Erfahrungsbericht über

Compaq Armada 1570

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Compaq Armada 1570

4  13.04.2004

Pro:
handlich, fix eingebautes Mikro und Lautsprecher, IrDA - Schnittstelle, Lithium - Ionen - Akku

Kontra:
etwas kleine HD(2,1 GB), keine USB - Schnittstelle, kein fix installiertes Modem, nur 16 MB RAM vorinstalliert

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

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Leo-15

Über sich: Leo-15 stellt sich vor: Habe Buchbinderlehre hinter mir, bin ausgebildeter Bürokaufmann und Webd...

Mitglied seit:11.04.2004

Erfahrungsberichte:4

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 14 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Als ich mir damals meinen Compaq Armada 1570 kaufte, war das ein preiswertes Angebot. So billig würde ich nie wieder zu einem Notebook kommen. Das ist jetzt auch schon um die 7 Jahre her.
Hier eine kleine Beschreibung des Geräts:

Das Compaq Armada 1570 hat eine 2,1 GB Festplatte - hätte ruhig etwas großzügiger dimensioniert sein können.
16 MB Arbeitsspeicher - nach Einsetzung des zweiten mitgelieferten Arbeitsspeichermoduls 32 MB.
Ein 200 Mhz Intel Pentium MMX Processor, heutzutage eine Lachnummer.
Ein Anschluss für Doppelkabelkopfhörer - nicht schlecht, auch was die Qualität des Anschlusses betrifft.
Ein Quad-Speed-CD-ROM-Laufwerk - auswechselbar auf andere Laufwerksarten oder einen zusätzlichen Akku.
Möglichkeiten zum Anschluss von Tastatur oder Maus über einen PS2-Anschluss, wenn einem die Notebooktastatur einfach zu eng ist, oder man mit der Touchpad-Maus nicht zurechtkommt.

Die Tastatur ist zum Teil etwas gewöhnungsbedürftig, da man z.B. für die Druck-Tastenfunktion, also die Screenshotfunktion, eine Fn-Taste gleichzeitig mit der Einfügen-Taste drücken muss, damit man zu seinem Screenshot kommt. Hier noch ein paar andere Beispiele von Fn + Taste = Funktion:

Fn + Pos1-Taste = Rollen,
Fn + Bild-hinauf-Taste = Pause,
Fn + Bild-hinunter-Taste = Unterbrechen,
Fn + Ende-Taste = Nummern-Block,
Fn + F8-Taste = Ladestandsanzeige des Akku,
Fn + F9-Taste = Kontrastregler für Display,
Fn + F10-Taste = Helligkeitsregler für Display.

Auch erwähnenswert sind die 4 programmierbaren Tasten, welche direkt über der Tastatur sich befinden. Compaq hat für diese Tasten einen eigenen Reiter in den Tastatureigenschaftendialog der Systemsteuerung implementiert. Dort kann man Belegungsschemas anlegen, welche dann aus einer Drop-down-Liste ausgewählt werden können, je nachdem, welches Schema man gerade benötigt. Man kann sich die Tastenbelegungen auch in der Task-Leiste anzeigen lassen. Dann braucht man nur mit der rechten Maustaste auf das Taskleistensymbol klicken und bekommt die ganze Liste der angelegten Schemas präsentiert. Diese programmierbaren Tasten sind sicherlich auch keine schlechte Idee.

Für die Touchpadmaus benötigt man etwas Einarbeitszeit und Feingefühl, aber hat man dann den Bogen raus, will man sie nicht mehr missen. Neben dem Touchpad hat Compaq zwei Tasten angebracht, welche die Standardmaustasten darstellen. Markieren und Doppelklicken kann man aber auch mit dem Touchpad direkt. Für das Kontextmenü jedoch benötigt man die rechte Maustaste.

Man kann auch einen normalen Monitor anschließen, wenn einem das Notebookdisplay zuwenig groß ist.
Die ideale Auflösung für diese Displaygröße ist beim Compaq Armada 1570 800 x 600 Bildpunkte. Für größere Auflösungen sinkt jedoch die Farbtiefe der Darstellung von 24 Bit auf 16 Bit (1024 x 768) ab. Bei einer Auflösung von 1280 x 1024 sind nur mehr 8 Bit Farbtiefe, also 256 Farben, möglich.

Natürlich verfügt dieses Notebook auch über eine paralelle Schnittstelle sowie auch eine serielle Schnittstelle. Es hätte mich auch gewundert, wenn dem nicht so gewesen wäre, denn schließlich sind das zwei Standardschnittstellen.
Auch die IrDA-Schnittstelle ist für ein Gerät dieses Alters auch schon beachtlich. Für die damalige Zeit sicherlich mit ein Grund gewesen sich so ein Gerät anzuschaffen, da man mit einer Zunahme von Geräten mit IrDA-Schnittstelle am Markt rechnen konnte.

Noch positiv zu erwähnen wären die zwei PCMCIA-Slots, welche beim Compaq Armada 1570 nicht nebeneinander, sondern untereinander liegen. Dadurch kann man dann auch Karten stärkeren Typs verwenden.
Leider ist im Compaq Armada 1570 kein Modem fix installiert, obwohl es auch dafür einen dafür vorgesehenen Platz im Gehäuse gibt. Vermutlich will Compaq die Markenwahl des Modems dem Kunden überlassen, doch dann stellt sich für den Kunden bei jeder Markenauswahl die Frage, ob das Modem überhaupt in den dafür vorgesehenen Platz passt, bzw. überhaupt kompatibel mit der Compaq-Technologie ist. Notfalls kann sich der Kunde ja dann noch immer für ein PCMCIA-Karten-Modem entscheiden.

Es ist auch schade, dass dieses Notebook über keine USB-Schnittstelle verfügt, doch damals war USB für das mitgelieferte Betriebssystem, nämlich Windows 95B, noch nicht verfügbar. USB wurde erst mit Windows 98 aktuell.

Für den privaten Gebrauch taugt dieses Notebook noch immer, aber im professionellen Bereich wird es heutzutage wahrscheinlich unter "ferner liefen" laufen. Doch ich nutze meinen Compaq Armada 1570 weiterhin für meine schriftstellerischen Arbeiten. Er hat mir bisjetzt gute Dienste geleistet, und solange er funktioniert, werde ich ihn auch noch weiter verwenden.

Noch ein paar Bemerkungen zum Arbeitsspeicher:
Laut Herstellerangaben sind max. 80 MB möglich, doch haben mir die verschiedensten Computerhändler gesagt, dass beide Speichermodule möglichst gleich groß sein sollten, damit es zu keinen Problemen kommt. Das würde also bedeuten, dass ein Speichermodul mindestens 40 MB haben müsste. Wieviel ein solches Speichermodul dann kosten würde, kann ich mir an allen 10 Fingern ausrechnen. Eine günstige Angelegenheit wäre das wohl kaum, da man ja von diesen Speichermodulen 2 Stück bräuchte. Sollte es sich dann vielleicht auch noch herausstellen, dass ersteres Speichermodul auf der Hauptplatine aufgebracht ist, bräuchte man einen Spezialisten um auch dieses auswechseln zu können.
Andererseits kann ich mir ohne viel Schwierigkeiten auch vorstellen, dass diese Computerhändler schon ein neues Geschäft gewittert haben und mir einen Bären aufgebunden haben. Soweit ich informiert bin, sind die nächstgrößeren Speichermodule nach 16 MB die 32 MB-Module und die 64 MB-Module. Wenn es also schon ein fix installiertes 16 MB-Modul im Compaq Armada 1570 gibt, und max. 80 MB möglich sein sollen, dann würden doch gerade noch 64 MB Arbeitsspeicher fehlen, also ein 64 MB-Modul. Das würde jedenfalls sehr wohl für die Möglichkeit sprechen, neben dem fix installierten 16 MB-Modul auch ein 64 MB-Modul einsetzen zu können.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
DieHetaere

DieHetaere

13.04.2004 01:46

Boah ist das gemein ich will auch ein Notebook haben, daher NH... so das hast Du jetzt davon .... ich bin eben ne Neiderin :0) *G*

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