Zum Thema "Compaq Presario" hätte ich ja eine Menge zu sagen. Zuerst einmal, daß ich mir diesen "tollen" Rechner letztes Jahr im April gekauft habe (Sonderangebot beim Promarkt für wahnsinnige 997 DM). Der Rechner (5541) hat zwar keinen Pentium-Prozessor, aber diese Alternative, deren Namen ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Haramis über Compaq Presario PC Serie 25.01.2001
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
mittelmäßig
Zuverlässigkeit
sehr schlecht
Software-Ausstattung
mäßig
Benutzerfreundlichkeit
schlecht
Support/Service
sehr schlecht
Pro:
ja, gute Frage !
Kontra:
so ziemlich alles - vom Service bis zur Hardware
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Zum Thema "Compaq Presario" hätte ich ja eine Menge zu sagen. Zuerst einmal, daß ich mir diesen "tollen" Rechner letztes Jahr im April gekauft habe (Sonderangebot beim Promarkt für wahnsinnige 997 DM). Der Rechner (5541) hat zwar keinen Pentium-Prozessor, aber diese Alternative, deren Namen ich mir nicht merken kann (AMD?), die aber angeblich einem Pentium II entspricht. Zudem hat das Mistding "Sound on Board", dazu später mehr. Die Festplatte hat einen Speicher von 7,85 GB (dreimal soviel wie mein alter Computer). 64 MB RAM bringt das Ding auch und ursprünglich war mal ein 36fach CD-ROM-Laufwerk drin - auch dazu später mehr. (Monitor, Brenner oder sonstige Zusätze waren in diesem Sonderangebot nicht enthalten.) Zuerst möchte ich jedoch die ersten Wochen als stolze Zweit-PC-Besitzerin skizzieren:
Tagebuch eines Compaq-Opfers: =============================
1. Tag: Kauf des PCs + Brenner von Traxdata; Einbauen des Brenners. Starten des PCs + Feststellen, daß sich nichts rührt und der Rechner ständig abstürzt - Runterfahren nur durch Steckerziehen möglich.
2. Tag: Umtausch des PCs, nachdem auch beim ProMarkt einwandfrei festgestellt wurde, daß da nichts funktionieren kann (außerdem war das eingebaute CD-ROM-Laufwerk nicht mal das originale!); Erneuter Einbau des Brenners, dabei Feststellen, daß das Diskettenlaufwerk nicht angeschlossen ist (Kabel hingen lose rum). Einschalten des PCs, Testen der Brenner-Software + endlose Schimpftiraden, da absolut nichts funktioniert. Kontaktaufnahme mit ProMarkt, die auch sofort Hilfe anbieten. Abliefern des PCs beim Promarkt. (Daß das Problem nicht am Brenner oder an der Software lag, war einwandfrei bewiesen, da man es dort ausschließlich ohne diese Zusätze getestet hatte und die Probleme trotzdem vorhanden waren. Zitat des ProMarkt-Technikers: "Das liegt am Grafiktreiber, das kann ich Ihnen versichern. Bis morgen läuft er!")
3.-14. Tag: Streßfreies Arbeiten mit dem alten PC.
15. Tag: Anruf von Promarkt - Reparatur leider nicht möglich, Fehler konnte beim besten Willen nicht gefunden werden -> Einschicken zu Compaq nötig.
16. Tag: Anruf bei Compaq, Zuteilung einer Bearbeitungsnummer und Einschicken des PCs.
30. Tag: Anruf bei Compaq. Rausfinden, daß man dort nicht weiß, wo der PC abgeblieben ist.
31. Tag: PC kommt angeblich repariert zurück (nachdem ihn der Postbote ein paarmal auf den Boden krachen ließ). Einschalten - geht nix. Neues CD-ROM-Laufwerk (48fach?!), neues Mainboard, aber noch die alten Fehler.
35. Tag: Erneutes Einschicken zu Compaq.
38. Tag: PC kommt zurück - Compaq hat die Annahme verweigert - 30 DM Portonachzahlung.
44. Tag: Einschicken des PCs an Compaq mit Hilfe der Mitarbeiter vom ProMarkt.
58. Tag: Auskunft von Compaq - PC wäre nie bei ihnen eingetroffen.
60. Tag: PC kommt - angeblich schon wieder repariert - zurück. Fehler lag angeblich bei der Soundkarte. Aber schon beim Einschalten funktioniert die Maus nicht. Der Brenner, der diesmal nicht ausgebaut wurde, ist beschädigt, das Gehäuse völlig verschoben (keine Ahnung, wie die das fertiggebracht haben), auch die Software kommt in Teilen zurück (sämtliche CD-Boxen sind regelrecht zerbröselt, die CDs selbst wie durch ein Wunder noch funktionsfähig). => Erneuter Anruf bei der Compaq-Hotline (die allein durch mich ein Vermögen gemacht hat und deren Mitarbeiter ich nun alle mit Vornamen kenne). Auf gut Glück bestellen einer neuen Maus (da die Mäuse ja jetzt andere Stecker haben, konnte ich das Ding am alten PC nicht ausprobieren).
65. Tag: German Parcel Service bringt die neue Maus vorbei --- PC FUNKTIONIERT!!!
Was habe ich daraus gelernt?: =============================
Die Firma hat unglaubliche 2 Monate an dem PC rumgebastelt, nur damit ich dann durch Zufall rausgefunden habe, daß die Maus kaputt war! Daß man mir dafür statt dem 36fach CD-ROM-Laufwerk gleich ein 48faches eingebaut hat, ist vermutlich das mindeste, was ich bei dem Service erwarten konnte. Dieser "Sound on Board" ist auch totaler Mist, vor allem, weil ein Soundblaster Pro drin ist, den viele Spiele z. B. gar nicht erkennen (u. a. mein Lieblingsspiel "Kingdom O' Magic"). Da die Soundkarte ja "on Board" ist, also angelötet ist, kann man sie ja leider nicht einfach austauschen. Ich frage mich, wer sich sowas einfallen läßt.
Irgendwas einzubauen ist auch nicht gerade einfach, weil zum einen die Stecker sehr schwer rauszukriegen sind, zum anderen krieg man sie in neue Geräte auch nur schwer wieder rein. Bei den COM-Ports ist es dasselbe. Ich hätte beinahe mein Modem ruiniert, weil ich am liebsten mit einem Hammer nachgeholfen hätte.
Bei ProMarkt hat man mir gesagt, Compaq wäre eine relativ gute Firma und die PCs hätten Markenqualität. Gleichzeitig hat man mir aber auch erzählt, daß man genau den gleichen PC bereits beim ProMarkt eingesetzt und auch wieder rausgeworfen hätte, da dort genau dieselben Fehler aufgetreten wären wie bei mir. Ich wäre denen wirklich dankbar gewesen, wenn die mir das VOR dem Kauf erzählt hätten! Aber es hat auch ein paar positive Seiten: Mein LCD-Monitor läuft auch ohne spezielle Treiberinstallation einwandfrei, wo ich auf dem alten Rechner enorme Probleme hatte. Und noch eine schöne Angewohnheit des PCs ist es, sich beim Runterfahren selbst auszuschalten (wenn er will. Oft kommt trotzdem eine Fehlermeldung, allerdings erst, seitdem ich "Die Rache der Sumpfhühner" installiert habe :-)).
Meine Meinung: Zum Arbeiten (speziell Schreibarbeiten) taugt er. Für Spiele ist das Ding die absolute Hölle.
Update vom 12.05.2001: ======================
Inzwischen ist mein PC schon fast ein Jahr alt (bzw. in Betrieb) und es haben sich kaum noch Komplikationen ergeben. Gut, er stürzt sehr oft ab, öfter als normal, aber das soll angeblich an Windows 98 liegen (das übrigens standardmäßig installiert war).
Meine Meinung bzgl. der Spiele bleibt bestehen: 75 % der alten (teilweise DOS-) Spiele funktionieren überhaupt nicht mehr, größtenteils aufgrund von Soundkartenproblemen. Neue Spiele hingegen (man denke an "Die Rache der Sumpfhühner" oder "Tower of the Ancients" :-)) laufen wirklich super und ich bin echt begeistert von der Geschwindigkeit und der Grafik. Das liegt aber vermutlich auch wieder weniger am PC als vielmehr an der Weiterentwicklung der Games, zumindest was die Grafik betrifft.
Der Prozessor bringt eine sehr gute Leistung und wenn ich mir den PC meines Onkels ansehe, der immerhin Pentium III hat, so kann ich beim besten Willen kaum einen Unterschied feststellen.
Was mich nach wie vor stört, ist der "Staubsauger", sprich das CD-ROM-Laufwerk. Es läuft zwar ganz gut, auch wenn es ab und an Probleme mit dem Erkennen von CDs hat, aber die Geräusche, die es von sich gibt, sind nicht gerade konzentrationsfördernd. Es klingt wirklich wie ein Staubsauger. Als ich vor kurzem "Grim Fandango" spielte, mußte ich den Lautsprecher total laut aufdrehen (an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an meine Nachbarn!), um die Dialoge einigermaßen zu verstehen. Und wenn man den Tower direkt neben sich stehen hat, dann gewöhnt man sich an so etwas auch nicht, sondern erschrickt immer wieder, wenn die Turbine wieder anläuft.
Interessant ist auch, daß mir sämtliche Techniker hoch und heilig versichert haben, daß ich neue Lautsprecher brauche (Aktiv-Lautsprecher), da mein Passiv-Lautsprecher nie und nimmer mit dem PC kompatibel wäre. Passiv nennt man, glaub ich, diejenigen Lautsprecher, die keinen extra Netzstecker brauchen, sondern zwischen Computer und PC-Netzstecker zwischengeschaltet werden. Trotz aller guten Ratschläge habe ich meinen alten (passiven) Lautsprecher wieder angeschlossen und - auch wenn's der Typ von Compaq nicht geglaubt hat - er funktioniert perfekt!
Würde ich mir nun ein zweitesmal einen Rechner von Compaq kaufen? Nein, denn der Aufwand, dieses Gerät zum Laufen zu bringen, ist einfach zu groß und der Kundenservice mehr als schlecht. Da leg ich nächstes Mal lieber noch ein-, zweihundert Mark drauf und schone dafür meine Nerven...
So, das war mein erstes, offizielles Update. Ich hoffe, ich konnte meine Meinung trotz technischer Unkenntnis rüberbringen.
Pro: absolut zuverlässiges "Arbeitspferd" Kontra: natürlich keine Highend-Ausstattung für Spieler oder Soundfreaks
Nachdem mir im April 2001 mein aktueller PC „abrauchte“, war dies ein gelungener Anlaß, sich mal wieder einen neuen Rechner zu leisten. Nachdem ich mir aus vorhandenen Teilen einen Not-PC gebastelt hatte, hatte ich keine Zeitdruck und konnte m ...
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Pro: War ein guter Kurs Kontra: Verschiedene einzelne Komponenten
Compaq Pressario 5583
Hallo Leute wollte heute mal meinen Frust hier ablassen.
Die letzten Tage waren für mich die reinste Hölle und mit viel viel Arbeit verbunden. Aber erst einmal muß ich euch ein paar Infos geben über den Anlass .
Ich besitze s ...
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Pro: preiswert, man spart sich Zeit alles selber zusammen zu suchen, gut für Anfänger Kontra: nicht die beste Hardware (Mainboard, Grafikkarte)
Da ich mir ca. vor einem halben Jahr einen PC (Compaque Presario) bei Media Markt gekauft habe und ich mittlerer Weile damit etwas Erfahrungen sammeln konnte, wollte ich mal meine Meinung über PC Komplettangebote verbreiten.
Als ich so durch die Märkte ...
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In meiner Eigenschaft als Netzwerk-Administrator lege ich sehr viel Wert darauf, im EDV-Bereich nur Markenartikel mit einem guten Support zum Einsatz zu bringen.
Hier ist es leider nicht immer einfach, den kleinen Buchhalter im Kopf meines Chefs in Einkl ...
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Pro: einfacher Aufbau und Installation Kontra: könnte mehr Extras haben
>> Vorgeschichte <<
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Bei diesem Bericht, handelt es sich nicht um ein Produkt welches in meinem Besitz ist, sondern in dem meiner Schwester. Am letzten Freitag fragte sie mich, hey du kennst dich doch mit Computern aus, ich hab’ von ...
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