Evo D500 ist ein Business-PC mit maximaler Produktstabilität und Qualität, hervorragenden Management-Funktionen bei niedrigster Total Cost of Ownership. Mit der Evo D500 Familie... mehr
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Erfahrungsbericht von frank.nonnenmann über Compaq Evo D500 27.10.2003
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Zuverlässigkeit
ausgezeichnet
Software-Ausstattung
mäßig
Benutzerfreundlichkeit
gut
Support/Service
Pro:
sehr gerine Abmessungen, leise, Wartungsfreundlich, ergonomische Tastatur
Kontra:
kaum erweiterbar
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Bezeichnung in der Kategorie ist eigentlich nicht ganz vollständig. Denn es gibt von dem Compaq Evo D500 mehrere Ausführungen, welche die Produktbezeichnung noch ergänzt. Im Einzelnen wären dies DT für Desktop, CMT für Tower, SFF für Small Form Faktor und USDT für Ultra Slim Desktop. Bei dem hier beschriebenen Produkt handelt es sich um die Variante Small Form Faktor, also genau gesagt ein Compaq Evo D500 SFF. Dieser dürfte allerdings nur noch vereinzelt zu erhalten sein, da es sich um ein Auslaufmodell handelt. Selbst das Nachfolgemodell D510 dürfte kaum mehr im Handel zu bekommen sein. Momentan erhältlich ist das Gerät mit der Produktbezeichnung D530. Der Preis variiert jedoch stark, je nach Ausstattung, da die Modelle ganz nach Bedarf konfiguriert werden können. Aktuelle Treiber sind für den D500 jedenfalls noch von Compaq zu bekommen, wenngleich man da auf deren Internetseite etwas suchen muss.
Software =======
Vorinstalliert war ein Windows 2000, welches allerdings nicht von mir benutzt wurde. Compaq hat zu diesem Zweck auf einem Teil der Festplatte ein so genanntes Image abgelegt. Beim ersten Start des Rechners wird dieses Image installiert, was einige Minuten in Anspruch nimmt. Als ich das zum ersten Mal sah bin ich etwas erschrocken, als gleich nach dem Einschalten der Installationsvorgang begann.
Doch wie bereits geschrieben findet dieses keine Verwendung. Auf die beiden Server mussten ohnehin andere Betriebssysteme installiert werden. Auf einem wurde Suse Linux in der Version 8.2 installiert, auf dem anderen Server die Windows 2000 Serverversion. Beides verlief ohne Probleme, die Geräte wurden alle ohne Nachbesserungen erkannt und die Treiber korrekt installiert. Mein Arbeitsplatzrechner läuft inzwischen unter Windows 2000 Professional, was auch noch keine Schwierigkeiten bereitete.
Leistung ======
In den vergangenen sieben Monaten habe ich mit drei dieser Rechner meine Erfahrungen gemacht. Einen davon benutze ich als Arbeitsplatzrechner, wenn ich gerade mal nicht beim Kunden bin. Zwei weitere mussten als Server herhalten, auf denen jeweils zwei Internet Transaction Server von SAP laufen. Da es sich hierbei um keine kritischen Anwendungen handelt ist die Ausfallsicherheit kein Thema und von der Leistung her sind sie für diese Zwecke vollkommen ausreichend. Ausgestattet sind die beiden Server mit jeweils 512MB RAM und einem Pentium IV mit 1,5GHz. Sicherlich sind damit keine Performancewettbewerbe zu gewinnen, aber mal ehrlich, wer braucht das schon? Die Festplatte mit 40GB ist aus heutiger Sicht auch am unteren Ende anzusiedeln, aber da hier keine großen Datenmengen gespeichert werden müssen ist die Kapazität dafür vollkommen ausreichend. Wesentlich wichtiger ist deren Geschwindigkeit, falls der Speicher doch mal knapp wird und ausgelagert werden muss. Da es sich um 7200er Platten handelt stellt auch dies keinen Engpass dar.
Mein Arbeitsplatzrechner fällt im Vergleich zu den Servern mit 256 MB RAM etwas schwächer aus. Für allgemeine Büroanwendungen wie Microsoft Office, wofür die Evo-Linie ja eigentlich konzipiert wurde ist dies aber unter Windows 2000 noch ausreichend. Bei Windows XP könnte es hingegen schon knapp werden.
Die integrierte Netzwerkkarte läuft recht zuverlässig mit 100Mbit, mehr braucht ein Arbeitsplatzrechner auch nicht. Das Netzwerk wurde sofort erkannt, auch Autosensing und Autonegotiation funktionieren bestens. Einfach das RJ-45 Kabel anstecken und los geht’s. Sollte jemand noch BNC benutzen hat er leider Pech gehabt, aber das ist ohnehin veraltet und am aussterben.
Grafik / Sound ============
Für Spielefreaks ist der Rechner allerdings nicht zu empfehlen. Nicht einmal wegen der Rechenleistung selbst, denn die sollte selbst für heutige Spiele noch ausreichend sein. Das Problem ist eher in der Grafikkarte zu suchen, weil diese mit Sicherheit nicht den Bedürfnissen für grafikintensive Anwendungen gewachsen ist. Zwar bietet Compaq zu der bei mir eingesetzten NVIDIA Vanta noch diverse andere Modelle als Optionen an, doch diese sind auch nicht wesentlich Leistungsstärker. Ein Austausch gegen ein aktuelles Modell dürfte sich als problematisch erweisen. Zwar ist ein Steckplatz für 4x AGP vorhanden, aber bei den Abmessungen wird es mit Sicherheit etwas knapp werden. Doch wie gesagt, für den normalen Gebrauch eines PCs ist die Grafikleistung vollkommen ausreichend.
Für den Sound sorgt der auf dem Motherboard mit integrierte Soundchip AC97 von Intel. Dieser findet in solchen Onboard-Lösungen recht häufig Verwendung. Bereits wie die Grafikkarte ist auch der Soundchip für den Alltagsgebrauch ausreichend. Er bietet jedoch keinen Surround-Sound, geschweige denn etwas wie Dolby-Digital oder THX. Wer seinen PC als Ersatz fürs Heimkino betreiben möchte wird also in eine Soundkarte investieren müssen. Allerdings sei auch hier gesagt, dass die Möglichkeiten eingeschränkt sind, denn etwa eine Soundblaster Live wird keinen Platz finden, weil kein Laufwerkseinschub mehr frei ist.
Zuverlässigkeit / Service =====================
Die beiden Server laufen jetzt seit etwa sechs Monaten rund um die Uhr und bisher hatten wir noch keinerlei Probleme damit. Lediglich bei der Installation stellte sich eine Festplatte als defekt heraus, die aber ohne Probleme ausgetauscht wurde. Durch das ja doch sehr kompakte Design der Rechner hatte ich diesbezüglich zuerst bedenken. Gerade bei so klein gebauten Rechner ist es ja oft recht schwierig, an die Innereien zu gelangen.
Compaq hat dies jedoch sehr gut gelöst, indem man diese Teil in ausklappbare Käfige gesteckt hat. Bereits das Gehäuse lässt sich sehr leicht öffnen und dies vor allem, was ich als sehr vorteilhaft empfinde, ohne schrauben zu müssen. An den Seiten gibt es zwei Verriegelungen, die gedrückt werden müssen. Sind diese entriegelt kann der obere Teil des Gehäuses abgenommen werden. Die Halterungen für die Laufwerke können dann ebenfalls recht schnell und ohne zu schrauben weggeklappt werden. Erst wenn man einzelne Komponenten austauschen möchte muss man zum Schraubendreher greifen. Da sich auch das Netzteil einfach wegklappen lässt könnte man sogar das Motherboard mit wenigen Handgriffen austauschen.
Design / Ergonomie ===============
Richtig begeistert bin ich von der Lautstärke des Compaq Evo 500 SSL, denn außer einem extrem leisen Lüftergeräusch ist nichts zu hören. Gelegentlich meldet sich noch der Schreib-Lesekopf der Festplatte zu Wort, was aber nicht wirklich störend wirkt.
Vom Design her unterscheidet sich der Compaq Evo deutlich von anderen Rechnern. Er ist farblich in Schwarz / Silber gehalten, von Compaq auch als Carbon-Look umworben. Auf jeden Fall wirkt das Design recht ansprechend, vor allem weil diese Linie auch für Tastatur und Maus eingehalten wurde. Überhaupt find ich die Tastatur sehr gut gelungen, die Tastaturanschläge sind sehr präzise und ermöglichen ein flüssiges Tippen. Zusätzlich gibt es oberhalb der Standart-Tasten noch welche, die mit zusätzlichen Funktionen belegt werden können. Beispielsweise kann man ein mit einem Brief symbolisierten Taste sein Mailprogramm verknüpfen und erhält somit einen schnellen Zugriff.
Besonders praktisch finde ich auch die beiden an der Gehäusefront herausgeführten USB-Anschlüsse. Gerade für den schnellen Datenaustausch per USB-Stick ist dies schon hilfreich, wenn man nicht im Blindflug an der Rückwand die Anschlüsse suchen muss. Zusätzlich gibt es auch an der Rückseite nochmals zwei USB-Anschlüsse, als insgesamt vier an der Zahl.
Die im Motherboard integrierte Grafikkarte, eine NVIDIA Vanta mit 16MB, liefert bis zu einer Auflösung von 1280x1024 Pixeln ein sehr gutes und stabiles Bild. Die Karte könnte zwar auch noch etwas mehr, doch das würde der angeschlossene Flachbildschirm nicht verkraften. Mehr fände ich ohnehin übertrieben, weil mir persönlich dann die Icons zu klein werden.
Was ich bei Compaq auch immer ganz hilfreich finde ist die farbliche Kennzeichnung der beiden Stecker für Tastatur und Maus. Da diese sich meistens sehr ähnlich sehen verwechselt man die PS/2-Stecker leicht und wundert sich dann, warum der Rechnet nicht bootet. Compaq hat sowohl die Buchsen, wie auch die Stecker farblich gekennzeichnet, so dass eigentlich keine Verwechslungen mehr passieren können.
Erweiterbarkeit ============
Die Kompaktheit des Rechners erkauft man sich zwangsläufig mit einem Nachteil in der Erweiterbarkeit. Zwar ist es Möglich, den Rechner theoretisch mit bis zu 3GB RAM ausstatten, doch hat dies einen kleinen Haken. Denn es wurde hier noch das inzwischen veraltete SD-RAM verbaut. Zudem sind nur 3 Steckplätze vorhanden, also benötigt man für den Vollausbau drei Riegel mit jeweils 1GB. Diese dürften wenn überhaupt nur recht schwer und entsprechend teuer zu bekommen sein. Fairerweise sei aber auch erwähnt, dass die 256MB, mit welchen ich momentan arbeite in den meisten Fällen vollkommen ausreichen.
Schlecht sieht es auch aus, wenn man ein weiteres Laufwerk einbauen möchte, denn alle Plätze sind bereits belegt. Wer also einen DVD-Brenner einbauen möchte wird zwangsläufig das vorhandene DVD-ROM ausbauen müssen. Auch eine weitere Platte einzubauen scheitert mangels Platz. Mit etwas Bastelei könnte man vielleicht noch das vorhandene Floppylaufwerk durch eine Platte ersetzen, aber das wäre dann eher Pfusch am Bau. Wer darauf wert legt sollte vom SFF-Modell besser die Finger lassen und eher zum Desktop oder Tower greifen, der mehr Platz für Erweiterungen bietet.
Da bereits alles notwendige integriert wurde werden die Erweiterungssteckplätze ohnehin kaum Gebrauch finden. Bestenfalls für eine bessere Soundkarte könnte man noch Verwendung finden. Auch eine TV-Karte liese sich bei Bedarf noch einfügen.
Fazit ====
Wer einen Standard-PC ohne besonderen Firlefanz benötigt, liegt mit dem Compaq Evo 500 SSF goldrichtig. Seine Stärken zeigt der Rechner in seiner Kompaktheit und dem geringen Platzbedarf. Somit ist er für den Einsatz am Arbeitsplatz bei wenig Platzbedarf geradezu ideal. Wer jedoch viel Wert auf Erweiterbarkeit legt und ständig die neuste Grafikkarte benötigt sollte besser die Finger davon lassen.
Pro: Schnell und mit wunsch konfigurierbar Kontra: bis jetzt nichts
EVO- Desktop
***Vorwort***
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Nach einigen Berichten über Hardware in unserer Firma kommt jetzt aus der Reihe EVO, der Evo Desktop dran. In einer meiner vorherigen Berichte schrieb ich schon über das EVO-Notebook und einem TFT-Monitor im ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich