Mein erstes Notebook
23.03.2004
Pro:
Klein und robust
Kontra:
Langsam, für die Größe relativ schwer
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Bedienung/Ergonomie
Software-Ausstattung
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 andre72
Über sich:
Als Technikfreak, sowohl in der Arbeit, als auch Zuhause, gibt es für mich kein Besseres Thema als e...
Mitglied seit:12.03.2004
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Vertrauende:5
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Meine Erfahrungen mit dem Compaq EVO N150 Als ich das Gerät im Februar 2002 gekauft habe, da war ein Compaq noch ein Compaq, aber es war wohl schon abzusehen, daß die Druckerhersteller HP die Firma Compaq schlucken werden. Ein Kunde von uns war mit dem Gerät wohl nicht einverstanden, weil es kein internes Diskettenlaufwerk besaß und somit lag es erstmal bei uns auf Lager. Bis ich darauf aufmerksam wurde, und da ich schon lange ein Notebook haben wollte, fragte ich zu welchem Preis ich es bekäme. Billiger zwar als der damalige Strassenverkaufspreis war, dennoch musste ich für das inzwischen leicht antiquierte Gerät den stolzen Preis von 1339€ hinblättern. In dem Preis war aber noch ein Original Compaq Speichermodul mit zusätzlichen 128MB enthalten.
Technische Ausstattung- CPU 700MHz Celeron - 10! GB Festplatte 4.200 U/min - 14,1 Zoll TFT Display - 24 fach CD-ROM Laufwerk - Arbeitsspeicher Standard 64MB S-DRAM (auf 192MB aufgerüstet) - externes Diskettenlaufwerk mit Parallelanschluss - 2 übereinanderliegende PCMCIA Slots - Infrarotschnittstelle - Onboard 10/100Mbit Netzwerkkarte Intel - Onboard 56Kbit Modem Intel - Shared Grafikkarte Trident Cyberblade i1 AGP max. 8MB Memory - 1 PS2 Maus oder Tastaturanschluss - 2 USB Anschlüsse - Eingebautes Mikrofon und Lautsprecher - Soundkarte Onboard - je ein 3,5mm Klinkenstecker IN\OUT - VGA D-SUB Ausgang für externen Monitor - 1 Serieller Anschluss - 1 Parallelanschluss - mitgeliefertes und installiertes Betriebssystem Win98SE -Maße: 30,5 x 25 x 3,4 cm
So nun geht der eigentliche Erfahrungsbericht los: Win98 blieb natürlich nicht lange, um genau zu sein nicht mal einen Tag auf dem Gerät sondern wurde noch am selben Tag durch Windows 2000 ersetzt. War auch problemlos möglich, jedoch empfehle ich hier die benötigten Treiber damals bei Compaq.de, heute bei the new HP.com herunterzuladen. Die Treiberunterstützung für dieses Gerät war bis Ende 2002 in Ordnung , allerdings nur für Windows ME,98 und Windows 2000 einen Treiber für NT oder XP sucht man dort vergeblich. Der letzte aktuelle Treiber stammt vom 7.3.2002 und ist für die "EASY ACCESS" Tastatur ( Was auch eine feine Sache ist doch dazu später mehr). Alle anderen Treiber stammen aus dem Jahr 02, also geht Compaq wohl davon aus, daß seine Treiber ausrteichend stabil sind oder aber hat HP aus Sparmassnahmen hier den Support eingestellt. Ich befürchte und vermute aus Erfahrungswerten mit The New HP eher das zweitere.
Trotzdem,gehen wir wieder zurück zur eigentlichen Windows 2000 Installation. Die verlief problemlos, da ich die benötigten Treiber für Netz und Grafik zuvor mit einem anderen PC heruntergeladen hatte und auf eine CD gebrannt habe. Windows 2000 kann wohl weder mit der Grafikkarte, noch dem kombinierten Chipsatz von Intel für Modem und Netzwerkkarte etwas anfangen. Die Bedienung des Notebooks ist klasse, die Tastatur ist gut strukturiert, so sucht man hier nicht wie bei anderen Notebooks erst mal eine halbe Stunde nach beispielsweise der "ENTF" Taste. Auch der Druckpunkt der Tasten ist sehr angenehm, fast schon wie bei einer richtigen, hochwertigen externen Tastatur. Eine Klasse für sich sind die Compaqtypischen EASY ACCESS Tasten, die sind hat man den Treiber hierfür installiert frei mit x Beliebigen Programmen belegbar. Standardmäßig sind es 4 Tasten für Email, Explorer, Compaq Homepage, und eine Informationstaste. Nachdem ich inzwischen aber Windows XP Pro installiert habe und es hierfür keinen Treiber gibt sind sie leider funktionslos. Schade.
So nun zur Nachrüstbarkeit des Notebooks: Arbeitsspeicher lässt sich mit insgesamt 2 freien Bänken erweitern, wenn man das Gerät in der Grundausstattung mit 64MB hat. Diese 64 MB sind auf dem Motherboard verbaut. Ist auch sicher hilfreich den Speicher zu erweitern, denn mit 64MB Arbeitsspeicher lockt man heute nich mal mehr den Internetexplorer hinterm Ofen vor. Zum Speichereinbau wird am Gerät an der Unterseite links mit zwei kleinen Kreuzschlitzschrauben! ( normalerweise verwendet Compaq TORX) eine rechteckige Klappe geöffnet darunter befinden sich die zwei freien Speicherbänke.Bestückbar sind sie mit am besten Markenmodulen vorzugsweise Kingston, mein 128 MB Modul ist ein Original Compaq mit Infineon Chip 128 MB, 100 MHz CL2. Im Lauf der Zeit habe ich auch noch das verbaute CD ROM Laufwerk, welchse in einem sognanten Multibayschacht sitzt, d.h. mann kann hier entsprechend genormte LAufwerke wie Brenner, Dikettenlaufwerk u.a. einsetzen, durch ein original Compaq Laufwerk ersetzt, welches auch prima läuft, doch oh Schreck, als eine Neuinstalltion des Betriebssystem fällig war, musste ich mit Enstetzen feststellen, daß nun kein Bootfähiges Laufwerk mehr vorhanden war, abgesehen vom Diskettenlaufwerk. Also muss ich seitdem wenn ich das Gerät neu installieren will erstmal Bootdisketten bereithalten, mit denen dann das DVD ROM als CD LAufwerk ansprechen und dann kann erst installert werden.
Ein weiterer Knackpunkt des EVO´s war die Festplatte mit 10GB, die sind ziemlich schnell vollgemüllt, aber selbst bei sparsamen Installation doch nicht mehr ausreichend. Ich habe sie am Anfang dringelassen, aber nach einem Jahr durch eine 20 GB IBM Travelstar mit 4.200U/min ersetzt. Beim Festplatteneinbau hat sich Compaq hier im Notebookbereich etwas praktisches einfallen lassen, die Festplatte wird in eine Art Wechselrahmen eingesetzt, der zwar noch zusätzlich unten Am Gerät verschraubt wird aber grundsätzlich wie ein Wechselrahmen funktioniert, d.h. sind die Schrauben gelösst lässt sich die Festplatte nach vorne am Notebook herausziehen. Beim Versuch eine 30GB Festplatte einzusetzen bin ich ( bzw. das Notebook ) dann an meine Grenzen gestossen. Die Platte wurde einfach nicht vom BIOS erkannt und damit tat sich dann auch nichts mehr. Und nachdem hier auch keine Produktpflege mehr betrieben wird ist auch in absehbarer Zukunft nicht damit zu rechnen, jemals mehr als 20 GB in dem Teil zu verbauen.
FAZIT
Dennoch Alles in Allem ein sehr robustes, wenn auch nicht sehr schnelles Gerät, das auch mal einen Stoß verträgt oder wie in meinem schlimmsten Fall einen Becher Kaffee abbekommt, (so richtig über die Tatstatur, hat ihm aber nix gemacht. Scheint gut abgedichtet zu sein) und für normalen Office, Homeoffice User und Aussendienstler mit Sicherheit eine geeignete Maschine
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25.03.2004 10:28
2002 war das noch ein richtig gutes Gerät. Der wandel der Zeit.....aber super Bericht. Ciao René
23.03.2004 18:06
also so ein notebook is schon was feines, aber ich muss sagen: oft rentiert es sich einfach nicht, denn die pcs sind den notebooks einfach überlegen... außer in der laufruhe... cu held
23.03.2004 15:27
10 GB und einige andere technischen daten sind echt net viel, aber für damalige Verhältnisse sicher ok und wenn man nicht soooo viel mit dem guten Stück macht sicher auch noch ausreichend für den einfachen User. LG vom Mike