Compaq Armada m700 700Mhz intel 3 mobile
29.09.2005
Pro:
Gehäuse verarbeitung, Leise, Display, Akkulaufzeit, Preis
Kontra:
mausstick
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
mehr
 diechefe
Über sich:
Mitglied seit:17.10.2004
Erfahrungsberichte:4
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 11 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich war auf der Suche nach einem robusten, relativ leichten und schnellen Laptop zur Büroarbeit, zum absoluten Hammerpreis versteht sich (Student). Also kramte ich meine alten c't - Heftchen raus. Einige wie Gericom und Co. fielen da natürlich von Vorneherein raus. Mein Problem war eigentlich der Preis, die "guten Marken" waren natürlich beliebt und dementsprechend sehr teuer. So fand ich nach langem Suchen mein Compaq Armada M700 zum Spottpreis von 205.- Euro Sofortkauf + 10.- Euro Porto. Es war nur ein Diskettenlaufwerk dabei, statt einem CD-Rom. Das störte mich aber nicht weiter, dank bootfähiger Linuxdiskette mit Lantreibern. Zum Laptop selber: Es ist ein Pentium m mit 700Mhz uns Speedsteptechnologie, was für Büroarbeiten und win2000 problemlos ausreicht, sofern natürlich wie bei mir 256MB Arbeitsspeicher dabei sind. Die Festplatte ist für Büro sowie meine Anwendung mit 12 GB fast gar überdimensioniert. Es hat ein 14 Zoll Display was mit seinen 1024x786 Pixeln auch zum Surfen Problemlos reicht. Desweiteren ist eine Soundkarte mit integrierten Lautsprechern inklusive Mikrofon und Kopfhörerbuchse im Laptop integriert. Zudem ist auch ein 56K Modem für den Internetzugang dabei. Die PCMCIA Slots lassen sich wunderbar zum Nachrüsten einer W-Lan Karte überreden. Die Maus allerdings ist nicht 100%ig gelungen, da es sich um einen Mausstick handelt ist die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig,es kann aber auch eine externe Maus angeschlossen werden. Die Tastatur hat normalgrosse Tasten und bereitet mir als 10 Fingerschreiber keine Probleme. Die Gehäuseverarbeitung ist vom Allerfeinsten, der Displaydeckel ist so gut wie verwindungssteif. (Habe ich sonst noch nirgens gesehen) und auch die Problemzone Scharniere zum Display: Traumhaft, kein ausreissen des Deckels, kein ausleihern. Das Display hält in jeder Position fest. Mit den 2,3 Kg Gewicht auch problemlos zu transportieren, jedoch gibt es bei Ebay nirgends Garantie auf den Akku da die Li-ionen auch unabhängig ihrer Benutzung jährlich an Leistung verlieren. So muss bei einem rund 5 Jahre alten Laptop mit einem so gut wie unbrauchbaren Akku gerechnet werden.Wenn ein Akku benötigt schlägt er mit ca. 70 Euro zu buche. Dann sollte er aber gut 3 Stunden halten. Das Laptop wurde mit der guten alten Windows98 Second Edition ausgeliefert (Bei mir nicht dabei). Beim mir wird es mit Windows 2000 als zweitsystem betrieben was keine Probleme macht da es alle treiber bei hp.com zu finden gibt. Die Treiber bereiten soweit auch keine Probleme. Abstürze habe ich eigentlich nie.(Das gute Windows2000 halt) Büroarbeiten und Surfen geht superflott, für aktuelle Spielereicht natürlich die 4 MB Ati mobile bei weitem nicht aus. Und auch unter meinem ersten Betriebssystem die freie Linux Distribution Debian läuft alles wunderbar keine Probleme mit Treibern und dergleichen auch die probleme mit den ACPI Funktionen, Ruhemodus etc. funktioniert einwandfrei. Mit dem tool cpufreq läuft auch die auto speedstep Funktion. Auch der Desktop KDE3.4 läuft wunderbar und flüssig.
Technische Daten:
Intel mobile Pentium III 700Mhz 256 MB RAM 10GB Festplatte 14,1"XGA TFT Display (1024x768) 8xDVD-ROM/24xCD-ROM 6 Bit SoundBlaster kompatibel 31.5 cm x 24.9 cm x 3 cm 2.3 kg Schnittstellen am Laptop : 1x 10/100 Mbit Lan 1x USB 1.1 1x TV Ausgang 2x PCMCIA Slots 1x Seriell 1x Parallel 1x ext. Monitor 1x PS2 für externe Tastatur und/oder Maus 1x Anschluss für eine Dockingstation 1x Modemanschluss 1x Laufwerkschacht für CD/Diskettenlaufwerk
Alles in allem ist das Compaq Armada M700 ein optimaler Bürobegleiter, mit meiner Ansicht nach ausreichenden Kapazitäten. Nur für den mobilen Einsatz ist ein neuer Akku von nöten was jedoch bei so gut wie jedem gebrauchten Laptop jenseits Baujahr 2002 der Fall sein dürfte.
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29.09.2005 14:30
Guter, ordentlich geschriebener Bericht. Weiter so. cya Sebo