allem eine gelungene Investition.
weitere Erfahrungsberichte
Schule fürs Leben Bewertung fürDer Club der Toten Dichter (DVD)von
Neardark123
Pro: regt zum Nachdenken an, kann auch im Untericht verwendet werden (gut für Studenten) Kontra: höchstens der übliche DVD Preis
...Freundin die DVD "Der Club der toten Dichter" als erste eigene DVD geschenkt hat, kommt Ihr um ein Review nicht herum.
Komme ich mal zum (bestimmt bekannten) Inhalt des Films:
Die Welton-Schule ist ein erzkonservatives Jungeninternat, liegt relativ abgelegen in den Bergen von Vermont. Die Grundprinzipien, denen sich diese Institution verschrieben hat sind Tradition, Ehre, Disziplin und Leistung, was die Akademie als ideale Vorbereitung für ein ... ...Neue zu verzeichnen. Zum einen der neue Englischlehrer John Keating (Robin Williams), ebenfalls eine ehemaliger Welton-Absolvent, und der Schüler Todd Anderson (Ethan Hawke), dessen Bruder als herausragender Schüler einen bleibenden Eindruck an der Akademie hinterlassen hat. Da die Schüler nicht nur den hohen Anforderungen des Unterichtes, sondern auch den Erwartungen ihrer Eltern gerecht werden wollen, stehen sie unter einem enormen Leistungsdruck. ...
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Pro: Der beste Film der mir in meiner langen Filmkarriere jemals vorgesetzt worden ist! Eine exquisite Besetzungsliste!! GRANDIOS! UMWERFEND!! Sehr gute DVD-Umsetzung (etc.)! Kontra: In Bezug auf den Film: REIN GAR NICHTS!!!! In Bezug auf die DVD: Der Film ist nur in 10 Kapitel (bei 123 Minuten Laufzeit) unterteilt!!
...(ins Deutsche mit „Der Club der toten Dichter“ akzeptabel übersetzt) beschreiben würden. Doch irgendwann muss man auch mal über seinen Schatten springen. Versuchen seine zahllosen Gedanken, Erinnerungen und Gefühle in Worte zu fassen; getragen von der Hoffnung, dass das Ergebnis wenigstens annähernd akzeptabel erscheint...
Angemerkt sei, dass der folgende Artikel der Übersicht dienlich in zwei Hälften geteilt ist, während im ersten Teil ausführlich ... ...ihrer erzkonservativen Art langweilen, sorgt der neue Englisch-Pädagoge John Keating für (überwiegende) Begeisterung bei seinen Schülern. Mit ungewöhnlichen Lehrmethoden geht er an die Sache heran und kann so deren Interesse für verstaubte Literatur gewinnen.
Angetan von den staubfreien Unterrichtsmethoden stellt Neil – einer der besten Schüler des Internates, der unter der „kunstfreien“ Herrschaft seines Vaters leidet – Nachforschungen an und findet ...
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Pro: toller Robin Williams, schöne Story, klase Inszenierung Kontra: magere Ausstattung der SE DVD
...den bekannten Film “Der Club Der Toten Dichter“ von Hollywood Star-Regisseur Peter Weir (u.a. „Greencard“, 1990; „The Truman Show“, 1998) . Da ich den Film vor einiger Zeit in meinem Englischkurs durchgenommen habe, dachte ich es sei es Wert meine Gedanken an die Öffentlichkeit zu bringen.
Struktur des Berichts:
1.) Handlung
2.) Filmkritik
3.) DVD / Ausstattung
4.) Fazit
1.) Handlung
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Wir schreiben das Jahr 1959. In dem ... ...Doch an der Eliteschule, gelegen in den nebeligen Hügeln von Vermont, USA ist etwas anders als in den Jahren davor. John Keating (gespielt von Robin Williams) tritt als neuer Englischlehrer in den Dienst der Academy. Er war früher selbst Schüler des Internats und damaliges Mitglied der „Dead Poets Society“, dem „Club der toten Dichter“. Der charismatische Lehrer bringt mit seinen neuen und pfiffigen Lehrmethoden das starre Schulsystem des Internats ...
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Pro: tolle Geschichte, Schauspieler, Extras, Robin Williams Kontra: ???
...Ich las mir die Rückseite der DVD-Hülle durch und ich dachte mir: "Den schaust du dir mal an!" Vor allem dachte ich mir, dass ein Film mit Robin Williams eigentlich nicht schlecht sein kann. Davon möchte ich euch nun berichten. Ich beziehe mich dabei auf die DVD-Version von 2002.
Story
Am kreuzkonservativen Internat Welton in Neuseeland, das total auf Tradition berufen ist, ist ein neuer Englischlehrer gesucht. John Keating (Robin ... ...finden etwas über den "Club der toten Dicher" heraus, in dem auch Keating Mitglied war. Sie befragen Keating, der nur ungern etwas darüber erzählt, denn nach seiner Meinung würde das die Schulleitung nicht gerne sehen. Die zwei und deren Freunde beschließen, den Club neu zu gründen...
=
Schauspieler
=
Die Schauspieler überzeugen auf der ganzen Linie. Sie sind vortrefflich gewählt und bringen die ganze Geschichte realistisch ...
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...Extras gespickten DVD im Vertrieb der Buena Vista Home Entertainment GmbH. Die Story des Peter-Weir-Films „Der Club der toten Dichter" dürfte hinlänglich bekannt sein. Der Englischlehrer John Keating (Robin Williams in seiner vielleicht besten Rolle) versucht mit seiner eigenen Auffassung vom Lehren den Staub Jahrhunderte alter Traditionen aus dem Klassenzimmer zu kehren und ermuntert seine Schüler getreu des Mottos „Carpe Diem" (Nutze den Tag), ... ...alten Geheimbund - den „Club der toten Dichter"- wieder aufleben, um „das Dasein auszukosten und das Mark des Lebens in sich einzusaugen" (Thoreau).
Fortan treffen sie sich in einer Höhle unweit der Schule, lesen die englischen Klassiker und eigene Gedicht, schmieden Pläne, machen erste Erfahrungen mit Mädchen und wachsen zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen. Doch schnell merken die Jungen, daß eigenständiges Denken und das Entwickeln ...
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...Heute möchte ich euch einen meiner Lieblingsfilme mit Robin Williams vorstellen *Der Club der totenDichter*. Ich bin seit Jahren ein großer Fan des Schauspielers und sammle seine Filme.
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Filmdaten:
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Originaltitel: Dead Poets Society
DVD-Erscheinungsjahr: 2003
Touchstone Pictures
Produzenten: Steven Haft, Paul Junger Witt, Tony Thomas
Regie: Peter Weir
Drehbuch: Tom Schulman
Genre: Drama
Laufzeit: ca. 123 Min.
FSK: 12
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Cover:
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Auf dem Cover sieht man ein Bild auf dem der lachende John Keating von seinen Schülern auf den Schultern getragen wird.
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Schauspieler:
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Robin Williams - John Keating (Oscar für diesen Film 1989 als *Bester Hauptdarsteller*)
Robert Sean Leonard - Neil Perry
Ethan Hawke - Todd Anderson
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Sprachen:
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Deutsch, Englisch, Italienisch...
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Pro: Toller Film, gute Schauspieler, interessante Extras, ordentliche und Preiswerte DVD Kontra: Zusätzliche Szenen fehlen, Qualität könnte besser sein
..., hat es Neil weniger Leicht. Zwar schafft er es, seine Hauptrolle im Schultheater auszuführen, doch zieht er sich damit den Zorn seines Vaters auf sich. Mit einer Rolle spielt die Reputation von Keating, dessen Lehrmethoden sowohl bei der Lehrerschaft als auch bei den Eltern auf Unwillen stoßen. Neil soll von seinem Vater auf die Militärschule geschickt werden. Da brennen bei Neil die Sicherungen durch, und es passiert schreckliches.
Ein riesen Skandal entsteht, und alles wird Keating's Einfluss und diesem Geheimbund der TotenDichter in die Schuhe geschoben. Ein großes Disziplinarverfahren führt fast zum Schulausschluss einiger Schüler und zur Kündigung von Keating.
Doch die Schüler hat der Geist gepackt, und zeigen Keating, dass sie hinter ihm stehen....
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ZUM FILM:
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Was für ein Film. Völlig unspektakulär...
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...Na, ja ich hab ja jetzt Semesterferien... Das heißt, allgemeine Langeweile macht sich breit. Klar hab ich immer noch ein bisschen was zu tun. Aber natürlich ist?s weniger, als im Semester! Deswegen hab ich mir diverse Bücher und DVDs bestellt und über die werde ich natürlich in den nächsten Tagen und Wochen umfangreich berichten.
An den Anfang möchte ich einen Bericht über meinen absoluten Lieblingsfilm stellen. Wer jetzt an Herr der Ringe oder Harry Potter denkt, liegt vollkommen falsch. Mein Lieblingsfilm ist mittlerweile schon 15 Jahre alt und damit nur 5 Jahre jünger als ich. Es ist
Der Club der TotenDichter
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Handlung
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Die Handlung spielt in den USA der späten 50er Jahre. Welton Academy ist ein Eliteinternat für Jungen der Oberschicht der USA. Alles dreht sich nur um die 4...
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"Carpe diem! Nutze den Tag!" ist der wichtigste Lehrsatz des Englischlehrers John Keating. Mitgroßer Ausstrahlung und neuen Lehrmethoden bringt er die gesamte Schule, ein Internat für Jungen, und ihre starren Traditionen völlig durcheinander. Mit Humor und Menschlichkeit kämpft er für Poesie, Liebe und Phantasie, die das Leben lebenswert machen. Er lehrt seine Schüler Persönlichkeit zu entwickeln und sich selbst treu zu bleiben. Doch damit macht er sich unbeliebt. Seine Gegner schrecken vor nichts zurück, und ein Verräter ist schnell gefunden...
Ciao
auf Ciao gelistet seit : 06/07/2000
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