... 486 oder einfache Pentium als Terminal voll
ausreichen
Bei Neuanschaffung reicht für viele Arbeiten ein Windows Based Terminal
wie der Compaq T1010 voll aus, dieser kostet gut die Hälfte eines
guten Marken- PC´s.
- Ausfallsicherheit, ein Absturz eines einzelnen Clients führt ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von hspindler über Compaq T1010 7. Dezember 2000
Produktbewertung des Autors:
Stabilität:
ausgezeichnet
Schnelligkeit
pfeilschnell
Erweiterbarkeit:
ausreichend
Support/Service:
ausgezeichnet
Pro:
klein, einfach zu installieren, sehr solide Verarbeitung
Kontra:
nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Windows 2000 Terminal Server - Immer mehr Unternehmen denken über Einführung von Terminal Servern nach, mit gutem Grund:
- vereinfachte Administration, da alle Programme auf dem Server installiert sind und auch auf diesem ablaufen, der PC bzw. das Terminal zeigen nur noch den Bildschirm an - Kosteneinsparung, da die Clients wesentlich länger genutzt werden können und auch ältere PC´s, z.B. 486 oder einfache Pentium als Terminal voll ausreichen Bei Neuanschaffung reicht für viele Arbeiten ein Windows Based Terminal wie der Compaq T1010 voll aus, dieser kostet gut die Hälfte eines guten Marken- PC´s. - Ausfallsicherheit, ein Absturz eines einzelnen Clients führt nicht zum inkorrekten Beenden eines Programmes. Dieses läuft auf dem Server weiter und steht nach erneutem Anmelden genau an der Stelle, an der man es verlassen mußte. - Dezentrales Arbeiten wird durch Terminal Server interessant. Für die Anmeldung reicht eine ISDN- Leitung oder sogar eine analoge 56K Leitung für schnelles Arbeiten weniger PC´s aus. Ein Zusammenbrechen der Telefonleitungen führt zu keinerlei Anwendungs- Fehlern, da ja wie o.g. das Programm an sich weiterläuft. - Nutzung zentraler Geräte wird möglich, z.B. können kleine Filialen den Hochleistungs- Laserdrucker der Zentrale zum Ausdruck großer Listen nutzen - Datensicherheit: über Windows Based Terminals können keine Daten auf Diskette stibitzt werden, da die Geräte so etwas nicht besitzen - Es läßt sich leicht verhindern, dass Nutzer einfach beliebige Software installieren. Auf Windows Based Terminals kann nichts installiert werden, bei PC´s spielt es für die Netzwerk- Funktion keine Rolle. - Bei Ausfällen von Clients ist der Ersatz einfach möglich, es müssen keine lokalen Anwendungen neu installeirt werden.
Nun zum Compaq T1010: Das Gerät durchläuft nach Einschalten eine einfache Installations- Routine, bei der die wichtigsten Einstellungen abgefragt werden. Läuft im Netzwerk ein DHCP- Server, bezieht das Gerät selbständig seine IP- Adresse. Dies läßt sich aber auch statisch einstellen. Mit F2 ruft man später das Setup auf, hier können Tastatur und Maus, Drucker, Netzwerk komplett eingestellt werden. Das T1010 arbeitet über RDP (Windows NT 4.0 und 2000) und ICA Protokoll (Citrix Metaframe), ist somit zu beiden Protokollen kompatibel. Der Bootvorgang dauert ca. 20 Sekunden. Über den Schalter kann das Gerät auch mitten während der Arbeit ausgeschaltet werden, es meldet sich dann vom Server ab und fährt korrekt herunter. Es sind alle notwendigen Anschlüsse vorhanden: PS/2-Tastatur, PS/2-Maus, Monitor, Netzwerk (10/100), USB, 2 serielle Ports, paralleler Port, Soundkarte mit Microfon (Soundkarten werden nur bei Citrix Metaframe unterstützt). Ein Erweiterungs- Steckplatz für Funk- LAN Adapter hat das Gerät ebenfalls. Druckertreiber sind im fest installierten Windows CE 2.12 enthalten, auch für neuere HP Drucker 1100, 2100 und 4050.
Im Lieferumfang sind Maus und Tastatur enthalten. Als Monitor können alle normalen Monitore und TFT- Displays genutzt werden. Die Auflösung geht bis 1280 x 1024, jedoch dann mit nur 60 Hz, 1024 x 768 mit guten 85 Hz.
Das Gerät macht einen sehr soliden Eindruck. Die Größe des Gerätes ermöglicht es im Gegensatz zum normalen PC, das T1010 irgendwo im Schreibtisch verschwinden zu lassen. Der Installationsaufwand beträgt höchstens 5 Minuten bis zur ersten Anmeldung am Terminal Server, wer solche Geräte oft anschließt, braucht vielleicht noch 2 Minuten. Vorteilhat ist es, das Gerät wieder komplett in den Urzustand versetzen zu können. Dies bietet sich z.B. an, wenn das Gerät in eine ganz andere Umgebung kommt.
Dieses Gerät ist für den Büroalltag nur zu empfehlen.
Nachdem im Büro auf Arbeit das alte Oki-Fax ordentlich gilb angesetzt hatte ("Nein, nicht das Fax anfassen, da holst Du Dir AKne!!") und letztendlich vollständig den Geist aufgegeben hatte, war es an der Zeit über eine Neuinvestition nachzudenken. Nun,... mehr