Ich mag es dreckig und schnell
15.03.2010
Pro:
Grafikpracht, Rasen ohne schlechtes Gewissen und sogar mit Alkohol am Steuer . : o)
Kontra:
Hardware - intensiv, Zeitkiller, Zwangsregistrierung bei Windows Live
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
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 Mr_Andrew
Über sich:
Studierter Meteorologe (= Wetterfrosch) und damit natürlich prädestiniert für fachmännische Bericht...
Mitglied seit:02.03.2008
Erfahrungsberichte:123
Vertrauende:59
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Nachdem ich zuletzt erfolgreich die Wirtschaft wieder angekurbelt habe (Ja, ich war das! Danksagungen bitte schriftlich per Mail zum Abheften als Anlage in meinen Bewerbungsunterlagen als Wirtschaftsweiser *g*), indem ich mir ohne ausgesprochenen Leidensdruck einen überteuerten Super-PC geleistet habe, fand ich beim Auspacken inmitten von viel unnötigen Papierkram (Welcher Mann liest schon Bedienungsanleitungen? *g*) einen kleinformatigen Gutschein als Beilage zur gleichfalls völlig überdimensionierten Grafikkarte. Und zwar handelte es sich um Colin McRae DiRT 2 als Steam Downloadversion, das mittlerweile 7. Produkt aus der Colin McRae Serie von Codemasters.
Installation Es würde jetzt zu weit führen die Besonderheiten des Bezugs und der Benutzung von Software über die Steam-Plattform zu beschreiben (eventuell Stoff für einen extra Bericht?), letztlich unterscheidet sich die Spielerfahrung im Vergleich zur "normalen" Boxversion in keinem einzigen Punkt.
Nachdem die Software also egal auf welchem Weg installiert ist (immerhin stramme 12 GB) folgt beim ersten Start von Colin McRae DiRT 2 eine Besonderheit, die vielen Nutzern ein Dorn im Auge ist. Und zwar muss man sich bei Windows Live! online registrieren. Ohne einen solchen Account und einer dauerhaften Internetverbindung während des Spieles können nämlich keine Spielstände abgespeichert werden. Das heißt, man könnte zwar offline seine Runden drehen, würde aber bei jedem Neustart seine individuellen Einstellungen und den Spielfortschritt verlieren. Also eigentlich keine vernünftige Alternative, so dass die meisten wohl zähneknirschend in den sauren Apfel beißen werden.
Immerhin hat die Speicherung der Spielstände aber auch einige Vorteile, auf die ich unter dem Punkt Multiplayer noch näher eingehen werde.
Spielprinzip >>> (Zitat aus Pressemitteilung) "Erlebe zahllose Traumwagen aus 7 Fahrzeugklassen an einigen der exotischsten, schönsten und anspruchsvollsten Orten der Welt. Beweise dich in erstklassigen und offiziell lizensierten Rally- und Offroad-Wagen gegen ein hochrangiges Fahrerfeld. <<<
Gegenüber dem Vorgänger nur im Detail verändert wurde der Karriere-Modus, neben dem Online-Modus das Herzstück von Colin McRae: DiRT 2. Noch immer gilt es verschiedenste Herausforderungen zu bewältigen, um mit steigenden Erfahrungspunkten und wachsendem Konto immer neue Strecken und Fahrzeuge freizuschalten bzw. letztere zu kaufen. Insgesamt 70 verschiedene Offroad-Events wollen gewonnen werden und über 30 Fahrzeuge stehen letztlich als Fuhrpark dem PC-Rennfahrer zur Verfügung. Dabei steigert sich die Schwierigkeit von zunächst eher kurzen und übersichtlichen Rally-Kursen bis zu Mehretappen Serien mit ellenlangen Einzelrennen und zunehmend starker Konkurrenz.
Bei der Gestaltung des Hauptmenüs haben sich die Programmierer selbst übertroffen. Statt langweiliger Ladebalken, schwenkt eine Kamera durch einen Wohnwagen mitten im Fahrerlager, während man sich durchs 3D-Hauptmenü bewegt. Einfach genial!
Freundlicherweise lässt sich gerade für Einsteiger und die normalerweise umsichtiger und damit langsamer fahrenden Frauen der Schwierigkeitsgrad sehr gut anpassen. So stellen sich bei "leicht" bzw. "lässig" trotz gelegentlicher Abflüge von der Strecke schnell erste Erfolgserlebnisse ein. Als Malus muss man dafür lediglich geringfügig geringere Ausbeuten an Erfahrungspunkten und Geldprämien in Kauf nehmen, das Erklimmen des Rennfahrer-Olymps wird mit dieser Art der Arbeitserleichterung nicht verhindert und das ist auch gut so!
Die verschiedenen Regionen, in denen die Rallys stattfinden:
- London
- Los Angeles
- Utah
- Kroatien
- Japan
- Malaysia
- Baja California (Mexiko)
- Marokko
- China
sind optisch sehr ansprechend gestaltet und besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Damit ist auch schon eines der größeren Mankos dieses Arcade-Rennspieles angesprochen, denn so sehr einem die Augen auch beim ersten Befahren eines Parcours in der jeweiligen Region auch übergehen, spätestens beim dritten oder vierten Event ist der Reiz des Neuen verschwunden und die Strecken gleichen sich fast wie ein Ei dem anderen. Oder besser gesagt, die Versatzstückchen, aus denen sich die Kurse zusammensetzen, sind zahlenmäßig arg begrenzt, so dass die Neugierde auf neue Strecken schnell versiegt, da einfach nichts Neues mehr geboten wird.
Aber das ist zugegebenermaßen Jammern auf hohem Niveau, denn noch nie gab es meines Wissens solch beeindruckenden Landschaften in einer Rennsimulation auf dem Bildschirm zu bewundern. Als "Fahrer" hat man ja eher weniger Muße einen Blick auf die Umgebung zu werfen, aber als Zuschauer werden einem häufig "Ohs!" und "Ahs!" entfahren. Mit Vollgas durch einen engen Canyon brettern oder den Stadtkurs von London bei Nacht mit allen Leuchtreklamen vorbeifetzen zu sehen, lässt kaum jemanden ungerührt.
Gameplay
Steuerung
Wahrscheinlich sind Gamecontroller wie ein Xbox-Gamepad die beste Variante, um die Rennwagen sensibel zu steuern und gekonnt durch die Kurven driften zu lassen. Aber auch mit einer simplen Tastatur-Steuerung komme ich prima klar und bin damit durchaus konkurrenzfähig. Die Tastenbelegung lässt sich genreüblich bis ins kleinste Detail selbst konfigurieren, wobei es zum Glück nur eine überschaubare Anzahl von Funktionen gibt, die im Rennverlauf eine relevante Rolle spielen.
Ein für mich innovatives Feature ist die Möglichkeit, z.B. nach einem ungewollten Crash mittels Sofortrückblende (F1 - ca. 10 Sekunden wird zurückgespult) und Betätigen der Replaytaste (F12) die missglückte Situation gleich noch einmal zu meistern zu versuchen, ohne das ganze Rennen abbrechen oder neu starten zu müssen. Im leichtesten Schwierigkeitsgrad darf man das 5mal innerhalb eines Rennens tun, im höchsten nur noch einmal.
Spielphysik Hieran scheiden sich ganz klar die Geister. Während Rennsport-Puristen, z.B. die unrealistisch kurzen Bremswege bemängeln und Automatik-Getrieben sowie rein optischen Schadensmodellen die kalte Schulter zeigen, reibt sich die Funsport-Fraktion vergnügt die Hände. Ich will Spaß, ich geb Gas! lautet die Devise. Für meinen Geschmack geht das Arcade-Vergnügen aber nicht übertrieben zulasten des Fahrgefühls. Auch wenn ich mich weit weniger als in der Realität um die eigentliche Bedienung des Boliden kümmern muss, der Einfluss des Untergrundes, der Ablauf von Kollisionen, Blendeffekte und ein ausgeklügeltes, sehr detailliertes Schadensmodell tragen erheblich dazu bei, dass ich mich mitunter wirklich wie in ein echtes Cockpit versetzt fühle.
Ausgesprochen auffällig sind die Unterschiede im Fahrgefühl der verschiedenen Autos. Ich kann es zwar mangels Gelegenheit nicht überprüfen, ob sich ein BMW Z4 in der Realität wirklich so zickig in scharfen Kurven verhält, aber dass ein Pontiac oder Subaru völlig anders auf Beschleunigung und Lenkmanöver reagieren ist unverkennbar und plausibel.
Ganz entscheidend zu einem gefühlt hohem Maß an Realitätsnähe tragen natürlich die optischen Effekte bei. Aufwirbelnder Staub behindert die Sicht, durch Pfützen fährt man mit hohen Gischtfontänen und die tiefstehende Sonne blendet übelst. Bei Nachtfahrten leuchten die Scheinwerfer die Strecke aus und ein hochhaushohes Kreuzfahrtschiff am Terminal lenkt die Blicke auf sich.
Unfälle sind dermaßen genial umgesetzt, dass man versucht ist, öfters aus purem Vergnügen und mit voller Absicht andere Fahrzeuge zu rammen oder Objekte am Wegesrand (Bäume, Schilder oder Brückenpfeiler) anzuvisieren. Flugkurve, Überschläge, abfallende Karosserieteile und umgenietete Landschaftsobjekte erscheinen mir physikalisch einigermaßen plausibel zu reagieren. Hier haben die Programmierer wirklich ganze Arbeit geleistet.
Anpassen der Fahrzeuge
Neben unnötigen Spielereien wie Cockpitzubehör, diversen Hupen-Tönen und Aufklebern und den optisch schönen, aber spielerisch unerheblichen Lackierungen, die mit zunehmenden Erfahrungslevel freigeschaltet werden, können sich auch ambitionierte Hobby-Kfz-Mechaniker austoben und finden jede Menge individuelle Einstellmöglichkeiten (Getriebeübersetzung, Radaufhängung, Abrieb u.v.m.), um die Leistung und/oder das Handling der Wagen zu verbessern.
Renn-Stars Eine Neuigkeit stellt auch die Art und Weise der Implementierung von populären Stars der Szene dar. Namen wie Ken Block, Katie Justice, Dave Mirra oder Tanner Foust sagen mir persönlich zwar überhaupt nichts, aber das werden schon Spitzenleute sein, jedenfalls stellen die sich in den Events immer als besonders harte Brocken heraus.
Nett ist, dass alle Stars, darunter auch zwei Petroleummiezen, eine eigene Sprachausgabe haben, dass man sich die Anerkennung einzeln erkämpfen muss und daraufhin immer mal zu direkten Duellen herausgefordert wird oder sie als Partner bei einem der Teamevents wählen kann.
Renndisziplinen
Neben den eher klassischen Herausforderungen wie Rally, Rally Cross, Landrush und Trailblazer gibt es in DiRT 2 auch einige mehr oder weniger spaßige Spezialmodi, die immer mal wieder in den Karrieremodus eingestreut sind. Das sind im Einzelnen: 1) Domination Auf dreimal zu durchfahrenden Rundkursen wird abschnittsweise der schnellste Fahrer ermittelt. Aus der Summe der Einzelpunkte ergibt sich der Sieger, der mitnichten der Führende sein muss. Gefällt mir ungeheuer gut, da der Kampf um die besten Zwischenzeiten mich absolut elektrisiert. 2) Last Man Standing Alle 20 Sekunden scheidet der jeweils Letzte im Fahrerfeld aus. Da heißt es eiserne Nerven zu bewahren, denn den letzten beißen bekanntlich die Hunde. 3) Gate Crasher Auf Zeitfahrkursen stehen meist nicht gerade auf der Ideallinie 50 gelbe Pappwände, für deren Umfahren (im Sinne von Zerstören durch dagegen brettern nicht etwa von vorsichtig umkurven) es Zeitgutschriften gibt. Anstrengend, da man sich irre konzentrierren muss und nicht gerade meine erste Wahl. 4) Dazu kommen noch Teamwettbewerbe, wo man sich einen möglichst geeigneten digitalen Mitstreiter aussucht, der einen hoffentlich nicht hängen lässt.
Quasi als Erweiterung des eigentlichen Karrieremodus gibt es im Laufe der Zeit einige Sonderevents, die besonders reich mit Erfahrungspunkten und virtueller Knete entlohnt werden. Da wären zum einen die sogenannten X-Games Europa / Asien / Amerika, deren Gewinn sogar mit einem Bonus-Auto versüßt wird. Zum anderen gibt es insgesamt 5 thematische Mehretappenrennen, für die man sich erst qualifizieren muss. Ein verstecktes Gimmick ist zudem eine Colin McRae Gedenkrally (der namensgebende Rennfahrer starb 2007 bei einem Hubschrauberunglück in seiner schottischen Heimat). Allen Sonderwettkämpfen gemein ist, dass es sich um mindestens drei Einzelstrecken handelt, bei denen man in der Summe der Ergebnisse (es gibt Punkte wie bei der Formel 1) ganz vorne liegen sollte, was bei der besonders hohen Anzahl mitfahrender Rennstars (siehe oben) gar nicht mal ein so leichtes Unterfangen ist.
Grafik Einhellig dürfte die Begeisterung aller sein, die jemals das Vergnügen hatten, die Grafik von Colin McRae: DiRT 2 zu bewundern. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass es derzeit einfach nichts Besseres gibt.
DiRT 2 soll das bislang einzige Spiel sein, dass die Fähigkeiten von DirectX 11 - die entsprechende Hardware vorausgesetzt - unterstützt. DirectX 11 soll für verbesserte Beleuchtungs- und Partikeleffekte sorgen. Nun gut, ich habe keine Ahnung, welchen Anteil am Grafikfeuerwerk nun der kommende Standard hat, aber es sieht einfach nur geil aus (Sorry!). Da ich ja nun glücklicher Besitzer eines top ausgestatteten Systems bin, kann ich nicht sagen, wie sich DiRT 2 auf anderen Maschinen schlägt, aber die Einträge in den einschlägigen Foren zeugen von einer einhelligen Begeisterung und einem flüssigen Gameplay auch auf schwächer ausgestatteten Plattformen.
Sound
Die Soundkulisse ist durchgängig gut gelungen. Einige sogar sehr gute Soundtracks sorgen für die passende Untermalung in den Zwischensequenzen. Vorrangig rockige Nummern mir unbekannter Bands röhren aus den Boxen. Im Wohnwagen, dem "Hauptmenü" von DiRT 2 klingt die Performance wirklich wie von draußen. Toll gemacht.
Hervorzuheben ist die deutsche Sprachausgabe. Es wird einiges gefrotzelt während eines Rennens. Absolut cool ist das Feature, dass man im Spiel mit seinem eigenen Namen angesprochen wird (sofern er in einer umfangreichen Auswahlliste zu finden ist) und zwar bevorzugt, wenn man ungestüm im Eifer des Gefechts das Gefährt eines Widersachers streift oder manchmal auch voller Karacho mittschiffs erwischt. Da tönt es aus dem Lautsprecher: "Ach André, nicht so stürmisch!" oder "Den Schaden bezahlst du mir, André!" Das wirkt sehr authentisch, zumal die einzelnen Rennfahrerkollegen unterschiedliche und wirklich professionelle Sprecherstimmen spendiert bekommen haben. Auf die Dauer können die dann letztlich doch immer gleichen Kommentare etwas nerven.
Der Sound der Rennautos ist stimmig. Von Typ zu Typ deutlich unterschiedlich klingt das Röhren der Motoren. Wenn die Strecke beispielsweise durch einen engen Canyon führt, hallt es ganz anders von den Wänden zurück als bei einer Schussfahrt durch offenes Wüstengelände. Die Fahrgeräusche kommen ebenfalls prima rüber.
Multiplayer Ein besonderes Bonbon sind zweifelsohne die umfangreichen Möglichkeiten, sich mit anderen menschlichen Bleifüßen auf der virtuellen Piste zu messen. Das geht auch im lokalen Netzwerk, aber das Gros wird sicher die Online-Multiplayer-Varianten nutzen.
Aufgrund der Zwangsregistrierung auf Windows-Live und dem damit einhergehenden Sichern des Spielstandes im Internet ist man quasi ohne eigenes Zutun sofort im sportlichen Wettstreit mit allen anderen DiRT 2-Spielern weltweit. Denn selbst die im lokal gespielten Karriere-Modus gesammelten Erfahrungspunkte und Auszeichnungen sind jederzeit mit den Werten vergleichbar. Derzeit stehe ich im internationalen Vergleich auf Platz 7.579, Tendenz steigend.
Einmal wöchentlich gibt es ein spezielles Turnier, an dem man sich gleichfalls ungewollt beteiligt. Beispielsweise soll eine bestimmte Strecke möglichst schnell durchfahren werden oder die Anzahl der Überschläge, der weiteste Sprung oder meisten Rennkilometer werden mit Online-Erfahrungspunkten prämiert. Und auch hier lässt es sich ohne direkten "Feindkontakt" punkten.
Das Salz in der Suppe sind aber natürlich die Wettkämpfe Mann gegen Mann. Dafür steht online die gesamte Palette aller Rennmodi und alle Strecken zur Verfügung. Zeitfahren oder Buggyrennen, ganz egal, alles ist möglich. Es macht noch mal so viel Spaß gegen bis zu 7 menschliche Gegner anzutreten, auch wenn ich ehrlich gesagt bei vielen Gelegenheiten nur die Rücklichter der anderen bewundern kann und selber im aufgewirbelten Staub mit null Sicht hinterherzuckel.
Aber selbst für Niederlagen gibt es Online-Erfahrungspunkte und mannigfaltige Statistiken zeigen mir, wo ich stehe. Das trägt jedenfalls beträchtlich zur Langzeitmotivation bei. Ohne Multiplayer dürfte DiRT 2 nach durchspielten Karrieremodus sonst schnell ein Schattendasein auf der Festplatte fristen.
System-Anforderungen
Grafikkarte: DirectX 10/11 kompatibel
Minimum: Pentium D 3,0 GHz/Athlon 64 X2 Geforce 6800/Radeon X1550 1 GB RAM (2 GB für Vista/Win7) 12,5 GB Festplattenspeicher
Empfehlenswert: Intel Core 2 Duo/Athlon X2 4200+ Geforce 9800/Radeon HD 4850
Kaufpreis derzeit um die 35 Euro (gebraucht günstiger)
Fazit Gleich nach den ersten Spielminuten empfand ich Colin McRae DiRT 2 als ein absolut herausragendes Spiel. Die atemberaubende Grafik und ein geniales Schadensmodell müssen einfach jeden Rennspiel-Liebhaber auf Anhieb begeistern. Auch spielerisch überzeugt mich das Produkt aus der Codemasters-Softwareschmiede. Doch schon nach den ersten Spielstunden mischt sich unter die anfängliche uneingeschränkte Begeisterung eine gewisse leichte Ernüchterung.
Da wäre zum einen die Vernachlässigung der klassischen Rallye-Elemente zugunsten dieser neuartigen Spaß-Modi. Als Abwechslung ja noch ganz nett, aber bei DiRT 2 nimmt es doch etwas überhand. Und zum anderen sind da die an sich wunderschön gestalteten Schauplätze der Rally-Events. Man hat das Gefühl, ständig das Gleiche zu sehen, denn es existieren einfach zu wenige Streckenvariationen.
Aber auch wenn DiRT 2 den typischen Rallye-Nervenkitzel etwas vermissen lässt, ist es ein sehr unterhaltsames und lange Zeit motivierendes Spiel.
Euer Bleifuß Andrew
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01.04.2010 19:18
Kein Spiel für mich, ich bleibe bei Schach, deshalb auch schnell geklickt.
19.03.2010 18:11
...so...nu konnte geliefert werden :o)CC