Tote Dichter leben hoch!
07.07.2003 (08.07.2003)
Pro:
toller Robin Williams, schöne Story, klase Inszenierung
Kontra:
magere Ausstattung der SE DVD
Empfehlenswert:
Ja
 MasterDragon
Über sich:
Huhu Leutz,
ich freu mich, dass Ihr diese Seite besucht. Das ist mein pers. Fanboard =) und ich wür...
Mitglied seit:04.07.2003
Erfahrungsberichte:8
Vertrauende:2
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Rezession: Dead Poets Society (DVD SE) Schuhu alle miteinander,
Heute geht es um den bekannten Film “Der Club Der Toten Dichter“ von Hollywood Star-Regisseur Peter Weir (u.a. „Greencard“, 1990; „The Truman Show“, 1998) . Da ich den Film vor einiger Zeit in meinem Englischkurs durchgenommen habe, dachte ich es sei es Wert meine Gedanken an die Öffentlichkeit zu bringen. Struktur des Berichts: 1.) Handlung 2.) Filmkritik 3.) DVD / Ausstattung 4.) Fazit
1.) Handlung ------------------- Wir schreiben das Jahr 1959. In dem schrecklich konventionellem Jungeninternat Welton Academy beginnt gerade ein neues Schuljahr. Doch an der Eliteschule, gelegen in den nebeligen Hügeln von Vermont, USA ist etwas anders als in den Jahren davor. John Keating (gespielt von Robin Williams) tritt als neuer Englischlehrer in den Dienst der Academy. Er war früher selbst Schüler des Internats und damaliges Mitglied der „Dead Poets Society“, dem „Club der toten Dichter“. Der charismatische Lehrer bringt mit seinen neuen und pfiffigen Lehrmethoden das starre Schulsystem des Internats völlig durcheinander. Gemäß seines Mottos „carpe diem“ – Nutze den Tag - lehrt er seine Schützlinge eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln und eigenständig zu denken. Er demonstriert ihnen wie schwer es sein kann sich in einer Fraktion von Meinungsverschiedenheiten durchzusetzen und entfesselt so künstlerische Fähigkeiten der Schüler. Der Club der toten Dichter wird von einer kleinen Gruppe aus Keatings Kurs wiedergegründet. Hierbei handelt es sich um eine Anzahl von Schülern, die sich nachts in einer Höhle treffen und sich gegenseitig Gedichte vorlesen. Durch die Macht der Gedichte werden Götter geschaffen, Mädchen schmelzen dahin und der Dichter wird zum Schöpfer und Zerstörer von Welten. Durch seine gewagten Methoden bekommt Keating schnell Feinde und diese schrecken vor nichts zurück. Als sich eines Nachts ein schreckliches Unglück an der Schule ereignet ist der Schuldige schon so gut wie gefunden… Ich kann hier leider nicht zu viel erzählen und auch nicht näher auf die Charaktere eingehen, weil dies zu viel verraten würde. Man muss sich den Film einfach anschauen und seine eigenen Gedanken fassen.
2.) Filmkritik ----------------- Peter Weir ist mit dem „Club der toten Dichter“ ohne jeden Zweifel ein Meisterwerk gelungen. Dieser Film bietet neben dem geistesmächtigen Hauptthema eine Reihe von Unterthemen. So ist beispielsweise eine Liebesgeschichte in die Story eingebettet, die weit mehr komplex erscheint, als bei vielen Lovestory-Movies. Überdies erlebt der Zuschauer die Entwicklung vieler unterschiedlicher Jugendlichen in einem bestimmten Zeitraum. Die Inszenierung wurde mit viel Liebe zum Detail vorgenommen. So lassen sich aus den Kamerabewegungen z.B. häufig Gefühle oder Stimmungen der einzelnen Charaktere erkennen. Auch lässt sich beobachten, dass das Wetter und die Beleuchtung in den engen Gängen und Klassenzimmern der Welton Academy Reflektionen des Frohsinns sind. Wenn beispielshalber Keating unterrichtet, dominieren in seinen Räumlichkeiten ausschließlich warme Farbtöne. Durch solche Details schafft Peter Weir eine Atmosphäre die seines Gleichen sucht. Aber nicht nur Weir ist zu loben, sondern auch die Darsteller. In diesem Film genießt man einen grandiosen Robin Williams, ohne den alles nur halb so schön wäre. Er spielt den verständnisvollen, beschützenden Lehrer, der in mancher Hinsicht auch eine Vaterrolle für seine Schüler spielt. Dazu muss gesagt werden, dass auch der Synchronsprecher von Willams, Peer Augustinski, Anerkennung verdient. Der deutsche Schauspieler spricht seine Dialoge mit sehr viel Gefühl zur Situation und Professionalität, dass er in meinen Augen die Originalstimme von Williams bei Weitem übertrifft. Zudem leisten die Schauspieler aus Keatings Englischkurs (u.a. Ethan Hawk) und späteren Widergründer des Clubs eine Menge. Sie kommen äußert glaubhaft rüber und passen gut zu ihren, teilweise ziemlich anspruchsvollen Charakteren.
Die Story ist interessant und besitzt ausreichend Tiefgang. Zudem wäre es gelogen sie anspruchslos zu nennen. Der Zuschauer ist von Keatings erster Unterrichtsstunde an gefesselt von ihm uns seinen Lehrmethoden. 3.) DVD / Ausstattung ---------------------------- Die DVD besitzt drei Tonspuren, jeweils mit DD5.1. Zwar sind keine spektakulären Sounds erhalten, aber ok. Neben der deutschen findet man noch eine englische und – siehe da – eine italienische Sprachfassung des Films. Beiläufig bemerkt lassen sich deutsche, englische, französische, italienische, spanische, hebräische, griechische, türkische, kroatische und slowenische Untertitel optional einblenden. Das Bildformat ist 1:1,77 (16:9) und eignet sich für alle Fernsehbildschirmformate. Die Bildqualität ist in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Vertrieben wird die DVD von der BUENA VISTA HOME ENTERTAINMENT GmbH, Schweiz. Produziert wurde der Film allerdings von Touchstone HE (www.movie.de).
Dies ist eine Rezession über die SpecialEdition des Films. Trotzdem sind die Extras eher spärlich. In einer Hommage an Peter Weir wird gezeigt wie begnadet der Starregisseur auf der Welt ist. Für mich war es reine Zeitverschwendung, sich dieses Feature anzuschauen. Interessant sind ein paar herausgeschnittene Szenen, die allerdings keine zwingenden Bereicherungen für den Hauptfilm wären. Dazu gibt es einen Audiokommentar von Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor, dem man parallel zum Film laufen lassen kann. Ich habe mir den Kommentar noch nicht angehört und werde er vermutlich auch nicht tun. Wen die Gedanken der drei oben genannten Personen zu den einzelnen Szenen jedoch interessieren, wird sich über diese Funktion freuen. Neben diesen Extras gibt es ein „exklusives“ Booklet (WOW: 6 Seiten, 3 davon Bilder) mit zusätzlichen Filminfos und Hintergrundwissen zu den Darstellern. Bloody Crap, keine Frage! Ansonsten kann man sich noch den Kinotrailer anschauen, was jedoch auch völliger Blödsinn ist. Die meisten Extras sind überdies noch in Englisch, was auch sehr nervig sein kann. Im Grunde ist der Begriff „SpecialEdition“ eine totale Fehlleitung, aber bitte…
4.) Fazit ------------ Ein absolut sehenswerter Film mir einem tollen Robin Willams und guten anderen Schauspielern. Schön anzuschaendes Drama von Starregisseur Peter Weir. EMPFEHLUNG!!
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08.07.2003 12:58
ein sehr guter film. aber auch das buch sollte man mal lesen.
08.07.2003 11:41
Sehr schöner Bericht von einem sehr schönen Film. Lg Susanne
07.07.2003 23:06
Wow. Da ist nicht mehr zu sagen. Außer: Was willst Du mit dem Satz "Für war das reine Zeitverschwendung." sagen? Ich glaub' da fehlt ein Wort (oder zwei). Sonst 1a. Möge es Diamanten hageln. Verneigung: Scherpe