Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Aaron, Ryan, Dan . Party, Fans |
| Kontra: |
lange Schlangen für weitere Tickets |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Im Januar 2007 war es soweit, ich besuchte meine erste Convention in England. Der Veranstalter hieß Wolfevents, war mir bereits bekannt und gehört mittlerweile zu jenen, die ich regelmäßig besuche. Die Pegasus Cons widmen sich der Serie Stargate Atlantis und die hier beschriebene, war die 2 (die erste fand 2006 statt). Dieses Jahr fand die vierte Pegasus Con statt, welche auch die letzte war. 2010 wird es wieder eine Stargate Con geben, Januar, diese widmet sich dann allen drei Serien (SG-1, SGA, Universe). Weitere Informationen findet ihr unter www.wolfevents.com, und vielleicht regt mein Bericht ja jemanden an, 2010 dabei zu sein. :)
p.s. der Bericht wurde nach der Con verfasst, also im Jahr 2007.
Gästeliste
David Hewlett
Kate Hewlett
Dan Payne
Ryan Robbins
Erin Chambers
Special Bonus Guests:
David Nykl
Ivy Isenberg
Überraschungsgäste:
Aaron Douglas
Chuck Campbell
Donnerstag 1.02.2007
Ja diesmal beginnt der Bericht schon mit einem Tag vor Constart. Denn am Donnerstag fand eine Vorführung des Filmes A Dogs Breakfast von und mit David Hewlett statt. Es gab eine Nachmittag und eine Abendvorstellung, ich selbst war bei der letzteren. Mit 120 Plätzen war der Raum gut zu überschauen. Anwesend waren David Hewlett, Kate Hewlett, John G. Lenic und Jane Loughman. Letztere beiden sind als Produzenten für A Dogs Breakfast tätig gewesen. Fotos gibt es leider nicht, da extrem miese Beleuchtung und das bei meiner kleinen Cam nicht drin war.
Der Film lief rund 90 Minuten und stellte sich als kurzweilige, unterhaltsame und mit Liebe gemachte Komödie. In der man den Darstellern jede Minute anmerkt, wie viel Spaß sie hatten. Wie ja bereits bekannt hatten auch Rachel Luttrell und Christopher Judge. Ich muss allerdings sagen das den meisten wohl ab Mitte des Filmes mehr oder weniger klar sein wird, wie die Story verläuft. Das tut der Unterhaltung aber keinen Abbruch. Es ist eine rechte simple Story, dennoch ist der Film im ganzen zu empfehlen. Schon alleine deshalb da der Film im wesentlichen von dem Zusammenspiel der Darsteller spielt. Gerade bei den Geschwistern Hewlett, aber auch Paul hat eine super Arbeit abgeliefert und es schien mir, als könnte er hier noch mehr “zeigen” als Carson Beckett. Im ganzen kann ich Hewlett, Stargate und Komödienfans also nur sagen - die DVD lohnt sich alle mal!
Das Theater lag mitten im Londoner Theater und Unterhaltungsviertel , so das man anschließend noch etwas bummeln konnte. Oder sich einfach darüber wundern, was für ein System die Engländer beim Autoverkehr verfolgen…
Freitag 2.02.2007
Dieser Tag begann gegen 15:00Uhr mit etwas obligatorischem, was Cons angeht - Schlange stehen! Tickets waren ja verschickt wurden, das entfiel also, allerdings gab’s dann immer noch Autogramm und Foto Tickets die gekauft werden wollten. Wie nicht anders zu erwarten drängten sich die meisten Fans zu den Fototickets mit David Hewlett. Was dazu führte das die Tickets für Samstag im nu ausverkauft waren. Dies traf auch leider meine Wenigkeit und hieß, am Samstag Nachmittag wieder anstellen um ein Ticket für Sonntag zu erhaschen. Man muss anmerken das die Organisation, vor allem das ausrichten der Schlangen, arg konfus war und so zu längeren Wartezeiten führte als eigentlich nötig. Gerade zu beginn, als sich eine Riesenschlange gebildet hatte, welche sich dann plötzlich aufteilen musste da den Organisatoren einfiel, das es ja eigentlich zwei getrennte Schlangen sein sollten. Na ja, aber wie heißt es immer? Nichts ist perfekt, schon gar keine Con. Also sei es absolut zu verzeihen. Allerdings hätte man auch bereits am Freitag die Tickets für Sonntag anbieten können, was vielen ein erneutes Anstehen erspart hätte.
Dann gegen 20:00 Uhr begann das Meet and Greet, welches auf die ersten 300 Anmeldungen limitiert war. Es waren etwa 12 runde Tische mit im Schnitt 10 Plätzen. Hier kam es zu Verzögerungen, was den Beginn anging. Wofür man aber kurz darauf entschädigt wurde - in Form von Aaron Douglas (Chief in Battlestar Galactica) und Chuck Campbell (Chevron Guy in Atlantis). Denn diese waren unangekündigte Überraschungsgäste. Dazu gab es noch den Autor des Atlantis Romans Halcyon, James Swallow.
Ja gut, zugegebener Maßen hat meine Wenigkeit das meiste Interesse auf David Hewlett gelegt. Aber irgendwo muss man ja Prioritäten setzen…und sei es auch nur, um sie gleich darauf über Bord zu werfen. Irgendwie wanderte meine Aufmerksamkeit dann doch zu gewissen anderen Herren wie z.B. Aaron Douglas. Btw David Hewlett sei gesagt, er knabberte an den Fingernägel … ok das war jetzt DIE Nachricht die wirklich jeder hier lesen wollte… Alternativ hätte ich noch anzubieten das es Kiwis waren, welche McKay auf seiner GELBEN Unterhose in Sateda (3.Season) trug.
Als die „größeren“ Namen irgendwann an unserem Tisch landeten, wurden sie allerdings ziemlich gehetzt. Dennoch waren sie durchgehend Gut drauf (wer ist das nicht gern…äh falsches Thema) und schienen wirklich Spaß zu haben. Da das ganze mit Verspätung anfing, endete es auch mit einer solchen. So das gut eine Stunde später als geplant, dann die Friday Party begann. Man konnte so den bis dahin wirklich tollen Freitagabend ausklingen lassen.
Samstag 03.02.2007
Der Samstag begann früh…für einige früher als für mich. Bei WolfEvents England ist es so, das man sich noch mal am Morgen anstellen muss um “Tickets” für die Panels zu bekommen. Sprich je früher man dort ansteht, desto niedriger die Nummer. Ausnahme wenn man, wie meine Wenigkeit, Steward ist. Dann sitzt man ohnehin in den ersten Reihen.
Natürlich war nun, aufgrund der beiden zusätzlichen Gästen, das gesamte Programm übern Haufen geworfen. Irgendwo musste man die ja dazwischen stecken. Heute fand auch ein Extrapanel von Ivy Isenberg zum Thema Casting statt. Dafür war allerdings ein Extraticket notwendig, welches immerhin £20 kostete und dessen Anzahl auf 20 begrenzt war. Mir persönlich war es dies nicht wert, weshalb ich über diesen Teil der Con nicht berichten kann.
Aber es gab ohnehin etwas viel wichtigeres an diesem Tag. Anstehen für die Photo Tickets betreffend David Hewlett. Im Gegensatz zum Vortag konnte man nun nur noch EIN Ticket pro shoot pro Person kaufen (die Gesamtzahl an Sonntagtickets betrug wohl 150). Eine Änderung, die sich wohl daraus ergab, das Leute am Freitag gleich ein halbes Dutzend gekauft haben. Was in gewisser weise ungerecht gegenüber den anderen Fans ist. Aber das hätte den Organisatoren auch einen Tag früher klar sein können. Na ja wie auch immer, gegen Nachmittag sollte es die Tickets geben. Passenderweise genau am Ende von David Hewletts Panel. Ich denke jeder hat genug Vorstellungskraft um sich bildlich vorzustellen, wie es ist wenn alle zeitgleich aus einem Saal wollen… Lange Rede, kurzer Sinn - ich bekam für beides ein Ticket. Musste dank zweier Fans nicht mal mit in die Schlange. ;-) Danke dafür!
In den Panels von Erin Chambers und Ivy Isenberg war ich nur kurz drin. Ich gestehe, im Grunde nur zwecks Fotos. Jedoch war ich absolut positiv überrascht von Chuck Campbell. Er hatte im Panel mehr zusagen als in der ganzen Serie… In welcher er nun einen Namen hat - ein Beispiel für die Kreativität der Stargate Autoren - Chuck. Muss man was dazu sagen?
Die Drei Musketiere, in Form von Aaron Douglas, Dan Payne und Ryan Robbins, hinterließen einen bleibenden Eindruck. Aaron wie gewohnt locker und schlagfertig, aber Dan und Ryan gaben sich alle Mühe gleichauf zu sein. Überhaupt gefiel mir Ryan Robbins besser als ich dachte (nein nicht optisch…Leute es gibt noch wichtigeres…behaupten einige zumindest). Seinen Charakter des Genii Ladin find ich in der Serie zwar ganz ok, aber mehr oder weniger war es das auch. Doch Ryan wusste in Natur zu überzeugen. Am Rande sei mal angemerkt, kleine Männer dominierten die Convention. Sowohl Aaron (der sich stets tapfer an seinem Bier festhielt), Chuck wie auch Ryan, alle in passender, fototechnisch guter Größe… Ja so was ist wichtig (für Frau). Es muss schließlich passen…ist wie die Sache mit der Handtasche…nur eben ohne.
Ja gut, dann gab’s da noch zwei Davids. David Nykl hat man auch außerhalb des Panels mal angetroffen. Stets gut gelaunt und z.B. bei den Photoshoots seinen Unfug treibend. Den anderen…na ja wie erwartet, auf der Bühne und das war’s. Nicht das ich selbst wirklich mehr erwartet habe, im Gegenteil, so sehr ich auch David Hewlett Fan bin - es gibt definitiv bessere Congäste in Bezug auf Fans. Und sorry, aber eine gewisse Überheblichkeit ist bei ihm nicht zu übersehen. Sein Auftritt dient alleine den Promotionzwecken, Promotion für sich selbst. Ein klein wenig erinnert das vielleicht an William Shatner, allerdings liegen bei allem Respekt gegenüber David, da noch Welten zwischen.
Das alles soll natürlich nicht seinen Auftritt während des Panels schmälern! Es waren definitiv 45 Minuten voller Unterhaltung.
David Nykl - ich hätte mich, nichts gegen Kate, doch sehr gefreut wenn es ein Doppelpanel mit beiden Davids gegeben hätte. Aber auch alleine überzeugte er zu 100%. Und man erhielt so einen völlig neuen Einblick in “Zelenka”. Seine lockere Art zeigte das er auch Spaß an seinem Conauftritt hatte. Das Panel verlief ohne ins Stocken zu geraten und wurde von den Fans mit großen Interesse und viel Applaus entgegen genommen.
Das war es soweit vom Samstag. Ok nicht ganz. Am Abend folgte noch mit fast 2 Stunden Verspätung, der Kostümwettbewerb. Davor lief eine Version des Spieles “Deal or no deal”. Na ja, es war ehr uninteressant für den Zuschauer, da ja nicht wirklich daran beteiligt. Aber irgendwie muss man ja die Zeit überbrücken. Als dann das ganze Programm rum war, hieß es Party. Welche bei den hiesigen Preisen recht trocken ausfiel - 4 Pfund für einen Smirnoff. Gut für 2,50 bekam man Bier…na ja jedenfalls halten Engländer es dafür. Selbstverständlich wird typisch englisch ausgeschenkt - bis zum Rand voll und ohne jeglichen Schaum. Dennoch war die Stimmung gut, es trieben sich auch die ein oder anderen Stars an der Bar rum. Vorzugsweise natürlich Aaron, Chuck, Ryan und Dan. Aber auch Kate konnte man bisweilen antreffen.
Sonntag 4.02.
Sonntag stand gleich früh das Doppelpanel von David und Kate Hewlett an. Welche eine extrem sympathischen Eindruck gemacht hat und ihrem Bruder in Sachen Humor und Unterhaltung in nichts nachstand. Was sie ja schon in ihrem alleinigen Panel am Tag zuvor zeigte. Bei David sei noch erwähnt …er trug wieder diese sagenhaft “tolle” grüne Jacke mit ROTEN BLUMEN. Nur um das noch mal zu erwähnen, ROTE BLUMEN! Passend dazu ein grünes T’Shirt mit Drachen …für alle die sich diese Kombination nicht vorstellen können, habe ich ein Bild hochgeladen.
Ja es sind wirklich Blumen. Aber es bewies einen Tag später, geht auch anders …Auch wenn der “Bart” ehr Geschmackssache ist.
Das Panel war wirklich super und man merkte das sich beide gut verstehen. Was sich ja auch in der Season 3 Episode McKay and Ms. Miller zeigte. Dennoch hatte der Mann es in der Jugend sicher nicht leicht, allein unter 4 Schwestern …andererseits, vielleicht half ihm das auch bei so überzeugenden Szenen wie in Duett.
Wobei man aber auch in Optik, Gestik und Lachen, die Verwandtschaft nicht übersehen konnte. Mir persönlich gefiel Kate sogar noch etwas besser als David. Zumindest kam sie für mich lockerer und ein tick sympathischer rüber. Aber so oder so, es war eine hervorragendes Panel - so wie es im ganzen eine super Convention war.
Am Nachmittag folgte dann die Auktion. Geleitet von Brian Cooney selbst…zumindest für einen kurzen Augenblick, dann nahm Aaron Douglas es in die Hand.
Zur Versteigerung für einen guten Zweck, kamen z.B. diverse Autogramme. Auch eines von David Hewlett mit Rahmen, aber guter Zweck hin oder her, das Endgebot lag definitiv jenseits von Gut und Böse. Man könnte jetzt natürlich spekulieren, das 90% davon zustande kamen, als Hewlett persönlich auf die Bühne kam und noch eine “Umarmung” drauf packte…aber wir wollen niemanden etwas unterstellen… Auch andere Gäste nahmen an der Auktion Teil…sehr zur Unterhaltung der Fans.
Fazit:
Es handelte sich um meine erste WolfCon in England. Welche natürlich größer sind als jene in Deutschland. Am meisten hörte ich von den Leuten immer das sie die Atmosphäre dort so genossen - was ich nach diesem Wochenende nur unterstreichen kann. Es lief nicht alles Reibungslos, aber dies wirkte sich nie auf die Stimmung der Fans aus. Man machte eben das beste daraus. Ich war nicht auf der Pegasus 1, habe jedoch von anderen Fans mitbekommen, das diese doch etwas kleiner war. Man hatte das Gefühl das die Converanstalter selbst etwas überrascht von dem Ansturm waren. Ausgelöst wohl ohne Zweifel, durch die Anwesenheit von David Hewlett. Dessen Ankündigung damals dafür sorgte, das die Tickets weggingen wie warme Semmeln. Im nu waren die begehrten ersten 300 Tickets, welche das Meet and Greet enthielten, verkauft. Aber es sei gesagt das dies, zumindest für mich als David Hewlett Fan, kein reines David Wochenende oder Con war. Dafür hatte diese Con zuviel zu bieten und vor allem auch die weiteren Gäste. Welche nicht im Schatten von Hewlett standen sondern ihr eigenes Programm machten und einen Eindruck hinterließen der in Erinnerung bleibt. So wie mir England in Erinnerung bleiben wird…da ich nach meinem Besuch immerhin 2 Wochen flach lag wegen Virusinfektion. Danke England.
In diesem Sinne (wohl) bis zur Pegasus 3 im kommenden Jahr. Und ein großes Danke an Brian und die Gäste.
| weitere Erfahrungsberichte |
Für Eureka und 4400 Fans
Bewertung für Conventions von
star999
Pro: andere Fans treffen, Party, tolle Gäste, Neuigkeiten, tolle Gespräche
Kontra: teuer, je nachdem lange Anreise, englisch notwendig
...Update: Nun da ich 'grün' bin, kann ich auch Bilder liefern. ;) Ich habe noch nicht soviele Erfahrungen mit Conventions und wie man sieht, auch nicht mit Berichten schreiben. ;-) Dennoch starte ich hier mal einen Versuch. Ist auch ganz frisches Erlebniss ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
24.03.2009
(11.05.2009)
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