Die Schlachtfelder schlafen noch lange nicht
05.06.2007
Pro:
sehr detallierte Grafik, packende Soundkulisse sowie ein bombastischer Score, hervorragende Physik - Engine, recht clevere KI, spannende Kampagne, einige Genre Innovationen, Atmosphäre,
Kontra:
einge Kinderkrankheiten (kleinere Bugs),
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 atrachte
Über sich:
...
Mitglied seit:09.04.2004
Erfahrungsberichte:1111
Vertrauende:121
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 144 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Vor rund einem halben Jahr erschien mit "Company of Heroes" mal wieder ein Spiel das sich der Thematik des zweiten Weltkrieges an nahm und damit schon einen, seit Jahren anhaltenden Trend, fortsetzte. Da mich zuvor Demo sowie diverse Trailer und Gameplay Footages des Spieles überzeugen konnten, habe ich es mir dann auch recht kurz nach Release zugelegt und bekam ein Strategiespiel erster Güte vorgesetzt. Mit etwas Verspätung folgt nun auch der Bericht zu "Company of Heroes", einem, aus meiner Sicht, der besten Echtzeitstrategiespiele der letzten Zeit. \\\\ Zweiter Weltkrieg die Siebenhundertfünzundzwanzigste... //// Einen Innovationspreis im Bereich Szenario werden die Entwickler von Relic für "Company of Heroes" sicherlich nicht gewinnen, denn das WWII Szenario ist nicht erst seit gestern ziemlich ausgelutscht. So ist es für den Otto Normal Spieler mit Sicherheit nicht das erste mal dass er in der Rolle der Alliierten die Normandie von den Nazis befreit und dabei in historisch korrekt angelegten Offensiven kämpft. Doch auch wenn die Thematik des Spieles altbekannt ist, so ist es den Entwicklern trotzdem gelungen mit "Company of Heroes" einen Vertreter zu entwickeln der in seinem Genre ganz oben mitspielt. Gut, Szenario und Story, die in kurzen Filmschnipseln zwischen den einzelnen Missionen versucht einige Charaktere näher zu beleuchten dabei aber leider ziemlich Oberflächlich bleibt sodass man keine wirkliche emotionale Bindung mit den Spielfiguren aufbauen kann, sorgen bei den meisten Spielern für Deja Vu´s am laufenden Band, trotzdem schafft es "Company of Heroes" selbst Genre Veteranen noch einmal das WWII Szenario schmackhaft zu machen.
\\\\ Sektorenkampf //// Wieso? Zum einen liegt das an dem sehr gelungenen Spieldesign, welches sehr an "Dawn of War" erinnert das ebenfalls aus der Schmiede von Relic stammt. Spieler von "Dawn of War" werden sich also in "Company of Heroes" wohl sehr schnell wohl fühlen, denn die Entwickler haben einige tragende Gameplay-Elemente des Strategie-Hits auf diesen Titel übertragen. Die gravierendste Ähnlichkeit zu dem inoffiziellen Vorgänger ist das die Map in einzelne Abschnitte unterteilt ist, welche man nach und nach einnehmen muss um an die drei Rohstoffe (Männer, Treibstoff und Munition) zu gelangen. Die meisten Gebiete liegen jedoch bereits in der Hand des Gegners, daher wird man um einen Kampf um die einzelnen Sektoren nicht herum kommen. Zudem ist darauf zu achten das die übernommenen Sektoren mit dem eigenen Hauptquartier verbunden sind, denn nur so ist sicherzustellen das die Ressourcen auch auf das Konto des Spielers gelangen. \\\\ Kriegsmänner //// Mit genügend Ressourcen lässt sich schließlich eine starke Armee aufbauen. Neben normalen Fußsoldaten gibt es auch einen Scharfschützen, Mörser und MG Truppen sowie Ingenieure. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch Panzer (zum Beispiel den M4 Sherman, den M10 Tank Destroyer oder den deutschen Tiger), MG bepackte Jeeps, Anti-Tank Guns, Howitzer Stellungen usw. Bei einigen Einheiten ist es darüber hinaus möglich ihnen verschiedene Upgrades zu verpassen, so kann man die Soldaten etwa mit automatischen Waffen, die Ingenieure mit Flammenwerfer und Minensuchgerät oder den Sherman Panzer mit einer Rauchbombe, die im Gefecht gezündet wird und dafür sorgt dass der Gegner ihn unter einer riesigen Rauchwolke nicht mehr erkennen kann, ausstatten. Um an die ganzen Einheiten zu gelangen müssen jedoch erst mit Hilfe der Ingenieure verschiedene Gebäude gebaut werden, zum Beispiel Panzer Fabriken und Baracken. Ausserdem kann man noch Sanitätshäuser zum Heilen der Einheiten, MG Nester zum Schutz von Sektoren oder dem Hauptquartier, Stacheldrahtzäune gegen die gegnerischen Soldaten und Sandsäcke als Deckungsmöglichkeit bauen.
\\\\ Einseitige Kampagne ///// Durch das einnehmen von Sektoren und das bekämpfen der Gegner, sammelt man im Laufe der Zeit Erfahrungspunkte mit denen man verschiedene Spezialaktionen freischalten kann. So kann man etwa einen Howitzer-Angriff auf feindliches Terrain anordnen, gegnerische Einheiten von Bombern attackieren
Bilder von Company of Heroes [GEP] (PC-DVD)
lassen, Fallschimrjägertruppen und Ranger als Unterstützung in das Kampfgebiet senden lassen oder sich Anti-Tank Geschütze auf´s Schlachtfeld ordern. Allerdings kosten alle Spezialaktionen wieder Ressourcen, daher sollte man bei einem Rohstoffmangel vorsichtig mit den Gebrauch der Spezialaktionen umgehen. In der Kampagne ist die Art der Unterstützung (Infanteriekompanie, Airborne Ranger oder Panzerkompanie) in den meisten Missionen bereits von Beginn an festgelegt, erst in den späteren Missionen bekommt man die Möglichkeit zwischen den drei Varianten frei zu wählen. Im Skirmish und Multiplayer Modus kann man hingegen von Beginn an zwischen der Art der Unterstützung wählen. Wo wir schon bei der Kampagne sind: Diese lässt sich lediglich aus der Sicht der Alliierten spielen, eine deutsche Kampagne mit eigener Story gibt es nicht. Will man also auch mal selbst den Tiger Panzer kontrollieren muss der geneigte Spieler auf den Skirmish Modus oder den Multiplayer-Part von "Company of Heroes" ausweichen. \\\\ Taktisches Denken als Lebensversicherung //// Und auch wenn die Kampagne aufgrund dessen dass man nur eine Partei spielen kann, ein wenig Einseitig daher kommt, so ist sie doch sehr gut gelungen und bringt viele, unterhaltende und vor allem spannende Spielstunden mit sich. In den insgesamt 15 Missionen verschlägt es den Spieler in die Normandie, wo er etwa am D-Day den Omaha Beach stürmt, in Carentan das Stadtzentrum einnimmt und dieses später verteidigt, den Hill 192 stürmt oder eine V2-Raketen Fabrik in die Luft jagt. An den einzelnen Missionen hat man teilweise auch recht lange zu knabbern, denn es reicht in "Company of Heroes" nicht einfach eine größere Armee als der Gegner zu besitzen, wie es etwa in arcadigeren RTS Spielen a la "Command & Conquer" der Fall ist, um die Schlachten zu gewinnen. Viel wichtiger ist eine gute Taktik und die richtigen Befehle, denn jagt man seine Truppen direkt in die Gegner rein, so wird es nicht lange dauern bis man sich eine neue Streitkraft aufbauen darf.
Daher sollte man sich schon Früh eine gute Taktik ausdenken, etwa wäre es ratsam zu versuchen die gegnerischen Einheiten von zwei Fronten anzugreifen. Jedoch kann hierbei, sobald es zu Kämpfen kommt, schnell die Übersicht verloren gehen, was vor allem daran liegt das die Gefechte dazu neigen Hektisch zu werden. Zum Glück aber ist die Steuerung sehr einfach ausgefallen. So lassen sich die meisten Befehle schnell über die Tastatur erteilen, mit der Maus übernimmt man den Rest. Auch ist es möglich die Kamera frei zu drehen und sehr tief ins Geschehen rein zu zoomen, was aber bei großen Kämpfen nicht gerade vom Vorteil ist. Hat man die Kampagne nach ca. 18 Stunden gemeistert (man kann die Kampagne in mehreren Schwierigkeitsstufen spielen) bietet sich noch der bereits erwähnte Skirmish Modus an, der die Einzelspielermaps noch einmal wiederauferleben lässt. Hier darf man dann auch einmal in die Rolle der Achsenmächte schlüpfen, jedoch lassen sich Alliierte und Wehrmacht relativ gleich spielen zudem unterscheiden sich die einzelnen Einheiten beider Parteien kaum von einander, was ein wenig Schade ist. Der Multiplayer-Modus von "Company of Heroes" lässt den Spielern mit bis zu sieben weiteren Spielern auf einer Map austoben, dies sowohl im Internet als auch im Netzwerk. Das Balancing hier ist mittlerweile sehr gut angeglichen, trotzdem bietet der Multiplayermodus mit den klassischen Deathmatch und "Sektoren halten" Modi nicht wirklich etwas besonderes. \\\\ Anpassung ist wichtig //// Im Kern ist "Company of Heroes" zwar ein klassisches Echtzeitstraegiespiel, jedoch eröffnet es dem Spieler völlig neue Möglichkeiten auf dem virtuellen Schlachtfeld zu agieren. Dies gilt vor allem im Anbetracht auf die Interaktion mit der Umgebung, so kann man nicht nur Häuser und Kirchen übernehmen um dort Schutz vor den gegnerischen Einheiten zu finden oder neue Stützpunkte zu errichten, auch kann man hinter Trümmern, Mauern, Fahrzeugen, Ruinen und Sandsäcken in Deckung vor dem gegnerischen Beschuss suchen. Allerdings ist nicht jede Deckung gleich eine sichere, daher wird dem Spieler hinter jeder Mauer usw mittels eines farbigen Icons angezeigt wie Sicher die Truppen hier wirklich vor dem Gegner sind. Während ein grünes Icon bedeutet das die Einheit hier perfekten Schutz bekommt, gibt ein Gelbes an das nur bedingt Deckung zu finden ist. Färbt sich das Icon Rot ein kann man die Deckung ganz vergessen, da sie keinerlei Schutz bietet. Die Gegner nutzen dank der recht cleveren KI die Umgebung natürlich ebenfalls für sich. Aussetzer hat die Gegner KI nur sehr selten, etwa kommt es gelegentlich vor das die Gegner mit einem Flankenangriff überfordert sind und nicht richtig auf den Spieler reagieren. Ebenso verhält es sich manchmal mit der KI der eigenen Soldaten. Aber dies sind kleine Kinderkrankheiten, die nicht wirklich ins Gewicht fallen.
\\\\ Atmosphäre Pur ///// Schon Shooter mit Weltkriegshintergrund tun es sich manchmal schwer eine packende und bedrückende Atmosphäre aufkommen zu lassen, sodass man meinen sollte das es für die Entwickler eines RTS Spieles noch schwieriger ist eine solche Stimmung entstehen zu lassen. Doch die Jungs von Relic scheinen nicht nur ein Händchen für gutes Spieldesign, sondern auch für eine stimmige Atmosphäre zu besitzen, denn "Company of Heroes" kann in dieser Hinsicht locker mit den großen Brüdern aus dem Shooterbereich mithalten. Vor allem die perfekt inszenierten Schlachten sorgen dafür dass das "Mittendrin" am laufenden Band entsteht und das schon sehr Früh im Spiel, nämlich nachdem man es geschafft hat die Stadt Carentan einzunehmen. Denn ein Gegenschlag der Wehrmacht lässt hier nicht lange auf sich warten und so muss man innerhalb von 10 Minuten nicht nur genügend Truppen mobilisieren um dem Gegenangriff etwas entgegensetzen zu können, auch muss man drei Brücken, die in die Stadt führen, sichern sodass die Deutschen möglichst lange vom Staddtinneren fern gehalten werden. Denn im Gegensatz zum Spieler haben diese Panzer. Also schnellst möglichst ein paar Scharfschützen in die noch stehenden Häuser schicken, Mörser und MG Truppen richtig positionieren, Ingenieure Minengürtel um die Brücken legen lassen und ein paar Panzerabwehrkanonen in die Nähe der Brücken verfrachten. Und dann beginnt der Angriff auch schon: Unter einem lauten Pfeifen kündigt sich ein gegnerischer Artillerieschlag an der ins Stadtinnere einschlägt. Der Boden wird Meterhoch aufgerissen, Häuser fallen, dank der Physik-Engine, physikalisch Korrekt in sich zusammen und hinterlassen Trümmer hinter denen Ich nun noch einige Soldaten Schutz suchen lasse. Schließlich rollen auch schon die ersten Panzer an und nehmen die eigenen Truppen unter Beschuss, die gelegten Minen helfen nur wenig, können den ersten Ansturm aber wenigstens schwächen sodass die Mörser Teams und Anti-Tank Einheiten immerhin die ersten Panzer zerstören können. Doch dann laufen auch schon erste Wehrmachtssoldaten über die Brücken, welche nun völlig Ungeschützt da liegen. Die MG Nester feuern aus allen Rohren, Granaten schlagen in der Umgebung ein ebenso wie weitere Artillerieschläge der Deutschen. In diesem heißen Gefecht einen kühlen Kopf zu bewahren ist nur sehr schwer, zum Glück kann man das Spiel aber jederzeit Pausieren und seinen Einheiten weiterhin Befehle geben. Doch es macht keinen Sinn, schließlich haben die Deutschen mich komplett überrannt sodass Ich meine Truppen zum Hauptquartier zurück ziehen muss um wenigstens dieses zu halten bis die Unterstützung eintrifft.30 Minuten und viele verlorene Truppen später ist dies dann auch endlich der Fall. Puh, erst einmal aufatmen.
\\\\ Technik Krieg //// Solche großartigen Momente sind in "Company of Heroes" keinesfalls Einzelfälle, denn dank dem großartigen Zusammenspiel von Grafik, Sound und Physik wirken selbst die kleinsten Feuergefechte noch Atmosphärischer wie mancher Hollywood Kriegsfilm. Grafisch ist "Company of Heroes" auch knapp ein halbes Jahr nach Release immer noch einer der stärksten Titel im RTS Genre. Bereits im gerenderten Intro wird dem Spieler nur beste Qualität serviert, schade das im weiteren Spielverlauf alle Zwischensequenzen "lediglich" in melanchonischen Standbildzeichnungen und in in Spielgrafik ablaufen. Doch auch diese hat einiges zu bieten, was besonders deutlich wird wenn man sehr nah ans Gefechtgeschehen ran zoomt. Wüsste man es nicht, könnte man meinen Szenen aus einem Actionspiel und nicht aus einem Strategiegame zu sehen, mit solch einer Liebe zum Detail präsentiert sich die, auf der von Relic eigens entwickelten Essence-Engine basierenden, Grafik. Besonders fällt diese Detailverliebtheit bei den Spielfiguren auf, welche Einheitenspezifisch zwar nicht Individuell gestaltet wurden, jedoch für ein RTS Spiel eine sehr hohe Polygonenzahl aufweisen und so Detailliert designt wurden, das man selbst die Granaten und Feldflaschen an den Gürteln der Soldaten erkennen kann. Die Texturen in "Company of Heroes" sind ebenfalls sehr Hübsch anzusehen, auch wenn einige, zum Beispiel die Bodentexturen, gelegentlich verwaschen sind. Dafür gibt es bei den Partikeleffekten aber nicht´s zu meckern, besonders die Explosionen oder der aufgewirbelte Dreck nach einer Granatenexplosion sehen richtig schick aus. Dazu kommt noch die realistische Physik, welche dafür sorgt das Häuser physikalisch Korrekt anfangen zu bröckeln bevor sie in sich zusammenbrechen, Panzer durchbrechen Mauern als seien sie aus Pappe, Fahrzeugteile nach der Explosion des entsprechenden Gefährtes durch die Gegend fliegen und nach einem Artillerieangriff Krater im Boden zurück bleiben. Zwar läuft die physikalische Berechnung nicht immer 100 Prozentig korrekt ab, in nervenaufreibenden Schlachten geht dies aber völlig unter sodass der Begeisterung kein Abbruch getan ist. Das einzige was Technisch noch überzeugender wirkt als die Grafik ist der brachiale Sound. Auch hier macht "Company of Heroes" in seiner Qualität selbst einem hochwertigen Ego-Shooter Konkurrenz, denn wenn man mitten in einem Gefecht ist, die Panzer anrollen und man selbst das kleinste Rasseln derer Ketten vernehmen kann, Artillerieschläge sich mit einem Ohrenbetäubenden Pfeifen ankündigen und nach Einschlag den Boden laut aufbrechen lassen und Häuser unter krächzenden Donnern in die Luft fliegen, dann hört sich das nicht nur verdammt gut an sondern sorgt auch dafür das sich der Spieler wie auf einem realen Schlachtfeld fühlt. Vor allem Besitzer einer 5.1 Anlage haben hier Grund zur Freude. Dazu kommt noch gelegentlich einsetzende und wunderbar zum Geschehen passende Orchester Musik und eine sehr professionelle Sprachausgabe.
\\\\ Systemanforderung //// Die hübsche Grafik und die aufwendige Physik-Engine hat natürlich auch ihren Preis. So sollte man mindestens einen Athlon 3000+ (bzw. eine vergleichbare Intel CPU), eine Radeon 9800 Pro (oder eine Geforce 5900 Ultra) und 512 MB Arbeitsspeicher (wobei 1GB Arbeitsspeicher weitaus Sinnvoller wäre) um "Company of Heroes" in einer niedrigeren Detailstufe und reduzierten Auflösung spielen zu können. Für das volle grafische Vergnügen braucht man einen Rechner a la Athlon 3800+ (bzw. eine ähnlich starke Intel CPU), eine X850 Pro (oder eine Geforce 6800) und 1GB Arbeitsspeicher. Besser wäre natürlich ein noch stärkeres System, vor allem eine neuere Grafikkarte kann noch einige Frames bei den höheren Auflösungen rausholen. Als Betriebssystem braucht man mindestens Windows XP. Ein besonderes Schmankerl bringt übrigens der neueste Patch 1.70 mit sich. Dieser aktiviert nämlich, eine entsprechende Grafikkarte und Windows Vista vorausgesetzt, die DirectX10 Effekte in "Company of Heroes". Allerdings scheinen die Frameraten mit aktivierten DircetX10 Effekten extrem in den Keller zu gehen, selbst bei High-End Rechnern. \\\\ Wertung in Prozent //// Story: 70% Gameplay: 88% Atmosphäre: 90% Langzeitmotivation: 84% Singleplayer: 85% Multiplayer: 83% Grafik: 90% Sound: 92% Steuerung: 89% Gesamt Prozentzahl des Spieles: 86%
\\\\ Fazit //// Ich bin eigentlich nicht so der große Freund von Echtzeitstrategiespielen die im zweiten Weltkrieg angesiedelt sind, obwohl Ich Spiele mit WWII Hintergrund sehr gerne spiele. Doch bereits als ich vor sehr langer Zeit das erste Bilder- und Videomaterial von "Company of Heroes" gesehen habe, war ich gefesselt von der Intensität des RTS Games sodass Ich den Release des Spieles kaum abwarten konnte. Und tatsächlich hat sich herausgestellt: "Company of Heroes" ist eines der wenigen Strategiespiele, die diese Bezeichnung auch wirklich mit Würde tragen dürfen. Denn wo man in anderen Spielen lediglich eine riesige Armee braucht um Erfolg zu haben, zählt hier vor allem Köpfchen und eine richtige Taktik um den Gegner in Schach zu halten. Natürlich ist das Spiel auch aus technischer Sicht erste Klasse, vor allem das gut funktionierende Zusammenspiel von Grafik und Physik überzeugt. Im Einzelspieler hat man durchaus einige Wochen Freude an dem Spiel, der Multiplayer-Part sorgt ebenfalls dafür das man immer mal wieder die DVD in das Laufwerk schmeißt und eine Runde zockt. Insgesamt ist "Company of Heroes" also ein sehr empfehlenswertes Spiel, dass man sich als Freund von anspruchsvolleren Strategietiteln einmal angesehen haben sollte. Homepage von des Spieles: www.companyofheroes.de
Homepage des Entwicklers: www.relic.com Homepage des Publishers: www.thq-games.com/de
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17.01.2008 19:18
ein klasse bericht, hier kann man nur bh geben lg guido
24.09.2007 19:01
Ein super Bericht zu einem der besten Spiele aller Zeiten. Ich mag keine RTS-Spiele aber dieses hier war enorm fesselnd.
03.07.2007 11:37
Super Bericht, BH