Erfahrungsbericht über

Compaq Armada E500

Gesamtbewertung (19): Gesamtbewertung Compaq Armada E500

 

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Prämierter Erfahrungsbericht

Compaq Armada E500

4  19.08.2001

Pro:
.  .  .

Kontra:
.  .  .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

mehr


andreas64

Über sich:

Mitglied seit:17.02.2000

Erfahrungsberichte:235

Vertrauende:375

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 249 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Allgemeines:
===========

Gerade im mobilen Computerbereich gehen die Geschmäcker weit auseinander. Der eine oder andere setzt hohe Ansprüche in die Funktionalität des Notebooks, andere wiederum benötigen die größtmöglichste Akkuleistung, denn auf Reisen ohne Möglichkeit den Laptop ans Stromnetz anzuschließen, ist dieser ein ausschlagebener Punkt für den Kauf eines mobilen Computers. Dann gibt es auch noch das zarte Geschlecht unter uns, die in erster Linie das Gewicht und die Größe davon abhängig machen. Es gibt bestimmt noch andere Anforderungen, welcher der eine oder andere an so einen Laptop setzt, aber alle werden mir bestimmt auch nicht einfallen, darum lassen wir es hierbei.

Ich werde hier etwas über den Compaq Armada E500 berichten, den meine Freundin besitzt. Aber auch auf der Arbeitsstelle haben wir den Laptop häufig im Einsatz, und als Systemtechniker komme ich nicht darum herum, mich mit den Laptops auseinander zusetzen.


Der Hersteller:
==============

1982 gründete Bill Murto und Jim Harris in Houston das Unternehmen Compaq. In diesem Jahr, wurde auch der erste tragbare Computer der Menschheit offenbart. So könnte man das Unternehmen Compaq als Urgroßvater der mobilen Rechner bezeichnen. Den weltweit ersten Notebook auf den Markt, brachte auch Compaq, und dies im Jahre 1988.

Nur drei Jahre später nach der Gründung des Unternehmens
geht Compaq an die Börse (Damals hätte man sich mit Aktien eindecken sollen!).

Heute ist Compaq der weltweit führende Hersteller im Personal Computer und Serverbereich.


Vorwort:
=======

Bevor ich zum Compaq Armada E500 detaillierte Informationen preisgebe, möchte ich noch anmerken, das es sich nur um die technischen Details des Gerätes handelt, welches wir beruflich einsetzen.

Die technischen Aspekte am Compaq Armada E500 sind nach belieben zusammenzustellen, ob es die Festplatte, der Arbeitsspeicher oder sogar die Displaygröße ist. Aber nun mal endlich zum Gerät.


Der Laptop:
==========

Die technischen Details sind wohl hier am besten geeignet, um den Anfang zu machen.

Technische Details:
---------------------

Alle technischen Details werde ich hier nicht abdecken können, denn den Compaq Armada E500 gibt es in verschiedene Ausführungen, mit sehr unterschiedlichen Komponenten. Ich werde auf die Vielfalt der Komponenten zwar eingehen, aber nur ein Model mit persönlichen Erfahrungen bereichern.

In diesem Fall ist es das Model mit der Nummer AE5P3800T4X20VC12898

Gut, unter dieser Nummer wird sich wahrscheinlich niemand etwas vorstellen können, aber dieses ist recht schnell geklärt, denn die Bezeichnung ist in nachfolgenden Abschnitten unterteilt und bedeuten auch etwas. Hilfreich ist dieses sowohl für den Hersteller als auch den Käufer. Bei einem Garantiefall zum Beispiel wird diese Nummer als erstes erfragt, um sicherzustellen, das richtige Ersatzteil zu liefern. Jetzt aber zu den Unterteilungen:

AE5---P3---800---T4X---20---V---C---128---98

AE5--- Die ersten drei Zeilen beschreiben das Model, in diesem Fall den Armada E500. Beim Compaq Armada M700 wären es die Buchstaben AM7.

P3--- Die zweiten zwei Zeilen stehen für den Prozessor, dieser hier ist ein Pentium 3.

800--- Diese Zeile kann variieren, und gegebenenfalls auch aus vier Zeilen bestehen, denn diese Zeilen stehen für die Prozessorgeschwindigkeit.

T4X--- Die vierte Zeile beschreibt das Display, und ist noch einmal in drei Unterzeilen unterteilt. T zum Beispiel steht für TFT, aber auch ein S=STN oder ein H=HPA könnte hier stehen. Die 4 hier steht für die Größe des Display. 4 also 14 Zoll, auch hier könnte eine 3=13 Zoll oder 5=15 Zoll stehen. Die letzte Unterzeile zeigt an, ob es sich um ein X=XGA-Bildschirm handelt, oder um ein S=SVGA Bildschirm.

20--- Diese Zeile zeigt die Größe der Festplatte an. Hier ist es eine 20 Gigabyte-Platte.

V--- Das V steht für DVD-ROM, ein C würde CD-Rom beschreiben, und ein W ist ein Brenner.

C--- C sagt aus, das in diesem Laptop sowohl ein Modem als auch eine Netzwerkkarte integriert ist. Ein M hier würde bedeuten, das dieses Laptop nur mit einem Modem ausgestattet wäre.

128--- Diese drei Zeilen können auch variieren, eine 64 zum Beispiel sagt aus, das der Arbeitsspeicher über 64 Megabyte verfügt. In diesem Fall sind es aber 128 Megabyte.

98--- Die letzte Zeile beschreibt das Betriebssystem. 98 steht für Windows 98, N4 würde für Windows NT 4.0 stehen, und N2 steht für ein Dualbetriebssystem mit der Konfiguration Windows 2000/Windows NT 4.0.

Ich hoffe, das ich euch die Modelnummer ein wenig erklären konnte, so das jeder wenigstens weiß, das diese Zeilen eine besondere Bedeutung haben.

Das Gehäuse:
----------------

Das schwarze Plastikgehäuse am Compaq Armada E500 ist meiner Meinung nach ein wenig staubanfällig, und muss des öfteren gereinigt werden. Anfällig hierbei ist auch das integrierte Touchpad (Maussteuerung), denn sobald sich hier Staub ablagert, beginnt diese sich geisterhaft zu bewegen.

Des weiteren sollte man auch harte Stöße gegen das Laptop vermeiden, denn das Gehäuse nimmt einen dieses sehr übel, und platzt gerne an den Ecken auf.

Touchpad:
-----------

Das Touchpad ist wie schon erwähnt gegen jede Verunreinigung anfällig, und das sichere Steuern des Mauszeigers ist dann nicht mehr gewährleistet. Auch muss ich zugeben, das der Umgang des Touchpad gewöhnungsbedürftig ist. Ich für meinen Teil schließe am Laptop zusätzlich eine externe Maus an, denn hiermit kann ich sicherer und auch schneller agieren.

Tastatur:
----------

Die Tasten am Compaq Armada E500 sind sehr eng beieinander, womit ein häufiges Verwechseln der Tasten vorkommt. Gerade in der Anfangszeit mit diesem Laptop hat man damit Schwierigkeiten.

Display:
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Das 14.1 Zoll Farbdisplay schafft eine maximale Auflösung von 1024 x 768 bei 16,7 Millionen Farben. Die Bildqualität des Display kann man als brillant bezeichnen.

CD-ROM,DVD, CD-RW
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Beim CD-Rom hat man die Qual der Wahl, von CD-ROM von mit einer Geschwindigkeit von 24x, ein DVD das mit 8x, und ein sogar ein Brenner, der aber nur zusätzlich bestellt werden kann, ist hier alles möglich. Das DVD-ROM kann natürlich nicht nur DVDs lesen sonder kann auch für normale CDs verwendet werden. Die Lesegeschwindigkeit des DVD-ROM lässt meiner Meinung nach, zu wünschen übrig. Schwierigkeiten mit CD-Rohlingen hat dieses Laufwerk nicht.

Festplatte:
------------

Speicherplatz satt könnte man sagen, wie wäre es mit einer 20 GB-Festplatte, oder darf es noch etwas mehr sein. Na ja, Grenzen sind hier komm gesetzt. Die 20 GB-Festplatte sollte ausreichend Platz für die Anwendungen und Daten liefern, und wenn es trotzdem nicht reichen sollte, kann man diese noch auf 40 GB aufstocken. Die 20 GB Festplatte ist sehr leise, und deshalb kaum wahrzunehmen. Aber die Zugriffsgeschwindigkeit ist viel zu langsam. Auch das Starten des Systems, welches meiner Meinung nach viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt, könnte zurückzuführen sein, auf die Festplatte.

Diskettelaufwerk:
--------------------

Über das 1,44 MB Diskettenlaufwerk kann ich eigentlich nichts negatives aussagen, es verrichtet seinen Dienst ganz normal. Das Laufwerk ist aber optional auszutauschen gegen ein Zip-Laufwerk.

Modem:
---------

Ein integriertes Modem gehört meiner Auffassung nach in jedem Laptop. Erst mal wird dadurch nicht unnötig ein Steckplatz für die PCMCIA-Slots belegt, und außerdem sollte es in der heutigen Zeit Standard sein. Das Compaq 56K (V90) Modem ist zuverlässig und die Geschwindigkeit ist auch ganz OK.

Netzwerkkarte:
-----------------

In Betrieben unerlässlich ist auch eine Netzwerkkarte. Die Ethernet-Technologie hat sich im Netzwerkbereich durchgesetzt, und daher ist es möglich, optional das Laptop mit einer integrierten Ethernet 10/100 Netzwerkkarte zu bestellen.

Soundkarte:
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Die 16 Bit Stereo Soundkarte im Compaq Armada E500 ist Soundblaster Pro kompatibel, und liefert in Verbindung mit externen Boxen einen passablen Klang.

Lautsprecher:
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Um mal einen Ton aus der Sundkarte rauszubekommen, sind die integrierten Lautsprecher durchaus zu gebrauchen. Für das Anhören von Musik, oder die Geräuschkulisse in Spielen, sind sie total ungeeignet. Der Klang hört sich hohl und dumpf an.

Grafikkarte:
--------------

Die 8 –MB SDRAM ATI Grafikkarte ist komplett auf das Display abgestimmt, und weist sowohl für Anwendungen als auch Spiele hervorragende Eigenschaften auf.

Akku:
------

Der Akku, eines der wichtigsten Komponenten überhaupt in einem Laptop, denn Mobilität ist nur geleistet, wenn der Laptop auch ohne Strom zu bedienen ist. Des so mehr Leistung er hat, des so besser. Der LiIon Akku ist mit sechs Zellen ausgestattet und hat laut Hersteller, eine maximalen Betriebszeit von drei Stunden, in der Realität sind die aber eher nur zwei bis zweieinhalb Stunden. Länger als 2 ½ Sunden konnte ich den Laptop noch nie ohne Stromzufuhr betreiben.

Pc Cards Slots:
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Zwei PCMCIA-Slots bieten genügend Spielraum für weitere Komponenten an. Da ein Modem und auch eine Netzwerkkarte schon im Laptop integriert sind, bleiben diese für andere Zwecke frei.

Andere Anschlüsse:
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Mit anderen Anschlüsse meine ich die Anschlussmöglichkeiten am Laptop. Diese sind unter anderem ein paralleler Anschluss, ein TV-Ausgang, ein Mikrofonanschluss, ein Kopfhöreranschluss, eine Dockingstation-Schnittstelle, einen seriellen Port, ein VGA-Ausgang für den externen Monitor, ein PS/2 Anschluss und die Infrarotschnittstelle.

Geschwindigkeit des Laptops:
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Bei einem Pentium III mit 800 Megaherz sollte man meinen, das dieser wie Schmitzkatze abgehen sollte, aber leider kann ich dieses nicht feststellen. Andere Laptops von anderen Herstellern mit weniger Performance sind hier weitaus schneller. Ich gehe mal ganz stark von aus, das die Festplatte das ganze System drosselt.

Abstürze:
========


Abstürze kommen immer wieder einmal vor, das Betriebssystem fährt nicht richtig runter, oder auch eine Anwendung verursacht einen Fehler. Mir ist aufgefallen, wenn gar nichts mehr geht, funktioniert auch nicht mehr der Ein/Aus-Schalter. Hier hilft nur noch der Hardwareresset. Dieser wird ausgeführt, indem man den Akku zieht, und das Laptop zu dieser Zeit nicht mit dem Stromanschluss verbunden war. Danach funktioniert wieder alles einwandfrei, bis zu einem nächste......

Preis:
=====

Der Preis für den von mir hier vorgestellte Laptop beträgt 6800,-DM.

Für wen ist dieser Laptop denn jetzt geeignet:
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Eine gute Frage, die aber jeder für sich wohl selber beantworten muss. Meine Meinung dazu möchte ich euch aber nicht vorenthalten.

Aufgrund der Funktionalität die der Laptop besitzt, ist er für Leute, die viel wert an vorhandene Hardware und erweiterbarer Hardware sehr gut geeignet. Ob es da der Brenner, das DVD-Laufwerk oder auch das Zip-Laufwerk ist, hier bleiben keine Wünsche offen.

Für das schwache Geschlecht gibt es weitaus leichtere Modele, wie zum Beispiel den kleiner Bruder Compaq Armada M300, der an Gewicht nur die Hälfte wiegt.

Für den mobilen Benutzer, ist dieser Laptop aber derzeit das Beste was es zur Zeit gibt. Dank der Mutibay-Schächte ist es möglich, das CD-ROM und das Diskettenlaufwerk gegen Akkus auszutauschen. Dadurch hat man eine Mobilität von 8 bis 9 Stunden erreicht, ohne Strom selbstverständlich.

Fazit:
=====

Ich finde, das dieser Laptop hervorragend für den professionellen Einsatz geeignet ist. Der Support von Compaq, beim Austausch von defekter Hardware ist vorzeigefähig, und Firmen profitieren von diesem unbürokratischen Verhalten.

Für die Heimanwender, die sich das Notebook selber besorgen müssen, gibt es weitaus günstigere Alternativen auf den freien Markt. Hierfür ist der Compaq Armada E500 einfach zu teuer.



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Fleshcrawl

Fleshcrawl

12.10.2003 16:21

Also wirklich ein sehr guter Bericht, daher auch ein sh, ich besitze den Laptop auch. Ich bin mit dem Gerät schon ein par mal irgendwo "angestoßen", und die Ecken sind bei mir nicht irgendiwe abgeplatzt oder ähnliches, vielleicht bin ich auch nur zu schwach angestoßen. Naja egal. Auf jedenfall ein super Bericht, echt viel geschrieben, aber es ist auch alles sehr interessant. Hat Spaß gemacht ihn zu lesen. Schau doch mal bei meinen Berichten vorbei^^. Schöne Grüße und lass es dir gut gehen Fleshcrawl ;)

Ramis

Ramis

05.09.2003 15:09

Besitze ihn selbst auch jetzt schon seit ca. 3 Jahren und bin immer noch sehr zufrieden. Klar die richtigen Spiele haben auf diesem Gerät keine Chance :-).

slateman

slateman

10.03.2002 22:15

Oh man, soviel zu lesen, aber goiler Bericht! =) slate

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